3 davon hab’ ich auch und eins hab’ ich schon gesehen… ;-) Außerdem fehlen die Bloc Party-Karten – die ich ja auch hab’ – aber die hast du ja schon länger, ich weiß. Ich freu’ mich!!!
Ach , da fehlt neben BLOC auch sonst einiges, worauf ich mich freue. Paris, Australien (wenns klappt, pleasepleaseplease), die TYPO. War einfach nur so als Paket in der Post und sah witzig aus.
Ich? Ich weiß nicht mal, was das ist. Im Moment, im Jauar geht es gerade, weil ich mir Zeit für Australien freigeschaufelt hatte und das jetzt nicht ist. Aber Freizeit… eigentlich eher nicht. Wenn ich zwischen großen Jobs aber mal etwas Luft habe – und vor allem nach dem Dauerstress der letzten drei Jahre – oh Gott, dann genieße ich sie auch.
Unwirklicherweise doch. Mal sehen, ob im Mai Zeit und Geld stimmen, bisher schauts positiv aus. Würde direkt nach der Typo losgehen, drei Wochen, schön mit dem Auto da unten Känguruhs umfahren.
Katrin 01.12.07
E-Werk, Palladium, Live und Prime-Club – scheint ihr seid demnächst häufig in Köln! Schöööön.
Hmmmm… zartes Beutelfleisch. Was denn, wenn die dir vors Auto hüpfen?
Das soll ja echt vorkommen. Totale Horrorvorstellung. Die sind doch so niedlich, wieso sind die dann so dumm?
Also erst mal bist Du ja der totale Angeber. Und dann schmeckt Känguruh tatsächlich ganz lecker. Hier in Hamburg gibt’s den größten Importeur für Exotenfleisch Europas und der hat passenderweise auch direkt ein eigenes Restaurant. Da kann man alles essen, was man in Aldis Tiefkühltheke sonst nicht bekommt: eben Känguruh, aber auch Krokodil, Springbock, Gazelle, Zebra, etc.
Wieso; der Mensch ist ein Allesfresser. Also auch Fleisch. Sieht man an seinem Gebiß und an seinem Verdauungstrakt. Zudem ist Fleisch lecker und gesund. Vegetarier und härtere Spielarten sind also strenggenommen wider ihrer Natur. ;-)
Daß ich schon der Meinung bin, daß die industrielle Fleischzucht und -verwertung unwürdig ist (leider eine Folge der allgegenwärtigen “Geiz ist Geil” – Mentalität) hat damit ja erst mal nichts zu tun. Und entgegen dem grinsenden ersten Absatz akzeptiere ich Menschen die kein Fleisch essen durchaus. Sie mögen dann aber Fleischfresser auch akzeptieren.
Im übrigen war meine Kernaussage, daß Du, lieber Dirk, ein alter Angeber bist, weil Du uns Deinen Schatz so zeigen mußtest. :-)
Ach du Scheiße, bitte die Diskussion nicht.
Ich mag Vegetarier. Und hätte gern den Nerv, einer zu sein, aber seitdem ich selbst koche, mag ich wieder Fleisch. Es kocht sich schöner. kann verstehen, warum Sandra knatschig wurde, als ich mir nix dir nix nur noch vegetarisch essen wollte. Der Spaß beim Kochen wird weniger. Dann lieber etwas weniger Fleisch und fertig. Arbeite ich noch dran, muß ich zugeben. Ich würds gern wieder deutlich reduzieren. Aber ich nehm vegetarisch auch zu. Zuviel Pasta und Käse :-D.
Ich respektiere Veganer, obwohl ich das selbst nahezu unmöglich finde. Die Leute haben einen unglaubliche Willenskraft.
Ich mag Fleisch, und hab da an sich kein Problem mit. Aber die Industrie dahinter ist zum Kotzen.
Istn bißchen wie Raucher/Nichtraucher-Debatte oder Mac/PC :-D. Blöd nämlich.
Oh … ps… angeben wollte ich damit echt nicht, Markus. Sorry, wenn das so gewirkt hat. Wäre nicht meine Art und das weißt du ja auch :-D.
