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Le fabuleux destin d’Amélie Poulain

Es ist schon seltsam, daß ich den Film nun zum vierten Mal gesehen habe, zweimal im Kino direkt hintereinander weg, einmal auf DVD, jetzt als HDD-Aufzeichnung der Fernsehausstrahlung, die vor einiger Zeit im NDR lief. Obwohl der Verstand dir sagt, daß dieser Fim mit monströsem Aufwand eine Art lebensfremder zuckriger Kitsch zelebriert wird, eine heile Welt, ein Audrey-Hepburn-Märchen, kann man nicht umhin sich in diesen FIlm zu verlieben. Die Details, die kleinen Abschweifungen, der reine nackte Chame, der Film ist einfach wie frischverliebtsein. Das ist keine kleine Leistung, so emotional zu sein und es ist das Ergebnis von hunderten kleinster Bausteine und Skurrilitäten, die so nahtlos miteinander verwoben sind, daß sie eine Art lichtes Gegenstück zu Robert Altmanns düster-carvereskem Short Cuts bilden. Jeder mag Amélie und fast instinktiv möchte man so einen beliebten Film nicht mögen… aber damn, er hat es verdient, geliebt zu werden.

15. Februar 2005 23:59 Uhr. Kategorie Film. Keine Antwort.

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