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WORKSHOP DESSAU

Tom-Oliver Schneider hat mir einige Photos von dem Workshop in Dessau geschickt. Aus Zeitgründen, und weil ich ihn einfach mag, habe ich der Versuchung widerstanden, einen ganz eigenen HD-Workshop zu machen, sondern mit den Studenten Petr Bloklands Designprozess-Spiel gespielt, auch weil ich im Vorfeld nicht wusste, welches Semester und welcher Wissensstand mich erwartet. Im Rückblick fast schade, weil ich sicher bin, die Truppe hochmotivierter und begabter Studenten dort hätte auch mit einem ganz eigenen Projekt gut geflogen. Es hat – sieht man mir auch an, finde ich – einen Riesenspaß gemacht und umso mehr Dank an Tom für die 1A-Erinnerungsbilder. Vielleicht kriege ich auch noch ein paar Bilder vom Konferenztag, die poste ich dann auch nach.
PS: Einige Bilder verraten einfach ZU viel über das Spiel, deshalb habe ich einige Spoiler-Bilder weggelassen und einige leicht geschwärzt.




Choose your weapons - einer meiner Lieblingsmomente beim Spiel.

Ganz wunderschöner Klassenraum, mit tollen retrofuturistischen Lampen, in denen sogar die Energiesparbirnen okay aussahen. Holzboden, Eiermanntische, Wände zum Beamern, elektronische Raumverdunkelung, Platz satt… da macht Designstudieren Spaß.


Prof. Brigitte Hartwig, die die Fake-Konferenz mitangeschoben hat und mir trotz offensichtlichem Terminstreß die große Freude gemacht hat, mitzuspielen.

Der Peter als Klient.

Erste Präsentationsrunde, auch einer meiner Lieblingsmomente.


Die drei späteren Sieger und rechts ein riiiiichtig guter DJ and all around nice guy.





Hier sieht man etwas von diesen großartigen Lampen.











Zwei Jungs, die ich hoffentlich auf der Party nicht ZU zugequasselt habe und von denen ich einiges über die  poliutische Misere in Dessau (Stadt nicht Hochschule) gelernt hab.



Das wird fies: Ich bin für eine Dokumentaton hochcharmant interviewt worden und habe wahrscheinlich nur unausgeschlafenen Mist erzählt. Ich hasse Videoaufnahmen von mir. Ist wie die eigene Stimme auf dem Anrufbeantworter.



Rumrennen und Tipps geben.





Steffi als Klient hat gewonnen, was uns irgendwie fast unangenehm war, aber ohne jede Schummelei, sie kannte die Regeln des Spiels gar nicht.





Finale Ergebnisse. Ich habe enormen Spaß bei der Sache gehabt – auch wenn es sehr lang war und ich mir überlegen würde, wenn ich den Blokland-Spiel-Workshop noch einmal mache, eventuell eine Runde herauszunehmen, um es zu straffen und dann lieber noch am Ende etwas Kraft zu haben, gemeinsam über die Ergebnisse zu plaudern. So waren alle kollektiv mehr als ausgepowert und wir mussten auch sofort los, zum gemeinsamen Abendessen von Dozenten und Referenten im Kornhaus. Eine der tollen Sachen an Workshops ist – ich lerne immer wieder, dass Design-Studenten kluge, motivierte, kritische und irgendwie einfach vollsympathische Leute sind, wo es einem echt leid tut, dass man sie nur so kurz erlebt, vor allem, weil ich später auf der Party auch nicht mehr mit allen sprechen konnte. Ich hatte tonnenweise Spaß, vielen Dank, Leute!

17. November 2007 19:41 Uhr. Kategorie Leben. 6 Antworten.

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