Fand ich im Hinblick auf unsere Eins-Live-Krone-2006-Plakatmotive sehr witzig:
Goldfisch bei Kunstausstellung getötet – Justiz eingeschaltet
BREGENZ – Der Fall eines bei einer Kunstausstellung im österreichischen Dornbirn getöteten Goldfischs beschäftigt die Justiz. Nach einem Bericht des Österreichischen Radios ORF wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.
Das Tier war während einer Schau des dänischen Künstlers Marco Evaristti von einem Besucher getötet worden. Evaristti hatte im Frühling in der Ausstellung “Zerstörte Welten und die Utopie der Rekonstruktion” in zehn Standmixern jeweils einen Goldfisch schwimmen lassen.
Er überlies das Leben der Tiere dem Wohlwollen der Besucher. Diese konnten selbst entscheiden, ob sie die Geräte einschalten oder nicht.
Einer der Besucher konnte der Versuchung nicht widerstehen und schaltete einen Mixer ein, der darin schwimmende Fisch starb. Daraufhin erstattete der Österreichische Tierschutzverein Anzeige gegen den Künstler wegen Tierquälerei.
Ob sich der Künstler vor einem Richter verantworten muss, steht noch nicht fest. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, man habe die Vernehmung Evaristtis beantragt. Erst in einigen Monaten werde darüber entschieden, ob Anklage wegen Tierquälerei erhoben oder das Verfahren eingestellt wird.
Wegen der Schau von Evaristtis war es bereits im Mai 2003 zu einem Prozess in Dänemark gekommen. Damals waren zwei Goldfische getötet worden. Der angeklagte Museumsdirektor wurde vom Vorwurf der Grausamkeit gegen Tiere freigesprochen.
Dank an Kirsten für den Tipp.
30. Oktober 2006 17:32 Uhr. Kategorie Stuff. 63 Antworten.
oh shit , das hätte mir auch passieren können, nur um zu probieren, ob die Dinger auch wirklich am Netz hängen. Die verdammte Neugier, irgendwann bin ich selber dran…
Aber ein gutes Beispiel dafür, wie schnell manches unwiderruflich zerstört sein kann…
Für den Fisch weniger.
Mal im Ernst. In einer Welt, in der täglich abertausende Fische für McDonalds und Nordsee sterben, wundert mich, dass man hier den Richter anruft. Diese absurde Reaktion allein macht das Werk zur Kunst. Ich seh schon, wie die Leute, die da wegen Tierquälerei klagen, sich abends ein schönes Stück Rindfleisch gönnen und in ihren Lederschuhen umherlatschen.
Zumal ich nicht verstehe, wie man den Künstler anklagen kann, wenn er nichts aktiv gemacht hat. Die Besucher bringen den Fisch um.
Und… bei einem Goldfisch das blutende Herz zu kriegen finde ich etwas absurd. In ein paar Jahren bist du ein Tierquäler, wenn du eine Mücke todsprayst.
Ja, tot – schlagen ist menschlicher ;=D, sprühen ist gemein, Mensch!!!!!!!!!
naja, den künstler zu verklagen ist sicher unsinnig, wobei ich den gedanken dahinter schon verwerflich finde: «zum töten bitte knopf drücken». töten zum spass – so klein das tier auch sein mag – ist nicht so der hit und mit dem verzehr von fleisch oder dem tragen von lederschuhen echt nur bedingt vergleichbar. aber das ganze vor gericht bringen zu wollen. abstrus.
Ich glaube der Künstler hatte eine Vorlage:
http://www.joecartoon.com/pages/frogbender_anim
Ich finde das ebenso wenig verwerflich wie die Arbeiten von Damien Hirst. Gerade im Rahmen von Kunst finde ich das bsolut nicht verweflich. Das sich die kleine Moral darüber aufregt, sagt doch schon alles.
immer wieder gerne! EIGENTLICH kam der Tip ja sogar von meiner Muddi
Die große T.
Wenn das Tierquälerei sein soll müsste man einen Grossteil der Aquarienhändler auch anklagen, die verkaufen meistens zuviele Fische an Kunden mit viel zu kleinen Aquarien/Verstand…Ich finde einen langsamen Tod durch Ersticken im überfütterten Becken eines von seinen Eltern vernachlässigten Drittklässlers VIEL SCHLIMMER als die rasante Todesachterbahnfahrt im Mixer.