Kirsten 01.14.07
Oh verdammt, jetzt hab ich hier fast die Diskussion verpasst. Also ich als Vegetarier akzeptiere nicht unbedingt, dass jemand Fleisch isst – dann könnte ich ja auch direkt Fleisch essen, wäre für mich das selbe. Das wäre auch so als würde ich sagen “ich akzeptiere Faschisten, aber selber einer sein will ich wirklich nicht”. Das heißt nicht, dass ich die Menschen, die Fleisch essen, grundsätzlich verurteile. Ich sitze auch mit Fleischessern zusammen an einem Tisch. Aber ich find’s nicht gut.
Fleischessen ist in unserer Gesellschaft doch wirklich nur Bequemlichkeit und zu sagen, dass man nur keine Lust auf vegetarisches Essen hat, weil das KOCHEN von Fleisch so viel Spaß macht ist meiner Meinung nach kein Stück nachvollziehbar, sondern zeugt von einer gehörigen Portion negativem Egoismus. In dieser Gesellschaft hat man doch wirklich den unglaublichen Luxus auch “wider der eigenen Natur” zu leben und auf Fleisch zu verzichten ohne zu verhungern (oder im Gegenteil sogar dick und fett zu werden).
Mir selbst hat manches Fleisch auch immer gut geschmeckt, aber dies ist kein Grund deswegen nicht drauf zu verzichten.
Hm… als Fleisch essener Mensch mit einem Faschisten verglichen zu werden hat schon Würze. Da möchte ich, um HDs Blog nicht zu sprengen, nicht mit Gegenvergleichen kommen.
Daß ich Fleisch esse hat nichts, aber auch gar nichts mit Bequemlichkeit zu tun, sondern mit der Tatsache, daß es mir schmeckt. Und das scheint nicht nur mir so zu gehen. Um das zu verdeutlichen möchte ich hier eine kleine Geschichte erzählen von einem Mädel, das mittlerweile studiert. Damals ging sie noch in den Kindergarten. Eines Tages besuchte sie mit ihren Eltern den Duisburger Zoo und sah, daß Eulen mit kleinen Küken gefüttert wurden. Das Mädchen fand das ganz fürchterlich und war der Meinung, daß die Eulen das nicht dürfen; die Küken seien doch soooo süß. Der Vater erklärte ihr, daß auch sie, das kleine Mädchen, Tiere essen würde. Die von ihr so geliebte Salami beispielsweise sei aus kleinen süßen Schweinchen gemacht. Da wurde das Mädchen sehr still und nachdenklich. Zwei Tage später, in einer ruhigen Minute, sagte das Mädchen zu ihrem Papa: “Wenn die Eulen so gerne Küken essen wie ich Salami … dann dürfen die das.”
Kirsten 01.14.07
Ich habe keine Fleischesser mit Faschisten vergleichen, sondern nur die Umstände. Ein treffenderes Beispiel wäre zugegebenermaßen eines mit Rauchern/Nichtraucher gewesen: ich kann etwas nicht akzeptieren, was mir selbst, oder anderen schadet. Ein Raucher kann nicht die Toleranz von Nichtrauchern erwarten, da er mit seinem Gequalme auch die Gesundheit all derjenigen gefähredet, die sich eigentlich dagegen entschieden haben. Und mit dem Fleisch ist es dann so, dass den Tieren “geschadet” wird und sie ebenso wenig eine Wahl haben wie Nichtraucher.
Und ich bin auch nicht generell gegen das Essen von Tieren. Ich bin nur der Meinung, dass es zu vermeiden ist, wenn einem die Möglichkeit geboten wird. Nur weil Tiere nicht direkt schreien oder weinen oder sich äußern wie Menschen es tun, heißt das noch lange nicht, dass sie keine Schmerzen empfinden können und es ist ebenso wenig nachgewiesen, wieviel Tiere wirklich “denken” bzw. wieviel Bewusstsein auf menschenähnlichem Niveau sie haben.
Das Beispiel mit der Eule, den Küken und dem Mädl zeigt nur, dass Kinder manchmal so schön rational sind, aber nicht, das Fleischkonsum ok ist, weil Tiere es schließlich auch essen.
