
von Kirsten, merci :-D.
9. Februar 2012 19:38 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail. Keine Antwort.
GrьЯe,
Ich bin Herr Peter WT glьcklich Saun mit Kindern und einer der Leiter der Hang Seng Bank Limited hier in Hong-Kong verheiratet, ich habe ein Geschдft Vorschlag von US $ 25.500.000 Million fьr Sie, mit mir von meiner Bank zu behandeln.
Sollten Sie interessiert sein, senden Sie mir die Informationen der
1.Full Namen
2.Age
3.Occupation,
4.Private Telefonnummer,
5.Current Wohnadresse.
Ьber diese E-Mail-Adresse: –––
Ihre frьheste Reaktion auf dieses Schreiben wird sehr geschдtzt werden.
1. Februar 2012 17:49 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail. Keine Antwort.

Mnemotechnisch einfach viel besser als richtig geschrieben. Vor allem, wenn man es sich mit etwas Chico-Marx-Akzent gesprochen denkt.
24. Januar 2012 12:56 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, Werbung. Keine Antwort.

Billiges Bier, billiger Gag – wahrscheinlich hat der Schildermaler bei dem Sonderpreis vorher selbst schon ordentlich zugelangt. Extrem gut finde ich aber das €ent. Und die Tatsache, dass der NRZ-Claim in seiner ganzen prachtvollen Austauschbarkeit eben auch perfekt zu Bier passt. Und zu fast jedem anderen denkbaren Artikel.
10:46 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, Werbung. 2 Antworten.
Wirklich gut gehalten hat sich dieses Speer-Modell von 1939, keine Frage. Aber meint der aktuelle Spiegel das wirklich ernst? Und schreibt man Model nicht mit nur einem l? Und: Jeder, aber auch jeder will nach Berlin, eben auch der Kölner Dom.
1. November 2011 01:11 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, Medien. Eine Antwort.

Es ist einfach nur phantastisch, dass sie in den 70ern aus dem Untergang der menschlichen Zivilisation ein fröhliches Kinder-Bildermalbuch gemacht haben, in dem die Kids sich eine Welt, in der die letzten verbleibenden Menschen wie Tiere gejagt und getötet werden, schön bunt ausmalen können. Wo bleiben da heute die The-Walking-Dead-Malbücher?
25. Oktober 2011 15:44 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, ScienceFiction. Eine Antwort.
Name und Tel sind von mir verpixelt, aber der Rest ist wirklich so wunderbar gestaltet. Ich weiß gar nicht, was mir am besten daran gefällt, da hat sicher jeder seinen ganz eigenen Favoriten.
10. August 2011 10:36 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, Fun. 7 Antworten.

Nach langer Zeit tatsächlich mal wieder eine Blase vom Schlagzeugspielen, wie ungewohnt.
7. Juli 2011 19:06 Uhr. Kategorie Leben. Tag Fail. 2 Antworten.

Bei manchen Ideen ist man dann ja doch neidisch, dass man nicht selbst draufgekommen ist… zumal das alles ja auch gestalterisch eine Freude ist, etwa mit dem dezent patriotischem Aufruf oben links. Für uns Designer ist in diesem Segment eigentlich noch unfassbar viel zu tun, oder? Braun war die einzige Ausnahme und das ist auch lange her…
11. Juni 2011 19:53 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail. Eine Antwort.

