
Die erste Woche ist getan, jetzt geht es in die zweite Runde.
Hier nochmal kurzt, worum es geht. Wer es kennt, kann es überspringen, aber wenn mich via >ICQ 20 Leute fragen, was ich da gerade mache, ist es besser, jeden Freitag kurz die Sache zu erklären, oder?
Here we go:
Die Sache
Ich versuche, 25 Wochen lang Aufgaben zu erledigen, die meinen Alltag durchbrechen, die interessant, spannend und möglichst kreativ sind. Die Aufgaben kommen von euch und werden im Blog vorgeschlagen, abgestimmt und dokumentiert. Am Ende,wenn wir die 25 Wochen gemeinsam wirklich schaffen – ihr mit den Aufgaben, ich mit dem Erledigen – dann gibts ein kleines Dankeschön, Ehrenwort.
Die Vorschläge
Von Freitag bis Samstag könnt ihr in den Kommentaren genau hier Ideen abgeben für die Mission.
Die Ideen
Gesucht sind kurze «Anweisungen»
- kurz formuliert. Maximum zwei Sätze, sonst ist die Aufgabe schon zu kompliziert :-D
- zeitlich und finanziell realistisch im Büroalltag zu realisieren, ideal in wenigen Stunden. Keep it short and sweet
- ein schönes Ergebnis, Bild, Song, Photo, oder eine Aktion
- nicht auf HD maßgeschneidert
- die für euch selbst (und mich) eben einfach wunderbar sind
Es geht nicht darum, mich beispielsweise dazu zu bringen, eine Woche keinen Kaffee zu trinken (weil ihr denkt, der HD trinkt ja immer Kaffee), weil das a) keine Aufgabe ist, ich trinke dann halt Tee, b) keine irgendwie schönen Bilder oder Erlebnisse ergibt und c) gruselig langweilig wäre, oder? Es geht nicht um Aufgaben, die auf kurze Haare, schwarze Anzüge, permanentes Reden und andere Marotten von mir abzielen, auch wenn es toll ist, dass ihr sie so gut kennt ;-).
Wenn die Aufgabe so ist, dass ihr denkt: da wär ich eigentlich gern dabei oder das würde ich auch gern selbst mal machen… dann ist es goldrichtig. Ihr seht, im Grunde ist das schon STELLEN der Aufgabe ein Art Designprozess :-D.
Wer kann mitmachen?
Alle. Und nein, es gibt nichts zu gewinnen. Aber ich würde mich sehr freuen, wenn möglichst viel Ideen von Leuten kommen, die ich gar nicht kenne. Oder die sonst im Blog nie schreiben – und wow, da gibt es reichlich. Just do it :-D. Und vor allem: 25 Wochen am Ball bleiben. Ich freue mich über jeden, der eine Idee beisteuert, mitspielt und über den eigenen Schatten springt, seine Idee in den Ring zu werfen.
Das Voting
Den gesamten Montag wird online live abgestimmt. Bitte nicht schummeln, oder wenn, dann im realistischen Rahmen. Es ist schöner, wenn eure Aufgabe fair gewinnt, oder?
Die Mission
Erledige ich (und die armen anderen Leute hier) von Dienstag bis Donnerstag und zeige die Ergebnisse im Blog. Am Freitag gehen wir in die neue Runde. Noch 24 Wochen.
Ich zähle auf euch. 24 Wochen sind lang und ich bin gespannt, wer zuerst aufgibt – ihr oder ich….
20. Juni 2008 09:12 Uhr. Kategorie Leben. 47 Antworten.
Ist aber noch vor Weihnachten zu Ende… Schade eigentlich – es gibt bestimmt ne Menge Nikolaus und Schlitten Ideen. Aber hier mein Vorschlag für die nächste Woche:
Besuche eine Vorlesung der Physik, Mathematik oder Chemie – und vergiss die Mitschriften nicht!
