HD Schellnack /// Kontakt Twitter iPhoto pointandshoot Typographie Alternative Pop Licht nodesign Aktionen Zitat Natur Photographie Denken Fail ScienceFiction Apple Studium Belletristik Comics Dayshot Vernacular Scratchbook Werbung Fragen Winter Software Medien Fun Retro Gesellschaft Farbe Print Electronic Magazine iOS Zukunft Web Drama Frühling Jazz Sommer Kitsch Kunst Sachbuch Hardware Fantasy Klassik Herbst Thriller Emma

Full frontal is the way to go

hd schellnack

Wunderbar, wunderbar geschmacklose Anzeige. Wunderbar schlechte Montage. Bin hin zur Armbanduhr des male models und dem Blick der Dame links neben ihn ein kleines Stück Kunst. So viel Spaß kann Technologiewerbung machen. Keine Ahnung, ob man so ein positives brand image aufbaut, aber immerhin: niemand guckt an dieser Anzeige vorbei :-D.

28. November 2012 18:41 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , . Eine Antwort.

Papaaaaaaaa

hd schellnack
hd schellnack

Auch ein ganz interessanter Trend derzeit: Vater mit Kind. Die Idee der Vererbung. Patek macht das schon lange, jetzt kommen sie alle hinterher. Bei Uhren noch vage verständlich, aber bei eau de toilette?

26. November 2012 15:12 Uhr. Kategorie Stuff. Tag . Keine Antwort.

Dunhill

hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack

Absolut gekonnte Anzeigenserie des britischen Herrenausstatters Alfred Dunhill, die an Reduktion und Klarheit kaum zu überbieten sind – phantastische Testimonials, herausragend ausgewählte Markengesichter, gute Photographie, zeitlose Typographie. Und das ganze dann ganz modern mit kleinen Video-Botschaften im Netz weitergeführt. Wunderbare Arbeit.

17. November 2012 20:35 Uhr. Kategorie Design. Tag . 2 Antworten.

This Rolex is 195 $

hd schellnack

Ein paar Dinge, die mir zu diesem schönen Beispiel von Vintage-Werbung aus 1964 für eine Submariner 5513 von Rolex einfielen:

A) Understatement. Mag sein, dass die ein oder andere moderne Rolex wie manche andere Uhr des gehobenen mittleren Segments irgendwie einen maskulinen Geltungsdrang bespielt und ins zu gewollte und große kippt. Aber davon ist hier keine Spur. Alles an dieser Anzeige ist souverän, sachlich, aufs wichtige reduziert – und damit ein Paradebeispiel dafür, wie Design und Werbung die Qualitäten eines Produktes visuell manifestieren. Kein Machismo, keine Hard-Sell-Anstrengung, das Produkt verschwindend bescheiden und genau dadurch im Fokus.

B) Design. Hier kannst du nichts mehr wegnehmen – der Mut zum schwarzen Weißraum, der reine Verzicht auf alles Dekorative sagt mehr als jede Headline oder Illustration es je kann. Anzeigenülatz ist teuer und subkutan realisiert jeder Leser, dass ein Hersteller, der es sich erlaubt, 50% dieser Bruttofläche einfach ungenutzt zu lassen, ernstzunehmen ist. »Weniger, aber besser« ist selten so formvollendet zu Papier gebracht. Und was da ist, ist eben keineswegs mehr Dekoration – das Design leitet sich nahezu zwangsläufig aus den Maximen der Uhr selbst ab, die selbst anderen Klassikern ihrer Zeit gegenüber ein ungewöhnlich aufgeräumtes Ziffernblatt hat (man vergleiche Speedmaster oder Navitimer aus den Sechzigern). Sogar verglichen mit der 5512 ist das aufgeräumtere Dial der Submariner ja eine dezente Reduktion, es gibt von dieser Marke faktisch kaum eine Uhr, die weniger vom Betrachter will. Die Eleganz der Anzeige ist also keine aufgesetzte Designwillkür, sondern folgt der Produktlogik und extrapoliert diese lediglich. Das die Taucheruhr zugleich auch im Layout sozusagen am Seeboden »liegt« und uns visuell klar wird, dass irgendeine Tauchuhr für 40 $ eben nicht so tiefentauglich ist wie die teurere Rolex, wird dabei fast unterschwellig mitkommuniziert, indem der obere Teil der Headline eine Art imaginärer Wasseroberfläche bildet und die Rolex dagegen quasi zur Bathysphäre wird,die in die Tiefe der Seite eintaucht. So schlicht und dabei so treffsicher gemacht – Respekt.

