Wenn ich sage, daß wir gerade fleißig bei Everything is Illuminated stehlen, dann sollte ich das auch mal zeigen, oder?
Nochmal das Buchcover:

Und ein (abgelehnter) Plakat-Scribble für ein Kinder-Zookonzert:

Die Typo ist schon sehr klar von Safrans Buch inspiriert, aber immerhin komplett von Björn selbstgemalt – ich sehe es noch als klare Homage. Die Typo im unteren Teil des Plakates muß leider größer/besser lesbar sein als auf einem Buchcover.
Eine alte Fassung sah auch noch so aus:

30. März 2006 14:48 Uhr. Kategorie Arbeit. 2 Antworten.
warum abgelehnt. ist doch sehr süß und witzig und….. schaade
Weil in dem Stück zwar ein Löwe eine zentrale Rolle spielt und wir auch durchaus alle glauben, daß ein Löwe noch am ehesten «Zoo» sagt und die Leute anlockt, es in dem Zoo aber eben einfach keinen Löwen gibt (es ist nämlich ein Heimattier-Zoo) und insofern ein Bär schondas passendere Tier ist. Ich bin mit dem Löwen-Motiv schon nicht zu glücklich gewesen, weil doch sehr viel Info auf dem Plakat ist, was meist gegen die BANG-Wirkung eines Plakates läuft (wo man ja doch nur ein zwei Informationen mitgeben kann, also auch Prägnanz setzen sollte), aber ein Bär ist einfach nicht so funky… auch die Aufteilung der Typo funktioniert nicht mehr so schön und es ist grafisch einfach alles zu rund und zu niedlich, diese Balance zwischen Naivität und Pop-Ironie fehlt mir plötzlich irgendwie, es ist halt nicht ganz so gut. Wobei ich aber denke, allein dieses riesige Blow-Up-Feeling des gigantischen Bäres macht es vielleicht auch wieder okay. Im Straßenbild wäre auf A1-Plakaten der gelbe Löwe sicher mehr aufgefallen, aber ich vertraue den Entscheidern, die sicher sind, daß der Bär der bessere Renner wird, weil der Bär im Heimatzoo eben ein Kinderliebling ist.
Der Stand der Dinge ist also das hier: