Einfach, um mal selbst für mich einen Überblick zu haben, die Plakate der Saison 06/07 so weit. Die Bilder – mit Ausnahme der Uni-Plakate, die auch generell aus der Logik des Aufbaus herausfallen, wiel unten keine Menschen sind – stammen natürlich alle von Sannah Kvist.









Das letzte Plakat der Saison ist wie immer etwas aus der Reihe fallend. Während alle Plakate aus zwei Motiven bestehen, ist das letzte eigentlich nur ein Bild, das ohnehin mittig geteilt ist in Himmel und Erde. Wir haben es auf den Kopf gedreht und – damit weiter zwei Bilder zu einem werden – die Vögel aus einem anderen Bild von Sannah eingefügt.
Und die Sonderplakate für Neujahr und Unikonzert, jeweils mit gelber Schrift.



8. Januar 2007 12:16 Uhr. Kategorie Arbeit. 13 Antworten.
hat dieses quadrat eigentlich einen tieferen sinn?
die farbkombinationen gefallen mir gut.
Die Quadrate stammen aus dem Saisonheft, tauchen auch in den Abendprogramm auf. Schaffen die Verbindungen – das Thema der Saison. Auf den Plakaten notgedrungen oft nicht ganz so «tiefschürfend» wie im Buch, ich wollte das Motiv aber fortsetzen. Bei manchen Motiven gibt es einen wirkliche Verbindung (der Spiegel und der Ohrring, die Risse/Struktur im Blatt und das Analog dazu in den Lippen uswpp),manchmal auch nicht. Auch im Buch gibt es oft Blindverbindungen, d.h. die Leute sollen suchen, obwohl es eigentlich nicht wirklich etwas gibt. Man findet trotzdem, wie ich festgestellt habe :-D
tolle plakat für die bielefelder philharmoniker. sehr sinnlich und musikalisch. da stört mich nicht mal die din-schrift. ein wirklich guter kunstgriff mit der horizontalen trennung … darf die plakate jeden tag an den litfaßsäulen bewundern. muss allerdings sagen, dass das datum bei einigen motiven kaum erkennbar ist. welche gründe hatte diese entscheidung? beim zweiten motiv zum beispiel funktioniert es hervorragend.
liebe grüße aus dem verregneten bielefeld ;-)
Es kann einfach echt nicht ALLES gleich gut lesbar sein. Dann sind wir wieder bei dem nur-Typo-Plakat der Vorsaison. Mir ist da eh viel zu viel Text druff.
„Es kann einfach echt nicht ALLES gleich gut lesbar sein. [...]“
Ich wünschte so könnte ich auch mal argumentieren! ;-)
Schau doch mal, was da alles drauf muß. Und in welchen Größen. Die Photos sind ja eh schon zur Tapete degradiert. Bilder mit heterogenen Kontrasten sind da schon sehr problematisch. Ein Plakat wie Schönheit siegt ist von oben bis unten voller Text. Von Plakat zu Plakat hat man da mal stellen, das ergibt sich aus den Bildern, wo die Lesbarkeit nicht völlig bei 100% liegt. Die Alternative sind Plakate ohne Photo. Deren emotionaler Attention-Wert bei 0 liegt.
den oberen textblock nimmt man aber ab einer gewissen entfernung gar nicht mehr so wahr. einfach noch kleiner machen ;-) da wäre der aufschrei dann richtig groß geworden. du hast aber schon recht – bei den uniplakaten ist das ganze doch noch etwas prägnanter und weniger störend.
Du meinst diesen Textwust oben, das «Kleingedruckte»? Da fighte ich immer um jedes Wort. Aber das ist natürlich die zweite Informationsebene und muss rein. Ist tatsächlich sogar zu klein. Ist die SOrte Poster, wo eigentlich alles 100 pt sein müßte :-D.
Wie so vieles, ein Kompromiß. Aber einer, mit dem ich ganz gut lebe.
«Die Photos sind ja eh schon zur Tapete degradiert.»
Aber ich finde es ist ja gerade die Bild-Text Verschmelzung, die den Reiz ausmacht. Da werden Fotos zwangsläufig auf eine andere Ebene gebracht. Am besten nur den Titel ohne Kleingedrucktes und Bilder mit besseren Kontrastverteilungen.
Ja, Kompromisse sind ein sehr wesentlicher Bestandteil unserer Profession. Die Frage ist nur wie weit man geht …
Bilder, die NOCH homogener sind, werden schwer zu finden sein. Und der Kleingedruckte Text ist indisponabel. Den hätte ich gern schon im ersten Jahr weg gehabt. Aber ich kann gerade noch nachvollziehen, warum Solisten, Komponisten und Stücke iiiiiiirgendwie wichtig sind :-D. Es ist eben kein Rockkonzert.
Ja, du hast schon recht.
Die Plakate sind übrigens sehr schön – trotz einiger Stellen die nicht 100% lesbar sind. Das hatte ich ganz vergessen zu erwähnen. :-D
[...] als den Selbsthype. Aber das mit den Plakaten der Bielefelder Philharmoniker hat ja irgendwie Tradition und ist tatsächlich sehr praktisch, weil ich so nicht jedesmal alte Plakate öffnen muss, um zu [...]
[...] ich anders als sonst die Bielefelder Plakate dieser Saison nicht gepostet habe, was doch schon fast Tradition hat. Das erste Motiv bricht etwas aus der Serie und hat eigentlich auch inhaltlich fast mehr [...]