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THE PITT AND THE PENDULUM

In der aktuellen Zeit ist ein – in der Flut von aktuellen Interviews anlässlich seines Jesse James Films hervorstechendes – ausgezeichnetes Interview mit Brad Pitt, das weniger durch das, was er sagt besticht – obwohl man spätestens hiernach endgültig von dem Pitt-is-just-another-pretty-face – kuriert ist, wenn man das nicht ohnehin vor Jahren abgelegt hat… sondern durch die Art des Interviews an sich. Die Zeit-Filmkritikerin Katja Nicodemus (selbst eine Art Star unter den Filmkritikern) führt ein offenbar ruhiges, bewusst etwas anderes Gespräch mit dem Hollywood-Star und durchdringt so für kurze Sekunden die Routine der üblichen Film-Promo-Blitz-Interviews, nicht zuletzt, weil im Interview vielleicht die Pausen, das Rauchen, wichtiger ist als das, was gesagt wird. Und selbst das hat Wucht: Wie Pitt selbst seine Figuren aus alten Filmen betrachtet, und selbst Kleinigkeiten wie das Essen nutzt, um einen Charakter zu verkörpern, ist mehr als lesenswert.Der Mann hat sich vom reinen Schönling zu einem der bemerkenswertesten Darsteller unserer Zeit gewandelt – und hier spürt man, warum.

21. Oktober 2007 16:05 Uhr. Kategorie Stuff. Keine Antwort.

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