Ach Krsten, lass doch jeden tun (bzw. essen) was er mag, du tust es doch auch und dann ist die Diskussion hier void.
Generell stehe ich auf Makus Seite, chacun à son gout (ja ja, Circonflex auffen u aber wie geht dat???) sonst würde es in keiner Küche mehr so richtig gut riechen :-))
Kirsten 01.16.07
Ich lasse doch jeden essen was er will. Aber darf man denn nicht seine Meinung äußern? In meiner Küche riecht es übrigens auch gut :-)
Ich könnte jetzt auch nicht sagen, daß Kirsten im Alltag zu den sonderlich fanatischen Veggies gehört, und ich finde es auch völlig okay, wenn die – absolut und unumwindbar richtige Meinung – zu dem Thema gesagt wird. Es führt wenig dran vorbei, daß das Essen von Tierkadavern nicht gerade der High-End-zivilisatorische Akt ist. Insofern hab ich immer den höchsten Respekt vor Vegetariern und weiß irgendwo, daß ich früher oder später auch wieder einer werde, wenn ich es schaffe. Ist im Grunde wie mit dem Rauchen-aufhören :-D
Kirsten 01.16.07
Ich stelle auch mehr und mehr fest, dass die Reaktionen von Seiten der Fleischesser jedes mal die selbe ist, sobald eine solche Diskussion entsteht. Es sei etwas, worüber doch “jetzt und hier” nicht diskutiert werden müsse und solle doch jeder machen wie er meint, dass es richtig ist (da stelle ich mir die Frage, was passiert, wenn man diese Einstellung noch zu anderen Dingen hat).
Also die Äußerung von wegen “jetzt und hier” wirst Du von mir nicht bekommen. Daß ich mich zurückhalte hat mit Dirks “Ach du Scheiße, bitte die Diskussion nicht.” zu tun. Immerhin ist er hier der Hausherr.
Ob das Essen von Fleisch oder aber das Essen von Pflanzen der High-End-zivilisatorische Akt ist, darüber kann man sicher streiten. High-End wären irgendwelche Pillen, aber da hätte ich einfach keine Lust drauf. Und so esse ich das, was mir schmeckt. Das ist sehr viel frisches Obst und Gemüse, aber eben auch Fleisch.
Für mich hat übrigens Rauchen (ich bin relativ toleranter Nichtraucher) nicht die gleiche Bedeutung wie Fleischessen. Ich bin überzeugt davon, daß Fleisch (nicht Berge von Eisbein, aber zwei, drei Mal die Woche ein gutes Stück) zu einer ausgewogenen Ernährung dazugehört.
Kirsten 01.16.07
Für mich hat Rauchen (ich bin relativ intoleranter Nichtraucher) nicht die gleiche Bedeutung wie Fleischessen. Wenn ich’s mir aussuchen könnte: dann doch eher das Verbot des Fleischkonsums in allen Restaurants, Gaststätten und ähnlichem als Alternatvie zum Rauchverbot :-)
3 davon hab’ ich auch und eins hab’ ich schon gesehen… ;-) Außerdem fehlen die Bloc Party-Karten – die ich ja auch hab’ – aber die hast du ja schon länger, ich weiß. Ich freu’ mich!!!
Ach , da fehlt neben BLOC auch sonst einiges, worauf ich mich freue. Paris, Australien (wenns klappt, pleasepleaseplease), die TYPO. War einfach nur so als Paket in der Post und sah witzig aus.
DU HAST ZU VIEL FREIZEIT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich? Ich weiß nicht mal, was das ist. Im Moment, im Jauar geht es gerade, weil ich mir Zeit für Australien freigeschaufelt hatte und das jetzt nicht ist. Aber Freizeit… eigentlich eher nicht. Wenn ich zwischen großen Jobs aber mal etwas Luft habe – und vor allem nach dem Dauerstress der letzten drei Jahre – oh Gott, dann genieße ich sie auch.
