SACHEN, DIE DEN MAC BESSER MACHEN

Fork Lift - Datei-Manager mit FTP, Renamer, der vom Norton Commander gewohnten Dual-Panel-Ansicht und zahlreichen Extras. Lange nicht so mächtig wie der wunderbare Salamander, aber immerhin ein Anfang.

Path Finder - noch ein Finder-Ersatz, diesmal aber weniger im Sinne eines NC-Clones als vielmehr ein um deutlich mehr Features angereicherterer Finder.  Sehr brauchbar, weil eigentlich nur ein deutlich effizienteres Remixing des klassischen Finders mit allen (und mehr) Funktionen, allerdings funktionieren bei mir im PathFinder die Quicklook PlugIns nicht.

Cyberduck - FTP for free, lleider lange nicht so mächtig wie das Windows-Pendant CuteFTP.

Adium - kennt jeder, ohne gehts nicht: Das Multiclient-IM-Tool für Apple. Leider ohne Meebo-Support und nicht so variabel modular wie z.B. Miranda, dafür gibts ein wunderbares iPhone-Skin. Es gibt ein Plug-In für Skype (das allerdings nach manchen Updates nicht funktioniert).

Simply Burns - Roxio fängt allmählich an, Toast zu einer ähnlich schwammigen Bloatware zu machen wie Nero. Simply Burns tut, was es soll – und ist gratis.Transmission - bis µtorrent für Mac verfügbar ist eines der saubersten Torrentools.

Growl - auch ein Klassiker, macht den Mac kommunikativer und bringt Systemmeldungen, u.a. von Adium, direkt auf den Bildschirm.    

Nufile - mal schnell eben eine neue Datei in einem beliebigen Ordner direkt anlegen? Mit NuFile kein Problem, ganz wie bei Windows mit der rechten Maustaste machbar. Eigene Templates – etwa für Indesign oder eigene Bilder – sind einfach erstellt.  

Perian - Quicktime ist ja gut und schön, macht aber bei den meisten Formaten nicht mit, schon Untertitel-SRT-Dateien oder DIVX und XVID bringen es ins Schwitzen. Anstatt tausend Einzelcodes zu installieren, einfach Perian installieren und dann klappen die meisten Formate – auch in Front Row.

VLC - für alle anderen Fälle gibts den etwas besseren Videoplayer, der nicht nur Wiedergabelisten unterstützt, sondern gnadenlos fast alles abspielt, was nur geht.

Smart Scroll - die Funktionalität der MX-Revolution-Schwungradmaus auch mit der normalen MightyMouse. Leider etwas hochpreisig für  den einen Effekt… zumal ich GrabScroll und das Tastaturscrollen nicht brauchen kann.

Sneak Peek Pro - Quick Look ist eine grandiose Sache, braucht aber einiges an Ergänzung, etwa für PSD, EPS und andere Formate. Sneak Peek ist kostenpflichtig, gibt aber zuverlässig Einblick in EPS, FH, Indesign und Illustrator, teilweise mit soliden Zusatzinformationen über Texte und Farben im Dokument. 

Folder Quicklook - noch ein Quicklook-Plugin, das Auskunft über Ordnerinhalte gibt. An der gleichen Stelle gibt es auch ein analoges Tool für Zip-Files.

Pixelmator - ist ein presiwertes und recht mächtiges Bildbearbeitungsprogramm. Wirklich spannend ist aber, dass es PSD und andere Bildformate für Quicklook knackt. Bis Adobe mal selbst soweit sind….

Fliqlo - der einzig sinnvolle Bildschirmschoner (die man bei TFT sowieso nicht mehr braucht, sure) 

Xslimmer - gut investiertes Geld und ich frage mich, warum Apple sowas nicht selbst leistet. Xslimmer filtert aus installierten Programmen schnell und schmerzfrei nicht benötigte Komponenten heraus, macht aus UniversalBinary fix einfach nur Intel oder wirft Sprachenballast heraus. Hat auf meiner Festplatte – ohne jede Nebenwirkung – 3 GB aus den reinen Anwendungsdateien herausgequetscht. Die Zeiten von effizient programmierten Apple-Aoftwares sind wohl vorbei, wenn man sie um mehr als 60 Prozent entschlacken kann…

SuperDuper und Carbon Copy Cloner -  Mac kommt auch unter 10.5 nur mit obskuren Backuplösungen on board daher. TimeMachine ist super (wenn auch unweigerlich eine externe Platte nötig wird dadurch), aber eben kein 100%iges Image des Systems – SuperDuper und CCC übernehmen das recht stressfrei, auch wenn teilweise ein neues User angelegt werden muss, um an FileVault vorbeizukommen (nur wenn FV überhaupt aktiviert ist).

