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KLAXONS: MYTHS OF THE NEAR FUTURE

Es gibt nichts neues mehr und jetzt kommt der Rave zurück. Wo andere Combos wie die Infadels eher von Acid-treibenden 606-Bässen angetrieben sind, lassen sich die Klaxons eher von den Inspiral Carpets und den Charlatans inspirieren, verweben die Reminiszenz an die 90er aber geschickt mit neuen Einflüssen und schaffen so ein Dancefloor-Rave-Gitarrenpop-Monster, das sich gewaschen hat. Da reiht sich ein fast Chemical-Brothers-tauglicher Track wie Atlantis to Interzone an einen geradlinigeren wunderbaren Augen-zu-und-tanzen-Beat wie It’s not Over Yet. Die smooth perlende Openernummer Two Receivers mit einem schwer Peter-Hook-geschädigten hellen Basslauf wird gekontert von einem surrealen und herrlich selbstironischen Monstertrack wie Four Horsemen of 2012. Myths of the Near Future ist ein durchweg gut gelauntes Album, mit nie langweiligen Songs, die sich für Tanzfläche und Walkman gleichermaßen eignen. Richtig neu ist das alles nicht, aber eine schöne gut gelaunte Ladung Pop mit gerade genug Edge, um nicht langweilig zu werden.

26. Februar 2007 21:59 Uhr. Kategorie Musik. 4 Antworten.

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