Australien? Vermutlich nicht, um Urlaub zu machen? Me too looking forward to Typo :)
Unwirklicherweise doch. Mal sehen, ob im Mai Zeit und Geld stimmen, bisher schauts positiv aus. Würde direkt nach der Typo losgehen, drei Wochen, schön mit dem Auto da unten Känguruhs umfahren.
E-Werk, Palladium, Live und Prime-Club – scheint ihr seid demnächst häufig in Köln! Schöööön.
Ja.
das mit den Kängurhus habe ich gehört – pass bloß auf, du!
ich bring dir dann eins mit…
Fürs Fondue.
Exzellent :)
ich Verdammten – ihr kommt alle in die Hölle. Diese niedlichen Kängis… mit dem Beutelchen… :-(
ich meine IHR Verdammten und ICH verdamme euch – so!
Hmmmm… zartes Beutelfleisch. Was denn, wenn die dir vors Auto hüpfen?
Das soll ja echt vorkommen. Totale Horrorvorstellung. Die sind doch so niedlich, wieso sind die dann so dumm?
Hm, das gibts ja öfter. Dumm aber niedlich.
Tststs. Was sind das denn für Klischees.
Aber stimmt ja… ich kenn ne Menge Männer, die so sind.
ich gib dir gleich mal Beutefleisch, du Aasgeier
Komm rüber.
ja mit süß-sauer soße kann ich mir das gut vorstellen… fahr mir eins mit um
und einer idee rosenkohl…
Im Beutel
HD: Das ist schlichte Stochastik…
Und ein schnelles Auto! Sonst rennen die ja weg.
:-( :-( :-(
ich werde das Gefühl nicht los, das ihr mich fertig machen wollt :-(
Rennende Känguruhs?
hey, steffi hat dir extra rosenkohl reingepackt. wie vegan darfs denn NOCH sein???
erst willst du ein känguruh, dann wieder nicht… tzzzz
Das mit dem Rennen ist einfach der Fairness halber.
Steffi will das liebe Tier mit Rosenkohl essen – das ist total avegan
also so bring ich dir nie wieder was aus dem urlaub mit…. :-(
Nur noch T-Shirts.
«Ich mag Kanguruh-Fleisch»
arme kirsten…
Also erst mal bist Du ja der totale Angeber. Und dann schmeckt Känguruh tatsächlich ganz lecker. Hier in Hamburg gibt’s den größten Importeur für Exotenfleisch Europas und der hat passenderweise auch direkt ein eigenes Restaurant. Da kann man alles essen, was man in Aldis Tiefkühltheke sonst nicht bekommt: eben Känguruh, aber auch Krokodil, Springbock, Gazelle, Zebra, etc.
Markus, hör auf. Kirsten bringt dich um. So weit ist HH nicht weg von Leipzig. Du spielst mit deinem LEBEN.
danger danger… high voltage…
Wehe meinem Papa wird ein Haar gekrümmt!
Wieso; der Mensch ist ein Allesfresser. Also auch Fleisch. Sieht man an seinem Gebiß und an seinem Verdauungstrakt. Zudem ist Fleisch lecker und gesund. Vegetarier und härtere Spielarten sind also strenggenommen wider ihrer Natur. ;-)
Daß ich schon der Meinung bin, daß die industrielle Fleischzucht und -verwertung unwürdig ist (leider eine Folge der allgegenwärtigen “Geiz ist Geil” – Mentalität) hat damit ja erst mal nichts zu tun. Und entgegen dem grinsenden ersten Absatz akzeptiere ich Menschen die kein Fleisch essen durchaus. Sie mögen dann aber Fleischfresser auch akzeptieren.
Im übrigen war meine Kernaussage, daß Du, lieber Dirk, ein alter Angeber bist, weil Du uns Deinen Schatz so zeigen mußtest. :-)
Ach du Scheiße, bitte die Diskussion nicht.
Ich mag Vegetarier. Und hätte gern den Nerv, einer zu sein, aber seitdem ich selbst koche, mag ich wieder Fleisch. Es kocht sich schöner. kann verstehen, warum Sandra knatschig wurde, als ich mir nix dir nix nur noch vegetarisch essen wollte. Der Spaß beim Kochen wird weniger. Dann lieber etwas weniger Fleisch und fertig. Arbeite ich noch dran, muß ich zugeben. Ich würds gern wieder deutlich reduzieren. Aber ich nehm vegetarisch auch zu. Zuviel Pasta und Käse :-D.