Wenn die sich schon aufregen, dann doch lieber darüber wieviel Geld und Zeit für so nen dummen Rechtsstreit draufgeht…Es gibt weitaus schlimmere Menschen als Goldfischmörder denen man den Prozess machen sollte.
sehe das wie HD. wer nur schon ab und zu ein stück fleisch isst, soll sich hier bitte nicht über einen verdammten goldfisch aufregen. zitat wikipedia: «In Deutschland wurden 2004 pro Kopf 30,8kg Wurst- und Fleischerzeugnisse verzehrt». also bitte, der goldfisch – sogar noch zu kunstzwecken – ist da echt ein witz. à la “ooh, die armen robben”, und dann an den tisch sitzen und ein fettes stück fleisch reinhauen.
sorry, ich werde bei diesem thema emotional.
ich denke das man bei man hier echt sagen kann, ” was ich nicht weiß, macht mich nicht heiss”
alles womit die leute nicht direkt konfrontiert werden, ist halb so schlimm. aber hier geht es um “einen” fisch, vielleicht noch mit namen,
drücken sie die 5 für OTTO…
also hübsch in szene gesetzt, für alle greifbar.
es wird sich ja nur über sachen aufgeregt, die präsent sind, dann wird direkt vor gericht gezogen! zeig mal den leuten wie in polen gänse gestopft werden, da wird sich dann eine woche drüber aufgeregt aber
danach gehts, weil alles verblichen, in den nächsten rewe, an die wursttheke.
und:
manchmal gehts den tieren besser als unseren kindern….
da schauen alle weg!!!
[...] « STIRB, GOLDFISCH, STIRB [...]
ich finde den vergleich mit anderem unrecht ja fast schon lustig. nur weil es schlimmeres gibt (na klar gibts schlimmeres) darf man sich pauschal über goldfische in mixern nicht mehr aufregen? find ich irgendwie … daneben. warum sich über leute aufregen, die frösche aufblasen und katzen anzünden. in laboratorien sterben täglich unzählige tiere und das legitimiert das andere, gell?
Finde ich schon. Das eine (das völlig akzeptierte und kosumerisierte industrielle Massentöten von Tieren für den Genuß) macht zumindest eine Klage wegen EINEM GOLDFISCH mehr als lächerlich. Ebenso der Hunger in der Dritten Welt und die neuere Entwicklung japanischen Walkampfrechtes.
Die Tatsache allein, DASS die Leute hier reagieren, ZUCKEN… legitimiert das Kunstwerk als eben Kunst. Die Tatsache, dass die Leute zu blöd sind, mal über sich selbst nachzudenken und statt dessen vor Gericht ziehen, ist genau die bloßstellende Funktion, die Kunst haben kann.
Und wie gesagt, es gab ja ähnliche Experimente auch mit Menschen (siehe Opening Skinnders Box > http://www.hdschellnack.de/?p=533)
http://www.ralphmag.org/milgrimZN.html
das mit der kunst ist doch hohles gerede. macht es eine sache echt zur kunst, weil die leute deshalb überreagieren? das kann doch nicht alles sein. aber was den kunstbegriff angeht, sind wir uns ja nicht so einig ;-)
für mich besteht nebenbei ein unterschied zwischen dem töten von tieren zum späteren verzehr (von genuss alleine kann nicht die rede sein) und um schuhe draus zu machen und dem töten um des tötens willen. da geilen sich die leute am effekt auf. die reaktion darauf finde ich nicht grade angemessen, aber noch vertretbar. muss ich erst einen japanischen walfänger versenken, bevor ich sowas anprangern darf? da stimmt doch was nicht.
wie hieß der künstler nochmal der den kuhkadaver vom heli klatschen ließ?
über kunst, sinnlosigkeit, perversitäten und wissenschaft sollte man schon streiten. es hat aber auch viel mit emotionaler bindung zu tun, der eine kann mit goldfischen nix anfangen “sind sie halt weg, na und?” hat aber selbst 3 katzen daheim. wenn man die nur so aus spaß anzünden würde um zu sehen was passiert dann ist das schon krank. das ist wie mit den soldatenfotos der bildzeitung. “na und? die leute sind doch eh schon tod, morden ist doch viel schlimmer” – “ja, sicher ist morden schlimmer aber es ist für einen guten zweck” ähm. jo.
bei solchen kleingetier wie spinnen, mücken und anderen ungeziefer ist mir das ziemlich wurscht, bei goldfischen bis zu einem gewissenteil auch (sofern ich sie nicht kenne, hahaha!) aber bei tieren die halbwegs intelligent sind wie mein mischling – ich weiß nicht. kommt einer und steckt den in ‘nen mixer und die jessi drückt drauf weil sie mal schauen will ob der wirklich am strom hängt. tse …
in dem fall von evaristti finde ich es nicht als kunst, sondern eher als (psycho)studie. “schaun wir mal wie die leute reagieren” ok. zugelassen. aber kunst ist das nicht, es sei denn er malt danach mit dem ‘rotgold’ des fisches auf eine leinwand.
stell dir mal vor diese form der kunst wird mode – wie lange dauert es bis dann die goldfische ausgestorben sind.
Ich weiß nicht, ob es Kunst ist, aber einen Affekt in Menschen und der Öffentlichkeit auszulösen, Tabus zu übertreten, gewohntes zu hinterfragen und schlicht und ergreifend feste in die Weichteile der Bürger zu treten gehört schon zum Selbstverständnis vieler moderner Kunst.
