Often when designers and theorists speak of communication, what they refer to is a mechanistic transmission model of communication and attendant concerns about audience that are based on a long line of mass media audience research. My concern is that a reductionist model will unquestioningly be reproduced when communication is defined solely in terms of imparting, sending, transmitting, or giving information to others; perhaps more problematic is the fact that central to the mission of transmitting messages is the purpose of control.
Hier…
20. April 2007 08:17 Uhr. Kategorie Design. 5 Antworten.
zum thema end of print: solange jedes programm umständlich in zehn büchern erklärt werden muss und nicht einzig und allein als pdf, gegen bezahlung um den wert gleich zu halten, im netz steht, sehe ich keine gefahr für nette printjobs.
die oberfläche bildschirm und der rechner als medium ist meiner meinung noch lange nicht soweit bücher zu ersetzen. nicht zuletzt geht es bei büchern um den faktor des besitzes. ein buch kann ich in die hand nehmen, es ist ein haptisches produkt, rechner sind »tote materie«, oder wenn der vergleich nicht allzu fremd ist, eine anthologie, ein best of von allem und jedem, im besten fall mit einem funktionierendem inhaltsverzeichnis.
ich stehe dazu, dass ich zum thema print eine sehr konservative haltung habe ;-)
Bei dem Text ging es eher um die Frage, ob Design überhaupt Information an sich übertragen MUSS, fand ich.
Wenn wir über Design reden, tun wir dies oft im Context einer Sender-Empfänger-Kommuniktion, die geplant und strategisch ist. Mir scheint, dass es vielleicht lohnenswert ist, auch über Design in einer Art und Weise nachzudenken, wie wir über Ballett oder Theater nachdenken, über Poesie oder Musik. Also als eigenständige Ausdrucksform, jenseits einer «Mission», die etwas aus sich selbst heraus produziert, das der Betrachter für sich wieder zusammensetzen muss, OHNE, dass – wie sonst so oft bei Design – die Form vorgegebene Parameter für eine bestimmte möglichst reibungslose Transmission von Information usw betrachtet. Also Design als ästhetisches Moment, ebenso wie es bei Beckett um Theater als abstrakte Erfahrung geht.
Zu Print:
Print stirbt, sorry. Wir merken das noch nicht, aber es ist so. Es werden noch zahllose Bücher gedruckt, aber es gibt immer weniger Leser. Print, und auch TV, sind im Schrumpfungsprozess. Wie das Kino zeigt, sterben Medien nie wirklich, sondern werden durch neue mal ergänzt, mal überschrieben, mal verändert. Aber die revolutionäre einzigartige historische Bedeutung, die Drucksachen einmal hatten, haben sie leider nicht mehr. Ich denke, das Buchmedium wird einige Zeit überleben, weil es einen einzigartigen konsumatorischen Genuss von Erzählkultur bietet, aber mit dem Rückgang des Wunsches nach Bildung und Intelligenz in den westlichen Verwöhnkulturen wird eventuell auch das Buch an Wichtigkeit verlieren, zu langsam für die hyperaktive Konsumkultur werden. Und sich vielleicht auch als narrative, lineare Form auflösen, wenn die Konsumenten sich zunehmend an multifaktorale, vielschichtige und polyvalente Erzählformen gewöhnen.
Spekulation, Spekulation, I know…
Für jedes Medium gibt es eine Zeit. Hölenmalerei hat sich ja auch überlebt. Und Printprodukte sind eben auch nur ein technisches Hilfmittel, um unsere Gedanken und Gefühle auszudrücken. Aber ich denke, die Aufsplittung in immer speziellere Medienformen wird dem Druckprodukt die Möglichkeit zur Exklusivität bieten. Der Begriff “Information” wird je nach Wissenschaft verscheiden definiert. Kann sich Design zurückhalten Information zu übertragen? Die Frage kann auch lauten welchen Gehalt die Information für den Empfänger hat. Printprodukte und die darin gespeicherten Informationen überdauern übrigens Jahrhunderte. Bei digitalen Medien sieht die Zukunft nicht ganz so rosig aus. Auch ein Pluspunkt für Printmedien. Printmedien sind natürlich auch recht ungenau und beschränkt was die Vermittlung von Information angeht. Wie viel Information liegt in der Imagination, geht durch Sprache verlohren und verebbt in einem Printprodukt?
Design als eigenständige Ausdrucksform? Hm möglich wäre es. Ist Licht verschieden von Farbe? Vielleicht im abgewandelten Sinn von Design ist leer von jeglicher Selbstheit. Design ist Leere, Leere ist nicht verschieden von Design, noch ist Design verschieden von Leere, wahrlich, Leere ist Design. Somit wäre alles Design. Design kann also auch Information sein, muss es aber nicht. Im Berich Produktdesign z.B. empfinde ich Design ausschießich als informationslose Ausdrucksform. Es ist dort ein Tanz mit der From.
So jetzt gibt’s Mittag, sagt die Frau.
Design ist alles.
Die ‘Was ist Design’ Diskussion ist ja schon oft diskutiert worden und meiner Ansicht nach mit dem Fehler, Design über bestehendes zu definieren. Design ist viel abstrakter. Es geht einen viel weiteren Weg und hat nichts mit Sender-Empfänger zu tun. Design ist eine Idee (ein Gedanke), die sich aus den verschiedenen Komponenten von Form und Wesen zusammensetzt.
Design bezeichnet für mich den Prozess des Schaffens, der aus sich selbst entsteht und dabei in einem vorher bestimmten Raum stattfindet. Deshalb hat das eigentliche Gestaltungsgewerbe an sich auch wenig mit Design tun. Dabei handelt es sich um die Übermittlung von Informationen und geht auch darauf ein, was beim Empfänger ankommt. Design zeichnet sich dadurch aus, dass es unabhängig vom Empfänger steht.
Alles ungeordnet und nicht ausgereift.
Aber ich werde den Artikel gleich mal interessiert lesen, gerne mehr von solchen Links wenn du welche hast, ich such schon länger Blogs, die sich mit einer theoretischen Auseinandersetzung mit Design/… beschäftigen.
… unabhängig vom Empfänger steht (aber nicht stehen muss).