
Achtung: Lang und voller Spoiler :-D.
Das Problem an Harry Potter ist sein eigener Erfolg. Nicht nur, weil JK Rowling seit dem Verkauf der Potter-Franchise (und nichts anderes ist es ja) an Warner mehr und mehr unter Druck zu arbeiten scheint, sogar in ihren Büchern zunehmend an die Verfilmung zu denken scheint, nicht mehr frei drauflosarbeitet – sondern vor allem wahrscheinlich, weil sich bei mir selbst als Rezipient die Erwartungen verschoben haben. Als ich den ersten Potter-Band las (weil Sandra mir sofort nach Lesen der ersten deutschen Carlsen-Ausgabe das britische Paperback in die Hand gab), habe ich es als Kinder-/Jugend-Buch gelesen. Plotungereimtheiten, die Mangelnde sprachliche Individualität vieler Figuren, die aus Erwachsenensicht eher banale Handlung… wen schert das bei einem Kinderbuch, das überraschend lustig verschiedene Genre mixt, ein bisschen Fantasy liefert, ein bisschen britischen Internatsroman, das hübsche kleine Spannungsbogen hat und einen sympathischen, leicht gebrochenen Helden bietet? Ich habe die ersten drei Potter gelesen, wie man Schloss Schreckenstein, Monitor oder Fünf Freude lesen würde. Der Megaerfolg und der selbsterklärte Anspruch der Autorin, mit jedem weiteren Buch erwachsener zu werden (so dass sich Band Sieben faktisch an 17/18-jährige wendet) sorgen aber natürlich für eine veränderte Perspektive – zumal Rowling selbst in Band 4 einen qualitativen Sprung vollzieht den sie in 5, 6 und 7 weitgehend wieder zurücknimmt. Goblet of Fire war – relativ zu den vorangegangenen drei Bänden – der Sprung von episodenhaft wirkenden Geschichten zum Versprechen einer durchgehenden Narration, zur «Saga». Entsprechend war ich bereits von Order und Halfblood etwas enttäuscht, die dieses Versprechen nicht wirklich einlösen und den «Bürgerkrieg» zwischen weißer und schwarzer Magie fast an den Rand der Handlung zwängen. Band 5 und 6 wirken einfach vorsichtig, ausgebrems, als habe sich Rowling selbst über Band 4 erschrocken.
Es gibt insofern in meiner Phantasie eine Art Potter-Paralleluniversum, in dem die letzten drei Bände stringenter dem vierten Buch folgen. Im fünften hätte Voldemort die Macht übernommen, der gesamte sechste Band hätte in einer von den siegreichen Death Eaters dominierten kryptofaschistoiden Welt gespielt, die dem Lesealter der Potterfans entsprechend bereits ordentlich düster hätte ausfallen dürfen (man denke an den ersten Tripods-Band von John Christopher – und der ist von 1967) und im siebten Band dann das Wagneresk bombastische Finale, Gut gegen Böse, große Opfer, furchtbare Verluste und in letzter Sekunde dann doch der bittersüße Sieg über die tyrannischen Magier.
Statt dessen dümpelten Band 5 und 6 vor sich hin, der Tod von Sirius und vor allem der von Dumbledore wirkten so unüberzeugend, dass ich nach Band 6 sicher war, dass Albus wiederkommen könnte, weil es ein eindeutiges Hintertürchen gab. Und im siebten Band gibt es dann ein seltsames Gemisch aus abrupter Hektik und seltsamen Stillstand. So, als würde die Handlung von drei Büchern in eins gestopft, dies aber so kurzatmig, dass das verbleibende Vakuum in dem – ja nicht allzudicken Band – mit Zeltplatzabenteuern und sinnlosen Wiederholungen von «Ron/Hermione/Harry streiten sich» aufgefüllt werden muss.
Deathly Hallows ist insofern ein seltsames Buch, finde ich. Die wenigen Figuren, die Rowling über die Klinge springen lässt – und man verzeihe mir, zu einem epischen literarischen Konflikt gehören aus meiner Sicht echte, schmerzhafte Opfer – sind mir reichlich egal gewesen, zumal die meisten Tode Offscreen stattfinden. Den Tod von Auror MadEye Moody kriegen wir nie zu sehen, die emotionale Wirkung ist gleich Null. Hedwig stirbt, nachdem sie in Band Sieben zuvor absolut untätig war… weil Harry selbst sie fallen lässt??? Noch unbewegender als dieses «Hoppla» geht es wohl kaum.
