
Und wir gehen in die dritte Runde.
Heute werden die Vorschläge gesammelt, morgen abgestimmt.
Wer schon weißm wie es geht, braucht nicht weiterzulesen, für eventuelle Newcomer noch einmal die Idee:
Die Sache
Ich versuche, 25 Wochen lang Aufgaben zu erledigen, die meinen Alltag durchbrechen, die interessant, spannend und möglichst kreativ sind. Die Aufgaben kommen von euch und werden im Blog vorgeschlagen, abgestimmt und dokumentiert.
Die Vorschläge
Montags könnt ihr in den Kommentaren hier Ideen abgeben für die Mission der Woche.
Die Ideen
Gesucht sind kurze «Anweisungen»
- kurz formuliert.
- zeitlich und finanziell realistisch im Büroalltag zu realisieren. Keep it short and sweet
- die ein schönes Ergebnis, Bild, Song, Photo, oder eine Aktion ergeben
Wer kann mitmachen?
Alle.
Das Voting
Den gesamten Dienstag wird online live abgestimmt.
Die Mission
Erledige ich (und die armen anderen Leute hier) von Mittwoch bis Montag und zeige die Ergebnisse im Blog.
Ich freue mich auf euch. Vielleicht auch auch mal ein paar, die sonst nichts schreiben?
30. Juni 2008 09:38 Uhr. Kategorie Leben. 40 Antworten.
Melke ein Tier.
Danach trinke andächtig ein Glas (gekaufte) Milch, fotografiere deinen Milchbart und mache daraus ein Plakat, im Stile der amerikanischen “Got Milk?”-Reklame oder anders.
Mache etwas, was dir richtig peinlich ist.
Ein schamreduzierende Mutprobe!
Ina, das ist a) total allgemein (so wie «Mach jemanden glücklich» (wie macht man das? was ist glück?) und insofern nicht eine wirkliche Aufgabe. Das ist so, als würde ein Lehrer bei der Klausur sagen: So, zeigt mal was ihr könnt. Und das wäre die Klausur-Aufgabe :-D. und b) geht es nicht darum, mein Schamgefühl auszureizen. Es geht nicht um Anti-HD-Aufgaben, please.
Dokumentiere fotografisch 100 m deines Spazierweges, den du mit Emma immer gehst, und versuche herauszufinden welche Pflanzen (Büsche/Bäume/Blumen/Gräser) am Wegesrand wachsen und benenne diese mit ihrem botanisch richtigen Namen.
Photographiere ein Konzert Deiner Wahl. Vergiß dabei Digicam, Zoom und Farbe, sondern arbeite ausschließlich mit einem 50mm Normalobjektiv, analog und s/w. Wenn Du auf Farbe nicht verzichten willst, so darfst Du mit Eiweißfarben (oder ähnlichem) von Hand nachkolorieren.
Ich HAB keine Analogkamera mehr. Alles verschenkt.
Geh frühmorgens in die euch nächstgelegendste Agentur, setzt Dich an einen Computer und erledige Deine Jobs, iss Dein Pausenbrot, wie immer. Dokumentiere die Dich umgebenden Gesichter fotografisch.
Die Kamera würde ich Dir gern zur Verfügung stellen — und ich bin sicher, daß auch andere Dir da weiterhelfen würden. :-)
flick: da muss er glaube ich zum uhlenbrock ;-)
Hauptsache unerwartet…
… ich denke das Programm könnte man auch noch in vielerlei Form ausweiten ;-)
da kann er dann auch gleich die räume leerräumen – da nach dem letzten “hochwasser” ja jetzt der komplette boden saniert werden muß.
Fotografiere eine Woche lang alle Menschen, denen du begegnest (begegnen = mehr als einen Satz miteinander sprechen).
Wenn du es noch nie gemacht hast:
Gehe Blut spenden und finde zwei Leute die mitmachen.
Nicht besonders kreativ, aber sinnvoll :)
Sammle eine Woche lang jeden Abfall den Du findest und kreiere draus Typografie. (Selbstverständlich danach fotografisch dokumentieren)
Besuche einen Flohmarkt deiner Wahl. Kaufe auf insgesamt 5 Ständen (von privat) den günstigsten Gegenstand. Versuche mit diesen Gegenständen durch Tauschgeschäfte soweit zu kommen das du mit einem Damenrad und/oder in einem getragenen Hochzeitskleid den Flohmarkt verlässt. Dokumentiere jeden Tauschschritt.
geh in jeder designer-uni/fh/akademie-mensa von nrw einmal essen – du kannst dir aussuchen, ob zum frühstück, mittag- oder wenn möglich abendessen. unterhalte dich dabi mit einem studenten zum thema »wie kann ich mit meinem mensaessen die welt verbessern?«, »wie beeinflusst das design-studium meine wahrnehmung gegenüber dem mensaessen?«, »gibt es intelligentes mensaessen?« – das gespräch sollte aufgezeichnet werden und hier im blog abrufbar sein.
Markus, bis die Kam hier ist, ist die Woche doch um, oder?
Nichtkreativ, allein gern, Leute dazu zwingen eher nicht.
Era – wenn es einen Flohmarkt GIBT. Gibt es einen?
DNS – das ist zeitlich gar nicht schaffbar, siehe oben. In EINER Mensa gern.
Triff dich mit zwei (oder mehr) Personen zu einer Veranstaltung (Essen, etc.) und sprich während der ganzen Zeit nichts, sondern schreib auf, was du sagen würdest. Am Besten: Alle machen es.
man kann es auch auf außschließlich fh oder uni reduzieren und zwar auf die 3 nächsten von deinem büro aus
Nicht machbar. Rein zeitlich. Das Frühstück hat gezeigt, wieviel Zeit für sowas draufgeht. Aufgaben müssen in einem Tag mehr oder minder zu erledigen sein.
