
Weil ich Dienstag gerade die Kamera in der Ruhrakademie hatte und das 3. Semester eine kleine Überraschungsaufgabe erledigen durfte, konnte ich fix ein paar Schnappschüsse aus dem Seminar machen. Die Übung, binnen 60 Minuten in Teams etwas konkretes zu gestalten, ist in diesem Semester erstmals einigermaßen gut gelaufen, was daran liegt, dass die Studenten Laptops, Webzugang, Kameras und sogar einen Printer am Start hatten. Design ist heute in der Umsetzung ein technischer Job und die Vorstellung, das eines Tages all unsere Studenten gleich ausgestattet sind und einen Laptop, Programme, Schriften haben und man im Unterricht nicht mehr abstrakt, sondern sehr konkret arbeiten kann, weil alle sicher die gleichen Voraussetzungen haben, gefällt mir nach dem Dienstag mehr und mehr… ich scheue reale Workshop-Arbeiten im Unterricht meist, weil nicht alle Studenten Equipment haben. Aber wenn das Equipment da wäre, kämen da, glaube ich, wirklich großartige Ergebnisse heraus. Schön war auch, die Studenten mit zwei Stunden endloser Bildbesprechung einzulullen und dann SMACK, mit dieser Aufgabe zu kommen. Auf den Moment habe ich mich schon seit Wochen gefreut. Und das Sofa für den Raum ist auch in Arbeit, feinfein…















6. Dezember 2007 16:49 Uhr. Kategorie Stuff. 4 Antworten.
Sehr schöne Idee … Was habt ihr denn gebacken in diesen 60 Minuten?
Postkarten zum Thema WEIHNACHTEN und FAKE (was ja Semesterthema ist). Nix, was man so vorzeigen kann, aber auch nix 100% peinliches – was in einem anderen Semester bei einer ähnlichen Aufgabe echt der Fall war.
google bildersuche?
wird man da bei photocase nicht eher fündig? ;-)
Ich hab das mit Google auch sehr kritisiert. Ich glaube, Google hilft nicht beim Gestalten. Anstatt selbst Ideen zu entwickeln, bedient man sich aus eionemPoolvon«Ergebnissen», die jeder andere auch sofort finden würde.Das ist natürlich das Gegenteil von individueller Kreativität, sondern das, was Tante Renata auch machen würde. Photocase und istockphoto wären als Stochphotoanbieter natürlich denkbar, aber ich denke, als Student sollte man vor allem lernen, selbst etwas zu entwickeln.