Ich respektiere Veganer, obwohl ich das selbst nahezu unmöglich finde. Die Leute haben einen unglaubliche Willenskraft.
Ich mag Fleisch, und hab da an sich kein Problem mit. Aber die Industrie dahinter ist zum Kotzen.
Istn bißchen wie Raucher/Nichtraucher-Debatte oder Mac/PC :-D. Blöd nämlich.
Jeder, wie er glücklich wird.
Oh … ps… angeben wollte ich damit echt nicht, Markus. Sorry, wenn das so gewirkt hat. Wäre nicht meine Art und das weißt du ja auch :-D.
Oh verdammt, jetzt hab ich hier fast die Diskussion verpasst. Also ich als Vegetarier akzeptiere nicht unbedingt, dass jemand Fleisch isst – dann könnte ich ja auch direkt Fleisch essen, wäre für mich das selbe. Das wäre auch so als würde ich sagen “ich akzeptiere Faschisten, aber selber einer sein will ich wirklich nicht”. Das heißt nicht, dass ich die Menschen, die Fleisch essen, grundsätzlich verurteile. Ich sitze auch mit Fleischessern zusammen an einem Tisch. Aber ich find’s nicht gut.
Fleischessen ist in unserer Gesellschaft doch wirklich nur Bequemlichkeit und zu sagen, dass man nur keine Lust auf vegetarisches Essen hat, weil das KOCHEN von Fleisch so viel Spaß macht ist meiner Meinung nach kein Stück nachvollziehbar, sondern zeugt von einer gehörigen Portion negativem Egoismus. In dieser Gesellschaft hat man doch wirklich den unglaublichen Luxus auch “wider der eigenen Natur” zu leben und auf Fleisch zu verzichten ohne zu verhungern (oder im Gegenteil sogar dick und fett zu werden).
Mir selbst hat manches Fleisch auch immer gut geschmeckt, aber dies ist kein Grund deswegen nicht drauf zu verzichten.
Hm… als Fleisch essener Mensch mit einem Faschisten verglichen zu werden hat schon Würze. Da möchte ich, um HDs Blog nicht zu sprengen, nicht mit Gegenvergleichen kommen.
Daß ich Fleisch esse hat nichts, aber auch gar nichts mit Bequemlichkeit zu tun, sondern mit der Tatsache, daß es mir schmeckt. Und das scheint nicht nur mir so zu gehen. Um das zu verdeutlichen möchte ich hier eine kleine Geschichte erzählen von einem Mädel, das mittlerweile studiert. Damals ging sie noch in den Kindergarten. Eines Tages besuchte sie mit ihren Eltern den Duisburger Zoo und sah, daß Eulen mit kleinen Küken gefüttert wurden. Das Mädchen fand das ganz fürchterlich und war der Meinung, daß die Eulen das nicht dürfen; die Küken seien doch soooo süß. Der Vater erklärte ihr, daß auch sie, das kleine Mädchen, Tiere essen würde. Die von ihr so geliebte Salami beispielsweise sei aus kleinen süßen Schweinchen gemacht. Da wurde das Mädchen sehr still und nachdenklich. Zwei Tage später, in einer ruhigen Minute, sagte das Mädchen zu ihrem Papa: “Wenn die Eulen so gerne Küken essen wie ich Salami … dann dürfen die das.”
Ich habe keine Fleischesser mit Faschisten vergleichen, sondern nur die Umstände. Ein treffenderes Beispiel wäre zugegebenermaßen eines mit Rauchern/Nichtraucher gewesen: ich kann etwas nicht akzeptieren, was mir selbst, oder anderen schadet. Ein Raucher kann nicht die Toleranz von Nichtrauchern erwarten, da er mit seinem Gequalme auch die Gesundheit all derjenigen gefähredet, die sich eigentlich dagegen entschieden haben. Und mit dem Fleisch ist es dann so, dass den Tieren “geschadet” wird und sie ebenso wenig eine Wahl haben wie Nichtraucher.