Den Unterschied hätte ich ja gern mal erklärt. Ich sehe den nämlich GAR nicht. Und ich bin kein Veganer, momentan nicht mal mehr Vegetarier. Aber ich sehe den Unterschied nicht.
generell finde ich es natürlich auch quatsch soetwas zu verklagen. da gibts sicherlich ganz andere beispiele die mal untersucht werden sollten.
Und… Damien Hirst ist kein Künstler? Nur weil er Schmetterlinge und Kühe und Haie für seine Kunst sterben lässt? I don’t think so.
kommt drauf an. züchtet er die fiecher dafür heran? haben die dazu ihr einverständniss gegeben? hahah! kunst kann es schon sein, die frage ist nur “ist es geschmacksvolle kunst” ich kann auch viel machen und das als kunst deglarieren aber ist es wirklich kunst?
von hagens und seine plastinate sind für mich auch nur 50% wissenschaft, bzw. 50% kunst. interessant sicher – hübsch anzuschauen, ob es geschmackvoll ist ist eine andere sache. ist klonen kunst?
Ich bin nebenbei ganz empfindlich, wenn Tieren oder Menschen Leid zugefügt wird und hab wirklich enormen Aufwand betrieben, um die Goldfischbilder möglichst im Rahmen des machbaren NICHT zu Tierquälerei zu machen. Trotzdem finde ich die Aktion legitim als Form künstlerischer Arbeit. Kunst, die harmlos sein muss, ist zum Kotzen.
viehcher, viecher, fiecher …? hallo konrad.
deine arbeit ist doch harmlos, hättest du den mixer angeworfen und dann auf den auslöser gedrückt wäre es was anderes gewesen …
zu marian > klar kannst du dich über einen goldfisch im mixer aufregen, aber bist du dann auch so straight , das du mit ruhigem gewissen sagen kannst, das du nichts anderes unrechtes unterstützt…
ich glaub das kann keiner von uns-
ich kann mir doch nicht immer das einfachste raussuchen.
mal reg ich mich auf, mal nicht, je nach stimmung
wie hd schon sagte “eigene gedanken machen is nich”
aber wenn`s dann schön vorgekaut ist, tut sich was
Seit wann geben Tiere ihr Einverständnis? Und nein, er züchtet nicht. Der Hai ist meines Wisens extra für Hirst gefangen und getötet worden – wie übrigens jeden Tag ungezählte andere Haifische weltweit.
Die Frage, ob Kunst «geschmackvoll» sein sollte, stellt sich nicht. Sie ist rundweg zu vermeiden. Geschmackvoll und Kunst sind Antithese.
Die Plastinate sind Forschungsarbeit, die sich seltsam verselbständigt hat und zum öffentlichen Panoptikum geworden ist. Sehenswert, spannend, aber kunstfrei. Und inzwischen aufgrund der dubiosen Machschaften von von Hagen auch sehr hinterfragbar.
Klonen ist eine wissenschaftliche Anwendung.
Ja, ich bin ja auch harmlos.
Ich hab übrigens gerade im Heinz die vom WDR real gestaltete Eins-Live-Krone-2006-Anzeige gesehen. Dann ists wohl auch inzwischen okay, wenn ich meine nicht realisierten Sachen mal zeige…
«aber bist du dann auch so straight , das du mit ruhigem gewissen sagen kannst, das du nichts anderes unrechtes unterstützt …» muss ich so «straight» sein? es kann nicht das maß aller dinge sein, wie groß die sache ist, über die man sich aufregt, wohin soll das führen?
und pauschal zu behaupten, jemand der sich über so etwas aufregt, mache sich keine eigene gedanken, ist’n bisl anmaßend.
HD, für mich besteht da ein unterschied. töten um des tötens willen (sorry, experiment: vielleicht, aber kunst: nein) und töten um der ernährung willen. da steht bei mir die nahrungsaufnahme irgendwie höher im kurs, oder?
Geschmackvoll und Kunst sind Antithese.
richtig und genaus DAS ist das problem. das geht nicht.
du wirst immer leute erleben die vor einem bild oder einer aufgeklatschten kuh stehen und sagen “hmm, ich find das bild ja schön, aber die kuh das geht gar nicht, hätte er da mal etwas mehr blau verwendet.”
hagens ist meines erachtens kunst mit wissenschaftlichen hindergrund.
genau wie hirst auch beides ist. der hai wurde aufgrund seines daseins in der kunst gefangen und nicht aus wissenschaftlichen gründen, ich würde die ausstellung von hirst jedoch nicht im interesse von kunst anschauen – sondern eher weil es mich interessiert wie so ein hai aussieht, also wissenschaft.
wenn man versucht ein schaf zu klonen welches vorne und hinten einen kopf hat, also mit absicht und dieses dann austellt und sagt: “schaut mal, das habe ich entworfen” ist das dann kunst?
wo hört kunst auf, wo fängt wahnsinn an und was davon ist wissenschaft?
Wo ist der Unterschied?
Wieso kann man sich nur über das Töten von Tieren ernähren?