Kaufe dir etwas, das du dir schon lange Zeit sehr wünscht und verschenke es an einen Fremden, an einen Blog-Leser oder zerstöre es.
schreibe ein lied über dich und dein leben.
zum aufnehmen hast du ja alles (wenn du kein mikro hast, kannst du dir auch gerne mein akg leihen)
oh ja, rain hatte eine gute idee! kaufe dir etwas was du dir schon lange wünschst (wii) und schenke es einem blog-leser (hmm, mir?)!!! :D
MARIO KATRZ ZOMG NEEDZ
ok, ernsthaft nun: ich möchte mehr emma-kontent. blogge eine woche als emma, aus der sicht von emma, über emma, fressen, schlafen und toben. mit bildern. und in viel. viel farbe. wuff.
nur die farbe rot weglassen ;-)
Besuche ein Altersheim und unterhalte die Bewohner mit Zaubertricks.
kreiere deinen eigenen superhelden (schell-man, bspw.) und lebe diese rolle mind. einen
ganzen tag im entsprechenden kostüm!
ok, in der freizeit geht auch.
Dokumentiere eine Woche lang die Telefonnummern aller reinkommenden und rausgehenden Anrufe. Sortiere sie nach Vorwahlen und mache daraus eine SCHÖNE Statistik. Vielleicht ist es sogar möglich private und beruflichen Telefonate zu trennen…
Suche Dir einen Jugendlichen mit »Null-Bock-Mentalität« (von denen es angeblich so viele gibt) und versuche, diesem einen bestimmten Aspekt Deines Lebens oder Deiner Arbeit nahezubringen, der Dir besonders am Herzen liegt. Versuche, für beide Seiten ein befriedigendes Ereignis daraus zu machen und möglichst etwas zum anfassen zu produzieren, welches an das Ereignis erinnert.
bring tag für tag eine dir unbekannte person aus der fussgängerzone dazu, dir etwas beizubringen – wie man am besten den cashflow berechnet, trapezkunst, das alte wissen ums schneiden einer blutwurst – was auch immer diese person in der fussgängerzone gerade weiss.
(angelehnt an das projekt eines freundes von mir zum thema “there’s something new to learn on every day”).
Nehme vier Schneebälle (du machst das schon), jeweils einen roten, blauen, grünen + gelben – gehe in die u / s / sonstwas bahn und überreiche sie je einem zufällig ausgewählten mitreisenden. du darfst dabei eine gorillamaske tragen.
Aufgaben mit «mache eine WOCHE» «mache tag für tag» sind kritisch!!!Weil meist nicht schaffbar. Ich bin NICHT arbeitslos, meine Lieben. Außer es ist eben vereinbar mit dem Job, wie die Emma-Sache oder das Telefon. Aber aufwendigere Sachen über eine Woche: nahezu unmöglich.
Arne, ich kann nicht schneidern, das ist nicht schaffbar, oder? Idee mag ich, aber ich kann kein Kostüm machen :-D
Marc, ich hab derzeit nichts, womit ich Musik machen kann. Müßtest du mit warten, bis Mac, Ozonic und Logic hier sind. Dann eventuell -aber es wird eine Qual für EUCH.
Christian – das hab ich doch jetzt acht Jahre lang gemacht an der WAM und der RA, oder? Und— ich wüsste NIE, wo ich einen Null-Bock-Jugendlichen herkriegen soll. ich glaube, die gibt es nicht :-D
Thierry- Tag für Tag und Fußgängerzone ist zu aufwendig. Reicht ein Tag? Und wie dokumentiert man das???
Carina > nette Aufgabe, aber Zaubertricks kann ich nicht und vor allem habe ich MASSIV die Befürchtung, die alten Leute eher zu stören. Außerdem ist UNDENKBAR, da mit einer Kamera reinzugehen und das zu dokumentieren.
Martin > wird genommen, bis auf die Farbe. Gorillamaske und Schneemachen ist schwer genug, Lebensmittelfarbe krieg ich so kurz eh nicht, oder weißt du woher?.
Vielleicht zu banal, aber das würde ich mal gerne machen:
Gehe in eine Schule (Grundschule oder max bis 6te Klasse) und versuche dort einen kleinen einfachen Workshop zu machen. (Die Lehrer freuen sich wenn du mal ne Doppelstunde Kunstunterricht übernimmst :-) )
Und immer mal wieder f5 drücken, dann seht ihr die aktualisierten Vorschläge :-D
»das hab ich doch jetzt acht Jahre lang gemacht an der WAM und der RA, oder?«
Nein, jemand der schon die WAM besucht, für den ist das ja bereits kein fremdes Metier mehr. Und in Deinem Leben wird doch wohl noch mehr wichtig sein als das was Du an der WAM oder der RA vermittelst? Außerdem: Hast Du das jemals so direkt photographisch dokumentiert?