Und ich bin auch nicht generell gegen das Essen von Tieren. Ich bin nur der Meinung, dass es zu vermeiden ist, wenn einem die Möglichkeit geboten wird. Nur weil Tiere nicht direkt schreien oder weinen oder sich äußern wie Menschen es tun, heißt das noch lange nicht, dass sie keine Schmerzen empfinden können und es ist ebenso wenig nachgewiesen, wieviel Tiere wirklich “denken” bzw. wieviel Bewusstsein auf menschenähnlichem Niveau sie haben.
Das Beispiel mit der Eule, den Küken und dem Mädl zeigt nur, dass Kinder manchmal so schön rational sind, aber nicht, das Fleischkonsum ok ist, weil Tiere es schließlich auch essen.
Ach Krsten, lass doch jeden tun (bzw. essen) was er mag, du tust es doch auch und dann ist die Diskussion hier void.
Generell stehe ich auf Makus Seite, chacun à son gout (ja ja, Circonflex auffen u aber wie geht dat???) sonst würde es in keiner Küche mehr so richtig gut riechen :-))
Ich lasse doch jeden essen was er will. Aber darf man denn nicht seine Meinung äußern? In meiner Küche riecht es übrigens auch gut :-)
Ich könnte jetzt auch nicht sagen, daß Kirsten im Alltag zu den sonderlich fanatischen Veggies gehört, und ich finde es auch völlig okay, wenn die – absolut und unumwindbar richtige Meinung – zu dem Thema gesagt wird. Es führt wenig dran vorbei, daß das Essen von Tierkadavern nicht gerade der High-End-zivilisatorische Akt ist. Insofern hab ich immer den höchsten Respekt vor Vegetariern und weiß irgendwo, daß ich früher oder später auch wieder einer werde, wenn ich es schaffe. Ist im Grunde wie mit dem Rauchen-aufhören :-D
Ich stelle auch mehr und mehr fest, dass die Reaktionen von Seiten der Fleischesser jedes mal die selbe ist, sobald eine solche Diskussion entsteht. Es sei etwas, worüber doch “jetzt und hier” nicht diskutiert werden müsse und solle doch jeder machen wie er meint, dass es richtig ist (da stelle ich mir die Frage, was passiert, wenn man diese Einstellung noch zu anderen Dingen hat).
Stell dir vor, wir würden über Abtreibung reden, K.
Oder über die Helvetica… NEINNNNN….
Also die Äußerung von wegen “jetzt und hier” wirst Du von mir nicht bekommen. Daß ich mich zurückhalte hat mit Dirks “Ach du Scheiße, bitte die Diskussion nicht.” zu tun. Immerhin ist er hier der Hausherr.
Ob das Essen von Fleisch oder aber das Essen von Pflanzen der High-End-zivilisatorische Akt ist, darüber kann man sicher streiten. High-End wären irgendwelche Pillen, aber da hätte ich einfach keine Lust drauf. Und so esse ich das, was mir schmeckt. Das ist sehr viel frisches Obst und Gemüse, aber eben auch Fleisch.
Für mich hat übrigens Rauchen (ich bin relativ toleranter Nichtraucher) nicht die gleiche Bedeutung wie Fleischessen. Ich bin überzeugt davon, daß Fleisch (nicht Berge von Eisbein, aber zwei, drei Mal die Woche ein gutes Stück) zu einer ausgewogenen Ernährung dazugehört.
Für mich hat Rauchen (ich bin relativ intoleranter Nichtraucher) nicht die gleiche Bedeutung wie Fleischessen. Wenn ich’s mir aussuchen könnte: dann doch eher das Verbot des Fleischkonsums in allen Restaurants, Gaststätten und ähnlichem als Alternatvie zum Rauchverbot :-)
Ok…, das ist konsequent :-)
warum lasse ich mir immer nur nachrichten per mail schicken wenn das thema später in ne endlose diskussion übergeht. =D
gut zu wissen, Marc. Jetzt weiß ich ja, wie ich dich halbwegs legal zuspamen kann :-)
:-P