
Immer einen Link wert: Die Arbeiten von Peter Funch, der ohne Zweifel zu den besten Bildmanipulatoren seiner Zunft gehört. Für Babel Tales hat er in langen Sessions an den gleichen Locations in New York immer wieder Menschen photographiert und daraus Kompositionen à la Gurski gebaut, die aus dem zufälligen Menschengewimmel sehr gezielte Ergebnisse gewinnen, indem etwa nur Raucher oder nur Latte-Trinkerinnen auf den Bildern versammelt sind, die aber dennoch aussehen wie echte, wenn auch inszenierte Photo. Meisterhaftes Photoshopping ergibt Bilder, die weit über normale Photographie hinausgehen. Recht ähnlich ist übrigens Simon Hogsbergs (den ich ja ohnehin seit langem mag) 100m-Bild We’re all gonna die, das in Berlin entstand und auch eine Montage aus zig Einzelbildern darstellt.
21. April 2009 10:42 Uhr. Kategorie Design. Tag Photographie. 5 Antworten.
Warum Photoshopping? Die Feter Funch Bilder sehen aus wie gestellt. Also ein Paar Blitzer aufgestellt, damit auch dunklere Ecken ausgeleuchtet sind. Der Rest ist doch so gestellt, dass die alle Rauchen oder nur Kinder durch die Straßen laufen.
Oder baut der ein Stativ auf, knipst die Scene 100 mal und schneidet dann die Leute so zurecht?
So solls wohl gewesen sein – es wäre auch echt schwer, dass Bild zu stellen, wo alle Leute doppelt drauf sind :-D.
Diese Montagen sind ja derzeit der letzte Schrei, da gibt es immer mehr von, solche Personen-Dioramen, die aus zig Einzelbildern à la Gurski zusammengesetzt sind. Hier auch sehr gekonnt, sehr humorvoll und technisch absolut umwerfend umgesetzt.
Fotos auf jeden fall cool. Doppelte leute hab ich nicht gesehen. also wenn das wirklich Montagen sind. Hut ab!
Hm, die Idee wurde vor ein paar Jahren schon von Pablo Zuleta Zahr publiziert…