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LOGOMANIA

Normalerweise geht ein Logo an sich bei mir recht fix. Im Vorfeld quasselt man lange, denkt lange nach und dann macht man recht schnell eine für den Kunden oft enttäuschend simple Lösung, die aber paßt. ikf° saß auf den ersten Schlag.

Beim Bielefelder Theater sieht die Sache irgendwie anders aus. Was von Susanne Wissen, die das Logo dringend für die Öffentlichkeitsarbeit braucht, einiges an Geduld erfordert. Das, was mir gefällt, fällt durch, manchmal merke ich in der Anwendung, daß eine vom Kopf her gute Idee eben zu verkopft war. Bereits in der Präsentation gab es drei Ansätze, die ich alle recht gern durchgezogen hätte, und inzwischen blicke ich fast selbst nicht mehr durch vor lauter Scribbles, angerissenen Ideen und den komplett durchgezogenen Sachen. Aber nachdem ich das doch eher einfallslose Logo von Mannheim gesehen habe, hätte ich gerne etwas, was einfach ist, spielerisch ist, eine gewisse Kraft und Klugheit hat und eine gewisse schlicht-moderne Künstlerischkeit hat. Weil das unterm Strich dann das passende Logo für Michael Heicks wäre. Und natürlich, weil ich ja hoffentlich möglichst lange damit arbeiten muß. WENN ich die Geduldsüberspannung jemals wieder gutmachen kann.Für die Präsentation eines neuen Ansatzes, den wir heute (simultan mit 128 Seiten Spielzeitheft, uff) in eine interne Vorpräsentation gegeben habe, hat Julia einige TFT-Screenshots alter Ansätze gemacht. So richtig kann/soll man die Logos nicht drauf erkennen, aber ich fand die Bilderorgie trotzdem lustig. Ich hoffe, der jetzige Tangram-Ansatz hat Erfolg. Letztenendes kann/soll man die Vielfalt von Theater vielleicht nicht in ein Logo zwängen. Wenn man noch dazu so wie ich zu visuell übersimplen oder überkomplexen Anti-Logos neigt und zugleich eine tiefe Abneigung gegen rein grafische Logos hegt (obwohl in dem Bilderstrom unten einige davon sind, das kommt bei Herumspielen eben), wird es extrem schwer, etwas zu finden, das dem eigenen Bild von Theater gerecht wird und zugleich dem sicherlich richtigen Wunsch der Intendanz, eine Einheit-in-Dreispaltigkeit zu visualieren.

Die Sachen sind totale Scribbles und zum Teil nur rasant schnell festgehaltene Ansätze, was teilweise auch eine gewisse Beliebigkeit erklärt. Nichts davon ist wirklich richtig «echt» oder fertig. Obwohl ich einige Ansätze sehr vielversprechend fand, wie etwa die Trockel-Kreise.





























































Normalerweise geht ein Logo an sich bei mir recht fix. Im Vorfeld quasselt man lange, denkt lange nach und dann macht man recht schnell eine für den Kunden oft enttäuschend simple Lösung, die aber paßt. ikf° saß auf den ersten Schlag.
Beim Bielefelder Theater sieht die Sache irgendwie anders aus. Was von Susanne Wissen, die das Logo dringend für die Öffentlichkeitsarbeit braucht, einiges an Geduld erfordert. Das, was mir gefällt, fällt durch, manchmal merke ich in der Anwendung, daß eine vom Kopf her gute Idee eben zu verkopft war. Bereits in der Präsentation gab es drei Ansätze, die ich alle recht gern durchgezogen hätte, und inzwischen blicke ich fast selbst nicht mehr durch vor lauter Scribbles, angerissenen Ideen und den komplett durchgezogenen Sachen. Aber nachdem ich das doch eher einfallslose Logo von Mannheim gesehen habe, hätte ich gerne etwas, was einfach ist, spielerisch ist, eine gewisse Kraft und Klugheit hat und eine gewisse schlicht-moderne Künstlerischkeit hat. Weil das unterm Strich dann das passende Logo für Michael Heicks wäre. Und natürlich, weil ich ja hoffentlich möglichst lange damit arbeiten muß. WENN ich die Geduldsüberspannung jemals wieder gutmachen kann.

Für die Präsentation eines neuen Ansatzes, den wir heute (simultan mit 128 Seiten Spielzeitheft, uff) in eine interne Vorpräsentation gegeben habe, hat Julia einige TFT-Screenshots alter Ansätze gemacht. So richtig kann/soll man die Logos nicht drauf erkennen, aber ich fand die Bilderorgie trotzdem lustig. Ich hoffe, der jetzige Tangram-Ansatz hat Erfolg. Letztenendes kann/soll man die Vielfalt von Theater vielleicht nicht in ein Logo zwängen. Wenn man noch dazu so wie ich zu visuell übersimplen oder überkomplexen Anti-Logos neigt und zugleich eine tiefe Abneigung gegen rein grafische Logos hegt (obwohl in dem Bilderstrom unten einige davon sind, das kommt bei Herumspielen eben), wird es extrem schwer, etwas zu finden, das dem eigenen Bild von Theater gerecht wird und zugleich dem sicherlich richtigen Wunsch der Intendanz, eine Einheit-in-Dreispaltigkeit zu visualieren.

Die Sachen sind totale Scribbles und zum Teil nur rasant schnell festgehaltene
Ansätze, was teilweise auch eine gewisse Beliebigkeit erklärt. Nichts
davon ist wirklich richtig «echt» oder fertig. Obwohl ich einige Ansätze sehr
vielversprechend fand, wie etwa die Trockel-Kreise.





























































10. Juni 2005 20:19 Uhr. Kategorie Arbeit. Keine Antwort.

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