Hier die dritte Aufgabe, die uns Sonntag auf den tatsächlich erlebenswerten Radschlägermarkt in Düsseldorf geführt hat. Strahlender Sonnenschein (weswegen ich meist etwas seltsam gucke, abgesehen davon, dass wir nach Gregors Grillparty gestern noch etwas müde waren) und reichlich Stände – da sollte man doch wohl die Aufgabe lösen können, fünf der billigsten Dinge eines Standes zu kaufen und diese gegen ein Damenrad oder ein Hochzeitskleid einzutauschen… oder?



Beutestück eins: Eine Holzpfeife mit allerliebsten Vögelchen drauf. 50 Cent. Klingt aber schon etwas seltsam.

Hier gab es ganz großartige alte DU- und Magnum-Magazine. Außerdem eine süße kleine Mini-Bibel. Aber alles zu teuer, leider.

Beute Zwei: Ein Ring für 10 Euro.


Hier gab es tolle Sachen, aber zu teuer für die Aufgabe. Das Stereoskop hier lag bei 80 Euro.


Aber hier, das ist doch auch cool. Dia-Fernseher.




Beute Drei: Noch etwas feilschen und für 6 Euro wechselt ein Fernseher mit Bildern aus Tirol den Besitzer. Eigentlich nicht billig, aber die anderen Sachen waren noch teurer. Die Aufgabe kommt übrigens überall schlecht an. Als ich an einem Stand sage, ich würde gern das billigste Objekt kaufen, was er hat, schimpft mich der Betreiber mit den Worten weg, «Billig hamma nich!». Auf einem Flohmarkt, wohlgemerkt.





Beute Vier: Ein Skateschlumpf für 2,50 Euro.






Und Beute Fünf. Ganz altes Lego für 10 Euro. Ich hätte mein Kinderspielzeug mal aufbewahren sollen, das scheint richtig wertvoll zu werden. 10 Euro – und die Steine passen nicht mal mehr aufeinander, weil das Plastik sich verzogen hat. War aber der preiswerteste Artikel hier.
So, startklar. Auf gehts zur Damenrad- oder Brautkleidsuche.

Was nicht so einfach ist. Brautkleid haben wir – wie eigentlich befürchtet – gar nicht gefunden. Hier endlich ein Fahrrad, wenn auch ein Klapprad.

Nix zu wollen, der Mann trennt sich nicht von seinem Rad. Dabei hab ich so tolle Sachen.

Hmmm, Bikes.

Eins von diesen vielen Rädern gibt der doch ab – ich meine, gegen eine Vogelpfeife!



Nix zu wollen. Zumal der Verkäufer soch eigentlich viel mehr für die Tatsache interessierte, das Steffi Photos von ihm macht :-D. Ach ja…

Da, kurz vor Schluss noch drei Räder. Eine letzte Charmeattacke. Direkt mit Hund, das schüchtert ein.

Aber nix zu machen. Keiner will wunderbaren Krempel im Wert von unter 30 Euro gegen so einlangweiliges Damenrad tauschen. Pfft, alle blöd.

Und so siehts auch. Nach über 45 Minuten bleibe ich auf meinen fünf Artikeln sitzen – mehr Zeit ist nicht, weil wir ja noch nach Bochum müssen.
Irgendwie absehbar, dass kein ordentlicher Händler sich bei einem Feilsch-Amateur wie mir auf die Sache einlässt, oder? Meiner Frau Mutter wäre das wahrscheinlich gelungen, die kann Engel vom Himmel reden, aber mir nicht.
Trotzdem: Schöner Morgenausflug, bei dem fast schade war, dass man nicht einfach nur aus Daffke gekauft hat, was einem gefällt. Unterm Strich hab ich aber jetzt fünf schön skurrile Gegenstände:





6. Juli 2008 16:18 Uhr. Kategorie Leben. 10 Antworten.
ic finde toll, ws du erstanden hast. Der Smurf kann mal wertvollw erden und die Legos sind doch eine hübscher Erinnerung, die in einem Regal Ihren Platz findet. Vielleicht packst du ja mal wieder einen Advents-Jahreskalender, da passt dsa Zeug dann rein:-))
Den Rummel gegen ein Rad zu tauschen war aussischtslos. Eher hättest du es eventuell mit einem einfachen langen weißen Kleid an irgendeinem Kleiderstand geschafft oder du hättest deine Karten aufdecken müssen, dann hätte jemande ielleicht um des Spaßes Willen mitgetan.
Aber der Radschläger ist wirklich eine Reise Wert. Wir waren da früher oft und man findet immer irgend etwas, oft auch seltene Sücke oder – in den Hallen – auch feinen alten Schmuck etc.
Ach so, ich hatte die Aufgabe anders verstanden. Ich dachte, du müsstest nach und nach die Dinge für etwas Höherwertiges tauschen, bis du dir irgendwann damit ein Rad ertauschen kannst. Dass das nicht direkt mit dem Billigkram klappt, war doch irgendwie klar, oder..? :-D Hat sich nicht irgendjemand auf diesem Weg ein Auto ertauscht? Weiß aber nicht mehr, womit er angefangen hat zu handeln.
Ah, Moment, hab’s gefunden:
http://www.einslive.de/magazin/specials/2008/03/tauschgeschaeft.jsp
Tja, hättest du mal gemolken. Vielleicht machst du’s ja trotzdem noch, wenn ich gaaaanz lieb frage… ;-)
auf Bild 14 unten links steht ein kleines Kinderrad, für die ganz kleine Dame, dass hätte eventuell funktioniert:-))
Ich dachte ebenfalls du müsstest die Dinge Schritt für Schritt “hochtauschen”…
Die Vogel-Flöte ist ja fein, aber wer gibt dafür und den Rest-Ramsch schon ein Fahrrad oder/und ein Kleid… :-D
Trotzdem niedliche Bilder!
Der Schlumpf geht bestimmt auf Steffis Rechnung! :-)
auf den bildern sieht das so aus als wenn du dich auf die aufgabe “flechte dir einen zopf” vorbereitest.
mit so langen haaren hab ich dich ja noch nie gesehen
Ja, den Spruch mit den Haaren hab ich mir bei Bochum Total dann auch noch ein paarmal angehört – «Sieht aus wie HD, kann aber nicht sein, hat ja Haare.» :-D.
Der bi-jährliche Versuch, es wachsen zu lassen. Mal sehen wie weit ich diesmal komme, bis ich zum Rasierer greife.
das lego ist ja mal geil!
wusste gar nicht das die verpackungen mal so klein waren :)
Die Fotos vermitteln für mich eine ungeheuer spanende Morgenstimmung, die nicht nur durch die leichte Blaustimmung hervorragt, sondern auch durch die weich verlaufenden Weissstimmungen, die eine an Situationen erinnert, in welchen man total übermüdet aus dem Haus geht und man noch einiges unscharf sieht, bis man sich ein paar mal durch die Augen gewischt hat. Das grelle Weiss verstärkt den Eindruck der sensiblen Wahrnehmung am Morgen, auf eine wunderbare Weise.
Ich glaub, da war einfach Schmier auf der Linse – schon seltsam, dass alles so weichgezeichnet ist. Passte aber gut zu unserer Stimmung.
hatte ich auch schon bemerkt, aber schmier ist kein wunder wenn man die hälfte der objektivabdeckungen nicht wiederfindet :-D