Der letzte Band ist freilich dabei durchaus insgesamt weniger langweilig als die beiden vorangegangenen Bücher, allein schon, weil es endlich ein paar Antworten und finale Entwicklungen gibt, was natürlich befreiend wirkt. Rowling bringt die Fänden der vorangegangenen sechs Bände – soweit ich das beurteilen kann – recht solide zusammen, schiebt alle wichtigen Kulissen und Protagonisten der Potter-Saga noch einmal ins Bild, liefert tränenreichen Kitsch und durchaus spannende Action. Gerade am Ende gibt die zweitreichste Britin der Welt so ordentlich Gas, das der Tod von Voldemort – auf den wir immerhin sieben Bücher lang hingefiebert haben – in einem Absatz abgefrühstückt ist. Das Dénouement gerät ihr dabei zu einer komplizierten und kopflastigen Antiklimax, bei der man schon beim Lesen ahnt, dass die Verfilmung des siebten Bandes die langatmigen Erklärungen mit reichlich Trickeffekten übertünchen wird. Das am Ende Rowlings Voldemort zum arroganten Dummbeutel machen muss, der von Magie im Grunde keine Ahnung hat, ist etwas unglücklich… immer schlecht wenn der große Bösewicht schlagartig zur Dumpfbacke mutiert, damit ein Kind ihn besiegen kann.
Rowling schreibt den finalen Band – vielleicht unbewusst – bereits mit Füllstoff, den man im Film getrost weglassen kann, verlustfrei, und mit großen spektakulären Effektsequenzen, die absolut für die Leinwand gemacht sind. Am Ende ist Harry auf eine so eindimensionale Art und Weise der Held, dass es etwas traurig macht. Der Harry Potter der ersten Bände war keine einfache Figur, der Potter der letzten Bände hatte nur noch zwei Facetten: Angenervter Emoboy-Warrior und großer Gutmensch. Damit hat Rowling die simplifizierte, weltweit vermarktbare, einfach konsumierbare Ikone McPotter, die Warner Brothers in den Filmen zeigt, in ihre Bücher übernommen.
Auch er Epilog des Buches – 19 Jahre später – ist eine kommerzielle Plattform. Im Grunde liest sich das Ende wie ein Pitch für eine Buch/Comic/TV-Serie mit dem Titel Hogwarts. Die Abenteuer der Kinder von Potter, Malfoy, Ron und Hermione können dann – befreit vom Ballast der Voldemort-Saga – eine einfachere, für junge Konsumenten gestrickte episodenhafte Abenteuer erleben, die sich (analog zu Band Eins der Potterbände) um Magie, Hogwarts, Beziehungen und einfache Bösewichte drehen. Das Ende eröffnet ganz neue Franchise-Möglichkeiten, die den Potter-Kosmos nicht – wie von Rowling angekündigt – beschließen, sondern im Gegenteil ganz neue Vermarktungsmöglichkeiten bieten, in denen ohne die Autorin selbst mit den etablierten Figuren weiter gearbeitet werden kann. Wofür JKR natürlich stattliche Royalities erhielte. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Das Problem an Potter ist also der Erfolg. Vielleicht, weil man – ich zumindest – das Buch nicht mehr lesen kann, ohne die Marketingmaschine vor Augen zu haben, die echte Welt so in Harry Potters magisches Universum hinein gedrungen ist, dass die Unschuld verloren ist. Am Ende bleibt die Dissonanz zwischen dem unglaublichen globalen Erfolg der Marke Potter und dem daran gemessen eigentlich enttäuschenden tatsächlichen Content. Insofern ist Potter wie alle großen Fetisch-Marken: Mehr Schein als Sein.