Man fragt sich schon, was derzeit mit Apple los ist. Waren Updates sonst meist – bis auf nicht funktionierende CUPS-Treiber usw. – eine relativ sichere Sache, so hat das Update auf 10.6.7 anscheinen bei zahlreichen Applikationen und OTF oder PS-Schriften das Fontmanagement zerschossen. Schriften werden nicht mehr richtig eingebettet und obwohl die PDF in «Vorschau» korrekt angezeigt wird, kann sie nicht richtig ausgedruckt werden und Acrobat 9 und 10 zeigen das Dokument entweder zerschossen an, oder die App hängt sich gleich ganz auf. Gleiches bei Photoshop, wenn man die PDF importiert. Es scheint einige betroffene Schriften zu geben – ewa die DinPro, die DInProRounded und die Myriad – und einige Applikationen, mitunter Pages und GrandTotal, die von diesem systemweiten Bug betroffen sind. Das Problem betrifft zumindest bei uns alle Rechner, die auf 10.6.7 aktualisiert wurden, in relativ gleicher und zudem völlig unberechenbarer Weise. Es sind nicht alle OTF/PS-Fonts betroffen, die betroffenen Schriften sind mit jedem PDF-Export auf eine neue kreative Art zerschossen, die gleichen Glyphen sind in der PDF an einer Stelle einwandfrei da, an anderer verschwunden – es gibt keine erkennbare Logik des Bugs. Zu helfen scheint derzeit nur ein Downgrade auf 10.6.6. Nach dem Flop mit FaceTime, den GrafikBugs beim MacBookPro, dem BatterieBug beim iPhone frage ich mich, ob Apple sich derzeit nicht irgendwie etwas übernimmt und schludrig wird. So oder so ist es etwas blöde, wenn ein primär von Designern genutztes System mit Fonts Probleme hat ;-)…
Ich muss sagen, vor dieser Folie macht mir das Upgrade auf Lion wirklich Sorge. Während man bisher bei Apple ja immer recht sorgenfrei auf «Update» klicken konnte, weil es abgesehen von kleineren Problemen, die aber durchaus auch so bereits immer PDF, Drucksystem und Schriften betreffen konnten, immer einigermaßen lief, ist es inzwischen so, dass jede Neuerung mit etwas Angst betrachtet werden muss. So lief bei FaceTime die BETA einwandfrei, die 1.0er Version überhaupt nicht. iOS 4.3 musste binnen kürzester Zeit durch ein nachgeschobenes Bugfix davon abgehalten werden, die Batterie leerzusaugen, X-Code ließ sich nicht installieren und viele andere größere und kleinere Anzeichen von Überforderungen angesichts des eigenen Erfolgs der letzten drei Jahre.
24. März 2011 11:15 Uhr. Kategorie Technik. Tag Apple, Fail, Software. 15 Antworten.

Werbedisplay im Einkaufszentrum – place your ad here.
28. Februar 2011 17:29 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, Werbung. Keine Antwort.

