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Bear + Potato = Beartato

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Keine Frage, was so wie oben 2005 anfängt und so wie unten 2011 endet, muss eine gute Reise sein: Das Nedroid Bilder-Tagebuch von Anthony Clarke ist, wie so viele Webcomic-Projekte, mehr als einen Besuch wert und gehört fest in den RSS-Feed.

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16. November 2011 15:49 Uhr. Kategorie Online. Tag , , . Keine Antwort.

The Shape of Speed

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Quasi als Memo für mich selbst, aber auch ansonsten spannend: Carmen Infantinos Methode, die Geschwindigkeit des «Roten Blitzes» Flash beim Laufen darzustellen, als quasi-stroboskopische Ansammlung von Nachbildern, die uns wissen lassen, dass Flash zu schnell für das menschliche Auge läuft, als fleischgewordener Film ein Nachfllickern, eine Vibrationsspur hinterlässt. Physikalisch, wie so vieles bei Silver-Age-uperhelden der reine Unsinn, wobei die ganze Idee hinter einem Mann, der offenbar frei von Reibungshitze und Luftdruck mit Überschallgeschwindigkeit laufen kann, ohne dabei zu ersticken, erdrückt zu werden oder doch mindestens ein Heer von Fliegen zwischen den Zähnen hängen zu haben, ist der Flash trotzdem eine Metapher für das Zeitalter seiner Erschaffung, für Tempo und den unbändigen amerikanischen Vorwärtsdrang der 50er/60er Jahre, für Weltraumträume und die Ästhetik der Sixties, die aus jedem Auto gleich eine erektile Pseudorakete machte. Eins der besten Kostümdesigns, das jemals ein Superheld trug, in dieser schlichten, design-affinen Art, in der DC die neuen Helden der 60er schuf (Infantino den Flash, Gil Kane Green Lantern), schlank, fluide, ohne jedes unnötige Extra – was für Superman das Cape und Batman die Maske ist für den Flash der visuelle Slipstream, die Speedlines, die fester Teil seiner visuellen Identität und somit seines Kostüms sind. Bis heute inspirierend und bei aller Kopie unerreicht in Eleganz und Langlebigkeit – ein Superheld, als sei er von Hans Gugelot entworfen worden.

24. Oktober 2011 16:26 Uhr. Kategorie Design, Stuff. Tag , , . Keine Antwort.

The Beauty of Pulp

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Unvorstellbar, wie schön manche alte Comic-Cover sind, hier die erste Ausgabe von Doctor Solar, mit einem Cover des SF-Illustrators Richard Powers. Die Story im inneren ist nicht viel mehr als die für die Ära typische Ummünzung einer latenten Angst vor der Atomenergie, aber das Cover nimmt eine Energie und Ästhetik voraus, die erst Dekaden später von Bill Sienkiewicz oder Dave McKean in den mainstream zurückgebracht wurde. Cover wie diese wären heute undenkbar – leider.

25. April 2010 15:40 Uhr. Kategorie Design. Tag . Keine Antwort.

Gregory Gilbert Lodge

Großartige Illustration aus dem letzten Zeitmagazin von Gregory Gilbert Lodge.
http://gilbert-lodge.com/

29. Januar 2010 10:22 Uhr. Kategorie Design. Tag . Keine Antwort.

Nice Eating

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Schlechtes Photo, aber tolles Cover. Und tatsächlich, wie man bei Foer und diesem Look direkt intuitiv raten kann, wieder von dem grandiosen Jon Gray.

12. Januar 2010 07:23 Uhr. Kategorie Design. Tag , , . 2 Antworten.

Pictopia

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Im Berliner Haus der Kulturen der Welt läuft vom 19.03. bis 03.05.2009  die Veranstaltung Pictopia – Festival Neuer Figurenwelten, die Ausstellungen, Filme, ein Symposium und eine Konferenz vereint.

Pictopia dreht sich rund um die simplen, auf das Wesentliche von Menschen und Gesichtern vereinfachten Figuren der Piktogramme mit ihren so einfachen aber dennoch quasi lebendigen, oft emotional sogar tiefer als photorealistisch gezeichneten Wesen widerhallenden Zügen, um Character Design also, das  aus den Quellen von Pop, Folklore, Markendesign und natürlich Comic seine visuelle Sprache immer wieder remixt, emotional und über alle kulturelle Grenzen hinweg, mit dem scheinbaren Versprechen einer sprachlosen, kulturübergreifenden globalisieren Kommunikation. Wer kennt solche Figuren nicht, als Street Art, in Comics, im Film, in Büchern, bei Straßenparaden und in endlosen Merchandiseartikeln à la HelloKitty?  Pictopia – veranstaltet von Pictoplasma und dem Haus – versammelt Künstler, Designer und natürlich Besucher, um sich diesem spezifischen Thema an der Schnittstelle von Soziologie, Comickultur und natürlich Design zu widmen.

Das absolut knapp gehaltene Thema  – das auf den ersten Blick so gar keine Konferenz herzugeben scheint, auf den zweiten Blick aber eine wahre Galaxie an popmedialen Phänomenen abdeckt, und zumindest mit einem Zeh im Thema der Wellness-Kultur der ewigen Kindlichkeit und Niedlichkeit steckt – dürfte ein sehr umfassendes und spannendes Eintauchen in den Kosmos figürlicher Reduktion erlauben. Abgerundet durch Jugendprogramme, einen Galerie/Projektraumrundgang in Berlin, Filme und Performances, dürfte Pictopia für alle Illustratoren, Comic-Fans, Brandingspezialisten und Interessierte ein Augenschmaus werden.

5. März 2009 09:52 Uhr. Kategorie Design. Tag . Keine Antwort.

Visual Storytelling

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Design von Isaac Tobin.

via fwis

13. Dezember 2008 14:24 Uhr. Kategorie Design. Tag , . 2 Antworten.


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