
Wenn Jan Esche von Architekturmarketing spricht, weiss er, wovon er redet. Der Mann hat – unter anderem – für Architekten wie von Gerkan und Marg, Ingenhoven, Henn und für eines der umsatzstärksten deutschen Architekturgroßbüros, RKW, gearbeitet und nicht selten mitgeholfen, aus begabten Talenten internationale Stars zu machen. Zugleich ist Jan selbst ein faszinierender Denker, der wie kein zweiter intuitiv und rational einzigartige Marketingstrategien entwickeln kann, mit einer unverwechselbaren Mischung aus Erfahrung und Impuls.

Seit einiger Zeit ist er nun mit der Ex-Henn-Grafikdesignerin Christine Bernard als freiberuflicher Berater, als Dozent an der FH Salzburg und als Verlagsmacher am Start, und Think Big ist eines der Ergebnisse dieser Arbeit – ein kleines, handliches Büchlein, das Querschnitt seiner Erfahrungen und VBisitenkarte zugleich ist. Obwohl es – wie die meisten Bücher dieser Art – natürlich nicht wirklich viel verrät (Jan will ja auch Aufträge bekommen und nicht gleich alles preisgeben), ist es nicht nur als Portfolio-Büchlein, sondern auch tatsächlich als kleiner Leitfaden für das Marketing von großen und kleinen Architekturbüros geeignet, und nicht nur für Architekten, sondern auch für Designer, Photographen und andere Kreativberufe, die an der Schnittstelle zwischen künstlerischer Arbeit und kommerziellen Erfolg operieren. Think Big konzentriert sich dabei stark auf die Architekten, bei denen Jan seine Erfahrung gesammelt hat – und beinhaltet insofern auch einige Arbeiten, die wir gemeinsam mit Jan realisieren durften -, aber dennoch hat man selten für so kleines Geld so einen schnellen Überblick über den visuellen Look zahlreicher Architekturbüros in Deutschland gehabt.

17. Juli 2007 21:58 Uhr. Kategorie Design. 7 Antworten.
also ich mag ja auch die fotos von den cd’s und büchern, aber irgendwie vermisse ich die pflege der richtigen fotosektion hier…
Merci, aber da komm ich nicht zu… selbst die komischen Leica-Snapshots nicht. Ich hoffe aber aus Stockholm und Wien was mitzubringen, obwohl ich mir im Urlaub auch immer strange vorkomme mit der Kamera in der Hand. HINTERHER ist das natürlich super, aber währenddessen kommt man sich immer so unhöflich und touristisch vor, außerdem entspannt man nicht, sondern «arbeitet» ja doch irgendwie.
ja. vor allem weil du ja auch so einfach die einwohner knipst währnd die irgendwie dumm gucken oder gerade die schweren einkaufstaschen nach hause schleppen =D
wann gehts denn los?
24.7. bis 3.8.
Neeeeeeeid.
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args… ich hab vom 23.-03. urlaub und wollte in der zeit mal vorbeikommen…