Trotz medialer Überflutung zum Doktorarbeits-Thema und keiner Zeit, wirklich was zu schreiben, schnell ein paar flüchtige Gedanken als Spiegelstriche, ums notiert zu haben:
– Kann man etwas mit großer Geste zurückgeben, auf etwas verzichten, was einem gar nicht gehört bzw. zusteht?
– Reicht das als «Sühne»? Heißt das ergo, dass ich in Zukunft als beim Diebstahl erwischter Bankräuber einfach die Geldsumme zurückgebe («ich verzichte auf das Geld») und damit hat es sich? Oder müsste da nicht eigentlich noch mehr passieren.
– In der Musikbranche nennt man das Sampling. Und Hits, die zu 75% aus anderen Songs bestehen, sind da gar keine Ausnahme. Nur: Es fließen heutezutage eben Lizenzgelder.
– Man darf gar nicht darüber nachdenken, dass Jürgen W. Möllemann – seinerzeit eines der Vorzeigeexemplare von Karrierepolitiker, die vor Verquickung von Amt und Business keine Angst hatten und durchaus am Sessel zu kleben gedachten – wegen einer Schleichwerbung für die Firma seines Vetters auf dem Briefbogen des Wirtschaftsministeriums zurücktreten musste. Wegen eines Einkaufschips, also. Aus heutiger Sicht wirkt Möllemann, der aufgrund des hohen medialen Drucks auf das Wirtschaftsministerium und die Vizekanzlerschaft verzichtete, damit förmlich hochanständig.
– Ablenkung ist die Basis aller Magie. Jeder redet von dem Laien zumindest doch vergleichsweise lässlich erscheinenden Plagiat, keiner redet mehr über die Gorch Fock oder Afghanistan oder Soldaten, die sich warum auch immer gegenseitig abschießen. Die Thematik der Doktorarbeit ist insofern auch ein phantastisches Nebelmanöver – das Thema ist nachvollziehbarer und massentauglicher als komplexe militärische Prozesse, zugleich das Skandalpotential geringer. Vor allem erlaubt der Themenschwenk es dem durchschnittlichen Bild-Leser, sich mit dem Verteidigungsminister zu solidarisieren – «jeder hat doch schon mal abgeschrieben». Schon George Bush wußte, wie wertvoll ein «Aw shucks, IÄm just one of y’all folks» sein kann. Abkupfern lässt sich aus Bürgersicht als Kavaliersdelikt abtun, obwohl genau das freilich eben hier keines ist – und von tatsächlich wichtigeren Themen redet kein Mensch mehr, auch die Medien nicht.
– Es geht natürlich nicht ums «Abschreiben». Es geht um das recht durchschnittliche Maß unserer Politiker heute: Mehr Schein als Sein, etwas «Besseres» sein wollen ohne die Substanz dazu, Titelhuberei und vor allem: Nie mehr zugeben als sowieso schon absolut zweihundertprozentig bewiesen ist. Was sich als Ausnahme von diesem Betriebszustand generieren wollte, entpuppt sich nun als der scheinbare Prototyp des Berufspolitikers – und das haben die vielen Leute, die in diesem Beruf mit Herz und Seele dabei sind und sich einsetzen irgendwie nicht verdient.
– Muss man seine eigene Doktorarbeit noch einmal «lesen», um zu wissen, wo man ganz eindeutig plump abgeschrieben hat? Also nicht, wo man sich vielleicht hat zu einem eigenen Text inspirieren lassen oder eine Art Idee aufgegriffen hat, sondern wo man 1:1 kopiert und minimal umformuliert hat? Das weiß man doch selbst nach Jahren noch, das ist nämlich keine Unachtsamkeit, sonst würde man sich ja nicht die Mühe machen, den O-Ton durch ein zwei minimale Eingriffe zu «tarnen». Verdienen jetzt denn schon wirklich die Ghostwriter so wenig, dass selbst die schon plagiieren müssen? Und kann man sich den Titel nicht im Zweifelsfall irgendwo in Südamerika billiger besorgen? Ich jedenfalls krieg das permanent nachts per Fax angeboten ;-).
– Haben Doktorväter denn wirklich kein Google?
– Zugleich enthüllt sich ein Apparat, der auf die Titel wert legt, aber deren «sauberes» Erlangen durch individuelle Überforderung nahezu unmöglich macht. Wenn ein System auf immer jüngere Karrieristen geeicht wird, darf es sich nicht wundern, wenn diese schludern und schummeln müssen. Wenn Karriere das einzige Ziel einer Doktorarbeit ist – also es im den sozialen, nicht intellektuellen Wert des Titels als solchen geht -, dann schlummert hier seit langem ein tieferliegendes Problem, das Bildung und Schule und Universitäten und Abschlüssen per se völlig falsch bewertet. Die schleichende Entwertung von Bildung als Selbstzweck und Wert-an-sich findet in diesem Fall einfach nur eine besonders populäre Galionsfigur.
23. Februar 2011 21:49 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, Gesellschaft. 6 Antworten.

16. Februar 2011 09:11 Uhr. Kategorie Stuff, Technik. Tag Emma, Fail. 3 Antworten.

Ich weiß ja, dass das Öko-Test-Label umstritten ist – und das verwundert auch nicht ganz, wenn eine Milch ohne jedwedes Biosiegel, die dazu noch ESL-Milch ist mit dem Prädikat «Sehr gut» daherkommt.
14. Oktober 2010 08:52 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, Werbung. Eine Antwort.

Gerade kam eine phantastische Spam, die mich zu einer Phishing-Site locken soll. Normalerweise unerwähnenswert, hätten die Leute nicht für das deutsche Unternehmen Postbank ein so wunderbar schlechtes Englisch gewählt, das man fast an Everything Is Illuminated denken muss :-D. Dass die Mail nicht nach Postbank aussieht, keine Umlaute liefert und ganz offensichtlich eine Massen-Rundmail ist, all das ist da fast nur noch ein Detail. Fällt eigentlich jemand wirklich auf solche Sachen rein?
Überprüfen Sie diese E-Mail-Adresse. Ihr Konto wurde deaktiviert und aus unserer Registrierungsdatenbank gel?scht werden Datenbank von ca. 90 Tagen. Diese Verz?gerung ist notwendig, um den Benutzern aus entmutigen Beteiligung an betr?gerische Aktivit?ten. Zur Erf?llung Bedingungen vereinbart, bei der Postbank, pers?nlichen Informationen f?r die Nutzer registrieren, um Postbank-Konto wird von der Postbank Konto werden bei gehalten mindestens 3 Jahre nach dem Anmeldedatum. Wenn Sie nicht angefordert haben, diese Aktion bitte www.Postbank.de und Ihr Konto aktivieren. Vielen Dank f?r die Rettung mit der Postbank. ———————————————————————————– ——————————————- Learn more Postbank ьber andere Angebote heute das Beste aus Ihrem Geld zu machen. Erfahren Sie mehr ьber Postbank-Konten, die Beziehung helfen Ihnen dabei, den Willen Sie wollen das Leben.
9. August 2010 11:49 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail. Keine Antwort.

6. August 2010 19:10 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, iPhoto. Eine Antwort.

Das Photo ist leider durch Gegenlicht nicht so genial – der Himmel und der helle Rahmen um die Frau sind Reflektionen -… aber: könnt ihr euch vorstellen, wofür dieses Plakat wohl wirbt ???
13:48 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail. 20 Antworten.
So schön kann selbstgemachte Werbung sein.
3. August 2010 15:27 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, Typographie, Vernacular. Keine Antwort.

Da ich mich heute sowieso angesichts des neuen Auftritts des Theater Essens wirklich arg mit öffentlichen Über-Design-aufregen zurückhalten muss, hier eine Art Ventil anhand eines Joghurtdeckels. Nicht nur, dass das Design ohnehin in jeder Hinsicht gruselig ist, die Mistral hier nicht richtig zusammengebaut ist, man «Kirschen» auch gut als «Kisschen» lesen kann, es fehlt auch noch ein n. Wie kommen solche Sachen eigentlich ins Regal??
2. August 2010 11:20 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, Typographie, Vernacular, Werbung. 4 Antworten.

Auf dem Weg vom gedruckten Plakat zum lebendigen Display in der Öffentlichkeit, ist es immer wieder herzergreifend zu sehen, dass Print einfach nicht abstürzen kann, während uns die digitale Welt immer wieder Displays beschert, die einen Absturz erleben und uns die Systeme hinter der Werbefassade zeigen – in diesem Fall Windows.
19. Juli 2010 11:49 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, Werbung. Keine Antwort.

So ein bisschen üben müssen wir da aber noch, hm?
1. Juli 2010 12:16 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail. 2 Antworten.

… oder auch «Come In and Find Out.». Gemein, ich weiß – aber das ist schon arg pragmatische Stadtplanung, oder?
9. Mai 2010 21:59 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, s90. Eine Antwort.

In der Sache ohne Frage ja schön und gut, nicht alles in China herstellen zu lassen, sondern vor Ort Arbeitsplätze zu schaffen – aber dieser Aufkleber ist an sich so eine Sache, die mich eher von einem Kauf abhalten würde.
24. März 2010 11:34 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, Werbung. 10 Antworten.

4. März 2010 09:39 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, Typographie, Werbung. 4 Antworten.

Ich finde übrigens, dass die Kombination von «sinnlich, extravagant, edel, elegant» und «emaillierter Ablaufdeckel» einfach großartig ist. Gedeckelt von dem biederen Versprechen von «30 Jahren Garantie». Nichts gegen Kaldewei und keine Frage, eine Badewanne zu bewerben ist nicht die einfachste Sache der Welt, aber this is not a solution :-D.
15. September 2009 07:06 Uhr. Kategorie Leben. Tag Fail, Werbung. 3 Antworten.
Kam gerade in einem Mailnewsletter eines BARF-Anbieters: «heute eingetroffen: Bullenhoden. Sie finden die Bullenhoden unter “Sonderposten/Bruchware”». Der arme Bulle
2. September 2009 12:08 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail. 6 Antworten.