Alles was man will ist machbar :-)
Im Ernst: wenn der Vorschlag gewinnen sollte würde ich Mittwoch die Kamera verschicken, dann ist die Donnerstag bis 09:00 bei Dir. Wenn Du schon Mittwoch zu einem Konzert gehen wolltest, könnte ich auch ohne großen Aufwand morgen zur Post gehen — selbst auf die Gefahr hin, daß es dann eine andere Aufgabe wird.
such dir einen kleinen laden/handwerker in der stadt der dir sympatisch ist aber der eine schreckliche identity hat und versuche ihn davon zu überzeugen ein neues logo (evtl. komplettes coporate design) für seine firma zu nutzen, welches du dann für ihn anfertigst. kostenlos.
Fotografiere eine oder mehrere Linien (keine Gerade), die deinen bisherigen Lebensweg am besten zum Ausdruck bringt.
• stell dich auf eine wage und notiere das gewicht.
• such bei dir zuhause sachen welche – alle zusammen – annähernd auf das gleiche kommen und schmeiss ein foto davon.
@ROBERTMICHAEL
bitte nicht! Lasst die handgestrickten CDs kleiner Läden leben. Sonst sieht’s bald überall so aus wie in den Shopping Malls *grässlich*!
Roberts geht eh nichtm weil es nun wirklich nicht als Aufgabe durchgeht, das gleiche zu machen was wir eh machen, nur in übelst.
Konzertphoto: Scheitert an der Zeitschiene, weil ich weder weiß, wann/ob die Kam da ist, noch ob dann ein Konzert ist. Chance dass es an externen Faktoren scheitert sehr groß. Aber schöne Idee.
verzichte 24stunden auf strom (falls es die arbeit am wochenende zulässt)
Gehe in die dir nächstgelegene Agentur, lass dich dort von einem Tier melken, schreibe dabei auf was du denkst und blogge das ganze aus der Sicht eines Hundes.
Raaaaahhhh… sorry, nexte Woche wieder, diesmal zu. viel. zu. tun. ;)
Darf tatsächlich jeder mitmachen?
Bin recht zufällig auf den Blog getroffen und finde die Idee klasse ;)
cu,
kochi
Myk speicht mir aus dem Herzen. Die Idee von Eisenmann finde ich echt gut
Von mir diesmal nix
Schalte aus und an.
Die Aufgabe verlangt keine Aktion, eher eine Reaktion: versuche dich an einen lichtarmen, besser komplett abgedunkelten, geräuscharmen, besser -losen Ort zu begeben, um Hör- und Sehsinn lahmzulegen.
Für 20 sec/1 min/1 h. Wann Schluss ist entscheidest du. Versuche in Wort/Bild hier wiederzugeben, was in dieser Zeit passiert ist.
ich finde es dennoch interessant, dass viele, die dich vermutlich kennen, dich zum innehalten bewegen wollen. wäre ja vielleicht so eine art meta-aufgabe. du wirkst schon immer unter vollstrom, egal, was du machst ;-)
nicht, das ich das schlimm oder SCHWIERIG (lol) fände, aber die aufmerksamkeitsschwelle ist doch dabei eher hoch angelegt, oder?
Gut….. ich gebe mich geschlagen. Obwohl ich zu gerne von Dir ein handkoloriertes Konzertphoto gehabt hätte :-)
Wenn ich Dir im Laufe der Woche die Kamera schicke, darf ich dann den Vorschlag nächste Woche (oder in einer Woche, in der Du zu einem Konzert gehen willst, ich bin da flexibel) noch mal machen ? :-D
Kochi, es darf jeder mitmachen.
Markus, ich muss eh mal wieder Konzerte klarmachen, dann schickste mir die Kamera und ich mach das so mit – Entwicklung geht auf deine Kappe. Bitte einen extrem empfindlichen Tri-X oder sowas reinpacken. Ich garantiere für nichts, ich bin analog nicht mehr gewohnt :-D. Und nur 36 Photos – was soll man das anfangen .-D?
Thomas, so viele Innehalten-Aufgaben sehe ich gar nicht, sondern mehr so auf meine oberflächlichen Eigenschaften abgestimmte Sachen, was leider keine wirklich spannenden Missionen für alle ergibt, die mich nicht so kennen. Wird aber besser. Ich selbst finde immer die einfachen Sachen,die aber eine Rsonanz haben, schön. Irgendwie überwiegt der Lust, mich sozusagen «mutzuproben» (wie etwa beim Gorilla), was eigentlich schade ist. So eine kleine Aufgabe wie die von Kirsten hat eigentlich, denke ich, ein schöneres Ergebnis. Mixtape ätte ich auch cool gefunden. Es muss nicht immer so eine Extrem-Mutprobe-Sache sein. Wobei die natürlich auch toll waren :-D
Was issn eigentlich mit Abstimmen heute ? Will doch Rain meine Stimme geben.
ich fänds ja besser wenn die aktion irgendwas mit design/typo/grafik etc. zu tun hätte,
darum auch meine aufgabenstellung. oder kurzer gesagt: “versuche mit grafikdesign
die welt zu retten” ;)
mit design die welt retten?
das versucht dirk doch tag für tag im ganz normalen alltag!
aber nicht öffentlich. freier. lustiger und kostenlos. :D
hat er auch schon gemacht ;-)
nicht immer umbedingt zusammen, aber kostenlos gabs schon, freie sachen waren auch dabei und lustige sowieso (auch wenn der kunde das nicht immer genauso gesehen hat)
zeigen! sehen! staunen! :D