.mac - selbst wenn man wie wir einen eigenen 60-GB-Server hat, kann mehr Online-Space nicht schaden. Und für 99 Euro bietet .mac eine menge mehr in Verbindung mit dem Apple-Betriebssystem. Filesharing, kleine Websites, Bildergallerien, Gruppen à la StudiVZ, Syncing von Rechnern, Fernzugriff und und und – alles solide ins System integriert. Nicht wirklich, wie immer bei Apple, bis ins letzte professionell, aber easy zu handhaben und praktisch. Und jetzt wo .mac zu mobileme wird, scheint es noch besser zu werden – neue AJAX-Oberfläche, bessere Integration mit mobilen Geräten, 20 statt 10 GB idisk. Nur der Name ist schrecklich – einfach irgendwie zu sehr bei Windows geklaut und optisch wie von der Namensstruktur her erschreckend weit weg vom Apple-Design-Flair. Diese Wolke geht doch gar nicht.

Butler - ergänzt die Menüleiste um ein Docklet, das den Umgang mit Dateien, Zwischenablage, das Durchsuchen des Webs und viele andere alltägliche Dinge einfacher macht.

Quicksilver - noch immer im Beta, aber schon Kultstatus, wenn auch etwas schwer zu beherrschen. Im Grunde eine Art Mega-Spotlight, das den Umgang mit Programmen und Dateien fast auf den Kopf stellt.   

Linotype Fontexplorer - auch längst ein Standardtool geworden, wenn es um Schriftverwaltung geht. Tut was es soll und nervt nicht. Großartige Idee von Linotype. 

Warp - Spaces sind eine großartige und überfällige Erweiterung des Exposé-Gedanken… Warp ist zwar anfangs verwirrend, aber eine solide Erweiterung des Spaces Konzepts für diejenigen, die mit noch mehr sensitiven Bildschirmecken klarkommen ;-). 

Designers Toolbox - diverse nützliche Umrechnungen für Grafikdesigner.  Fr Studenten besonders gut, die meisten Sachen braucht man aber dank InDesign im Alltag kaum noch. 

iStat pro- Widget, dass diverse Systeminformationen auf den Bildschirm zaubert. CPU, RAM und so weiter. Informativ, leider nicht so sexy, wie einige vergleichbare Yahoo Widgets

Max – CD-Ripper, der deutlich besser und flexibler ist als itunes und vor allem die Bezeichnung von Dateien so macht, wie ich das gerne hätte. Nachteil ist das miese Tagging über Musicbrains, das dem exzellenten Tagging von iTunes nicht das Wasser reichen kann… deshalb hilft dieses Script, das die itunes-Ergebnisse an Max übergibt.

Daylite und Billings – Kontakte, Termine, Aufgaben und Projekte besser managen. Ich mag Contactizer auch sehr, viel intuitiver zu bedienen und besseres Interface, außerdem besser in Spotlight integriert. Aber man muss sagen, die Koppelung von Projekt/Kalender-Software mit einem stundenbasierten Rechnungssystem wie Billings macht definitiv  neugierig. Hätte Contactizer eine ähnliche Schnittstelle,würde ich es eindeutig bevorzugen. Bei beiden muß ich die Netzwerkfähigkeit für multiple User noch testen. (Kleines Update: Ich bin bei iCal geblieben, den perfekten CRM für mich gibt es anscheinend noch nicht…).

Upload to FTP und Make HTML Tags – großartige Automator-Tools, mit denen das Hochladen zahlreicher Bilder ins Blog zum Kinderspiel wird.

Save for Web – obwohl sich Bilder auch ganz hervorragend mit Pixelmator umrechnen lassen, geht doch nichts über Photoshop. Mit dieser Automator-Aktion wird das im Finder ausgewählte Bildmaterial mit einem Mausklick webgerecht kleingerechnet und an einem gewünschtenort abgelegt.