Wieso braucht es dazu eine Industrie?
Wieso ist ein Goldfisch tragischer als Tausende von eventuell intelligenteren Kühen, Schweinen, Lämmern, Hühner, Puten, Hirschen, Kaninchen… ganz zu schweigen von den Abertausenden Kilo Fisch, die die Industrie verarbeitet?
Wie gesagt, ich esse selbst auch Fleisch. Aber damn, ich rege mich auch nicht über einen toten Goldfisch so auf, das ich vor Gericht ziehe. So ein Hypokrit bin ich nicht.
Mord ist Mord. In beiden Fällen schwingt sich der Mensch über die «niedere» Kreatur auf und entscheidet, ihrem Leben für seine Zwecke ein Ende zu setzen.
Analog, nebenbei, nehmen wir das Sterben von Hunderttausenden Zivilisten im Krieg hin, allein im letzten Irak-Krieg, akzeptieren auch den Tod von etwas über 2000 US-Soldaten, die keiner gefragt hat, ob sie nun sterben wollen oder nicht. Aber der Tod von Tausendundeinpaar Menschen im World Trade Center, ist eine Tragödie solchen Ausmaßes, das wir ihr anscheinend nun jedes Jahr wie Weihnachten feierlich gedenken, daß ein Neubau zum Monument werden mußte.
Wer entscheided eigentlich, welcher Tod wieviel wert ist?
Die Plastinate sind reine Wissenschaft. Da ist keine Kunst im Spiel. Wo kommt die her?
Über die Jahre hat sich sicherlich der Fokus verschoben, und Gunther von Hagen beginnt sich selbst als Künstler wahrzunehmen und entsprechend zu Arbeiten. Knifflig. Aber ich glaube, im Kern bleibt es Wissenschaft ohne künstlerischen Nährwert. Spannend, aber das ist bärtige Dame im Zirkus auch.
Hirst, hingegen, ist first and foremost Künstler. Der die Formensprache von Biologie, Pharmazeutik und Chemie für sich nutzt. Seine Schmetterlingsgemälde sind atemberaubende Kunst, aber ebenso arbeitet er mit Sauerstoffflaschen usw.
Ein geklontes Schaf ist und bleibt ein genetisches Experiment. Es sei denn, ein Künstler würde ganz gezielt mit den MITTELN der Wissenschaft Kunst betreiben.
Kunst ist generell mit allen Mitteln machbar. Aber nicht alle Mittel sind an sich Kunst.
von Hagen selbst sieht seine Arbeit «als populärwissenschaftliche Vermittlung anatomischer Gegebenheiten». Jede gute Freakshow könnte das sicherlich auch von sich behaupten… und tatsächlich ist der Thrill aus Neugier, Unbehagen, Staunen ganz ähnlich. Ich mag die Plastinate – abgesehen von den eher grässlich klingenden Vorwürfen gegen das dahinterstehende Business – aber Kunst ist anders.
http://www.wdr.de/themen/panorama/4/hagens_von/index.jhtml
die plastinate sind wissenschaft, sicher – aber die art und weise wie er die leute darstellt sind kunst. bsp.: reiter auf pferd mit gehirnen oder die schachspieler, das hat weniger mit dem wissenschaftlichen faktor zu tun.
hagens sieht sich sicher als künstler sonst hätte er keinen hut und keinen schal an sondern einen weissen kittel.
eigentlich stimme ich dir bei dem wtc argument zu, allerdings konnten diese leute nichts dafür – wer in den krieg zieht ist selber schuld (jedenfalls hier im westlichen teil europas) sollen die sich doch dort verheizen, ich habe sie nicht dazu gezwungen.
natürlich ist krieg scheisse, aber erzähl das mal den leuten die da hingehen. im gegensatz zu den leuten die im wtc gestorben sind, falsche zeit, falscher ort. die haben sich das nicht rausgesucht.
»wir haben aus wissenschaftlichen gründen den mixer mit dem fisch hier aufgestellt. wir wollen einfach nur mal sehen wie der reagiert und vorallem wie ihr reagiert. «
passendes argument, das zählt!
«Wieso kann man sich nur über das Töten von Tieren ernähren?» na, ich kanns ja mal mit’ner lebenden kuh versuchen. nein, im ernst. ich kann auch prima kartoffeln essen, aber nach drei wochen ohne fleisch fühl ich mich irgendwie nicht so dufte. frag die ganzen leute, die geld von mir wollen, warum ich nicht selbst im wald stehe und meinen hirsch schieße. man nennt das glaube ich arbeitsteilung. soviel zum industriellen aspekt.
