Ich finds super. Vor allem auch das 50s-Retrió-Outfit dahinter. Und die Tatsache, daß sich hier ein Laden selbst keine Zukunft mehr verspricht. Man weiß hgar nicht, wo man anfangen soll zu lachen :-D.
Okay. Die WAM ist keine Hochschule. Sie ist nicht einmal eine FH. Die WAM ist inzwischen, dank Daniels Einsatz, staatlich anerkannt. als «Berufsfachschule». Insofern dürfte man schon darüber streiten, ob die WAM überhaut «Studenten» hat oder lediglich «Schüler». Dei Anerkennung als Berufsfachschule ist so ein bißchen wie diese weiterführenden Schulen für Kaufleute. Kein Wunder also, daß die WAM zwar gerne mit der staatlichen Anerkennng wirbt, aber verschweigt, als als WAS man eigentlich staatlich anerkannt ist. Kein Wunder auch, daß die Ruhrakademie sich weigert, auf diesem levek anerkannt zu werden, Jürgen Störr hat sich in den Kopf gesetzt, entweder als private FH anerkannt zu sein – was meines Wissens nach deutschlandweit einmalig wäre – oder gar nicht. Ich selbst fände die normale Anerkennung insofern schon okay, weil sie – unter bestimmten Umständen – ein Bafög ermöglicht. Ansonsten hat Störr aber Recht, da die RA sich sehr eng am FH-Modell, das er selbst aus Wuppertal intensiv kennt, orientiert, aber kleiner, intensiver sein soll. Die RA bietet ein achtsemestriges Studium, nicht sechs Semester und im Idealfall (!!!) ist der Diplomumfang mit dem einer FH identisch. Das hängt vom Studenten ab, der sich entweder die Arbeit macht, eine konkurrenzfähige Leistung zu generieren … oder eben nicht. Unter ihrem neuen Geschäftsführer und mit neuen Dozenten zieht die RA derzeit recht kräftig intern an den Schrauben, so dass ich denke, die Disziplin der Studenten dürfte sich auch im Diplom in einigen Jahren bessern. Derzeit, aus meiner Sicht, ist das größte Problem der Ruhrakademie die Studentenstruktur :-D. Bei der WAM fand ich das witzigerweise überhaupt nicht.
Das die WAM weder FH noch Hochschule ist, wird allein schon dadurch deutlich, daß man nach sechs Semestern dort noch weitere Semester in England anhängen muß (und dies geht nur in Marketing), um in Luton einen BA zu erwerben (warum nun ausgerechnet in England sei mal dahingestellt).
Insofern Vorsicht mit der «Hochschule».
Und ja, die Dozenten an der WAM haben – ich erinnere mich an das Diplom dieses Jahr – einen fatalen Hang zu trashigen Fonts, entweder blümerant-schnörkelig oder Pseudo-Grunge. Beides eher nicht mehr sehr auf der Höhe der Zeit, aber man darf nicht aus den Augen vergessen, daß die WAM eben einen Art Ausbildungsersatz für Leute ist, die nach dem Studium via Praktikum in mittleren bis größeren Werbeagenturen arbeiten wollen. Auf dem «Diplom» steht zwar «Kommunikationsdesigner», aber diesere Begriff ist inhaltlich nicht geschützt und kann vieles bedeuten. Das die Tiefe eines sechssemestrigen Studiums an einer Berufsfachschule und die Tiefe eines acht bis neunsemestrigen Studiums an einer FH etwas unterschiedlich ist, sollte aus verschiedenen Gründen – nicht zuletzt das Vorhandensein von Honorarprofessoren, die ausschließlich der Lehre dienen, das bessere Budget einer staatlichen Hochschule usw – jedem von Anfang an klar sein.
Der Rest, nebenbei, ist persönliches Talent, Engagement, Arbeit und Lernbereitschaft. Aus einer Schule wie der WAM kann ein herausragender Designer autodidaktisch hervorgehen, ebenso wie aus der besten FH völlig Spacken kommen können. Talent ist nicht erlernbar.
„Insofern Vorsicht mit der «Hochschule».“ » ich sag ja: man behauptet es dort.
es ging auch nicht um talent, oder dass prima designer aus der schule hervorgehen können. darüber will ich gar nicht urteilen. ich sage nur, es gibt leute, die mit derartig unselbständiger und austauschbarer gestaltung bestnoten kassieren.
Nein, das behauptet an der WAM sicherlich niemand offiziell, das wäre ebenso dumm wie rechtswidrig.
Und beim Nörgeln an Noten besteht bei dir ja die Gefahr, daß man dir unterstellt, du seist nur nachtragend ;-D
ich nörgle über meine 1.3 im vordiplom. da bin ich sicher nicht nachtragend ;-)
und offiziell spricht man an der WAM auch von studenten und studium. tut man das für gewöhnlich nicht nur an hochschulen? man weiß es nicht.
japf, ich hab mich gefreut wie ein schneekönig. das gute stück hat einen ehrenplatz bei mir über’m bett bekommen, direkt zwischen den zehn geboten und einem portrait von fidel castro.
hehe … das leidige wam-thema … ich sag ja immer: “wam is, was ihr draus macht” ;) … ich habe aber mal von höherer instanz gehört, dass man mit dem wam”diplom” einen master-studiengang anschließen kann. somit hat man den BA ja schon. aber ich kenn mich mit der ganzen studienregeln eh nich aus und is mir auch egal. noten sind auch nur zahlen und letztendlich entscheidet der zukünftige arbeitgeber, ob man was drauf hat oder nich … da sind doch meinungen von den dozenten eigentlich irrelevant.
