
Es ist schon frappierend, wie viel ungemein gute Photographen es gibt, allein hier in der Region. Jedes Jahr perlen aus den FHs Talente, die sich nach und nach von ihren Vorbildern lösen und wunderbare Bildinszenierungen oder Streetbilder abliefern und den ohnehin großen Pool visueller Eindrücke, Stimulationen und Faszinationen bereichern. Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, ob so viel Talent den Markt – ähnlich wie bei den Designern – nicht irgendwie völlig ruiniert, aber es ist als Betrachter faszinierend, wie bei Autoren und Musikern, immer wieder auf ein Talent zu stoßen, dass einfach toll ist. Es gibt Tage, da frage ich mich, ob wir nicht verweichlichen, mehr Ingenieure und Handwerker brauchen, und es gibt Tage, da finde ich es fast utopisch, dass wir zu einer Gesellschaft werden, in der so viele Menschen einen inneren künstlerischen Ausdruck suchen und sich mit der Welt und den Menschen darin auf so unterschiedliche Weise befassen.
Sebastian van den Akker kenne ich paradoxerweise schon einige Zeit über Publikationen und Präsentationen, wenn ich sein Portfolio durchgucke, erinnert man sich schon wieder an den Eindruck, den bestimmte Bilder beim ersten Sehen hinterließen – aber gestern hat mich unsere Praktikantin Yvonne noch einmal auf ihn gestoßen, aus akutem Anlass, und die Arbeiten sind definitiv einen Link und einen Tipp wert. Inzwischen mehrfach preisgekrönt, wird Sebastian von Gunda Patzke vertreten und wenn jemand einen herausragenden kühlen, sachlichen und doch unglaublich hinterfotzigen Bildinszenierer sucht, seid ihr hier richtig. Also: Bucht den Mann!
17. April 2009 10:38 Uhr. Kategorie Design. Tag Photographie. 3 Antworten.
wow, sind wirklich sehr sehr schöne arbeiten, zumal ich quantitäts – kontraste liebe, aber auch die verschiedenen “ebenen” auf denen man angesprochen wird.
Ja, Sebastian van den Akker ist auch unserer Ansicht nach ein vielversprechendes Talent. Darum haben wir uns gefreut, ihn in unserem Bereich “Junge Fotografie” bei GEO.de online auszustellen. Gern nutze ich die Gelegenheit, dass wir auch künftig sehr daran interessiert sind, Nachwuchskräfte im Bereich Reportage-Fotografie bei GEO.de zu zeigen. Tipps und digitale Portfolios nehmen wir jederzeit gern entgegen: Jens Rehländer, Redaktionsleiter GEO.de (rehlaender.jens@geo.de)
Ja, Leute, dann schickt eure Bilder mal los. Seriously, vielen Dank für das Engagement für junge Talente, da passiert so viel in dem Bereich Photo, toll, wenn sich etablierte Marken wie Geo dessen annehmen.