Ich bin da aiuch nie ganz sicher, aber die Hipsta macht an sich schon Spaß, solche Photos sind eh eher Spielzeug – und eine Art visuelles Notizbuch – als «echte» Photographie.
Und inzwischen benutzen wir ja alle digitale Simulationen des analogen.
Quartzuhren, moderne Lenkradsteuerung (by wire), Drummachines, Synths, Verzerrer und Effektgeräte in Umgebungen wie Logic oder Cubase, digitale Taschenrechner, Word statt Schreibmaschine und und und… es ist ein Prozess der Entkörperlichung. Wie gesagt, schaut man sich Filme an, die schon nur aus den 60er/70er Jahren sind, wird man fast melancholisch. Aber die Uhr zurückdrehen zu wollen, wäre ja auch irgendwie anachronistisch.
Als ein Verfechter der analogen Fotografie muss auch ich eingestehen, dass man Heute viel flexibler und schneller mit der digitalen Fotografie arbeiten kann als man dies mit der analogen schafft. Auch die Preise für Filme (Kodak Porta 120 400NC 3,95 €) und Entwicklung (Standart ohne Kontakte 3,50 € + Kontakt ca. 5.00 €) sind unverschämt. Ob das gut oder schlecht für die Fotografie ist sei einmal dahingestellt.
Ich habe mir nun auch eine digitale Kamera zugelegt, es macht wirklich Spaß und die Qualität lässt nicht zu Wünschen übrig. Um Auf die kleinen “Pseudo-Analog-Programme” zurück zukommen, so glaub ich nicht das sie versuchen an das Original heran zu kommen (Polaroids meets Poladroid) sondern sie sollen in erster Linie Spaß bringen und ich glaube das tun sie auch. Ich mag z.B. den Poladroiden: http://www.poladroid.net/. (der wurde von dir HD ja auch mal vorgestellt). Hätte ich das Geld und es würde Filme noch massig geben, ich würde lieber meine alte Polaroid Kamera auskramen und damit Fotos machen.
Die Filme werden ja angeblich bald wieder hergestellt. Ich bin da irgendwie aber der Mensch, der nicht von der Kamera kommt, sondern vom Computer – die Kamera war für mich immer nur ein sehr komplizierter Scanner. Und in der Software wurden auch die analogen Bilder massiv nachbearbeitet, sogar mehr als heute die analogen, insofern hat die digitale Photographie (im Profibereich) eigentlich kaum etwas geändert, außer einem massiven Plus an Flexibilität, Tempo und Sicherheit. Die Auflösung und Lichtstärke ist inzwischen ohnehin so, dass kein analoges System mehr mitkommt… und gute Photoshoptools wie Exporure & Co kriegen für die meisten Printanwendungen den analogen Flair sauber hin, wenn es denn sein muss.
Beim iphone – das ist einfach eine Spaßkamera und da finde ich so etwas unseriöse pseudoanalogfilter sehr okay, auch wenn ich bei der Hipstamatic sehr gut auf die Rahmen verzichten könnte. Am liebsten sind mir immer noch die s/wFilter wie Spica oder Highcon, die einfach ein solides s/w ergeben :-D.
da hat aber einer spaß am schnee :D
Nun, ich mag ja gar nicht dieses Pseudo-Analog Kram. Mal das außer Acht lassend, ist das ein schönes Foto :)
Ich bin da aiuch nie ganz sicher, aber die Hipsta macht an sich schon Spaß, solche Photos sind eh eher Spielzeug – und eine Art visuelles Notizbuch – als «echte» Photographie.
Und inzwischen benutzen wir ja alle digitale Simulationen des analogen.
Quartzuhren, moderne Lenkradsteuerung (by wire), Drummachines, Synths, Verzerrer und Effektgeräte in Umgebungen wie Logic oder Cubase, digitale Taschenrechner, Word statt Schreibmaschine und und und… es ist ein Prozess der Entkörperlichung. Wie gesagt, schaut man sich Filme an, die schon nur aus den 60er/70er Jahren sind, wird man fast melancholisch. Aber die Uhr zurückdrehen zu wollen, wäre ja auch irgendwie anachronistisch.
Als ein Verfechter der analogen Fotografie muss auch ich eingestehen, dass man Heute viel flexibler und schneller mit der digitalen Fotografie arbeiten kann als man dies mit der analogen schafft. Auch die Preise für Filme (Kodak Porta 120 400NC 3,95 €) und Entwicklung (Standart ohne Kontakte 3,50 € + Kontakt ca. 5.00 €) sind unverschämt. Ob das gut oder schlecht für die Fotografie ist sei einmal dahingestellt.
Ich habe mir nun auch eine digitale Kamera zugelegt, es macht wirklich Spaß und die Qualität lässt nicht zu Wünschen übrig. Um Auf die kleinen “Pseudo-Analog-Programme” zurück zukommen, so glaub ich nicht das sie versuchen an das Original heran zu kommen (Polaroids meets Poladroid) sondern sie sollen in erster Linie Spaß bringen und ich glaube das tun sie auch. Ich mag z.B. den Poladroiden: http://www.poladroid.net/. (der wurde von dir HD ja auch mal vorgestellt). Hätte ich das Geld und es würde Filme noch massig geben, ich würde lieber meine alte Polaroid Kamera auskramen und damit Fotos machen.
Die Filme werden ja angeblich bald wieder hergestellt. Ich bin da irgendwie aber der Mensch, der nicht von der Kamera kommt, sondern vom Computer – die Kamera war für mich immer nur ein sehr komplizierter Scanner. Und in der Software wurden auch die analogen Bilder massiv nachbearbeitet, sogar mehr als heute die analogen, insofern hat die digitale Photographie (im Profibereich) eigentlich kaum etwas geändert, außer einem massiven Plus an Flexibilität, Tempo und Sicherheit. Die Auflösung und Lichtstärke ist inzwischen ohnehin so, dass kein analoges System mehr mitkommt… und gute Photoshoptools wie Exporure & Co kriegen für die meisten Printanwendungen den analogen Flair sauber hin, wenn es denn sein muss.
Beim iphone – das ist einfach eine Spaßkamera und da finde ich so etwas unseriöse pseudoanalogfilter sehr okay, auch wenn ich bei der Hipstamatic sehr gut auf die Rahmen verzichten könnte. Am liebsten sind mir immer noch die s/wFilter wie Spica oder Highcon, die einfach ein solides s/w ergeben :-D.