Was rückblickend bleibt ist der grandiose Spaß an dem Grassroots-Hype, den es um Harry Potter so um den zweiten, dritten und vierten Band herum gegeben hat, als aus einem unbekannten Kinderbuch plötzlich ein aus der Leserschaft heranwachsendes Phänomen wurde. Als Verlage noch von unerhörten Auflagen überrascht wurden, als Buchhandlungen spontan Parties mit den kleinen Fans veranstalteten, als es noch keinen global gleichgeschalteten durchdesignten Look&Feel der Marke gab, vom Logo bis zur Brille. Für dieses Feeling von Euphorie und Spaß am Buch – ein letztes Aufbäumen der Gutenberg-Kultur vielleicht – muss man Rowling und ihrem Harry Potter dankbar sein. Denn hier zeigt sich nicht nur, was ein bescheidenes Medium wie das Buch in der Leserschaft auszulösen vermag, welche Kraft in Papier und Buchstaben steckt und wie aktiv und phantasievoll die jungen Leser sind… es offenbart sich vor allem, wiviel vielschichtiger, facettierter und kraftvoller das Buch als Medium ist und wie sehr die Figur durch die vereinfachende Verfilmung (und noch stärker zur Eindimensionalität zwingende Kommerzialisierung) gelitten hat. Es ist eine seltsam beruhigende Bestätigung, wenn auch am konkreten Beispiel der verfallenden Qualität der Potter-Bücher vielleicht etwas traurig, dass das Buch als Erzählform unerreichte Subtilität und Authentizität hat.
26. August 2007 18:42 Uhr. Kategorie Buch. 27 Antworten.
Ich bin weitgehend einverstanden. Ich frage mich, warum JKR ab Buch 5 immer diese Ich-frustriere-jetzt-den-Leser-weil-meine-Hauptfiguren-auch-frustriert-sind-Phasen einbauen muss. Die ganze Zelterei war ja extrem nervtötend. Das kann man eleganter lösen. Störend war auch der klischierte Dialog vor Vordemolds Tod: “Ich sag dir jetzt, warum die sterben wirst, Schurke!”
Buch 4 war eindeutig das beste, hat aber auch zu einer gefährlichen Entwicklung geführt. Während die ersten Bücher immer den Konnex zu Erfahrungen in unserer Welt gesucht haben (und auch als Satiren ganz gut funktionierten) beschäftigte sich jetzt Potter nur noch mit Potter. Es ging darum, die Welt und die Story so zu konstruieren, dass sie über die restlichen Bücher ausgebreitet und dann aufgelöst werden konnte. Das heißt einerseits, dass es im Storytelling-Gebälk regelmäßig kracht (wie war das mit dem Elder Wand nochmal? Und wozu brauchen wir überhaupt die Deathly Hollows?), andererseits werden die Bücher sehr solipsistisch und selbstreferentiell. Kann großartig sein, wenn die Welt großartig ist. Bei Potter hat’s dazu nicht gereicht.
Aber dennoch: In einigen Passagen habe ich schon schwer mitgefiebert. Vielleicht wird der Film dann besser.
Die Filme sind ja in aller Regel eher NOCH schlechter :-D.
Das mit der Selbstreferentialität stimmt, Potter ist zum autopoietischen System mutiert, das zudem zunehmend die Logik eines Telespiels entwickelt, bei dem bestimmte Aufgaben gelöst, bestimmte Gegenstände gesammelt werden müssen. Die Verwirrung, die das in toto hinterlässt, spürt man greifbar – Harry selbst scheint den Frust des Lesers und vielleicht sogar der Autorin zu formulieren, wenn er sich immer wieder fragt, ob er denn nun den Hallows oder den Horcruxen hinterherpreschen soll – beides etwas generische Macguffins, nebenbei. Das ich selbst am Ende vielleicht nicht mal mehr die Lust hatte, mich zu fragen, wie das nun genau mit dem Elder Wand war (wie war das mit Draco Malfoy?), das die ganze Handlung nur vorwärts kam, weil wir den permanenten Deus Ex Machina von Harrys Voldemort-Visionen hatten (also einen ins positive gedrehten Rückgriff aufs fünfte Buch)… keine Ahnung. Am Ende alles Wischiwaschi und ein paar schöne Momente, keine Frage, aber dem eigenen Potential keine Sekunde gewachsen. Das schlimmste vielleicht ist das Rowling zu sehr auf die eigenen Fans hört und für sie schreibt, niemandem wehtun mag, ihren eigenen Figuren nur das beste wünscht… Happy End allerorten, verletzt und tot eben nur Nebenfiguren. Das ist das schlimmste, was ein Autor seinem Werk antun kann: Es seicht zu machen. Potter ist am Ende wieder das, was er zu Beginn war: eine affirmative Kindergeschichte, die nicht erwachsen werden wollte, ein Peter Pan im Buchformat.