_ Erstelle ein Mixtape*/eine Tracklist (> 50 min) mitsamt CD-Cover zu einem bestimmten Thema und schreibe kurz, warum Du diese Songs ausgewählt hast.
_ Als Thema für das Mixtape dient Dir der Artikel im Spiegel Online Ressort Kultur (http://www.spiegel.de/kultur/) der am kommenden Dienstag um 10 Uhr an dritter Stelle steht.
_ Viel Spaß! :-)
* klingt besser als CD-Sampler ;-)
Batike einen deiner schwarzen Anzüge.
Als absoluter Nicht-Fußballfan fährst du kommenden Mittwoch nach Köln um das Halbfinale in einer öffentlichen Lokalität zu sehen. Dabei musst du deutlich als Deutschland-Fan erkennbar sein (Trikot, Fahne, Bemalung etc.) und während des Spieles euphorisch deine Mannschaft anfeuern (pro Minute mindestens ein Mal). Anschließend schreibst du eine fundierte Kritik über das Spiel in dein Blog.
Schreibe einen Liebesbrief an dich selber und beschreibe darin mindestens zehn Eigenschaften, die du an Dir liebst. Dann “erfinde” dazu eine passende Schrift.
@Marc > schwarzer Anzug ist wieder so HD-spezifisch, sollte es nicht sein, sowas sind reine One-Note-Jokes. Aber ich nehms mal rein.
@Christian > ich wüsste nicht, wie man das a) dokumentiert und b) wo finde ich diesen Null-Bock-Jugendlichen? Abgesehen davon hab ich lang genug doziert, und glaub mir, an beiden Akademien gab es immer auch entlang der Gaußschen Normalverteilung Leute, die relativ unmotiviert waren.
@Steffi: Ist wieder eine Typische HD-Aufgabe, genau die sollen es nicht sein. Nicht nur, weilich A mache oder nicht mache, dann darauf eingehen. Haare wachsen, schwarze Anzüge, Kaffeeentzug, Fußball… kommt, da seid ihr doch kreativer als sowas. Und du willst doch nur, dass ich nach Köln fahren muss mit dir :-D. Und wenn, wäre meine Mannschaft auf jeden Fall NICHT Deutschland, sondern «Groatchen» oder eben die Türkei.
Schreibe Briefe an drei Menschen, die in deinem Leben eine dominante Rolle spielen. Sprich sie aber nicht mit Namen an. Bitte im letzten Satz um Antwort von demjenigen, der sich in diesem Brief erkeannt hat. Veröffentliche die Briefe und die Antworten (nat. anonym) um zu sehen, wie viele Menschen in deinem Umfeld sich angesprochen fühlen.
Na gut, als Alternative:
Schnapp Dir einen Ü-Ei-Figurensammler (die sind von Natur aus fanatisch) und finde dreimal die Gelegenheit, vor dessen Nase ein Ü-Ei zu essen und das vielversprechende innere gelbe Plastikei völlig unbesehen und ungeöffnet in einen Mülleimer zu werfen. Sorge anschließend dafür, daß das Plastikinnere nicht nachträglich noch entwendet wird. ;o)
Woer nehm ich den Ü-Ei-Menschen? Haste einen?
bin ich das?
wow, es gibt noch jemanden mit dem seltenen Namen CHRISTIAN. … naja …
Wie wäre es mit Seifenblasen, Kaugummi und Luftballons. Drei dinge, drei Tage und drei Fotos. HD als Harlekin mit einer min. 6 Hubabuba großen Blase vor ihm unter der einsamen Laterne in Werden, eine in Seifenblasen untergehende und tapfer kämpfenden Emma, oder oder oder …
Alles drei ist rund, mit Luft gefüllt und irgendwie ein Stück Kind
mach jeden tag einen mitmenschen glücklich, und dokumnetiere das mit einem foto. wie du das machst…egal…
Pflücke Gänseblümchen und schenke sie Leuten, die dir auf deinem weiteren Weg begegnen, Leuten, die so aussehen als wären sie unglücklich (mies drauf, abgestumpft gegenüber den kleinen Schönheiten ihrer Umgebung,…) und bringe sie damit zum Lächeln.