«Wer entscheided eigentlich, welcher Tod wieviel wert ist?» eben. ein großteil der kommentare sagt recht deutlich «der goldfisch ist nicht schlimm» und das verstehe ich nicht.
es geht mir aber nach wie vor um den grund des tötens. doch bitte nicht zum spass. und derjenige, der den knopf am mixer gedrückt hat, hat es zum spass gemacht. dem «künstler» kann man da nur bedingt etwas vorwerfen. aber wozu das ganze? um zu beweisen, dass bestimmt jemand draufdrückt? um zu schockieren? das ist für mich keine rechtfertigung. das steak auf meinem teller schon.
vielleicht hat er es ja nicht aus spaß gentan. sondern als neugier: “huch, wie? ich war das? oh shit – armer fisch” zählt das denn als argument. dann tuts im nachher leid und er geht sushi essen. weil er sie nicht selbst fangen muss.
ohne fleisch fühl ich mich irgendwie nicht so dufte
das zählt nicht, würdest du kein fleisch kennen, würdest du dich auch anders fühlen, das hat was mit den kopf zu tun. man kann sich auch zusammenreisen. ich war auch mal vegetarier (fast 10 jahre glaube ich) und hätte gerne mal wieder in eine wurst gebissen, habs aber einfach nicht getan. kopfding.
diese diskussion ist ähnlich wie “mit dem essen spielt man nicht” oder wie sich die leute aufgeregt haben als radio fritz die tortenschlacht organisiert hat.
http://www.fritz.de/_/aktuell/detail_jsp/key=83234.html
na, hätter er den goldfisch danach runtergeschluckt (oder vielmehr den goldfischsaft), dann hätte der fisch doch wenigstens noch seinen platz in der nahrungskette gefunden.
das es eine kopfsache ist, mag sein. aber ob ich nun auch ohne fleisch auskäme find ich da gar nicht so wichtig. ich bin nur der meinung, dass das töten von tieren zur nahrungsaufnahme irgendwie mehr sinn ergibt als das töten aus künstlerischen zwecken.
ich habe früher mal geangelt, die fische selbst ausgenommen und nachher auf den grill geschmissen. ich hatte da echt kein schlechtes gefühl bei, bei dem goldfiscxh im mixer schon. das erfüllt meiner meinung nach einfach keinen vertretbaren zweck. vielleicht messe ich der kunst als solchen auch nicht genug bedeutung bei …
ich bin nur der meinung, dass das töten von tieren zur nahrungsaufnahme irgendwie mehr sinn ergibt als das töten aus künstlerischen zwecken.
da stimme ich voll mit dir überein.
das problem ist halt bei der ganzen sache die emotion. wird etwas breitgetretet, lässt sich daraus ne super story basteln wird es interessant.daraus ergibt sich dann welcher tod wieviel wert ist! noch ein bischen weini schluchzi musik drunter, und schon sind alle entsetzt…echt heuchlerich…ich kann mir doch nicht alles vordiktieren lassen und jetzt mal im ernst , es geht hier doch gar nicht um den fisch,
aber menschen sind nunmal merkwürdig: ein experiment ist ja auch mal aus den fugen geraten, mit ganz normalen studenten, die mussten einem probanten fragen stellen und bei jeder falsche antwort einen stromschlag verpassen, der probant hat keinen laut mehr von sich gegeben, die haben aber immer weiter gemacht…is doch pervers
und robertmichael du bist ja echt krass drauf, wie kann man nur dran denken, seinen mischling in nen mixer zu stecken…. du machst ja auch unterschiede, spinnen und kleingetiers sind auch intelligent, und lebenswert!was macht dich befugt dazu? ganz wie mans auslegt, und genau das ist der punkt.
und zwischen könnte passieren und wirklich letztendlich tun sind noch welten…
ich rege mich halt eben über die sache “direkt zum anwalt” an sich auf, es gibt echt wichtigere sachen
fleisch essen ist aber auch nicht lebensnotwendig. das ist ja auch im weitesten sinne eine «spass-sache» – man isst es, weil es einem schmeckt, aber nicht weil man’s zum überleben brauchen würde. nur zum persönlichen vergnügen sozusagen.
>na, ich kanns ja mal mit’ner lebenden kuh versuchen.
Das würde ich respektieren. Wenn du selbst ein Tier erlegst, ist es wenigstens ein fairer Kampf. Ich habe nichts gegen das Essen von Fleisch. Aber manchmal kommt mir die KZ-Industrie, in der die Tiere am Fließband maschinell abgeschlachtet werden, surreal vor. Ein fairer Kampf Mann gegen Tier und unser Fleischkonsum würde DEUTLICH sinken :-D
>doch bitte nicht zum spass.
Ist Essen nicht auch Spaß? Und nochmal: Nicht der Künstler tötet, sondern der Zuschauer.
>ein großteil der kommentare sagt recht deutlich «der goldfisch ist nicht schlimm»
Nein. Ein Großteil der Kommentare sagt: Miß nicht mit zweierlei Maß. Wer sich nicht über den industriellen Massenmord an Tieren aufregt, sollte auch bei nem Goldfisch mal brav die Klappe halten. Oder erst mal Greenpeace beitreten oder sowas.
Hier gehts ja rund. Und meine Frau Mama hat noch gar nichts gesagt..
>Robert: «da stimme ich voll mit dir überein.»