C) Copy. Und viel davon. Großartige, wunderbare Textmengen, perfekt abgestimmt auf die Argumentation, ein Mini-Essay, nicht zu kurz, nicht zu lang, jedes Wort gewählt und mit Bedacht gesetzt, auf Spalten- und Zeilenmaß passend geschrieben… und dabei doch so beiläufig klingend, eine beneidenswerte Mischung, die natürlich gerade im Englischen so überzeugend gelingen kann, dank der schönen Diffusität von »You«, und um die man im Deutschen viel härter kämpfen muss. Wunderbar noch mit scheinbar sinnlosen, aber mythos-generierenden Fakten unterfüttert, schafft der Text eine Preis-Rechtfertigung, die sich deutlich von heutigen Strategien unterscheidet. Heute ist die Marke im Luxussegment zuhause und der Preis sozusagen bereits per se ein Abgrenzungsmerkmal für die Käuferschaft, losgelöst von der tatsächlichen Qualität des Produktes. Die Uhr ist teuer, weil es ihr Sinn ist, teuer zu sein und insofern Kaufkraft zu kommunizieren. 1964 war die Uhr aber »nur« ein Arbeitswerkzeug, der höhere Preis ist also nutzen-orientiert abgeleitet, qualitativ plausibel argumentiert. Die Uhr präsentiert sich über den Bluff der anscheinenden Entschuldigung für den auf den ersten Blick so hohen Preis rhetorisch geschliffen als hochwertiges Produkt. Welcher namenlose Madison-Avenue-Texter hier auch dahinter stecken mag, es ist ein Artefakt aus einer Zeit, in der Copy-Autoren spürbar davon träumten, ernsthafte Schriftsteller zu sein und etwas unzynischer als heute handwerklich meisterhaft mit ihrem Werkzeug Text eine »Stimme« für die jeweilige Marke erarbeiteten, bis diese ihren ganz ureigenen, markanten Sound hatte – weit von der sonst oft anbiedernden Art naiverer 60s-Werbung entfernt ist. Bereits vier Jahre später hat sich Role von diesem produktorientierten Ansatz abgewendet, um zeitgeistiger und »cooler« zu werben, auf den Abenteuer-Aspekt zu setzen, der bis heute Chronometer-Werbung dominiert (wie akut wieder die Zenith-Werbung mit Baumgartner zeigt). Leider. Gegen dieses fünfzig Jahre alte Stück Gebrauchsgrafik sieht ausnahmslos sämtliche Uhrenwerbung von heute zu aufdringlich und zugleich zu unentschieden aus, es fehlt gegenüber dem Beispiel oben an Klasse, Zurückhaltung und Charisma. Die Uhrenreklame heute setzt (bei einem oft greifbaren Mangel an Gespür für Design) auf prominente Gesichter und (mehr oder minder frei erfundene) Angriffsflächen für die Zielgruppenidentifikation – anstatt kühl und klar, aber charmant auf die Magie des Produktes selbst aufzusetzen. Und die geht in dem Getöse zunehmend verloren. Wenn Omega mit einem denkbar zugeknöpften James Bond für die Skyfall-Speedmaster-Chrono wirbt, der einfach nur (sogar mit verdeckter Uhr) im Mantel herumsteht und so gar nichts aufregendes macht… was sagt das über die Uhr und ihre Hersteller?