Dozentenmeinungen sind nie irrelevant, sonst bräuchtest du die Uni nicht. Noten spiegeln deine Leistung wieder, so wie später Awards und Pitches. Design will gemessen werden.
Welchen MA-Studiengang und wo? Details, Details, Details
„Noten spiegeln deine Leistung wieder“ » das halte ich für’n gerücht. vor allem wenn die noten zum teil von leuten gemacht werden, die nie in der branche gearbeitet haben. ich geb dem christoph da schon recht. wozu man taugt, zeigt sich erst im job.
und awards spiegeln auch nicht UNBEDINGT leistung wider. klar, wenn man n red dot gewonnen hat, dann kann man schon sagen, das man was sehr gutes gemacht hat. aber wenn man noch keinen red dot gewonnen, heißt das nicht, dass man schlechtere qualität abliefert. ich meine damit, dass es mit sicherheit sehr gute arbeiten gibt, die aus kostengründen nich eingereicht wurden. wenn ich mir überlege, was so eine einsendung und die veröffentlichung im jahrbuch kostet … ich könnte es mit nicht leisten ;) … wenn leute jede arbeit zu jedem wettbewerb und design-preis schicken, dann ist die chance etwas zu “gewinnen” doch größer, als wenn man nix hinschickt.
das mit den wettbewerben ist so eine sache … teils recht inszestös und teils auch einfach derart überteuert, dass kleinere büros wenig chancen haben. aber andererseits (das kann man natürlich nicht pauschalisieren): gute arbeit bringt gutes geld, mit welchem man sich dann auch ins red-dot-jahrbuch kauft.
Ja, aber bei Awards wird man ebenso gemessen und im Schnitt genauso fair oder eben unfair, wie von einem Dozenten. Die Fehler des Dozenten spiegeln eben GERADE die Realität wieder, das ist das schöne.
Und obwohl klar ist, daß etwa beim ADC JungvonMatt und Springer schon qua Einsendequote unbedingt hohe Gewinnchancen haben, stimmt das sicher. Das ist ein Kreislauf aus Große-Agentur-Viele-Kunden-Viele-Arbeiten-Viele-Einsendungenm-Viele-Preise-Viele-Aufträge-große Agentur. Mit der Nicht-Einreichung ist es aber auch ebenso wie beim Studium, zumal an Privatschulen: Da gibts sicher auch viele Talente, die aus Kostengründen nicht zum Zuge kommen. Aber am Markt zählt das im Schnitt leider nicht. Insofenr spiegelt eine Schule mikroskopisch (im idealfall) bereits die Härte und Unfairneß der Realität wider :-D.
letzteres würde voraussetzen, dass die dozenten sich mit der thematik eines vordiplomes oder diplomes bestens auskennen, so wie der kunde mit seinen produkten/dienstleistungen. von dem standpunkt ist die bewertung durch manche dozenten, vor allem bei komplexen themen, mehr als surreal.
Ist auch schwierig. Man hat als einzelner Dozent am Ende mit fast 20 Diplomen zu tun. Sich da in jedes einzuarbeiten – und das bei dem Gehalt, das man an einer Privatakademie kriegt – setzt ein Maß an Engagement voraus, daß du weder an einer privaten Schule noch einer FH wirklich erwarten kannst. An der Uni Essen haben Mitstudenten von mir Magisterzwischenprüfungsarbeiten benotet zurückbekommen, die eindeutig niemals geöffnet waren. Was an der Ruhrakademie vielleicht etwaas besser ist – die beratenden Dozenten steigen idealerweise etwas tiefer mit dir gemeinsam in deine Materie und machen die Reise zum Diplom gemeinsam mit dir, es ist etwas enger als die paar Beratungstermine an der WAM.
Aber das wird immer schwierig sein. Wobei ich auch hier denke, die unweigerlichen Mängel einer Diplomjury spiegeln auch die Mängel einer realen Pitch-Situation oder Jury oder des Markets an sich wieder. Auch der Endkunde studiert ja nicht vorher wochenlang ein Produkt, um die Werbung zu beurteilen. Auch der kennt oft nicht den Unterschied zwischen Stockphoto und echter Arbeit, zwischen schlechter und guter Typo.
