
Als typischer Klischee-Kreativer bin ich natürlich ein Chaot. Stapel von Zetteln auf dem Schreibtisch, Terminmerkschwierigkeiten, immer zuviele Projekte und Ideen im Kopf und entsprechend disorganisiert. Weil ich das weiß, bin ich ebenso natürlich auch nahezu süchtig nach allem, was Ordnung verspricht. Ein Registermappen-Ablagesystem für Kundenmaterialien, Rechnungen und Post, ein PDA für Termine und Adressen, wenn ich dran denke ein fast manisches Arbeiten mit Outlook als PIM-System und zwei Kalendern zum Verwalten von Aufgaben, nicht zuletzt ein Blog als Gedächtnisstütze :-D. All das ist natürlich kein Patentrezept, aber every little helps.
Mit OneNote2007, einer deutlich verbesserten Fassung der 2003er-Version, die gegenüber dem FreewareTool EverNote etwas smoother und leistungsfähiger wirkt, kommt jetzt eventuell eine digitale Alternative zum Schmierzettel auf den Rechner. Im Grunde ein einfaches Hypermedia-System, das Bilder, Screenshots, Text, Handschrift, Tabellen und andere textverarbeitungsähnliche Tools in einer Art Notizbuch versammelt, wobei alle Notizen volltextdurchsuchbar sind. Bilder können – mehr schlecht als recht – in Text umgewandelt werden, mehrere Personen können gemeinsam in einem Notizbuch arbeiten, Seiten sind ausdruckbar oder via eMail verschickbar. Wir experimentieren damit nicht nur als Alternative zum Zettelschreiben bei den Korrekturen von Kundenarbeiten – einfach einen Screenshot machen, Notizen dazu, fertig, sondern ich selbst versuche auch, es als Notizblock für andere Sachen anzutesten. Die Frage ist nur… ist es so praktisch, wie man eben etwas auf einen Briefumschlag krakeln? Oder ist es eben doch zu formell, am Bildschirm zu arbeiten? Mal sehen… Ich fände das ganze als schicker designtes Widget vielleicht netter, vor allem wäre – aber das bemängele ich ja bei fast allen Windows-Office-Tools – eine individualisierbare Oberfläche mal schön… aber der Funktionsumfang und das Handling überzeugen eigentlich recht schnell und die Konkurrenz schaut genauso grässlich bunt aus. Schade nur, das OneNote nicht nahtloser Bestandteil von Outlook ist, auch wenn die Integration eigentlich sehr okay ist.
Eine uneingeschränkte 60-Tage Demoversion gibt es für Windows-Live-Account-User hier.
21. September 2007 17:19 Uhr. Kategorie Technik. 14 Antworten.
digitale post-it’s wären auch mal ne geile erfindung
Die gibts doch längst…
Das hier ist eher das klassische Hypermedium-meets-Word. Nicht perfekt, iel zu wenig konfigurierbar (Microsoft halt :-D), etwas überladen (Micro…ähm, schon klar) aber evtl in der Praxis dennoch hilfreich. Wie gesagt, wir testen gerade.
Cool ist halt, man kann einen Snapshot z.B. einer Korrektur machen, mit Anmerkungen versehen, evtl sogar mit Link zur Datei und dann weiterreichen… oder später gezielt durchsuchen. Kann sich als praktisch erweisen, wenn das Handling nicht doch zu umständlich/zeitaufwendig ist im Vergleich zu Stift und Papier :-D
http://specialed.umf.maine.edu/Images/magnadoodle.jpg
eigentlich perfekt wenn man es speichern könnte
Mit dem Wacom ist das eigentlich ZIEMLICH genau so, zumal der Radiergummi auf der Rückseite in OneNote funktioniert. Über kurz oder lang macht die Applikation vor allem auf mobilen Geräten Sinn… :-D
Und natürlich für die ja kommende Surface-Technologie in Schreibtischen. Weil man dann sozusagen auf den Schreibtisch schreiben kann… das dürfte schoin witzig werden. One Note ist ja nur ein Vorgeschmack auf neue Ideen in Sachen FIleManegement. http://www.pcworld.com/article/id,132346-page,3-c,futuretechnology/article.html#
Probier doch mal ScribblePapers. Geniales Progrämmchen, seitdem ich das benutze, denke ich, ich wäre viel organisierter … ;o)
http://www.jhoetger.de/scpapers/
Das sieht nach dem gleichen in grün aus, nur *deutlich* unattraktiver. Diesen Windwos 95-Look kann man sich ja nun echt nicht mehr gönnen :-D.
Eine bessere Freeware-Alternative wäre EverNote. Vorteil von OneNote ist natürlich die recht solide Einbindung in das Office-Gerüst und die Schleuse zu MobileWindows.
Die Optik ist mir hier eigentlich schnurz, da es bestens funktioniert (… tendenziell lasse ich mich auch eher von zuviel “aqua” verjagen, ich finde, das fühlt sich meistens schnell an wie diese Pullover mit den Bärchenapplikationen …). Gibt es eigentlich was vergleichbar Praktisches für’n Mac?
… die MobileWindows-Verbindung ist natürlich ein gutes Argument … :-)
Mac weiß ich nicht… aber ich denke, etwas analoges gibts auch für OSX, klar.
http://www.aquaminds.com/product.jsp zum Beispiel..
Oder das hier, sehr cool: http://www.flyingmeat.com/voodoopad/
den artikel hab ich ganz ausm auge verlohren. liegt daran das man hier einfach keine benachrichtigung abonieren kann.
wo wir beim multitouch waren. das dingen finde ich auch schon nett.
http://www.thomann.de/de/jazzmutant_lemur_multitouch_surface.htm
ist sogar preislich im rahmen das man es sich anschaffen könnte, aber braucht man nicht wirklich. trotzdem tolles spielzeug.
Journler – http://journler.com/ – sieht auch ganz brauchbar aus.