Ich finde, auch wenn ihr mich schlagt, es gibt keinen Unterschied im Tod. Sinnvoll, nicht sinnvoll. Das ist der toten Kuh egal.
Und… immerhin ist die in Formaldehyd eingelgte Kuh/Kalb-Kombination von Hirst ein Werk, das in die Geschichte eingeht. Vielleicht also wichtiger als nur ne Bulette bei McD sein? Wer soll so etwas beantworten? Beides ist sinnlos. Esther hat da völlig recht.
>Jessi: «daraus ne super story basteln»
Was die Medienheuchelei sicher und immer erklärt. Aber nicht die Leute, die sich als erste aufregen. Ich denk bei sowas immer wieder an die Bonsai Kittens :-D Wo die Leute Protestaktionen gestartet haben.. und die Site ist Fake. Und die Photos spiegeln ganz normales Verhalten junger Katzen wieder. Haha…
«Wer sich nicht über den industriellen Massenmord an Tieren aufregt, sollte auch bei nem Goldfisch mal brav die Klappe halten» was für mich ganz deutlich heißt: der goldfisch ist nicht schlimm, sorry. das ist so’n albernes totschläger-argument. die beiden dinge stehen in keinerlei verhältnis zueinander.
«Ist Essen nicht auch Spaß» meist esse ich, wenn ich hunger habe. der spass daran ist ein netter nebeneffekt. und es geht dabei nicht um das töten selbst. darin besteht ja der unterschied. fleisch ohne töten geht leider nicht und tofu rockt mich mal so gar nicht. synthetisches fleisch fänd ich prima und würde dafür locker das doppelte bezahlen. bei dem goldfisch geht es um den akt des tötens. um nichts weiter. kein mensch hat interesse an dem goldfischsirup. und wie gesagt: dem künstler kann man da nicht viel vorwerfen, das sehe ich ja ähnlich.
Niemand sagt, daß Goldfischmord supi ist, Marian. Wo hast du das her. Und die Dinge STEHEN DIREKT im Zusammenhang. Nur, dass die industrielle Tiermord-Schiene zigtausendmal heftiger ist. Und wir es hinnehmen, weil das Zeug so schön antiseptisch beim Metzger in der Theke liegt und man vergißt, wie die Kreissäge durch das Tier fuhr.
Niemand isst hier nur, weil er Hunger hat. Nicht in Westeuropa. Die Leute essen aus Genuss. Wir leben in einer Überflussgesellschaft, in der nicht aus HUNGER gegessen wird. Schau dir die Leute auf der Straße an. Es geht nicht um dich persönlich, bedenke das bitte. Ich lebe ja auch mit diesem Gegensatz. Ich bewundere jeden, der komplett vegetarisch lebt (veganisch finde ich etwas zu derb)… aber ich hab damals sehr rapide zugenommen und da ich – post-Sandra – das Kochen neu lerne, fange ich lieber mit Sachen an, die man nicht so einfach ruinieren kann, ergo auch mit Fleisch :-D
Und du hast Recht, Fleisch usw ist VIEL zu billig. Die Leute wollen Steak für 99 Cent und kreischen, wenn die Qualität dann beschissen ist. Sie wollen Handys für 49 Euro und krewischen, wenn Siemens das Handywerk schließt. Sie stopfen ihre Kinder mit McFish voll und rennen zum Staatsanwalt, wenn jemand einen Goldfisch in einen Blender packt.
jessi, du hast mir nicht zugehört. es geht doch nicht um die idee, es geht ums tun. mixer hin oder her, du sagtest das könnte dir auch passieren. es ist, wie ich ja auch schon fragte eine sache der emotionen zu dem tier. der eine mag spinnen nicht und haut sie mit dem latsch tod – meine freundin hat ‘nen nachbar der schießt auf ihre katze und nun? was willste machen? den nachbar erschießen? die polizei sagt da nix zu solange sie ihn nicht dabei erwischt.
Wenn du selbst ein Tier erlegst, ist es wenigstens ein fairer Kampf.
ähm, wie faier kampf? elektroshocker gegen die kuh? wer erlegt heute noch kühe mit der bloßen hand?
Ich finde, auch wenn ihr mich schlagt, es gibt keinen Unterschied im Tod. Sinnvoll, nicht sinnvoll. Das ist der toten Kuh egal.
natürlich ist das deer kuh egal, aber doch nicht MIR. wenn eine kuh für die kunst sterben muss ist das was anderes als wenn sich xx-viele leute von der kuh ernähren könnten.
solange die tiere dafür gezüchtet werden ist das ja noch legitim, sie dienen zum befriedigen der fleischeslust von marian :-P sie werden dafür gezüchtet und herangezogen. ohne uns gebe es diese tiere nicht. darwin halt. anders ist das bei tieren die vom aussterben bedroht sind. aber erzähl das mal einen robbenkiller oder einem der elefanten nur wegen des elfenbeins jagt.
so, ich schau mir jetzt die scream awards an.
good night.
