Mal im Ernst: Ich hasse diese Gastro-Gutscheinbücher. Irgendwie bedienen sie eine Grabbeltischmentalität (2 for the price of 1) und vor allem sind sie meist häßlich und die Lokale irgendwie beliebig.
Von der Suchthilfe Direkt bekamen wir vor einiger Zeit aber als kleines Dankeschön die Luups-Gutscheine für «Essen, Trinken, Kultur und Freizeit», die wirklich Spaß machen. Die ausgewählten Läden sind durch die Bank lässig oder schön, es gibt auch Gutscheine für Kino und Museum, sogar eine Rundreise durch Essen ;-). Die Sache macht durch die Bank Spaß bisher. Und weil es nicht so ein trashiges Design ist, muß man sich auch nicht wie Mr-und-Mrs-Sparhauser vorkommen.
Außerdem verbinden Karsten Brinsa und Roland Schare, die hinter Luups stehen, die praktische Seite mit einem kulturellen Bonus: Das etwa CD-große Heftchen ist durchweg mit Bildenr und Photos von lokalen Künstlern gespickt. Zum Teil ist da eher wenig berauschendes dabei, aber im Photo-Bereich blitzen recht sehenswerte Sachen auf, die die Idee endgültig zur guten Sache macht, weils hier nicht mehr um die Gier der Bürger geht, sondern um ein smoothes Transportmedium für Kulturarbeiten, so daß am Ende alle etwas von der Sache haben, die Künstler, die Gastrobetreiber und wir, weil wir Biergartenspaß haben. Also: auch holen…
17. Juli 2006 13:38 Uhr. Kategorie Leben. 2 Antworten.
Hallo lieber Schreiber,
vielen Dank für die Blumen…………….
Karsten Brinsa
Gerne.