Jeder Kunde, der an einem Plakat vorgeht, ist ja eine Minijury. Vorbelastet, vielleicht uninformtiert, aber er trifft eine Entscheidung. Ich schau mir die neue Ramazotti-Werbung («Italiener um die Ecke», »Fließend Italienisch») an und treffe intuitiv ein Entscheidung über die Marke ausgehend von der gezeigten Gestaltung und Konzeption. Und wenn ich sage: Austauschbar, langweilig, klischeebesetzt, billig, dann sage ich das nicht mal als Designer, sondenr zugleich als Konsument, als Laie. Ich denke, über ein Diplom könnten genauso gut sechs Leute von der STraße urteilen, die Note wäre trotzdem relevant.
achso…du wolltst ja details bezüglich des möglichen master-studiengngs, hd. also … ich meine ziemlich sicher zu sein, das ariane mal n vortrag bei uns gehalten hat, wo sie erklärte, dass masterstudiengänge in england und süddeutschland in den bereichen marketing und design möglich wären.
Auf der HP der WAM ist es (noch) nicht und derzeit wird nur die Erweiterung auf BA im schönen Luton angeboten. Womit man dann acht Semester bis zum BA in Marketing braucht, was an jeder FH in sechs geht :-D.
Wobei die Tatsache, daß ein Erweiterungsstudiengang nötig ist, um einen Bachelor oder Master zu machen ja aufzeigt, wie wertig das «Diplom» relativ ist ;-D. Es ist unter BA anzusiedeln.
Und das sage ich kritikfrei. Die WAM, richtig betrieben, könnte ein 1A-«Ausbildungsbetrieb» für Werbeagenturen und eine sehr solide Berufsvorbereitung sein. Selbst so wie es jetzt läuft, funktioniert es ja durchaus. So wie ich in der RA zur Small-Scale-FH sehe, wo «echte» Designer entstehen, sehe ich in der WAM ganz klar das Potential zur Miami-Ad-School, also zur zielgerichteten Ausbildung zur Arbeit in der Werbung. Wäre nur sicher gut, wenn irgendeiner der Dozenten dort mal selbst langjährige Erfahrung in einer größeren Agentur vorweisen könnte.
das 6-semestrige wam-studium ist aufgrund der wegfallenden langen semesterferien und dem “relativ” vollen stundenplan ja wie ein “normales” studium konzipiert. das problem ist einfach, dass zu viele verschiedene bereiche gelehrt bzw. nur angerissen werden. wenn man also vor dem studium keine grundvorraussetzungen mitbringt und sich nicht eine menge selber beibringt, dann reichen die 6 semester mit sicherheit nicht aus, um eine gute ausbildung zu genießen. es gibt/gab eine handvolle guter leute bei uns und dann ne menge mittelmaß bis hin zu totalausfällen. das ist sehr schade, aber zum teil auch ein fehler der akademieleitung, jeden aufzunehmen, ohne wirklich auf die fähigkeiten der studenten zu achten. aber auch die dozenten könnten teilweise doch wohl mehr engagement an den tag legen. es ist daher kaum verwunderlich, wenn dozenten eine null-bock-stimmung verbreiten und sich diese auf ein großteil der studenten überträgt.
Das Studium an einer Privatakademie kann gar nicht wie an einer FH sein, dort gibt es mehr Kursauswahl, mehr Dozenten,ganz anderen Stoff. Geh mal für zwei Semester an die FH Düsseldorf. FRag mal Stefanie wie sich Marketing an der WAM gegenüber BWL-Studium abzeichnet. Wer aus dem Abi an die WAM geht wird sich in vielen Fächern wieder in die achte Klasse katapultiert fühlen, nicht an eine Universität, wo der Anspruch exorbitant höher ist. Sorry, ich mag die WAM als das, was sie IST, aber man sollte die Unterschiede zwischen FH und berufsvorbereitender Schule niemals aus den Augen verlieren, sonst tut man beiden Wegen unrecht. Klarheit ist Entscheidungsfreiheit. Der Stundenplan ist gegenüber einer FH alles andere als voll, ich fand als Dozent immer, an der WAM gibt es zu wenig Unterricht. An der RA ist der Stundenplan ziemlich gleich voll und wir haben acht Semester, wobei vele Studenten um eins verlängern, um ihr Diplom adäquat vorzubereiten.
Die sechs Semester sind drei Jahre und ersetzen, wie ich finde, ausgezeichnet eine AUSBILDUNG (allerdings leider ohne praktische Erfahrung, weswegen ich ein Praktikum nach dem Studium fast als Pflicht ansähe).
Gute oder schlechte Leute haben mit der Schulform nichts zu tun. Ich kritisiere die WAM nicht an sich, verstehe das nicht falsch, ich glaube sogar, wenn sie sich stärker auf das konzentrieren würde, was sie IST, wäre sie kräftiger. Aber sie ersetzt kein Hochschulstudium.
Jeden aufnehmen zu müssen hngt von der Anzahl der Bewerber ab. Ich bedränge derzeit die Akademieleitung der Ruhrakademie, wie irre Marketing zu machen, damit wir filtern MÜSSEN, weil wir mit den Bewerbern überlastet sind. Ist derzeit nicht so, also werden auch weniger gute Leute genommen. Das Problem ist freilich: Manchmal würden Leute durch «Auswahlverfahren» fallen, die im Studienverlauf aufblühen und gut werden. Manchmal erweisen sich gute Bewerber im Studium als undisziplinierte weiche eitle Versager. Schau dir die Arbeiten an manchen FHs an: Die Auswahl alleine garantiert noch eben keine Qualität.
