
Auf der anderen Seite hast du in diesem Beruf unersetzbare Flow/Satori-Momente, die man vielleicht nur als freier Kreativer mit kleinem Studio hat. Kundengespräche, bei denen in dir bereits während des Gesprächs so viele Ideen lostreten, daß man schon mittendrin aufspringen und eigentlich losarbeiten möchte. Wo die Partner als Menschen Spaß machen werden, wo der grundsätzliche Background komplett in Synch mit meiner politischen und sozialen Vorstellung von Bürgerengagement und der Entwicklung der Region hier steht und wo die ganze Sache so klingt, als dürfe man inhaltlich und gestalterisch auch ruhig etwas mutiger an die Sache herangehen. Mal sehen, ob was draus wird. Aber es bringt dich wieder etwas auf die Bahn, wenn du siehst, das es in dem Job eben mal so gar nicht nur ums Geld geht, sondern um den Prozeß an sich. Love the process.
10. März 2006 15:20 Uhr. Kategorie Leben. Keine Antwort.