Was alles völlig okay ist… nur wär da einfach mehr Musik drin gewesen…
Klugscheisserei. “Autopoietisch”, “in toto”. Mein Gott, mit so viel Saft im Brägen besprecht Ihr Kinderbücher? Wie wär’s mit Weltfrieden stiften, oder Krebs besiegen. Ran an den Speck. Für mich jedenfalls war das Lesen dieser “Kritiken” dreimal so viel Zeitverschwendung als alle Potter-Bände zusammen. Wobei ich dem mageren Inhalt, wenn er denn mal aus der Wörter-Sauce destilliert wurde, durchaus zustimmen mag.
[...] Band von Autorin Joanne K. Rowling ist bereits in englischer Version erschienen. Harry Potter 7: Harry Potter and the Deathly Hollows . Bereits mehrere Monate vorher konnten wirkliche Fans es nicht abwarten zu erfahren, wie es im [...]
Patrick, so rede ich nun mal. ich schreibe sehr schnell – wie man den Tippfehlern anmerkt – und schreibe das, was ich gerade im Kopf habe. Reviews wie der Potter sind in einem Rutsch runtergeschrieben. Und wenn ich was von Luhmann reinballer, dann weil es in meinem Kopf ist. Ich verlasse mich drauf, das die Leute es überlesen oder es fix in Yahoo googlen :-D. Und genau so oft red ich wie ein Truckfahrer, wenn’s drauf ankommt. Was für dich also Klugscheisserei ist, ist einfach mein Kopf, das ist keine Absicht. Das Blog ist nicht da um, um wen zu beeindrucken, ich such nicht drei Stunden nach einem Wort, um meinen IQ hochzupolieren. Es ist wie es ist. Ich schraub mal ganz sicher nicht an meiner Art zu reden, um dich glücklich zu machen. Wenn du es nicht lesen willst, just stop doing so. Es gibt so viel einfachere Texte zu lesen… gibt’s die Bild eigentlich schon im Abo?
Da sind die Sätze auch länger als Patrick muss mal.
@ Patrick besser Saft im Brägen als Schaum vor Maul weil einem selber nix einfällt. Und – warum haste bis zum Ende gelesen, wenn das doch so ein Zeitverschwendung ist?? Oder ist zu Ende lesen hier Pflicht?
@HD nee, gibt es nicht, sonst hätte man sie. Aber so gaaanz einfach ist die Satzlänge da ja auch nicht immer nachzuvollziehen ;-)
nene, kein Diss gegen Patrick Gurris, dessen Co-Blog Ligne Clair ja ein klasse Teil ist. Mir ist nur wichtig, und jeder der mich kennt, weiß das. ich red halt so. Halb deutsch, halb englisch, halb Klugscheiss.
Die Bild gibts echt nicht im Abo? Irgendwie ja genial.
ich kenne Patrick nicht und er macht dich ziemlich klugscheißerisch an, man kann das auch dissen nennen, mir egal. Ich finde solche Klugscheißer eben vorne ohne klug und hinten ohne r, sorry, und da verbieg ich mir auch nix.
Es gibt die BAMS glaube ich als Abo aber die tägl. Bild??
ich kenne Patrick auch nicht, aber wenn mich einer Klugscheißer nennt, ohne mich zu kennen und ernsthaft auf MEINEM Blog eine Art normalen Review – als wäre hier eine Art Kindergärtner-Buchforum oder sowas – erwartet, das perlt an mir ab. Es ist offiziell bekannt, dass das Blog hier kein Journalismus oder eine Art Plattform für mich ist, sondern eine Art öffentlicher Notizzettel, ein Werkzeug für mich selbst. Wie mein Sudelbuch früher, nur digital. Sonst würde ich nichts publishen, ich finde meine Photos nicht so wichtig, dass ich sie veröffentlichen muss. Es ist mein externes Gedächtnis… und wer es liest, tuts freiwillig und kennt den Umstand, dass hier nichts als «journalistisch» zu verstehen ist. Jürgens Fontblog ist eine öffentliche Plattform, das hier ist nicht – selbst mit dem Büro nodesign hat es nur noch peripher zu tun. Da gibt es einen bedeutsamen Unterschied, der ihm vielleicht nicht bewusst ist. Vielleicht verwechselt man die Sachen, die ich über Kino oder Buch oder Musik schreibe mit etwas «offiziellem». Aber dafür gibt es Magazine, finde ich. Oder andere Blogs. Ich schreib über Potter, was ich mir dazu denke, damit ich es später nochmal lesen und mich schämen oder grinsen oder wasimmer kann. Über die letzten beiden Jahre hat sich dieser Rückspiegel als ganz praktisch und witzig erwiesen. Mehr solls nicht sein.