Zu den Dozenten: Für 30 Euro die Stunde und wenn man noch einen eigentlichen Hauptjob hat, muss es leider eine Grenze des Engagements geben. Was mir gerade an der Ruhrakademie schwer fällt, weil der Laden so verdammt einladend ist und man eigentlich mehr geben möchte, dann aber immer wieder in irgendwelchen Stressjobs die Zeit nicht hat, die man eigentlich haben müsste. Mein Ideal an Engagement für seine Studenten bleibt da Kurt Schrage, einfach phantastisch. An der WAM finde ich das Engagement einiger Dozenten phantastisch. Mein einziges Problem dort ist die Qualifikation. Dort müßten keine freelancer und Klein-Bürobetreiber unterrichten son dern Senior-ADs und CDs und Texter aus größeren Agenturen wie Grey, BBDO, JvM, Springer usw. Die WAM züchtet keine Designer, sondern Werber. Also müssen auch Werber unterrichten. Ich bleibe dabei: Der Weg für die WAM ist Miami-Ad-School und den kann sie gehen, das ist absolut richtig und als ich noch dort war, fand ich Inez’ grobe richtung völlig in Ordnung. In den Details ist an fast allen Schrauben zu drehen, an denen man drehen kann und muss. Die Frage ist, ob die WAM als ganzes den Mut hat, einen großen Sprung nach vorn in die A-Liga zu machen oder ob sie Kreisklasse bleiben will, gemütlich, mit Dozenten, die sich im Supermarkt gegenseitig auf Jobs ansprechen und der Imagebroschüre und Homepage, die von der Frau des Inhabers stammt und trotzdem ein kleines Vermögen kostet. Sowas wäre bei einem Profi-Unternehmen weitestgehend undenkbar und müßte überdacht werden. Dozentenstruktur, Location, Marketing, Rekrutierung.
Aber okay, nicht mehr meine Schule und ich konzentriere mich lieber auf die Potentiale und Defizite der RA :-D.
Ich will die wam in keinster weise verteidigen. mir ging da auch eine menge auf die nerven, so dass man sich privat in vielen bereichen selbst weiterbilden mußte und muss, da ich keine werber mehr sein wollte und will ;) praktikum vor und nach der wam ist für mich eine selbstverständlichkeit. schon alleine aus dem grund, weil ich mich weiter in richtung design orientieren will. aber im endeffekt kommt es nich explizit darauf an, auf welcher akademie, hochschule oder schule man war, sondern was man daraus gemacht hat und weiterhin machen wird.
*******
Das ist auch ne Privatschule in Dortmund, also gleich um die Ecke. Kostet zwar doppelt soviel, aber da kriegst du nen staatlich anerkannten Abschluss als Bachelor oder Maser und definitiv ne bessere Ausbildung als von irgendwelchen Sandalen-tragenden-Weltverbesserern ;-).
*******
Deshalb lege ich so Wert auf Präzision. Die WAM bietet einen Bachelor in Marketing an, WENN man noch zwei Semester kostenpflichtig in Luton dranhängt. Einen Master gibt es gar nicht, schon gar nicht in Design oder Film. Das ist einfach eine Fehlinformation. Und ich glaube inzwischen, die exakte Form der staatlichen Anerkennung bleibt nicht ohne Grund auf der Site eher dezent unerwähnt, weil es ohne das Anhängsel «Berufsfachschule» doch viel netter klingt. Nur so wird es etwas Blendwerk. Anstatt stolz zu sein auf das was man ist, versucht man eine Uni zu werden. Die man schon von der gesamten Struktur und Form überhaupt gar nicht ist – die WAM ist ein sehr verschultes System, das didaktisch nahtlos in der Form weiter macht, wo man in der 10 Klasse aufhört. Frontalunterricht, feste Klassenstrukturen, etc. FH ist schon formell vom Aufbau der Kurse, vom Selbst-Zusammenstellen der Stundenpläne usw ganz anders. Am ehesten erinnert der Aufbau der WAM, und partiell auch der RA, an eine ganztägige Sprachschule ;-).
Und wenn die Güte einer Ausbildung wirklich unterm Strich jemals von staatlichen Parametern abhängt – abgesehen von Finanzierung und Freiheit der Lehre und Rahmenbedingungen –, dann gute Nacht. Wie will ein Beamter in Düsseldorf wirklich effektiv beurteilen, wie gut der Unterricht einer Privatschule ist :-D?
trash fonts aus der konserve. brrrr … hätten wenigstens das U spiegeln können.
mehr realsatire geht gar nicht, oder?
Ich finds super. Vor allem auch das 50s-Retrió-Outfit dahinter. Und die Tatsache, daß sich hier ein Laden selbst keine Zukunft mehr verspricht. Man weiß hgar nicht, wo man anfangen soll zu lachen :-D.
es soll leute geben, die bekommen an angesehenen hochschulen für deartige dinge bestnoten. ist aber nur ein gerücht.
An Hochschulen oder Privatakademien?
