
Gestern kam die PDF zur Freigabe der Buchseite (in diesem Jahr nur eine, keine Doppelseite) im Red Dot 2005. Nun ist der Macher des Buches, Prof. Christof Gassner, absolut einer der Spitzenleute in unserem Metier. Umso verblüffender ist, daß die Seite eigentlich aussieht, als wäre sie einfach nur… völlig ungestaltet. Liegt’s an dem Material, das wir abgegeben haben – eine Auswahl an PDF-Seiten, aber auch einige Detailphotos des Gewinnerbeitrages? So wie es jetzt ist, sieht das ganze aus, als hätten wir mit einer Briefmarkenkollektion gewonnen. Irgendwie schon etwas schade. Weniger für uns, im Grunde bin ich da uneitel, aber um das Buch als ganzes, oder? Vor allem, wenn man bedenkt, wie streng die Vorgaben für die Bilder waren – keine Hände zeigen, die die Bildseiten umblättern, wie es noch 2003 einige Büros ganz schön gelöst hatten – da erwartet man natürlich ein tolles Konzept. Nicht ein weißes Blatt mit Schlagschatten und Rasterbausteinchen (auch wenn die auswahl der Doppelseiten sehr schön ist). Vielleicht macht es mehr Sinn, wenn man es als ganzes sieht. Aber ich selbst hätte vielleicht besser mit einer großen Seite gelebt. Mit dem Red Dot Buch habe ich ja irgendwie nie so richtig Glück, schon 2003 konnten unsere Abbildungen (nur zwei Photos) nicht so gemacht werden, wie von uns gewünscht (nämlich seitenfüllend) und wurden im Satzspiegel, also eher klein und damit kraftlos abgebildet. Naja, maybe next time… sofern ich da nochmal was gewinne in diesem Leben.
14. Oktober 2005 08:05 Uhr. Kategorie Arbeit. Keine Antwort.