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THE SHAPE OF KAUPP TO COME

Im März beginnt das Auktionsjahr 05 beim Auktionshaus Kaupp. Zentraler Teil jeden Kataloges ist ein Imageteil, der einen anderen Aspekt des Lebens des Auktionshauses beleuchtet. Der Einzug ins Schloß, das Team und die architektonischen Details von Schloß Sulzburg waren bisher die Themen 2004, im neuen Jahr fangen wir wieder mit einer Überraschung an und zeigen statt der bisherigen atmosphärischen Photos von Oliver Edelbruch Illustrationen, die ganz simpel à la Sendung-mit-der-Maus erläutern sollen, was ein Auktionshaus eigentlich macht und wie eine Auktion von der Einlieferung bis zum Abholen der zugeschlagenen Waren funktioniert.Die Bilder dazu macht René ‹Rain› Siepmann, zwischen Retro und Comic, in einem Stil, der hoffentlich die klassische Auktionshaus-Klientel nicht verschreckt, Kaupp aber doch den passenden etwas jüngeren Effet verleiht, die etwas andere Handschrift. Ich bin seit jeher ein großer Fan von Rains Stil und ein einziger Blick auf die Vasen im Regal des oberen Bildes reicht eigentlich, um zu verstehen, warum. Ich hoffe, in ein paar Jahren sagen zu dürfen, daß ich den Mann mal kannte, als er noch kein Star war…

Kaupp ist ein Kunde, der einerseits hochanstrengend ist, die Kataloge sind Adrenalin-Wochen für Kaupp und für uns, der andererseits einen grandiosen Trip ausmacht. Die Leute sind auch in extremen und teilweise schlaflosen Streßphasen wahnsinnig nett und behalten den Humor und die Übersicht, und von Katalog zu Katalog macht die Team-Dynamik mehr Spaß, vermißt man nach dem Rush der letzten Korrektur-Tage fast die Stimmen von Ruth und Maja und Melanie am Telefon. Der Imageteil ist neben der Pflicht, einen gut aussehenden Auktionspart in Rekordzeit zu stemmen, die Kür für mich. Sich dreimal im Jahr einen roten Faden auszudenken, der Kaupp neu präsentiert und sich wie ein roter Faden durch den gesamten Katalog zieht, der eine eigene Handschrift trägt und den Einlieferern und Kunden einfach Lust auf genau dieses eine Auktionshaus macht, damn… das ists eben. Und ich denke, es funktioniert. Seit dem Umzug im Frühjahr 2004 greift die ambitionierte Arbeit des Teams in Sulzburg, die intensive PR-Arbeit on Kaupp, der reine Sympathiefaktor von Karl-Heinz Kaupp und Crew und eben vielleicht auch ein ganz kleines bißchen unsere dazu passende, für ein Auktionshaus ungewohnt warme und nahe Stimme im Katalog, gut zusammen – Einlieferungen und Umsätze steigen und damit auch die Chancen, Kaupp zu einem der wichtigsten jungen Auktionshäuser in Deutschland zu machen. Eines der besten sind sie jetzt schon.

16. Februar 2005 01:02 Uhr. Kategorie Arbeit. Keine Antwort.

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