Beispielbilder bitte…
> An Hochschulen oder Privatakademien?
harharhar! ich schmeiss mich weg!
man behauptet dort, das eine sei das andere. und bespielbilder eventuell beizeiten ;-)
Bißchen kryptisch, wie ich finde. Redest du von der WAM?
ja.
Okay. Die WAM ist keine Hochschule. Sie ist nicht einmal eine FH. Die WAM ist inzwischen, dank Daniels Einsatz, staatlich anerkannt. als «Berufsfachschule». Insofern dürfte man schon darüber streiten, ob die WAM überhaut «Studenten» hat oder lediglich «Schüler». Dei Anerkennung als Berufsfachschule ist so ein bißchen wie diese weiterführenden Schulen für Kaufleute. Kein Wunder also, daß die WAM zwar gerne mit der staatlichen Anerkennng wirbt, aber verschweigt, als als WAS man eigentlich staatlich anerkannt ist. Kein Wunder auch, daß die Ruhrakademie sich weigert, auf diesem levek anerkannt zu werden, Jürgen Störr hat sich in den Kopf gesetzt, entweder als private FH anerkannt zu sein – was meines Wissens nach deutschlandweit einmalig wäre – oder gar nicht. Ich selbst fände die normale Anerkennung insofern schon okay, weil sie – unter bestimmten Umständen – ein Bafög ermöglicht. Ansonsten hat Störr aber Recht, da die RA sich sehr eng am FH-Modell, das er selbst aus Wuppertal intensiv kennt, orientiert, aber kleiner, intensiver sein soll. Die RA bietet ein achtsemestriges Studium, nicht sechs Semester und im Idealfall (!!!) ist der Diplomumfang mit dem einer FH identisch. Das hängt vom Studenten ab, der sich entweder die Arbeit macht, eine konkurrenzfähige Leistung zu generieren … oder eben nicht. Unter ihrem neuen Geschäftsführer und mit neuen Dozenten zieht die RA derzeit recht kräftig intern an den Schrauben, so dass ich denke, die Disziplin der Studenten dürfte sich auch im Diplom in einigen Jahren bessern. Derzeit, aus meiner Sicht, ist das größte Problem der Ruhrakademie die Studentenstruktur :-D. Bei der WAM fand ich das witzigerweise überhaupt nicht.
Das die WAM weder FH noch Hochschule ist, wird allein schon dadurch deutlich, daß man nach sechs Semestern dort noch weitere Semester in England anhängen muß (und dies geht nur in Marketing), um in Luton einen BA zu erwerben (warum nun ausgerechnet in England sei mal dahingestellt).
Insofern Vorsicht mit der «Hochschule».
Und ja, die Dozenten an der WAM haben – ich erinnere mich an das Diplom dieses Jahr – einen fatalen Hang zu trashigen Fonts, entweder blümerant-schnörkelig oder Pseudo-Grunge. Beides eher nicht mehr sehr auf der Höhe der Zeit, aber man darf nicht aus den Augen vergessen, daß die WAM eben einen Art Ausbildungsersatz für Leute ist, die nach dem Studium via Praktikum in mittleren bis größeren Werbeagenturen arbeiten wollen. Auf dem «Diplom» steht zwar «Kommunikationsdesigner», aber diesere Begriff ist inhaltlich nicht geschützt und kann vieles bedeuten. Das die Tiefe eines sechssemestrigen Studiums an einer Berufsfachschule und die Tiefe eines acht bis neunsemestrigen Studiums an einer FH etwas unterschiedlich ist, sollte aus verschiedenen Gründen – nicht zuletzt das Vorhandensein von Honorarprofessoren, die ausschließlich der Lehre dienen, das bessere Budget einer staatlichen Hochschule usw – jedem von Anfang an klar sein.
Der Rest, nebenbei, ist persönliches Talent, Engagement, Arbeit und Lernbereitschaft. Aus einer Schule wie der WAM kann ein herausragender Designer autodidaktisch hervorgehen, ebenso wie aus der besten FH völlig Spacken kommen können. Talent ist nicht erlernbar.
„Insofern Vorsicht mit der «Hochschule».“ » ich sag ja: man behauptet es dort.
es ging auch nicht um talent, oder dass prima designer aus der schule hervorgehen können. darüber will ich gar nicht urteilen. ich sage nur, es gibt leute, die mit derartig unselbständiger und austauschbarer gestaltung bestnoten kassieren.
Nein, das behauptet an der WAM sicherlich niemand offiziell, das wäre ebenso dumm wie rechtswidrig.
Und beim Nörgeln an Noten besteht bei dir ja die Gefahr, daß man dir unterstellt, du seist nur nachtragend ;-D
ich nörgle über meine 1.3 im vordiplom. da bin ich sicher nicht nachtragend ;-)
und offiziell spricht man an der WAM auch von studenten und studium. tut man das für gewöhnlich nicht nur an hochschulen? man weiß es nicht.
Außerdem warste doch offenbar total happy über dein Diplom:
http://www.brokenlink.de/diplom_2006-Seiten/Bild95.html
Studenten nennen sich die Ruhrakademie-Schüler auch, ist genauso seltsam.
japf, ich hab mich gefreut wie ein schneekönig. das gute stück hat einen ehrenplatz bei mir über’m bett bekommen, direkt zwischen den zehn geboten und einem portrait von fidel castro.
