
War tatsächlich so im Cinemaxx-Programm untereinander. Gibt es etwas einfallsloseres als Kinoplakate? Schade!
29. Mai 2009 12:46 Uhr. Kategorie Design. Tag Fail. 5 Antworten.

War tatsächlich so im Cinemaxx-Programm untereinander. Gibt es etwas einfallsloseres als Kinoplakate? Schade!
29. Mai 2009 12:46 Uhr. Kategorie Design. Tag Fail. 5 Antworten.
hmm? jedes für sich kann doch okay sein. hör radio und du wirst ähnlich austauschbares finden. weisst du doch. buchcover etc.
bei filmplakaten wirst du kaum gestaltungsspielraum haben. das ist doch vertraglich geregelt, wer wie groß abgebildet wird mit namen und bild.
film-verleiher sind doch keine künstlerische, sondern reine wirtschaftlich denkende.
zumindest die großen.
oder meinst du die tatsache, dass bei den kino-betreibern überhaupt plakate abgebildet werden? was willst du sonst nehmen?
»transformers 2« ist ein absoluter blockbuster, offiziell sind aber zum beispiel nur ungefähr ein dutzend bilder für die presse freigegeben. HALLO? wie will man da einen film sinnvoll bewerben? für den ersten teil gabs wenigstens noch gigantisch große hochaufgelöste renderings der robots, hier gar nix.
Ich meine die Tatsache, dass die Plakate nahezu identisch sind. Und generell in der Branche die Chance, über ein Plakat einen FIlm spannend zu machen, meist vertan wird.
Es geht übrigens nicht um Wirtschaft vs. Kunst – sondern um Design. Und Good Design = Good Business. Kinoplakate sind keine Kunst, aber solche Kinoplakate sind auch nicht wirtschaftlich sinnvoll :-D
»sind auch nicht wirtschaftlich sinnvoll«
sie zeigen die darsteller, alles andere ist egal. das ist die wirtschaft dahinter. ein vin diesel zieht halt die leute ins kino, die auf autos, muckis und harte jungs stehen.
ich gebe dir ja recht, dass man durchaus besseres machen könnte, eigentlich sogar sollte, nur entscheiden das hier glaube ich zuallerletzt die designer. :(
Das mit den Darstellern ist aus meiner Sicht nicht erwiesen – es gibt Premiumfilme, die die Darsteller nicht zeigen. Das ist so eine dieser Marketingweisheiten, die BS ist. Ähnlich wie beim CD-Cover (Der Name muss oben recht stehen, damit der Suchende ihn beim Durchblättern findet – complete BS). Ein Plakat soll und darf und muss ein kongeniales Flair des Films erfassen, neugierig machen, dich hereinziehen, idealerweise in 40 Jahren noch so gut aussehen wie viele Plakate aus den 60 heute (and guess what – die meisten werden in 40 Jahren gruselig langweilig aussehen. Wir lieben Plakate aus den 60er, vielleicht noch den 70s, aber 80er und 90er wird schon sehr, sehr eng. Wer will schon 120 Darstellergesichter und die Trajan im Wohnzimmer haben. Ausnahme: Pulp Fiction :-D, der laut Neon ja kleinste gemeinsame Nenner der WG-Bewohner.).
Auch hier wieder: WIESO entscheiden das Designer nicht? Wieso haben Regisseure beim Schnitt ihres eigenen Films nicht das letzte Wort? Wann haben wir angefangen, uns vor den Marketingabteilungen auf den Rücken zu legen und gleich à priori die Diskussion als verloren aufgegeben? Ich bleibe immer bei Otls Idee des runden Tisches: Das bessere Argument zieht. Ich LIEBE gute Partner im Marketing, denn kommerziellen Erfolg will ich als Designer ja auch. Man muss nur diskutieren, was funktioniert, aus gegenseitigen Erfahrungen zehren und Erfolg WOLLEN (nicht nur den Job durchnudeln). Dann geht eine Menge. Erleben wir ja alle jeden Tag. Wer natürlich glaubt, mit total verwechselbaren, austauschbaren Filmplakaten einen Film zu promoten oder Genreklischees bedienen zu müssen, braucht sich über Raubkopien nicht zu wundern. Design wirkt – schlechtes Design eben auch.
Ich mein, schau dir die beiden Plakate oben an – ich kann die nicht mal unterscheiden. Und die Filme unterscheiden sich ja wohl deutlich :-D.
Buchcover, CD-Packages, Filmposter… jede Art von Kommunikation profitiert von gut gedachtem Design. Damit so ein Shit wie oben nicht passiert :-D