
Die wichtigste Nachricht als erstes: ich war doch beim Friseur :-D. Außerdem noch so bis 1 auf der Geburtstagsfeier der wunderbaren Beate Blaschczok und seit 6 wieder am Rechner, also entsprechend müde, was immer zu recht unterhaltsamen Zuständen bei mir führt.
Es gibt gerade eben genug Voranmeldungen, um den Workshop zu machen, der Termin unter der Woche scheint subideal gewesen zu sein, sorry. Ich glaube, ich habe mehr Mails mit dem Tonus «Ich würd so gern kommen, aaaber nicht an dem Tag…» als alles andere. Aber dafür auch ganz spannende Anmeldungen von Leuten, die ich gar nicht kenne und auf dich ich mich freue. Vielleicht kommen auch noch ein paar Leute spontan. 10 Uhr, Zollverein Schacht XII, Gelsenkirchener Straße, Halle 6. Vielen Dank übrigens an dieser Stelle an Sabine Dienemann, die die Halle zur Verfügung stellt und alles organisiert hat – super :-D
Es lohnt sich übrigens, Bastelzeug mitzubringen. Pappe, Schere, Klebe, Malzeug, Feuerzeug….
Bis gleich!
23. Oktober 2008 07:43 Uhr. Kategorie Leben. 11 Antworten.
Dann hoffe ich mal, dass ihr eine schöne Veranstltung hattet und dass sämtliche Ergebnisse hier gepostet werden ;)
Das ist ja kein Ding mit Ergebnissen, sondern ein eher ein Spiel, durch das man (hoffentlich) zumindest einen bestimmten Aspekt von Design – die prozesshafte Entstehung und Kommunikationsabläufe – etwas anders sieht.
Es war, nebenbei, zwar etwas zu leer (der Termin unter der Woche – oder es mag mich halt keiner.. wobei wenn ich höre, wie wenig lete sich in krefeld anscheinend für den Workshop der ja nun wirklich nur großartigen UNDERWARE-Jungs angemeldet haben, krieg ich graue Haare… denen gehört eigentlich die Bude eingerannt, wenn da noch ein Stuhl frei ist, gehe ICH da jedenfalls hin, so!), aber dafür sehr tolle Leute, die den Frustfaktor des Spiels größtenteils sauber ertragen haben (nur drei sind gegangen :-D), und so im letzten Dritten dann auch gut Gas haben und sehr erfolgreich waren. Marian, jan und ich hatten jedenfalls eine Menge Spaß und ich kann wirklich nur jedem danken, der da war – ihr wart prima!!!!
Photos gibts leider keine, ich hatte alles dabei, nur keine Kamera :-D .
wird wohl doch Zeit für’s iPhone ;-)
Haha, das wäre auch keine echte Lösung :-D
Auf die Idee mit einer Handykamera hätte ich ja mal kommen können – aber die Kam am Trinity ist aber auch nicht der Rocker …
Am iPhone auch nicht, aber du suchst ja immer nach Gründen dir eins zu holen ;-)
Ach nein, das weniger.
Ich wollte mit dem Wechsel den Anfang 2009 abwarten, in der Hoffnung, das die T-Kom an ihren Tarifen dreht. Dass es bis dahin noch eine große technische Überraschng gibt, scheint mir unwahrscheinlich. Möglich, dass Apple vor Weihnachten noch einmal 32 GB auf den Markt gibt, aber das an sich würde mich wundern und ich bräuchte es auch nicht – 16 GB reicht völlig. Die T-Kom an sich ist auch kein Thema, da deren HSDPA-Netz einfach am überzeugendsten ausgebaut ist, von den HotSpots ganz zu schweigen. Ein so webbasiertes Gerät ist mit dem recht miesen Online-Netz von ePlus nicht zu nutzen, finde ich. Es sei denn, man MAG Wartezeiten :-D.
Der Preis ist es auch nicht – es wäre nicht SO viel teurer als mein Trinity jetzt auch ist. Auch wenn ich befürchte, bei den grandiosen Verträgen eine Weile lang doppelt zahlen zu dürfen – ich hasse diese Kündigungsregelungen, echt.
Das wird wahrscheinlich ein recht gro0er Wechsel, da ich Ende 08 oder Anfang 2009 auch mit dem Festnetz zurück zur Telekom will, weil es hier inzwischen VDSL gibt.
ja, also in meiner tasche schlummerte ne schöne canon eos… das wäre jetzt wirklich nicht das problem gewesen ;)
übrigens vielen dank nochmal, ich merke wie mein verständnis von design immer bessers, aber auch komplett anders und unromantischer wird… gut dass ich vorm studium sowas alles machen kann und noch nicht angefangen habe…
die iphone cam ist übrigens echt scheiße…
Es sollte auf keinen Fall unromantischer sein. Wie ich am Ende gesagt habe, dieser Ansatz, dass Design lösungsorientiert ist, ist EINER. Design kann auch kunstorientiert sein, finde ich, revolutionät, abgehoben, durchgeknallt. Nur entsteht das im Grunde recht selten in Pitches – und bei Essens Kreative Klasse ging es ja um Kreativ-Wirtschaft (kein Wort, dass ich allzusehr mag, außer für Designerkneipen), und da passte der Workshop ideal, umso mehr hat mich erstaunt, dass nicht mehr Profis kamen und beiden anwesenden Freelancer ohne Lerneffekt gingen – sich auf Experimente einzulassen gehört ja eigentlich zm Design-Denken eben dazu. Und Fehlschläge (und die daraus langsam entstehenden Erfolge) eben auch.