Die ganze Party sieht super aus . . . . . .
dieses bild mag ich ganz besonders » http://www.brokenlink.de/diplom_2006-Seiten/Bild57.html
Die arme Inez ganz allein findest du GUT? Nein, ich mag das hier viel lieber:
http://www.brokenlink.de/diplom_2006-Seiten/Bild28.html
das ist ein wirklich nettes photo.
Ich mag es auch total.
hehe … das leidige wam-thema … ich sag ja immer: “wam is, was ihr draus macht” ;) … ich habe aber mal von höherer instanz gehört, dass man mit dem wam”diplom” einen master-studiengang anschließen kann. somit hat man den BA ja schon. aber ich kenn mich mit der ganzen studienregeln eh nich aus und is mir auch egal. noten sind auch nur zahlen und letztendlich entscheidet der zukünftige arbeitgeber, ob man was drauf hat oder nich … da sind doch meinungen von den dozenten eigentlich irrelevant.
Dozentenmeinungen sind nie irrelevant, sonst bräuchtest du die Uni nicht. Noten spiegeln deine Leistung wieder, so wie später Awards und Pitches. Design will gemessen werden.
Welchen MA-Studiengang und wo? Details, Details, Details
„Noten spiegeln deine Leistung wieder“ » das halte ich für’n gerücht. vor allem wenn die noten zum teil von leuten gemacht werden, die nie in der branche gearbeitet haben. ich geb dem christoph da schon recht. wozu man taugt, zeigt sich erst im job.
und awards spiegeln auch nicht UNBEDINGT leistung wider. klar, wenn man n red dot gewonnen hat, dann kann man schon sagen, das man was sehr gutes gemacht hat. aber wenn man noch keinen red dot gewonnen, heißt das nicht, dass man schlechtere qualität abliefert. ich meine damit, dass es mit sicherheit sehr gute arbeiten gibt, die aus kostengründen nich eingereicht wurden. wenn ich mir überlege, was so eine einsendung und die veröffentlichung im jahrbuch kostet … ich könnte es mit nicht leisten ;) … wenn leute jede arbeit zu jedem wettbewerb und design-preis schicken, dann ist die chance etwas zu “gewinnen” doch größer, als wenn man nix hinschickt.
das mit den wettbewerben ist so eine sache … teils recht inszestös und teils auch einfach derart überteuert, dass kleinere büros wenig chancen haben. aber andererseits (das kann man natürlich nicht pauschalisieren): gute arbeit bringt gutes geld, mit welchem man sich dann auch ins red-dot-jahrbuch kauft.
Ja, aber bei Awards wird man ebenso gemessen und im Schnitt genauso fair oder eben unfair, wie von einem Dozenten. Die Fehler des Dozenten spiegeln eben GERADE die Realität wieder, das ist das schöne.
Und obwohl klar ist, daß etwa beim ADC JungvonMatt und Springer schon qua Einsendequote unbedingt hohe Gewinnchancen haben, stimmt das sicher. Das ist ein Kreislauf aus Große-Agentur-Viele-Kunden-Viele-Arbeiten-Viele-Einsendungenm-Viele-Preise-Viele-Aufträge-große Agentur. Mit der Nicht-Einreichung ist es aber auch ebenso wie beim Studium, zumal an Privatschulen: Da gibts sicher auch viele Talente, die aus Kostengründen nicht zum Zuge kommen. Aber am Markt zählt das im Schnitt leider nicht. Insofenr spiegelt eine Schule mikroskopisch (im idealfall) bereits die Härte und Unfairneß der Realität wider :-D.
letzteres würde voraussetzen, dass die dozenten sich mit der thematik eines vordiplomes oder diplomes bestens auskennen, so wie der kunde mit seinen produkten/dienstleistungen. von dem standpunkt ist die bewertung durch manche dozenten, vor allem bei komplexen themen, mehr als surreal.
Ist auch schwierig. Man hat als einzelner Dozent am Ende mit fast 20 Diplomen zu tun. Sich da in jedes einzuarbeiten – und das bei dem Gehalt, das man an einer Privatakademie kriegt – setzt ein Maß an Engagement voraus, daß du weder an einer privaten Schule noch einer FH wirklich erwarten kannst. An der Uni Essen haben Mitstudenten von mir Magisterzwischenprüfungsarbeiten benotet zurückbekommen, die eindeutig niemals geöffnet waren. Was an der Ruhrakademie vielleicht etwaas besser ist – die beratenden Dozenten steigen idealerweise etwas tiefer mit dir gemeinsam in deine Materie und machen die Reise zum Diplom gemeinsam mit dir, es ist etwas enger als die paar Beratungstermine an der WAM.
Aber das wird immer schwierig sein. Wobei ich auch hier denke, die unweigerlichen Mängel einer Diplomjury spiegeln auch die Mängel einer realen Pitch-Situation oder Jury oder des Markets an sich wieder. Auch der Endkunde studiert ja nicht vorher wochenlang ein Produkt, um die Werbung zu beurteilen. Auch der kennt oft nicht den Unterschied zwischen Stockphoto und echter Arbeit, zwischen schlechter und guter Typo.