Und, nebenbei, Leute die Autor sind und in toto und Autopoiesis «klugscheisserisch» finden… weia. Der Tag, an dem ich meine Sprache kappe, und zu jemanden herabrede und nachdenke, ob der mich auch versteht – ergo im Kopf habe, dass er DÜMMER IST ALS ICH – DASS ist der Tag, an dem ich ECHT ein Klugscheisser wäre. Weil ich dann ja davon ausginge, er versteht mich sonst nicht, und wäre blöder als ich.
Davon gehe ich aber eben nicht aus. Was daran klugscheissernd ist, den Lesern hier zu unterstellen, dass sie schon mal von Niklas Luhmann gehört haben, verstehe ich nicht. Die gleiche Mentalität fordert mich auch immer auf, weniger Englisch zu reden. Und die gleiche Mentalität hat Bücher verbrannt, die sie nicht so ganz verstanden hat.
Klugscheisser ist immer der, der andere für dumm hält und sich selbst für klüger. Oder der anderen erklärt, sie würden «angeben», nur weil sie mal einen für sie ganz geläufigen Begriff verwenden. Ich verwende auch permanent Narration, Protagonist und so weiter. Das ist mein Vokabular. Und aus dem ist leider auch schon die Hälfte seit der Unizeit verflogen… :-D. Ich denk, wenn einer was nicht versteht: nachfragen, überlesen oder Google. Ist doch einfach.
In diesem Sinne:
http://en.wikipedia.org/wiki/Autopoiesis
http://www.bartleby.net/59/4/intoto.html
Na vielleicht hat er ja gedacht du meinst Autopoesie und hast dich vertippt und toto erweckt böse Erinnerungen an die Schule – Toto the chimpanse – remember?
Aber in toto hast du ja Recht mögen sie woanders klug scheißern. Autor isser? Au, Tor der er ist;-))
@Patrick, so sind wir, wir klugen Scheißer. In toto – nix für ungut, Mann.
@ Patrick: vielleicht auch nicht so unwichtig: Grammatik: es heißt dreimal so viel WIE, gelle!! Nur nach dem Komparativ das nette als. Meine ja nur, so als Autor…
Ihr seht, wer sich mit mir anlegt, kriegt Ärger mit meiner Mama. Und die ist vollfies :-D.
tot ist nebenbei auch ne echt witziger 80er Jahre Band :-D. Jeff Porcaro olé.
aber sowas von – Ärger und vollfies. Wer mich kennt weiß das;-) Gut’s Nächtle nun
Ihr habt unheimlich recht. Jeden Sonntag, den Gott werden läßt, lese ich die ‘Bild am Sonntag’ mit Freude und Gewinn. Nachmittags natürlich Norbert Wieners “Ich und die Kybernetik”, denn Strafe muß sein. Nichts lieber aber tue ich als Bücher zu verbrennen (oder heißt es ‘wie Bücher zu verbrennen’?), meiner fiesen Gesinnung entsprechend, und weil Blogs ja leider nicht brennen tun. Toto habe ich mit Tonto verwechselt, dem Hund von Dorothy, deswegen war ich da etwas verwirrt.
Durchatmen, alle zusammen. Sich über Harry Potter zu streiten ist weniger sinnvoll als ein Analpiercing.
Ist Tonto nicht der Partner vom Lone Ranger?
Dang and blast. Schon wieder vertan. A little learning is a dangerous thing.
Auch hier hilft das Web:
http://en.wikipedia.org/wiki/Tonto
versus
http://www.geocities.com/hollywood/hills/6396/toto.htm
Oh und:
http://en.wikipedia.org/wiki/Versus
http://de.wikipedia.org/wiki/Ironie
*g*
Wobei… einen erst als Klugscheisser zu beschimpfen und sich dann – wenn man widerlegt wurde – nicht entschuldigen zu können, sondern in die angebliche Ironie zu flüchten, ist auch ein bisschen klein, aber wurscht.
