Was Björk für Island war, wird Shiina für Japan sein – der erste crossnationale große Popstar ihres Landes. Man kann lange über Globalisierung und die Verwelschung der Kulturen reden (und viel Japan-Pop ist ohnehin nahtlos der US- und Britpop-Ecke entlehnt), die sich an dem Eklektizismus ihrer Musik sicher festmachen läßt… oder sich aber ganz einfach auf eine Platte stürzen, die mit viel Verve alle nur erdenkbaren globalen Musikansätzen vermengt – zu einem gigantischen eigenen Stil, der irgendwo zwischen Tori Amos, Kate Bush, Björk verläuft und dabei doch ganz eigen bleibt. Shiina (die auch unter Shéna und Sheena zu googlen ist) ist dabei längst ein Post-Avantgarde-Pop-Phänomen und alles andere als ein Geheimtipp. Hier…
Ich stelle nur gerade fest, daß es leider recht teuer ist, in Deutschland an ihre Alben zu kommen…
19. März 2005 09:16 Uhr. Kategorie Musik. Keine Antwort.