Jeder Kunde, der an einem Plakat vorgeht, ist ja eine Minijury. Vorbelastet, vielleicht uninformtiert, aber er trifft eine Entscheidung. Ich schau mir die neue Ramazotti-Werbung («Italiener um die Ecke», »Fließend Italienisch») an und treffe intuitiv ein Entscheidung über die Marke ausgehend von der gezeigten Gestaltung und Konzeption. Und wenn ich sage: Austauschbar, langweilig, klischeebesetzt, billig, dann sage ich das nicht mal als Designer, sondenr zugleich als Konsument, als Laie. Ich denke, über ein Diplom könnten genauso gut sechs Leute von der STraße urteilen, die Note wäre trotzdem relevant.
achso…du wolltst ja details bezüglich des möglichen master-studiengngs, hd. also … ich meine ziemlich sicher zu sein, das ariane mal n vortrag bei uns gehalten hat, wo sie erklärte, dass masterstudiengänge in england und süddeutschland in den bereichen marketing und design möglich wären.
Auf der HP der WAM ist es (noch) nicht und derzeit wird nur die Erweiterung auf BA im schönen Luton angeboten. Womit man dann acht Semester bis zum BA in Marketing braucht, was an jeder FH in sechs geht :-D.
Wobei die Tatsache, daß ein Erweiterungsstudiengang nötig ist, um einen Bachelor oder Master zu machen ja aufzeigt, wie wertig das «Diplom» relativ ist ;-D. Es ist unter BA anzusiedeln.
Und das sage ich kritikfrei. Die WAM, richtig betrieben, könnte ein 1A-«Ausbildungsbetrieb» für Werbeagenturen und eine sehr solide Berufsvorbereitung sein. Selbst so wie es jetzt läuft, funktioniert es ja durchaus. So wie ich in der RA zur Small-Scale-FH sehe, wo «echte» Designer entstehen, sehe ich in der WAM ganz klar das Potential zur Miami-Ad-School, also zur zielgerichteten Ausbildung zur Arbeit in der Werbung. Wäre nur sicher gut, wenn irgendeiner der Dozenten dort mal selbst langjährige Erfahrung in einer größeren Agentur vorweisen könnte.
das 6-semestrige wam-studium ist aufgrund der wegfallenden langen semesterferien und dem “relativ” vollen stundenplan ja wie ein “normales” studium konzipiert. das problem ist einfach, dass zu viele verschiedene bereiche gelehrt bzw. nur angerissen werden. wenn man also vor dem studium keine grundvorraussetzungen mitbringt und sich nicht eine menge selber beibringt, dann reichen die 6 semester mit sicherheit nicht aus, um eine gute ausbildung zu genießen. es gibt/gab eine handvolle guter leute bei uns und dann ne menge mittelmaß bis hin zu totalausfällen. das ist sehr schade, aber zum teil auch ein fehler der akademieleitung, jeden aufzunehmen, ohne wirklich auf die fähigkeiten der studenten zu achten. aber auch die dozenten könnten teilweise doch wohl mehr engagement an den tag legen. es ist daher kaum verwunderlich, wenn dozenten eine null-bock-stimmung verbreiten und sich diese auf ein großteil der studenten überträgt.
Das Studium an einer Privatakademie kann gar nicht wie an einer FH sein, dort gibt es mehr Kursauswahl, mehr Dozenten,ganz anderen Stoff. Geh mal für zwei Semester an die FH Düsseldorf. FRag mal Stefanie wie sich Marketing an der WAM gegenüber BWL-Studium abzeichnet. Wer aus dem Abi an die WAM geht wird sich in vielen Fächern wieder in die achte Klasse katapultiert fühlen, nicht an eine Universität, wo der Anspruch exorbitant höher ist. Sorry, ich mag die WAM als das, was sie IST, aber man sollte die Unterschiede zwischen FH und berufsvorbereitender Schule niemals aus den Augen verlieren, sonst tut man beiden Wegen unrecht. Klarheit ist Entscheidungsfreiheit. Der Stundenplan ist gegenüber einer FH alles andere als voll, ich fand als Dozent immer, an der WAM gibt es zu wenig Unterricht. An der RA ist der Stundenplan ziemlich gleich voll und wir haben acht Semester, wobei vele Studenten um eins verlängern, um ihr Diplom adäquat vorzubereiten.
Die sechs Semester sind drei Jahre und ersetzen, wie ich finde, ausgezeichnet eine AUSBILDUNG (allerdings leider ohne praktische Erfahrung, weswegen ich ein Praktikum nach dem Studium fast als Pflicht ansähe).
Gute oder schlechte Leute haben mit der Schulform nichts zu tun. Ich kritisiere die WAM nicht an sich, verstehe das nicht falsch, ich glaube sogar, wenn sie sich stärker auf das konzentrieren würde, was sie IST, wäre sie kräftiger. Aber sie ersetzt kein Hochschulstudium.