Ein Studium lohnt sich also unbedingt – es gibt kaum einen besseren Job als unseren, bei allem Alltagsgenörgel, dass man wahrscheinlich in jedem Beruf hat, egal wie toll er ist. Designer-Sein ist schon eine der besten Sachen der Welt – und kaum ein anderes Feld ist so unirdisch flexibel und so gut mit den verschiedensten Lebensplänen vereinbar.
Die iphonekam ist sogar, wie ich finde, so scheiße, dass sie fast schon wieder gut ist. Eben eine digitale Holga :-D. Die müsste eigentlich noch ein wenig schlechter sein, aber die Bilder aus Camerabag oder HiCon zeigen ja, wie fein schlecht die Kamera ist, wenn man nur einen anderen virtuellen Film einlegt :-D.
Da lob ich mir doch meine Analoge Kamera. Ich habe anlässlich des schönen Wetters in Berlin einen 36 Bilder Film Fuji Velvia durchgezogen. So was mach ich sonst nie am Stück.
Aber wenn man das erste mal mehr als 100 Euro für Filmmaterial ausgegeben hat wird das wohl einen Grund gehabt haben :)
@HD: ja, ich meinte eigentlich das Material an Fotos, Videos, Interviewmitschnitten ;)
Ich muss zugeben, ich hasse es, analog zu photographieren.
Ich hab mich als die ersten Digital-SLRs aufkamen, darauf gestürzt und nie zurückgeblickt.
Ich liebe analoge Photos und kann bestens verstehen, wenn jemand so arbeitet, aber es ist so voll und so ganz gegen meine ungeduldige Natur und die Art, wie ich photographiere, außerdem ist es ökologisch und ökonomisch nicht sinnvoll. Und ich mag auch die Tatsache nicht, vorher wissen zu müssen, was ich tue – Tageslicht oder draußen, s/w oder Farbe, Print oder Dia, Cross (und in welche Richtung) oder Normal. Analoge Photographie ist – für mich persönlich – unintuitiv, einengend, anti-experimentell.
Ich finde zugleich aber, das die digitale Bildästhetik – außer bei kompletten High-End-Geräten, die die Reinheit von Fachkameras im Studio erreichen und überbieten – Müll ist. Bilder sind flau, weich, matschig und – im besten Sinne aber – unentwickelt. Und da ich es stets dumm fand, im Photolabor neben jemand zu stehen und Abzug um Abzug um Abzug an den Farben zu drehen, liebe ich es nach wie vor, im Photoshop selbst das Labor zu machen.
Mit dem Digitalen Fake analoger Techniken – ob absolut sinnvoller Sachen wie Kontrast/Farbigkeit/Schärfe, über Filmkorn, Filmtypus und Tonalität eines Bildes oder eben krassere Dinge wie Holga, Lomo, Polaroid oder Polachrome-Fake – kommt eine Flexibilität und spielerische Leichtigkeit in die Produktion – und dabei, wenn einmal das gewünschte Ergebnis gefunden ist – eine absolute und perfekte Kontrolle (oft bei langfristiger Editierbarkeit) der Ergebnisse. Mehr kann man nicht verlangen – und insofern, von der ersten 3-MP-SLR bis zur 21-MP von hoffentlich sehr bald, bereue ich keine Sekunde, umgesattelt zu haben.
Aber ich bin auch kein Photoggraph und kein Künstler, sondern Designer. Mir fehlt diese alberne Ehrfurcht, die viele Photographen haben. Ich finde es albern, daraus eine Kunst machen zu wollen – was keine Herabsetzung sein soll, ich LIEBE Photographie und kann mir stundenlang Bilder ansehen und halte ein gutes Photo für eine großartige Leistung und mag selbst eher Photographie vielleicht sogar NOCH mehr als die bildende Kunst… aber diese ganze Mythenbildung ist albern. Am Ende entscheidet der Moment, das Glück und der Mut, am richtigen Ort zu sein und abzudrücken – der Rest ist gottseidank sekundär.
Und bitte nicht falsch verstehen, ich bin der erste, der beim Anblick von s/w-Handabzügen von einer alten 6×6-Rollfilm-Kamera ins Schwärmen gerät.
ich meinte das unromantische aber auch gar nicht negativ… mich kreativ ausleben werde ich sowieso, da wird mein keine studium oder job wirklich von abbringen können.
aber ich hatte ein wenig die befürchtung nur mit guten zufälligen und intuitiven ideen die ganze geschichte abwickeln zu müssen und da bin ich beruhigt, dass man an vieles auch erstmal mit logik rangehen kann. einfach genug zu denken und dazu noch mal n geilen einfall zu haben klingt für mich irgendwie entspannter als auf übermenschliche art nur geil sein zu müssen ;)