Es ist seit drei vier Jahren so ein Hintergedanke bei mir, mal ein Projekt mit Photos zu machen, bei denen man Menschen photographiert, die wiederum etwas oder jemanden photographieren, etwa als Touristen. Die Gesichtsausdrücke sind meist phantastisch, diese Konzentration, das Mise-en-scene bzw. das Dirigieren des photographischen Subjekts im Sucher. Digitalkameras haben dies umso spannender gemacht, da die neue Technik eine ganz neue Ergonomie des Photographierens bedingt, eine neue Körperhaltung des Photographen, der die Kamera auf Armeslänge Abstand hält, anstatt durch den Sucher die Welt zu erschließen. Das ist derzeit natürlich akuter denn je, da via HandyCam nahezu überall und immer mehr, immer privater photographiert wird. Zum Beispiel The Gates in New York. Und Mike von Satanslaundromat hatte anscheinend die gleiche Idee…

22. Februar 2005 20:13 Uhr. Kategorie Stuff, Technik. Keine Antwort.