D) Preis. Keine 200 $ für eine Rolex? Warum hat man eigentlich keine Zeitmaschine zur Hand, um ganz à la Biff Tannen ein paar Uhren zu diesem Preis in die Gegenwart zu holen, sich (immerhin haben wir 1964) ein paar frühe Spider-Man von Dito und Lee signieren zu lassen, gleich ein paar Aktien mitzunehmen und auf ein paar Baseball-Endspielergebnisse zu setzen?

16. November 2012 03:59 Uhr. Kategorie Design. Tag , . Eine Antwort.

Als die Werbung noch Copy hatte

hd schellnack

sehr viel Copy. Passt aber hier zum Produkt. Dennoch eigentlich schön zu sehen, wie textlastig Werbung einmal war, während heute selbst Info-Publikationen auf minimale Powerpoint-Spiegelstrich-Texte reduziert sind, weil jeder Absender annimmt, niemand lese mehr… wahrscheinlich aber nur, weil kein Mensch nun diese Art von reduzierten Stummeltexten lesen will, die wie ein Hammer immer wieder stumpf auf eine Wand schlagen. Dagegen wirkt die Copy von alter Werbung zwar natürlich albern und verlogen, ist rein handwerklich aber oft perfekt geschrieben und macht tatsächlich Spaß beim Lesen, verführt in einer klassischen Dreistigkeit, die man heute fast nicht mehr findet.

6. September 2012 07:03 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , . Keine Antwort.

It’s nuclear!

hd schellnack

Irgendwie war Werbung ja auch schöner, als sie noch völlig unverschämt lügen durfte. Ich süßte gern, was an diesem U-Boot nuklear war und wie die «nuklearen» Raketen und Torpedos aussahen, die es abschießen konnte. Und woraus das «test material» der Konstruktion ist. Von Reisen zum Grunde des Ozeans und in Piratengewässer ganz zu schweigen. Was für Zeiten, als Werbung noch auf so wunderbare Weise nicht hinterfotzig verlogen war und Zuckerwasser als EnergyDrink zu verkaufen versucht, sondern ganz offenbar phantasievoll-versponnen unfassbaren Kinderspielzeug-Trash als großes Abenteuer zu verpacken verstand. Die Enttäuschung beim Auspacken ist nicht geringer, aber die Werbung an sich macht mehr Spaß. Eine Kunst, die heute bestenfalls noch die Texter von Manufactum beherrschen ;-).

5. September 2012 10:20 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , . Keine Antwort.

Copywriter’s Paradise

20120728-235520.jpg

28. Juli 2012 22:55 Uhr. Kategorie Stuff. Tag . Keine Antwort.

The beauty of user-driven design

hd schellnack

15. Juli 2012 15:09 Uhr. Kategorie Design. Tag , . Keine Antwort.

EiEiEi

20120326-162022.jpg

26. März 2012 15:20 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , . Keine Antwort.

The freedom of multiple choice

hd schellnack

12. März 2012 20:19 Uhr. Kategorie Photos. Tag , . Keine Antwort.

Reim dich oder ich fress dich

hd schellnack

Mnemotechnisch einfach viel besser als richtig geschrieben. Vor allem, wenn man es sich mit etwas Chico-Marx-Akzent gesprochen denkt.

24. Januar 2012 12:56 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , . Keine Antwort.

Billig

hd schellnack

10:46 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , . 2 Antworten.

Dummy Image

hd schellnack

Werbedisplay im Einkaufszentrum – place your ad here.

28. Februar 2011 17:29 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , . Keine Antwort.

Schöner schreiben…

hd schellnack

 

2. August 2010 11:20 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , , , . 2 Antworten.

Bitte keine Werbung

keinewerbung.jpg

Reklameverzicht in bester Reklameschrift. Schön.