Jeden aufnehmen zu müssen hngt von der Anzahl der Bewerber ab. Ich bedränge derzeit die Akademieleitung der Ruhrakademie, wie irre Marketing zu machen, damit wir filtern MÜSSEN, weil wir mit den Bewerbern überlastet sind. Ist derzeit nicht so, also werden auch weniger gute Leute genommen. Das Problem ist freilich: Manchmal würden Leute durch «Auswahlverfahren» fallen, die im Studienverlauf aufblühen und gut werden. Manchmal erweisen sich gute Bewerber im Studium als undisziplinierte weiche eitle Versager. Schau dir die Arbeiten an manchen FHs an: Die Auswahl alleine garantiert noch eben keine Qualität.
Zu den Dozenten: Für 30 Euro die Stunde und wenn man noch einen eigentlichen Hauptjob hat, muss es leider eine Grenze des Engagements geben. Was mir gerade an der Ruhrakademie schwer fällt, weil der Laden so verdammt einladend ist und man eigentlich mehr geben möchte, dann aber immer wieder in irgendwelchen Stressjobs die Zeit nicht hat, die man eigentlich haben müsste. Mein Ideal an Engagement für seine Studenten bleibt da Kurt Schrage, einfach phantastisch. An der WAM finde ich das Engagement einiger Dozenten phantastisch. Mein einziges Problem dort ist die Qualifikation. Dort müßten keine freelancer und Klein-Bürobetreiber unterrichten son dern Senior-ADs und CDs und Texter aus größeren Agenturen wie Grey, BBDO, JvM, Springer usw. Die WAM züchtet keine Designer, sondern Werber. Also müssen auch Werber unterrichten. Ich bleibe dabei: Der Weg für die WAM ist Miami-Ad-School und den kann sie gehen, das ist absolut richtig und als ich noch dort war, fand ich Inez’ grobe richtung völlig in Ordnung. In den Details ist an fast allen Schrauben zu drehen, an denen man drehen kann und muss. Die Frage ist, ob die WAM als ganzes den Mut hat, einen großen Sprung nach vorn in die A-Liga zu machen oder ob sie Kreisklasse bleiben will, gemütlich, mit Dozenten, die sich im Supermarkt gegenseitig auf Jobs ansprechen und der Imagebroschüre und Homepage, die von der Frau des Inhabers stammt und trotzdem ein kleines Vermögen kostet. Sowas wäre bei einem Profi-Unternehmen weitestgehend undenkbar und müßte überdacht werden. Dozentenstruktur, Location, Marketing, Rekrutierung.
Aber okay, nicht mehr meine Schule und ich konzentriere mich lieber auf die Potentiale und Defizite der RA :-D.
Ich will die wam in keinster weise verteidigen. mir ging da auch eine menge auf die nerven, so dass man sich privat in vielen bereichen selbst weiterbilden mußte und muss, da ich keine werber mehr sein wollte und will ;) praktikum vor und nach der wam ist für mich eine selbstverständlichkeit. schon alleine aus dem grund, weil ich mich weiter in richtung design orientieren will. aber im endeffekt kommt es nich explizit darauf an, auf welcher akademie, hochschule oder schule man war, sondern was man daraus gemacht hat und weiterhin machen wird.
Wie wichtig übrigens transparente Information ist, zeigt dieser Forumseintrag:
http://www.hackermovies.com/80630/Ruhrakademie-in-Schwerte/10132//
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Das ist auch ne Privatschule in Dortmund, also gleich um die Ecke. Kostet zwar doppelt soviel, aber da kriegst du nen staatlich anerkannten Abschluss als Bachelor oder Maser und definitiv ne bessere Ausbildung als von irgendwelchen Sandalen-tragenden-Weltverbesserern ;-).
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Deshalb lege ich so Wert auf Präzision. Die WAM bietet einen Bachelor in Marketing an, WENN man noch zwei Semester kostenpflichtig in Luton dranhängt. Einen Master gibt es gar nicht, schon gar nicht in Design oder Film. Das ist einfach eine Fehlinformation. Und ich glaube inzwischen, die exakte Form der staatlichen Anerkennung bleibt nicht ohne Grund auf der Site eher dezent unerwähnt, weil es ohne das Anhängsel «Berufsfachschule» doch viel netter klingt. Nur so wird es etwas Blendwerk. Anstatt stolz zu sein auf das was man ist, versucht man eine Uni zu werden. Die man schon von der gesamten Struktur und Form überhaupt gar nicht ist – die WAM ist ein sehr verschultes System, das didaktisch nahtlos in der Form weiter macht, wo man in der 10 Klasse aufhört. Frontalunterricht, feste Klassenstrukturen, etc. FH ist schon formell vom Aufbau der Kurse, vom Selbst-Zusammenstellen der Stundenpläne usw ganz anders. Am ehesten erinnert der Aufbau der WAM, und partiell auch der RA, an eine ganztägige Sprachschule ;-).
Und wenn die Güte einer Ausbildung wirklich unterm Strich jemals von staatlichen Parametern abhängt – abgesehen von Finanzierung und Freiheit der Lehre und Rahmenbedingungen –, dann gute Nacht. Wie will ein Beamter in Düsseldorf wirklich effektiv beurteilen, wie gut der Unterricht einer Privatschule ist :-D?