
An die Uni Essen habe ich natürlich nur beste Erinnerung, weil ich als BWL/KoWi-Student hier für Design angefixt wurde, in den Vorlesungen von Norbert Bolz und durch Anna Berkenbusch und nicht zuletzt durch die alten TDC-Annuals in der Unibücherei.
Nun ziehen die Gestalter der Uni Essen, die nach der Fusion mit Duisburg zum effizienzorientierten Moloch wurde, an der Design nicht mehr so richtig Platz haben mag, wieder in die Folkwang nach Werden. Und starten neu durch. Die Fusion von Design/Kunst/Photo/Tanz und Musik klingt mehrals vielversprechend und dürfte spannende Früchte tragen. Und Essen-Werden wird so wieder ein Stück mehr lebenswert, eine Art Miniatur-Studentenstadt :-D.
Den Status Quo ihrer Arbeiten zeigen die Studenten in der Zeigung Sichtwerk vom 19. bis 21. Oktober, gezeigt werden Fotografie – darunter Bilder wie das von Marlen Mauermann oben – , Malerei, Industriedesign, Typografie, Grafik, Plastik, Installation, Film und Neue Medien. Neben der Ausstellung werden auch aktuelle Diplom- und Examenspräsentationen gezeigt, es gibt Mappenberatungen für Studieneinsteiger, sowie nicht zuletzt ein Rahmenprogramm mit Vorträgen namhafter Künstler und Designer. Am Samstag ab 22 Uhr zudem im Hotel Shanghai die Sichtwerk-Party. Öffnungszeiten für die Ausstellung, die auf dem Campus der Essener Uni (Universitätsstraße 12) stattfindet, sind: Freitag 14-20, Samstag 10-20 und Sonntag 10-18. Also: Hinhin.
15. Oktober 2007 11:38 Uhr. Kategorie Design. 7 Antworten.
die party klingt gut. dj’s sind auch gut, aber das design auf myspace ist ja auch aus allem zusammengeklaut… bald kann ich diese bilder nicht mehr sehen…
http://www.christopherjust.at/popper.jpg
Ja, Christoph hatte auch eine Inspirations-Quelle gefunden, die Kitsune-Maison-Compilations: wie zB hier:
http://www.kitsune.fr/images/uploaded/kitsune_025_benjamin_600.gif
ja. ist auch das markenzeichen vom lable. die platten haben alle das cover =D
hatte jetzt nur zufällig die vom just genommen weil ich wusste das der track auf dem label rauskam ;)
Hallo Marc und HD,
die Gestaltung des Partyplakates für das Sichtwerk ist, wie ihr richtig erkannt habt, an die Gestaltung der Kitsune Releases angelehnt (zu denen auch die Platte von Christopher Just gehört – die Welt ist garnicht so Böse). Hier geht es jedoch nicht darum, eine Idee zu übernehmen, sondern damit zu spielen. Die Gesichter auf dem Sichtwerk-Partyplakat zeigen Studierende aus dem Fachbereich Kunst und Design, welche von ebensolchen gezeichnet wurden. Das Plakat soll dem Kenner deutlich machen, welche Art von Musik ihn an diesem Abend erwartet.
Und wo wir gerade bei Inspirationquellen sind: http://www.amazon.de/Revolver-Beatles/dp/B000002UAR
Im übrigen: die Studiengänge Kommunikations- und Industriedesign werden nicht nach Werden ziehen, sondern weiter bis zur Fertigstellung eines Neubaus (wahrscheinlich im Essener Zentrum) in den Räumen der Universität Essen bleiben.
Viele Grüße und bis zum Wochenende!
Schade, dass mit Werden. . . sooo schön um die Ecke hier.
Das Plakat ist einfach nen Tick zu nahe dran, passiert, ist aber vermeidbar und macht die an sich ja schöne Arbeit irgendwie schal, oder? All das Handwerk und dann ists nicht wirklich aus dem eignen Kopf. Passiert einfach. Troniks kann man ja auch anders kommunzieren. Wobei… au weia… in der Welt der Partyflyer ist gut geklaut immer noch besser als 99% der anderen Zettelchen… ;-)
ja. sollte kein worwurf sein.
war nur ne feststellung.
was 100%ig eigenes macht man eh nie. irgendwo sind immer elemente irgendwo hergenommen. geht ja auch nicht wirklich anders.
ist nur so das die electroparty und das label irgendwie sehr stark zusammenhängen und es dadurch extrem aufgefallen ist.
Und ich weiss aus der Akademie, wie solche Plakate entstehen.
Ein Dozent und ein paar Studierende machen sowas, niemand anders hängt sich richtig rein und am Ende haben genau die, die sich nicht mitreingehängt haben, es immer schon besser gewusst und nörgeln. Mir ist das bisher erspart geblieben, aber Fabian kann ein Lied davon singen.
Dazu kommt, dass du als Dozent nicht immer merkst, ob was woher geklaut ist. Man kann einfach nicht alles kennen, hat nicht die letzte Vice auf dem Schreibtisch oder die aktuelle HP von diesem oder jenem Mini-Designbüro aus Mexico parat. Passiert mir auch,. Ich hab letztens erst gemerkt, dass ein Beitrag für das Katharsis-Projekt, den ich eigentlich gut finde, einer anderen Sache verblüüüüüfffend ähnlich sieht.
Shit happens. Hauptsache, die Musik ist gut. Aber ich kann am Samstag wahrscheinlich eh nicht…