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Es sieht so aus, als würde es 2009 die umstrittenen Aufgaben wieder geben – aber in ganz anderer Form.

Steff hat mir unter anderem nämlich ein komplett selbst erfundenes, wirklich wunderbar liebevoll produziertes Spiel geschenkt, in dessen Mittelpunkt Aufgaben stehen, die wir zu zweit erfüllen müssen, die teils harmlos, teils wohl etwas anstrengender sind – ich habe keine Ahnung… die Aufgaben sind in einem Beutel und ich muss jede Woche blind eine ziehen.

Es gibt Joker-, Tausch- und Aussetz-Möglichkeiten, falls Aufgaben in einer bestimmten Jahreszeit nicht funktionieren oder man aufgrund von Deadlines mal etwas verschieben muss … und ich weiß wirklich nicht ob jede Aufgabe so jugendfrei angelegt ist, dass sie blogbar ist, es mag also Löcher geben – aber sofern möglich, kommen sie in mein Online-Gedächtnis hier.

Die Aufgaben werden mit einer alten Polaroid festgehalten und das Bild kommt dann auf eine wunderbar orange Bulthaup-Magnetplatte.Da die Kamera aber wirklich alt ist, waren anscheinend die drei beigefügten Filme auch schon sehr alt – und brachten entweder gar keine oder nur orangestichig unbelichtete Bilder hervor. Ich hoffe, bis nächste Woche haben wir eine neue Kassette für die Pola.

Die Aufgabe diese Woche:

hd schellnack

Das Bild:

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Mit viel gutem Willen erkennt man hier Köpfe, Bänke und den Stern unter der Decke der Werdener Luziuskirche. Obwohl ich eigentlich katholisch bin, haben wir uns für einen evangelischen Gottesdienst entschieden, weil hier am 26.12. zum siebten Mal in der brechendvollen Kirche ein spannendes Experiment statt fand – der Swinggottesdienst, bei dem die Ton-Art-BigBand neben Pfarrer Martin Schmerrkotte – der unter anderem den allein qua Das Leben des Gallilei ja nicht gerade kirchenkompatiblen Kommunisten Berthold Brecht wunderbar in seine Texte einfädelte (mit einer kurzen Geschichte aus seiner Zeit in Chicago, deren Eindrücke die spätere Johanna der Schlachthöfe mitprägten) und der mit seiner angenehm undogmatischen, offenen Präsenzbestach – den Ton angab. Ein wunderbares Geschenk – und ein feiner Zufall, der mich nicht nur zur Weihnachtszeit in eine Kirche schickt, sondern zudem noch zu einer so schönen, positiven und ansteckenden Messe. Gefolgt von Fondue, einem schönen Abend bei Christian und Beate und einer ordentlich strangen Startrash-Nacht im Hösl der ideale Ausklang für Weihnachten und ein großartiges 2008.

Ab nächste Woche poste ich immer zuerst die Aufgabe und dann die Lösung getrennt, so daß ihr mitspielen könnt :-D.

27. Dezember 2008 17:02 Uhr. Kategorie Leben. Tag . 2 Antworten.

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