Stereolab-Sängering Laetitia Sadier bringt nach zahlreichen Seitenprojekten und -trips auf ihrem ersten Soloalbum keine großen Überraschungen. Softe Gitarren, Synths, Drumbeats und der verlorenfrankoanglophoner Gesang über zeitlos schönen Harmonien – im Grunde also eine straightere Version von Stereolab oder Monad. Der Grundsound ist mehr live-orientiert, klingt einen Hauch frischer und weniger narzisstisch als das, was Stereolab inzwischen so machen, was vielleicht an der sehr direkten, mitunter fast billig wirkenden Produktion wirkt, die klingt, als habe sie das Album in der Küche am Laptop eingespielt. «The Trip» klingt intim und bescheiden, mit wenigen Überraschungen («Un Soir, Un Chien»), die dann aber umso schöner sind.
14. Februar 2011 07:45 Uhr. Kategorie Musik. Tag Alternative. Keine Antwort.