>elektroshocker gegen die kuh?
Nein, eben nicht, Mano a Mano. Na gut, ein kleines Messer. Faustkeil. Sowas. Laß uns sehen, wie viele Leute plötzlich die Lust an Obst und Gemüse entdecken :-D.
Das Züchten von Tieren finde ich auch – in seiner modernen Form – sehr illegitim. Das sind Produkte. Genetisch modifiziert, auf Designer-Hormonpräparaten, gemästet, eingeengt. Tiere sind keine Produkte. Tierzucht in der heutigen Form ist Folter. WENN man davon ausgeht, daß man Tiere überhaupt foltern KANN. Worüber man ja diskutieren könnte. ;-D
>solange die tiere dafür gezüchtet werden ist das ja noch legitim (…)
seltsames argument. und wenn menschen gezüchtet würden zum essen?
oder goldfische für die kunst?
—-
ich finde die frage aus einem dieser tausend internetfragebogen (oder war’s max frisch?) durchaus bedenkenswert:
Würdest du noch Fleisch essen, wenn du die Tiere selbst töten müsstest?
ich persönlich wahrscheinlich nicht. fisch noch am ehesten.
«Soylent Green is People».
Wäre doch legitim.
«und wenn menschen gezüchtet würden zum essen?» ich leg meine freundin auch nicht an die kette und lass sie in einem korb pennen. ich streichel sie auch nicht, wenn sie eine ratte gefangen hat. warum schläfern wir altersschwache menschen nicht ein? oder testen medikamente direkt am menschen, die extra dafür in käfigen gehalten werden und bei bedarf vergast werden? weils verboten ist und keiner will, dass man das gleiche mit ihm tut.
und ich hätte das gleiche problem mit rindern, die für die kunst gezüchtet würden. ich hab nicht so viel übrig für die «kunst», dass ich denke, dafür sollten tiere sterben.
soylent green » klar, und noch mehr: schöne schwarze treter fü den herrn aus feinster kopfhaut. auf dem waschzettel innen steht dann «my name was HD»
huch, hier gehts ja wirklich rund.
erstmal, hirsts werk “der verlorene sohn” (das aufgeschnittene kalb) finde ich künstlerisch interessant, gerade weil es neben dem offensichtlichen, schockierenden eine viel tiefer gehende geschichte anspricht (bibel und so weiter). meiner kunstgeschichtelehrererin sei hiermit gedankt für ihre ausführliche erklärung der verweise.
>HD, für mich besteht da ein unterschied. töten um des tötens willen (sorry, experiment: vielleicht, aber kunst: nein) und töten um der ernährung willen. da steht bei mir die nahrungsaufnahme irgendwie höher im kurs, oder?
der begriff töten für fleisch essen ist immer problematisch und führt in dieser diskussion nirgendwo hin. meine einfache zusammenfassung zum fleischessen: der fleischesser nimmt den tod von tieren für eine genusssteigerung in kauf.
und dieser tod, das wirst du bei ein wenig recherche schnell herausfinden, findet oft unter perfidesten bedigungen statt. genauso wie die aufzucht der tiere, bei der sie, wie HD treffend sagte, mit medikamenten und futter vollgestopft werden.
auch das drücken des schalters des mixers war wohl für den betroffenen ein genuss – zumindest hat er damit seine neugier gestillt. insofern sind diese beiden aktionen durchaus miteinander verbunden.
——-
ja, ich bin vegetarier, seit nun 11 jahren. nein, ich fühle mich deshalb nicht besser, auch ich fahre ab und zu mit dem auto, ich habe ein paar lederschuhe. und ich esse milchprodukte und unterstütze damit ja auch die industrielle haltung von tieren. trotzdem finde ich es lächerlich, sich über diesen toten goldfisch zu echauffieren, während jährlich millionen tiere geschlachtet werden. sofern ich mich richtig erinnere sind es in der EU jährlich 35 millionen schweine.
diese beiden zahlen liegen ausserhalb jeglicher vergleichbarkeit, und GENAU deshalb ist meine position so, wie sie ist.
(ob ich diese diskussion mit diesem kommentar abschliesse? hoffentlich nicht)
PS: hd, stell mal die uhr deines blogs eine stunde zurück. ist erst 01:16
>weils verboten ist und keiner will, dass man das gleiche mit ihm tut.
Aber mit Tieren, ei 90% unserer DNA teilen, tun wir das. WEIL sie 90% unserer DNA teilen. Auau.