19. Juli 2010 14:15 Uhr. Kategorie Photos. Tag , , . 4 Antworten.

The Beauty of Crashing Displays

hd schellnack hd schellnack

Auf dem Weg vom gedruckten Plakat zum lebendigen Display in der Öffentlichkeit, ist es immer wieder herzergreifend zu sehen, dass Print einfach nicht abstürzen kann, während uns die digitale Welt immer wieder Displays beschert, die einen Absturz erleben und uns die Systeme hinter der Werbefassade zeigen – in diesem Fall Windows.

11:49 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , . Keine Antwort.

Klassische Wort-Bild-Schere

hd schellnack

hd schellnack

5. April 2010 19:31 Uhr. Kategorie Stuff. Tag . 2 Antworten.

Lucky Strike goes Web 2.0

hd schellnack

Während ich auch als Nichtraucher die meisten Sachen mag, die sich Lucky Strike mit Limited Editions und anderen Verpackungsgags einfallen lassen, finde ich die 3D-Fassung des Logos ziemlich unharmonisch und hoffe, dass diese Web-2.0-Verlauf-Optik nicht von Dauer ist. Less is more. Bei Zigaretten sowieso :-D

19:21 Uhr. Kategorie Design. Tag . 4 Antworten.

Schöner werben

hd schellnack

 

2. April 2010 16:51 Uhr. Kategorie Leben. Tag . Keine Antwort.

Muss sowas sein?

In der Sache ohne Frage ja schön und gut, nicht alles in China herstellen zu lassen, sondern vor Ort Arbeitsplätze zu schaffen –  aber dieser Aufkleber ist an sich so eine Sache, die mich eher von einem Kauf abhalten würde.

24. März 2010 11:34 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , . 8 Antworten.

Schöner Tippfehler

4. März 2010 09:39 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , , . 3 Antworten.

Milk for Dummies

Endlich da: Die Milchanleitung für Einsteiger. Leider fehlt natürlich noch der Eintrag: Glas auf den Tisch stellen.

4. Januar 2010 09:48 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , . 3 Antworten.

Volkswagen hat umfirmiert

18. September 2009 08:25 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , . Keine Antwort.

Zeit für ein Bad.

15. September 2009 07:06 Uhr. Kategorie Leben. Tag , . 3 Antworten.

Weil es in der Stadt kein Besteck gibt

26. August 2009 16:23 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , . 6 Antworten.

Meta Ikea II

Und noch ein schöner Eigenkommentar zur Sparschrift Verdana im neuen Ikeakatalog. Wie Thomas gerade so schön sagte, sieht der Katalog insgesamt auch von der Kindenansprache nun so aus wie irgendein beliebiger Billigdiscounter. Ob das klug ist, die Balance aus Preisargument und Designmarke aufzugeben und nur noch BILLIG zu kommunizieren?

11:06 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , , . Keine Antwort.

Meta Ikea

Schöner Metakommentar im IKEA-Katalog.

10:59 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , , . 2 Antworten.

Gute Nachricht für Sportbegeisterte

Nudeln machen nicht dick.
Ansonsten schön zu sehen, dass der Art Director diesmal mit der Trikotnummer FAST kreativ war (321 statt 456). Stets liebenswert bei Photos dieser Art ist die erstickende Trostlosigkeit der Küche, bei der irgend jemand aus der Agentur beim Shooting dann als Notlösung etwas halbtote Küchenkräuter in eine Schale steckt, damit man die seelenlose Tristesse des Aufbaus nicht so bemerkt.

20. August 2009 07:39 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , . 2 Antworten.

Wenn Textern nichts mehr einfällt…

… hilft nur noch eine schöne Prise Tautologie.

07:31 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , . 3 Antworten.

Sicher Sauber Leipzig

hd schellnack

Von Kirsten in Leipzig photographiert.