26. August 2009 16:23 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, Werbung. 8 Antworten.

Und noch ein schöner Eigenkommentar zur Sparschrift Verdana im neuen Ikeakatalog. Wie Thomas gerade so schön sagte, sieht der Katalog insgesamt auch von der Kindenansprache nun so aus wie irgendein beliebiger Billigdiscounter. Ob das klug ist, die Balance aus Preisargument und Designmarke aufzugeben und nur noch BILLIG zu kommunizieren?
11:06 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, Typographie, Werbung. Keine Antwort.

Schöner Metakommentar im IKEA-Katalog.
10:59 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, Typographie, Werbung. 2 Antworten.

Nudeln machen nicht dick.
Ansonsten schön zu sehen, dass der Art Director diesmal mit der Trikotnummer FAST kreativ war (321 statt 456). Stets liebenswert bei Photos dieser Art ist die erstickende Trostlosigkeit der Küche, bei der irgend jemand aus der Agentur beim Shooting dann als Notlösung etwas halbtote Küchenkräuter in eine Schale steckt, damit man die seelenlose Tristesse des Aufbaus nicht so bemerkt.
20. August 2009 07:39 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, Werbung. 2 Antworten.

… hilft nur noch eine schöne Prise Tautologie.
07:31 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, Werbung. 3 Antworten.
Wenn ich derzeit übrigens recht wenig blogge, dann neben einem etwas arg knappen Pitch-Termin primär deshalb, dass Arcor seit Donnerstag mittag nicht in der Lage ist, unseren Internetzugang wieder ins Laufen zu bringen. Trotz mehrerer Anrufe bei der Störungsstelle, wo man mal mehr mal weniger freundlich, mal mehr mal weniger kompetent aufgehoben ist, ist das tatsächliche Problem bis jetzt weder identifiziert noch behoben. Für einen Kommunikationsanbieter ist das schon eine ziemliche Schlappe – ein Ausfall von inzwischen deutlich über 10% eines Monats. Relativ entsetzlich ist dabei, dass man den immer wechelnden Hotlinemitarbeitern den Fall jedesmal von vorn schildern muss – gibt es keine interne Dokumentation – dass Hotlinemitarbeiter 3 dir sagt, dass 2 die versprochenen Maßnahmen gar nicht eingeleitet hat und dass man ja auch absolut verstehen kann, dass einem von zig Callcenterangestellten die relative Dringlichkeit des Kundenproblemes oder gar der Verlust des Kunden für Arcor relativ egal sein kann und darf. Ganz abstrakt muss man aber auf beraterischer Ebene sagen, dass Arcor zwar wirklich Punkte kriegt, weil nach dem Kampf mit dem Voicemailsystem wirklich relativ schnell meist relativ freundliche Ansprechpartner vorhanden sind (viel besser als noch vor einigen Jahren), diese Simulation von Hilfe aber natürlich nur ein Placebo bleibt, wenn die faktischen Probleme nicht behoben werden und keine vernünftigen Feedbackprozesse eingeleitet werden, die mich über den Bearbeitungsstatus up to date halten. Arcor ist da keineswegs besser oder schlechter als andere große Firmen – Adobe wäre ein Beispiel – die keinen vernünftigen Weg finden, mit den vielschichtigen Problemen der Nutzer ihrer Produkte fertig zu werden. Oft hat man das Gefühl, der Partner am anderen Ende schaut in die gleiche Knowledge-Base, die man online auch einsehen könnte. Ich erinnere mich an einen großen Hersteller, dessen Hotline mir bei einem Scanner-Problem empfahl, doch mal das Kabel zu wechseln. Möglicherweise ein guter Rat für Tante Liese – die diesen Scanner nur leider nie gekauft hätte -, aber bevor ich zum Hörer greife, habe ich die einfachen Lösungen meist durchgestellt und bräuchte eigentlich echten Support, nicht die Level-1-Firewall, die der normale Hotline-Telefonsupport ja meist darstellt, ein Schutzwall, der die wirklichen Techniker vor den Kunden schützt. Ähnlich bei Arcor: Wenn ich euch anrufe, habe ich Reset, Kabelaustausch und andere Sachen doch schon probiert, let’s go.Ich will hier keineswegs einseitig auf Arcor schimpfen, sondern vielmehr einen wichtigen Aspekt aufzeichnen: Größe bringt Hilfesysteme zum Kollaps. Arcor hat das vor einigen Jahren massiv erfahren, als der Telefonmarkt geöffnet wurde und die Technik, aber auch die Manpower absolut nicht mit den Anfragen hinterherkamen – und auch heute scheint es ein Defizit in der kompetenten Problembearbeitung zu geben. Auf der anderen Seite habe ich bei einem relativ kleinen Hardwarehersteller wie Quato binnen weniger Minuten einen Fachmann am Apparat, der schnell, kompetent und entscheidungsbefugt die Probleme löst und sei es, indem er einen Austausch anschiebt. Größe bringt also nicht nur Synergie-, sondern vor allem auch Dissolutionseffekte, Probleme bei der Organisation interner Abläufe, aber vor allem auch in der Kundenkommunikation. Zu einem guten Auftritt gehört aber nicht nur die schicke Broschüre und gute Homepage, sondern auch eine gute «Beschwerdestelle» für einen Konzern. Heißt für Arcor beispielsweise, dass ich nach der Hotlinenummer nicht suchen muss. Heißt, dass man leichter zwischen Level-1-Problemen (Ähm, hier blinkt mein Router, was mach ich) und Level-2-Problemen hochschalten kann, indem man weiterleitet (Geht bei Adobe, aber nur sehr schwierig, sobald du aber auf dem höheren Level BIST, wird das Problem effizient gelöst, vorher bist du im Hotline-Limbo). Heißt, dass es neben Webformularen und Telefon/Fax auch andere Wege geben muss (Chats zum Beispiel, langfristig videobasiert). Ein Konzern wie Arcor muss das von mir nicht hören, ich bin sicher, in diesem Bereich investieren alle großen Anbieter – aber als Endkunde kann ich derzeit nur sagen: «It sucks!» Und ich bin nicht nur frustriert, weil mein Problem nicht gelöst wird, sondern auch durch die Art, WIE es nicht gelöst wird. An ersterem kann man als Firma nicht immer etwas ändern, am zweiten Punkt aber schon. Kommunikation ist formbar.Denn was Arcor nicht sieht ist, dass ich, wenn das Problem bis dahin nicht beseitigt wird, ich wahrscheinlich Dienstag ind en sauren Apfel beisse und zum T-Punkt marschiere, wohl wissend, dass ein Providerwechsel Wochen dauern kann und ein unschöner Prozess ist, in der Hoffnung, dass die Telekom ihre Sache inzwischen besser zusammen hat. Was wahrscheinlich aus den gleichen Gründen eine leere Hoffnung ist, der T-Com-Service genießt ja auch einen legendär schwierigen Ruf, aber als Consumer hast du ja nur noch die Wahl, von einem Anbieter zum anderen zu springen, weil sie rein strukturell nicht mehr auf dich reagieren können.
14. Juni 2009 09:56 Uhr. Kategorie Technik. Tag Fail. 11 Antworten.

