Hello Kitty hat sich in den letzten Jahren als eine der machtvollsten Markenfiguren schlechthin erwiesen – und startet jetzt mit einem MMORPG, das wahrscheinlich nach dem Start Abertausende von Kids an den Bildschirm fesseln wird. Vielleicht noch nicht die Killerapplication in Sachen VR, aber ich finde, die Schritte in diese Richtung werden immer und immer deutlicher. Die Fusion von Onlinegaming, IM, Social Network und zielgruppengerechtem Webmarketing dürfte in den nächsten Jahren Formen von sozialer Interaktion hervorbringen, gegen die die alten MUDs und auch heutige Systeme wie MySpace oder Facebook oder auch die heutigen iChat/Skype-Videofunktionen eher entsetzlich altbacken wirken dürften. Die Wii zeigt zudem, wie positiv der Markt auf mehr dreidimensionale Interaktion zwischen Körper und Maschine reagiert, preiswerte HI/ODs in Form von Suits oder Brillen sind da nur eine Frage der Zeit. Irgendwo lacht Bart Kosko sich tot, denke ich.
22. Februar 2008 08:25 Uhr. Kategorie Online. Eine Antwort.

Das Du mit Deiner Aussage definitiv recht hast lässt sich eindrucksvoll an der heute zu Ende gegangenen Game Developers Conference (http://www.gdconf.com/) belegen.
Dort ging es dieses Jahr hauptsächlich (dank Wii) um Eingabegeräte – von der Gaming-Waage bis zum Gehirnstrom-Controller – und natürlich MMOGs.
Grüße