2. Juni 2009 17:11 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , . 8 Antworten.

Einfach = Effektiv

hd schellnack

Gutes Design ist oft die Kunst des Weglassens. Das Simple erfordert jedoch oft einen kreativen Sprung, eine Art laszive Bösartigkeit, die die Arbeit dann besonders macht. Dieses von JWT stammende Plakat in Melbourne ist ein Paradebeispiel: Böse gedacht, minimalistisch gemacht, anstelle der sonstigen Gutmenschen-Langatmigkeitsslogans ein klarer Faustschlag von einer Botschaft, so simpel wie die Gestaltung. Wie effektiv das ist – nicht nur als gelungene Ambient-Media-Arbeit, sondern auch als Design – zeigt das Umfeld, das gegen die große weiße Fläche und die klare Typographie auf einmal überladen und langweilig wirkt, der urbane visuelle Müll-Flickenteppich, dessen Unruhe die Wirkung des Weißraumes erst ermöglicht. Die Wirkung von Großzügigkeit im wimmeligen Umfeld hat Tschichold ja in Erfreuliche Drucksachen… dokumentiert, aber hier wird deutlich, wie frisch simple Typographie wirkt, die fast nichts mehr will, wenn sie mit einer gewissen Brutalität gekoppelt wird. Wie beim Kochen: Statt einen Tisch voller Trashfood lieber wenige, aber feine Zutaten.  Das JWTs Anxiety Index eher ein schlimmes Beispiel für Werberzynismus ist (und bitte hoffentlich ironisch gemeint?), ist eine andere Sache….

via Marketing Alternatif

12. Mai 2009 07:09 Uhr. Kategorie Design. Tag . Eine Antwort.

It’s a type world and we’re just driving in it

hd schellnack

Typo-Spots scheinen gerade in zu sein: Hier ist einer von Daimler-Chrysler  zum BAS-Bremssystemder Mercedes-Modelle. Von BBDO Düsseldorf.

via John Nack

11. Mai 2009 11:18 Uhr. Kategorie Design. Tag , . 4 Antworten.

Kompetenz 3000

hd schellnack

Kam gerade via Thomas Junold, geknipst von «Manni»: Achtet auf das Wort neben Lichtwerbung.

19. April 2009 14:54 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , . 4 Antworten.

New Family


Der zweite Microsoft-Spot ist erschienen. Die Viralität dieser Kampagne dürfte extrem hoch sein, einfach weil man dieses Beispiel für laaaange und völlig abstruse – aber durchaus lustige – Werbung einfach weiterreichen muss. Respekt vor Bill Gates Selbstironie… aber ich verstehe ehrlich gesagt immer noch nicht, was das Ganze soll. Der Spot ist so gebaut, das bestenfalls 5% den seltsamen WesAnderson-Humor darin goutieren werden, und wow – das ist NICHT wirklich die Microsoft-Nische. Keine Ahnung, wo das hinführt, aber ich habe zweifel, dass es den Absatz von Vista ankurbeln wird. Während ich den Schuh-Spot noch halbwegs verstnd (aber nicht lustig fand), verstehe ich hier nur noch Bahnhof im Hinblick auf Produktwerbung, finde es aber immerhin witzig – trotz Seinfeld und Gates. Die Familie ist prima.

12. September 2008 09:47 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , . Eine Antwort.

Microsoft Goes Gaga

hd schellnack

Angesichts der erfolgreichen I’m a Mac/I’m a PC-Werbespots von Apple hat Microsoft ja vor einiger Zeit den bekennenden Apple-User und Comedian Jerry Seinfeld angeheuert, um ihn für Windows/Vista werben zu lassen. Bereits bei der Ankündigung hagelte es knackige Kommentare, laut denen Jerry ja bereits mit Seinfeld eine TV-Serie über «Nothing» gedreht habe, insofern also der ideale Mann sei, um für ein Betriebssystem zu werben, über dass es eben Nichts (Bzw. nichts gutes) zu sagen gibt.

