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Helvmeta

Was geht denn nun? Vom Fontshop bekomme ich gerade via News eine Schrift namens ARS Region angeboten. Die… ähm… kreativ *husthust* die Vorzüge von Helvetica und Meta zusammenbringt. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt sowas Dreistes gesehen hab. Während der Großteil der Schrift doch arg an die Helvetica erinnert, ist das g seltsamerweise ziemlich nahe dem der Meta entlehnt.

Mal im Vergleich:

Ein bisschen gequetscht, minimale Änderungen… aber trotzdem passt das dynamische Flair de Meta-g so wenig zum statischen Look der restlichen Schrift, das man innerlich prompt zusammenzuckt. Das ganze ist schon arg auffällig gestohlen und auch noch schlecht zusammen gehauen. Ich meine, das offene g mit dem schicken Schwänzchen ist die simpelste Erkennungsmelodie der Meta schlechthin… und der rest der ARS Region greift diesen Duktus nicht näherungsweise auf, während die Meta ja aus einem Guß ist und sozusagen die 80er Jahre eingebaut hat, Haarspray-Frisur und Schulterpolster und aufgekrempelte Ärmel inklusive :-D.

Um die Wahrheit zu sagen, find ich es fasssst genial, ausgerechnet eine Schrift von Erik, dem bekennenden Helvetica-Hasser mit der Meta, die ja nicht ohne Grund als «Helvetica der 90er» bezeichnet wurde, zu fusionieren. Hat irgendwas. Fragt sich nur, was.

20. März 2007 17:42 Uhr. Kategorie Design. 24 Antworten.

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