Oh, the shape of things to come :-D.
via nonstopnerds
2. Juni 2009 19:38 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail. Keine Antwort.

100% Deut… äh Leipzig. So schön kann Wahlkampf aussehen. Von Kirsten in Leipzig photographiert und für die Stadt eigentlich unerwartet, ehrlich gesagt.
17:11 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, Werbung. 10 Antworten.

Weiter unten haben wir ja über Druckereien und Photographen und deren Schwierigkeiten geredet. Das muss schon relativ ernst sein, wenn jetzt eine Online-Druckerei nicht nur 20% Rabatt auf Broschürendruck, sondern auch noch – im QVC-Stil – einen Gratis-Grill dazu anbietet. Ich bin sicher, der betreffenden Druckerei geht es gut – aber ein bisschen seltsam sind solche Added-Value-Aktionen dann doch schon oder?
Ich meine, bei uns gibt’s ja auch kein Corporate Design und dazu gibt’s gratis einen Kasten Bier. Obwohl… vielleicht ja eine Idee :-D.
14:22 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, Print, Werbung. 7 Antworten.

War tatsächlich so im Cinemaxx-Programm untereinander. Gibt es etwas einfallsloseres als Kinoplakate? Schade!
29. Mai 2009 12:46 Uhr. Kategorie Design. Tag Fail. 5 Antworten.