Jetzt ist der Spot erschienen – und verwirrt. Sollen wir alle Microsoft kaufen, weil Bill Gates sich ansonsten keine Schuhe mehr leisten kann? Soll der Spot uns sagen, dass Bill einer von uns normalen Menschen ist und wir ihm deshalb vertrauen können? Sollen wir verstehen, dass Vista wie ein Paar Schuhe ist, die man erst einlatschen, unter der Dusche dehnen und mit schmerzverzerrtem Gesicht verbiegen muss, bis man sich richtig wohl damit fühlt (und genau so ist es, Vista läuft eigentlich erst, nachdem man in Jahr daran herumgeknetet hat, anders als andere Betriebssysteme, die irgendwie sofort funktionieren)? Und warum ist Windows Delicios? Produziert Microsoft also demnächst Twinkies? Und wieso eigentlich Bill Gates – hat der Gute sich nicht kürzlich erst zur Ruhe gesetzt? Ist Steve Ballmer nicht attraktiv genug? Tatsache ist, dass es in dem Spot tatsächlich irgendwie um «Nichts» geht und auch wenn ich das unterhaltsam Verquere des Spots irgendwie mag, funktioniert er einfach in kaum einer Hinsicht, außer das er semi-unfreiwillig komisch ist.

Während Apple – ungeachtet aller MobileFail und iPhoneRückschläge einen Ball nach dem anderen schlägt und mit etwas Mut auch in Zukunft die Nase vorn haben kann – wirkt Microsoft wie gelähmt. Vista ist ein schlechter Nachbau von OS X, Windows 7 wirkt kaum überzeugender. Darüber hilft keine Werbung der Welt hinweg, sondern Microsoft müsste überlegen, wie man der Zange OS X/Linux, die mehr und mehr auch in den eigentlichen Stammbereich von MS – dem Businesssegment – an Boden gewinnt, vom Home-Bereich ganz zu schweigen, begegnen kann. Und Apple ist nun auch kein kleiner, flinker David gegen den Goliath MS, sondern ebenfalls eine multinationale, große Firma, die aber gerade im direkten Vergleich deutlich behender wirkt. Wer immer in Zukunft die Geschicke von MS leitet, sollte Dynamik ins Spiel bringen und einen großen, mutigen Schritt nach vorn wagen, bevor es zu spät ist und Gates sich wirklich seine Schuhe im Billiggeschäft kaufen muss.

5. September 2008 13:04 Uhr. Kategorie Technik. Tag , . 7 Antworten.

Pumalove

hd schellnack

Wie absurd, dass einem ein Puma-Schuhkarton fast mehr Spaß macht als der Laufschuh darin. Die Package ist schlicht, aber souverän gestaltet – und nahezu jede Seite der Verpackung strotzt vor Witz und Humor, hochsimpel gestaltet, aber grandios gedacht. So toll, so unterhaltsam, so wunderbar spaßig kann Design sein. Etwas rot, etwas weiß, etwas DIN, ganz schlichte Piktogramme im schlichtestdenkbarem Layout ergeben zusammen einfach großartige Gestaltung. Ich weiß nicht, wer dafür verantwortlich zeichnet, aber es ist so humorvoll wie die Arbeiten von karlssonwilker, nur etwas straighter. Hier ist ganz ohne jedes Meckern die Verbeugung vor grandioser Arbeit, die Sorte Job, die man gern selbst gemacht hätte.

hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack
hd schellnack

30. Juli 2008 23:06 Uhr. Kategorie Design. Tag , . 8 Antworten.

Hautberatung

hd schellnack

Ein PS: Diese tote Fliege hing tatsächlich genau so im Schaufenster einer Apotheke. Titel des Posters: Jetzt: Gratis-Aktion: Hautberatung.

Scheint zu spät.

27. Juli 2008 19:52 Uhr. Kategorie Stuff. Tag , . 2 Antworten.


Creative Commons Licence