MacPilot - eine Art TweakUI für Apple, mit sehr brauchbaren Funktionen, wie zB AutoMount von Netzwerklaufwerken usw :-D.

icalViewer – bringt die Termine auf den Schreibtisch.

Dropbox. Syncing von Daten und sogar Applikationen wie Things wird mit diesem Tool leichtgemacht. Wer MobileMe hat, kann eigentlich fast drauf verzichten, aber Dropbox ist gratis und besser für diesen spezifischen Zweck geeignet. Was in der Dropbox landet, ist auf allen Rechnern mit dem gleichen Dropbox-Account (und online) identisch.dikk. Schickt Screenshots von einzelnen Fenstern oder des gesamten Desktop von einem Rechner zum anderen, auf Tastendruck. Ideal, um sich im Office mal ganz kurz zu zeigen, was man gerade macht oder um Designs abzustimmen. Von den Machern von Forklift.

File Zilla. OpenSource FTP-Programm, dass auch unter unter Mac läuft. Da CuteFTP für den Mac eine Katastrophe ist, Forklift nicht alles kann, Cyberduck irgendwie sehr eingeschränkt ist, ist FileZilla eine wirklich solide, wenn auch nicht attraktive, Alternative.

Things. Die beste To-Do-Software, die es derzeit gibt, vor allem dank der Abstimmung mit dem iPhone. Ich würde mir ein besseres Sync wünschen und eine noch nahtlosere Einbindung die Mac-Oberfläche, aber an sich ist das eine der besten Aufgabenverwaltungen derzeit. Stuttgarter Qualität eben.

TuneUp. Bringt Ordnung in das iTunes-Chaos. Beileibe nicht perfekt, obwohl inzwischen deutlich stabiler als frühere Versionen, ist TuneUp einerseits überfrachtet (ich brauche keine Konzert- und Bandinfos während die Musik läuft, sorry), funktioniert aber größtenteils überraschend gut, obwohl nach wie vor Handarbeit nötig ist.

iShowU HDPro. Der beste Screenvideograbber, finde ich. Kein Ruckeln, keine Qualitätsverluste. Nicht ganz einfach zu bedienen, aber funktioniert und bringt Qualität auch bei hoher Auflösung – und darauf kommt es an.

Default Folder X. Erweitert die Möglichkeiten des Öffnen/Speichern-Dialogs von OSX entscheidend. Tagging, Vorschau, direktes Löschen von Dateien, Favoritenordner, History und und und. Das Interface ist zusammen mit AdobeCS nicht immer ganz solide, aber im Alltag ist DFX ein echter Zeitsparer.

KeyCue. Was war noch mal das CMD-Kürzel für…? Wer kennt das nicht? Auch geübte Mac-User kennen nicht alle Shortcuts und als Umsteiger ist man ohnehin erst einmal verloren. KeyCue gibt Hilfestellung, nach einem längeren oder doppelten Klicken der Apfel-Taste kommt ein kleines Heads-Up-Display, das alle verfügbaren Kürzel auflistet. Ich nutze es inzwischen selten genug, aber trotzdem ist es für 19 Euro eine prima Software.

FlexCal. Benutze ich dank Things derzeit relativ wenig, ist aber eine sinnvolle Ergänzung von iCal, die das Anlegen von Aufgaben und Terminen durch Tastaturkürzel jederzeit erlaubt. Schneller hat man seine Termine nicht eingetragen.

Chax. Ich benutze iChat so gut wie gar nicht – aber wenn iChat, dann braucht man unbedingt Chax, um die Apple-eigene IM-Software wenigstens etwas zu erweitern. Chax ermöglicht übrigens auch eine Erweiterung von iChat, die im Grunde automatisches Screensharing ermöglicht…

Garage Sale. Wenn eBay-Verkauf, dann richtig. Mit GarageSale lässt sich eBay attraktiver nutzen, Bilder können auf einem eigenen Server gehostet werden (was Geld spart) und die laufenden Auktionen können verwaltet werden. Ich könnte mir die Software im Detail besser vorstellen, aber schöner als die eBay-eigene Lösung ist die allemal.

FontCase. Elegante und hochfunktionale Alternative zum FontExplorer von Linotype – Fontmanagement der Extraklasse.