Und wobei Teil2.. inwiefern Ironie
«Die einfachste Form der Ironie besteht darin, das Gegenteil von dem zu sagen, was man meint.»… wo ist das bei dir vorgekommen? Außer bei dem Spruch über die Bildzeitung und so. Das mit Toto/Tonto ist ja nunkeine Ironie, sondern falsch-erinnert. Ironie ist EBEN nicht, was uns der Alanis-Morisette-Song glauben machen will. Nicht alles, was witzig sein soll, ist Ironie, vieles ist einfach nur Comedy.
Hallo HD SCHELLNACK,
hab deine kritik gelesen und stimme damit voll überein. Als zusätzliche Kritik möchte ich hinzufügen, dass JKR vollkommen vergessen zu haben scheint, wie alt Harry Potter ist und welche Triebe (Sexualität) in diesem Alter auftreten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein 17-jähriger Teenager überhaupt keine Neigungen dazu hat.
Ist ja auch egal, geschrieben ist geschrieben und JKR wird das Buch nicht mehr ändern.
Falls Du The Deathly Hollows mal anders lesen möchte, mir ist da ein Fake in die Hände geraten, der mir persönlich viel besser gefällt als das Original. Dann schick mir ne E-Mail und ich schick dir das rüber.
Ähm…danke, aber nein Danke. Ich fand das Original schon nicht so spannend, aber non-canon fan-fiction ist in keinem Genre mein Ding, ich les auch keine Comics, in denen es Superman wild mit Lois Lane treibt oder Sherlock Holmes über Watson herfällt.
Das asexuelle durchzieht ja die gesamte Reihe, und das ist bei einem Jugendbuch, zudem bei einer internationalen Ikone wie Potter, die in der Vermarktung auf global unterschiedliche Befindlichkeiten bewusst oder unbewusst Rücksicht nimmt, auch nur zu erwarten. Das Buch wird nicht dadurch besser, dass Harry und Ginny miteinander schlafen oder so :-D
So hab ich das gar nicht gemeint. Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass ein junger Mensch, wie Harry, der in seiner Blüte steht, sich über sowas überhaupt keine Gedanken macht, total unrealistisch ist.
Ich schick dir hier mal das 1. Kapitel, um zu zeigen, was ich meine.
Chapter One
Secrets Unraveled
(sorry, Mario, das lösche ich… fanfiction ist ein kritischer Bereich in Sachen Copyright und etwas, womit ich hier auch mit Rücksicht auf die Autorin große Probleme habe… es gibt (umfassende) Foren für Fanfic, aber hier ist einfach nicht der richtige Ort dafür. > HD)
Wie du siehst hat das eine ganze andere story, aber mit mehr spannung.
OK, OK,
aber ich hoffe du hast verstanden, was ich meinte. Und wen interessiert schon wie 3 Teenager wochenlang in der Gegend rumzelten und nichts passiert. Und das drei Horkruxe und Voldemort an einem Tag vernichtet werden, erscheint mir auch sehr fragwürdig. Man hätte es doch auch über das ganze Buch verteilen können, anstatt der Langeweile.
:-D
Wie oben gesagt, man hätte den Kampf gegen Voldemort ideal auf drei Bände aufteilen können… aber letzten Endes ist die Potter-Serie nie ihrem eigenen Versprechen wirklich gerecht geworden, vielleicht hat JKR einfach auch in Band IV die Erwartungen zu hoch gesteckt. Band 5-7 waren im Grunde nicht besser oder schlechter als 1-3, nur hätte man einfach mehr erwartet, nach den Ankündigungen der Autorin und vor allem mit dem Wandel zum Young-Adult-Titel.
Es ist aber sicher immer etwas falsch, mit den Erwartungen von Erwachsenen an Kinder/Jugendliteratur heranzutreten :D
Mag sein, aber hat JKR nicht in irgendeinem Interview mal gesagt, dass das jeweilige Buch dem Alter entsprechend angepasst wird. Und das finde ich ist das enttäuschendste an den letzten 3 Büchern.