Kam gerade via Thomas Junold, geknipst von «Manni»: Achtet auf das Wort neben Lichtwerbung.
19. April 2009 14:54 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail, Werbung. 4 Antworten.


Von Clemens kommen diese beiden Bilder, der statt des F-Stop-Buches von der Post einen Weltatlas kompakt geliefert bekam. Auch schön, aber schon prima zu wissen, dass die Post mal flugs Bücher vertauscht, oder sich da jemand am Band selbst bedient und andere Sachen weiterverschickt. Hat jetzt jemand, der bei ZVAB einen wichtigen Atlas bestellt hat, um seinen nächsten Urlaub zu planen, plötzlich einen Miniphotoband bekommen? Oder ist ein Post-Mitarbeiter einfach Sagmeister-Fan? Schon irre. Ich hoffe, die Post kann das aufklären, Clem – aber große Hoffnung hab ich da irgendwie ja nicht.
18. Februar 2009 08:26 Uhr. Kategorie Stuff. Tag Fail. 18 Antworten.

www.buerofueraufmerksamkeit.de/

Beim Klau von Ideen geht es ja nicht immer nur um Visuals, sondern oft auch um Texte und Slogans. Wenn man hier genauer hinliest, fällt einem schnell auf, dass da verdächtige Nähe besteht, oder? Aufmerksamkeit, Reizüberflutung… und da Thomas Junold sein Büro in Kamen schon eine ganze Weile betreibt und die Site von u-p-media doch arg neu und unfertig wirkt, kann man sich vielleicht denken, wer zuerst da war. So Sachen passieren, man übernimmt vielleicht auch oft unbewusst etwas, aber von den individuellen klaren Lösungen, die der untere Text verspricht, ist er bezeichnenderweise selbst weit entfernt.
Jenseits der reinen Swipefile-Sache finde ich generell interessant, wie austauschbar Texte von Designbüros oft klingen, im großen wie auch im kleinen – meine grundsätzliche Regel ist ja, je serviceorientierter der Text auf der Seite sich anbiedert, desto größer sollte der Bogen sein, den ein Kunde um diese Agentur machen sollte, un in 90% der Fälle gibt einem das Portfolio dann auch recht. Als Designer verkaufen wir neben professionellem Service und handwerklichem Können von uns und unseren Angestellten eben doch auch (hoffentlich) Individualität – nur spiegelt die sich fast nie in den Selbstbschreibungen wider. Wobei ich selbst nur zu gut weiß, wie unsagbar schwer die zu schreiben sind :-D. Man möchte ja schon Aufträge. Ob sich aber von der Texttonalität anzuhören wie ein Massagesalon der richtige Weg ist, sei mal dahingestellt. Denn wenn alle Agenturen die im Kern gleichen Texthülsen abfeuern, kann der Kunde sich nicht entscheiden, welches Designstudio für ihn das richtige ist. Da helfen auch Konstrukte wie 360°-Design, Tiefendesign, doppelte Neugier und und und nicht, die dem vermeintlich zu einfachen Designprozess eine Artorganisatorisches Exo-Skelett verpassen und den Entscheidern einen Mehrwert aus der Laterna Magica vorgaukeln wollen, nicht. Individuell sind die Kommunikationsporzesse, Arbeitsweisen und die entsprechenden Ergebnisse. Da ist fast jedes gute Designbüro etwas anders aufgestellt und hat seinen eigenen Flavour. Die besten Designer haben oft die schlimmsten Homepages – oder habt ihr bei Sagmeister je einen anschleimenden Hallo-Kunde-nimm-mich-ich-brauch-Geld… Text gefunden? Eben.
08:16 Uhr. Kategorie Design. Tag Branche, Fail. 4 Antworten.
Hat es einen tieferen Sinn, dass ich zu Weihnachten mehr Spam-Mail kriege als an anderen Tagen? Steckt der Weihnachtsmann mit den Onlinewerbern unter einer Decke? Oder sind russische Hacker auch nur Menschen, die Weihnachtsgrüße verschicken wollen und keinen zivileren Weg kennen?
25. Dezember 2008 12:08 Uhr. Kategorie Leben. Tag Fail. Keine Antwort.