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Battle of the Drums

Ich bin ja inzwischen stolzer Besitzer eines TD-12. Aus meiner Sicht sind die Roland-Drumkits die bisher beste Approximation eines natürlichen Drumkits und für Menschen wie mich sogar besser geeignet, weil ein deutlich feineres, dynamischeres Spielgefühl möglich wird, man etwas mehr Spaß mit den elektronischen Extras haben kann (indem man etwa die Rims mit komplett anderen Sounds belegt, oder ein Tom als zweite Hihat/Bassdrum nutzt) und natürlich, weil die ganze leicht nervige Tuning-Arbeit von Hand zwar durchaus möglich ist, aber auf jeden Fall spürbar einfacher und verläßlicher wird. Für Profis ist das TD-12 nichts, da die im Studio und Live wirklich wichtigen acht Einzelausgänge des größeren TD-20 fehlen (das generell sowieso besser modulierbare Sounds bietet, bei denen etwa die virtuelle Mikrophonposition veränderbar ist, und mehr Eingänge aufweist, allerdings auch 5000 Euro kostet), aber ansonsten ist das 12er Kit bereits traumhaft in Sachen Sound und Response, man spielt nach einer Weile vom Gefühl her ohne nachzudenken wie auf einem Akustik-Kit, vor allem, weil auch die zufälligen Sounds, wie etwa das Ablegen von Sticks auf der Snare, identisch sind. Und mit etwas Drehen an den Werkssounds klingt es auch absolut wie ein Akustik-Set, wobei ich es persönlich lieber mag, wenn die Drums schon etwas processed sind, also mehr nach Studio klingen. Insgesamt ist es einfach nett, zwischen einem trockenen funky Set mit stark kompressierten Toms und einem kleinen Jazzkit wechseln zu können. Hier könnt ihr einen direkten Vergleich zwischen dem TD-20 und einem klassischen Akustik-Kit von Ludwig sehen und hören.

26. Februar 2006 09:33 Uhr. Kategorie Technik. Eine Antwort.

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