Im Grunde geht es nicht ums Absolute. Das ist immer wichtig. Natürlich ist es okay, Fleisch zu essen. Es ist auch für Vegetarier, finde ich persönlich, okay, Lederschuhe zu tragen und auch ein Veganer kann nicht perfekt leben. Es geht darum, eine Balance zu finden. Ich finde, diese Balance ist in der industriellen Nahrungsmittelindustrie seit Jahrzehnten gekippt. Das Fleisch, das da herauskommt, ist das Endprodukt einer Tötungsmaschinerie sondergleichen, eines korrupten und brutalen Wettbewerbs. Darunter leiden die Tiere, aber auch der Konsument, weil die Qualität mies ist, wie nicht nur der Gammelfleisch, sondern Jahr um jahr neue Skandale belegen, Wenn die Leute wüßten, wie ihr Hühnerfleisch zustanden kommt, sie würden nie wieder ein Hähnchenschnitzel essen. Das in den UK an per se grasfressende Rinder Tierkadaver verfüttert wurde, weil eben ein paar Cent billiger, zeigt, wozu diese industrielle Fertigung in der Lage ist. Und trotzdem machen wir weiter wie bisher.
Man kann da nur seinen eigenen Weg finden und ich persönlich kann niemanden vorwerfen, wenn er Fleisch ißt. Ich tue es ja selbst, oder?
Aber… ich rege mich auch nicht über Goldfische im Mixer aus. DAS ist der Punkt.
Die Sache mit dem Balken und dem Holzspan.
Nun sagt sie doch noch was;-) Geht es euch besser, wenn Ihr euer Steak vorher mit Namen gekannt habt? Ist es dem Fischi egal wie es stirbt aber nicht egal, dass es stirb? Wer maßt sich an, zu entscheiden ab welchem IQ man nicht mehr die Nahrungskette aufwertet? Ist ein Alligatorsteak (heute auf jeder 2ten speisekarte zu finden) empfehlenswerter als ein Kalbssteak weil der Krokophant ein böser Killer ist und das Kälbchen soooo süß war (bevor nun beide – nur noch unwesentlich unterschiedlich – auf dem Teller landeten, dekoriert mit Kräuterbutter, genmanipulierten Tomaten und Salat, der noch nie eine Schnecke gesehen hat?? Um was geht es euch denn eigentlich? Sowas Ekeliges wie ne Spinne macht man platt aber ein Igelchen darf leben. Ein Embryo (“ist ja noch kein richtiger Mensch”) wird mal eben mich nix dich nix entsorgt, aber wenn es jetzt – wo war das noch – eine Klinik gibt, in der Abtreibungen bis zur 32ten Wochen gehen, da schreit die Welt auf??? Sorry, ich verstehe diese Diskussion hier nicht, wir gehen jeden Tag mit getöteten Tieren um, Menschenschädel dienen als Spielzeug für hirngeschädigte deutsche Soldaten – die eignetlich der Nahrungskette zugeführt werden sollten – Was bei uns auf dem Teller landet hat bestenfalls ab und zu mal ein bißchen Licht gesehen und ansonsten ur gefressen, um gefressen zu werden. Das was Marian gern jagen würde um seinen HUnger zu stillen gibt es vielleicht noch in den Wäldern Kanadas, aber fahr da mal immer hin… Wenn hier Jagdsaison ist, werden eigens zu diesen Zweck gezüchtete “Wild”schweine und Fasane ausgesetzt, damit die Jagdgesellschaft auch was Nettes vor die Flinte bekommt. Töten um satt zu werden?? Ich lach mich tot. Vielleicht noch in Afrika, aber das sind die Kühe inzwischen so mager, dass sich das Töten zum Sattwerden nicht mehr lohnt. Also, Finger weg vom MIxer, laßt das Fischi groß werden, vielleicht kann man ihn dann später fangen und essen.
PS.: Wer nun unbedingt Bouletten essen will, ohne riskieren zu wollen, dass da vielleicht ein bißchen totes Tier drin ist: McDonalds, McFish, etc, gibt es doch alels schon…..
Und für alle, die ganz sicher sein wollen: Astronautenkost. Da ist nur noch Fleisch-Aroma drin, sonst nix, promise. Vorsicht dagegen mit Suppen, da kann Rind, Kalb, Huhn oder Fisch drin versteckt sein
«Töten um satt zu werden» das behauptet ja nun keiner. aber töten um zu essen, bzw den tod in kauf nehmen, wie thierry richtig sagte. ansonsten kann ich dir nur recht geben, mum, daher: warum kein kleines, süßes kätzchen in den mixer stecken?
Weil es so schön miaut.
Weil es so schön miaut hat?
miaute, einfache Vergangenheit – nach dem Mixer.
richtig. mich verwirrte “miaut” an sich, komisches verb ;)
miaumiau
egal mit welchem Geräusch, ich glaube das Kätzchen passt nicht in den Mixer, und wenn doch, werden sich die Messer nicht mehr drehen. Untauglicher Versuch am tauglichen OBjekt. Back to the fishes
Das ist doch einfach nur krank. Dieser Besucher, der den Fisch getötet hat ist einfach nur erbärmlich. Ich hoffe derjenige ließt dies und denkt darüber nach!!!
F…. Wie viele FishMac hast du schon in deinem Leben gegessen? Wie viele Schnitzel? Wie viele Burger? Wie viele Salamibrötchen?
Dank mal drüber nach.