«ich kann nicht schneidern, das ist nicht schaffbar, oder? Idee mag ich, aber ich kann kein Kostüm machen»
mist, selber schneidern ist dann zu schwer.
hätte mich sonst event. als assistent angebot (a-kid oder sowas…)
eigne dir origami an und dokumentiere deine ergebnisse.
Koch ein 3 Gänge Menu und verwende dazu nur Zutaten einer einzigen Farbe.
natürlich: Zutaten IN einer einzigen Farbe…
verbringe einen Wild West Nachmittag auf einem Pferdehof und kümmere dich um die Pferde. Dazu gehört natürlich auch Stall ausmisten. Der Höhepunkt wird jedoch sein, wenn du als Cowboy auf einem Pferd sitzt!
Ich nenne dies: “Die Rache der Ponyhofmädchen”!
Übrigens ne Sache, die Melanie, Stefanie, Kathi, Laura und ein paar andere an der WAM vor ewigen Zeiten mal gemacht haben.
machen mädels das nicht andauernd?
außer dem biologisch meist nicht leistbaren Cowboy natürlich:-)
miete eine Sackkarre. Stelle Steffi mit einer Kamera auf die Karre und fahre eine Stunde lang durch die Straßen der ESSENER Innenstadt. Fotografiere die (erheiterten) Gesichter der Passanten und frage sie nach ihrem Eindruck und ob ihr ihnen den langweiligen Tag etwas bunter gemacht habt. Versuche mit den Bildern die Kommentare zu bloggen
Macht 100 belegte Brötchen und verkauft sie zum Selbstkostenpreis in einem belebten Bereich eurer Wahl. Die Einnahmen gibst du anschließend jemandem, der das Geld deiner Ansicht nach wirklich braucht. Die nicht verkauften Brötchen verteilt ihr am Bahnhof an die, die am hungrigtsen aussehen. Faragt die Menschen, wie sie sich fühlen und berichtet davon
> Sackkarre: Gegen die Sackkarre ist Steffi – und das zu Recht. Sinn Der Aufgaben kann nicht sein, mich oder erst recht jemand anderen zu erniedrigen.
> Brötchen: 100 belegte Brötchen, daran sitze ich an sich schon einen Tag und es wäre auch eine sehr teure Aufgabe, die zudem zwei komplette Tage schluckt. Am Werdener Bahnhof sieht, nebenbei, niemand hungrig aus.
wer hat was von Werden gesagt
Leg die Sackkarre nicht auf die Goldwaage. Irgemdein witziges Transportmittel, das die Leute einhaltem läßt halt. Ich käme nie auf die Idee irgendjemanden erniedrigen zu wollen, so ein Unsinn
Ein Tag bei Nodesign in einer Minute – eine Zeitrafferaufmahme.
Hey Mum, schon klar – aber Steffi hat klar gemacht, dass sie weder auf einer Sackkarre, Schubkarre oder im Papamobil durch die Massen geschoben werden will, sorry :-D
Also müsstest du MICH schon von jemanden durch die Menge schieben lassen :-D
zu 02.10: vielleicht besser so: Fotografiere drei Bilder für ein verklärtes Triptychon deiner Kindheit – ein Bild mit Luftballon(s), eines mit Kaugummi und eins mit Seifenblasen.
hattest du so eine Kindheit????
Wer auf dem Ding sitzt ist doch wurscht, der Effekt ist, ws zählt. Wenn ich fotografieren könnte, und du ein Gewfährt mit Sitzgelegenheit findest setz ich mich au da rein. Oder wor setzen Dich rein. Das ist eigentlich auch eine gute Idee, aber wer soll das Ding dann schieben?
Egal. vergiss es. Ich wollte Steff ja nicht kränken, sorry Stefanie:-(((
Das wäre schon ein sehr seltsames Bild meiner KIndheit – Seifenblasen, Ballons und Kaugummis kommen irgendwie ja in jeder Kindheit vor, aber nicht sonderlich dominant.