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FOR SALE: NO(TE)BOOK

Ich bin seit Jahren auf der Suche nach dem perfekten Notebook. Bei Kundenterminen trage ich egentlich immer mein in den Staaten gekauftes Lederbuch mit mir, das aber zunehmend zu schade für solche Meetings wird – und auch etwas unhandlich ist, auch wenn ich völlig an dem Buch hänge. Nach langem Suchen habe ich endlich etwas gefunden, was wir für nodesign produziert haben. Es ist ein Brunnen Kompagnon – ein ziemlicher Moleskine-Klon, absolut vergleichbar in der Qualität… allerdings mit einigen Vorteilen.

- Bescheidener. Brunnen macht einfach nicht so einen Hype um den (Fake-)Retrokult, sondern ist ehrlicher.
- Kleiner. Das Buch ist handlicher (es ist etwas kürzer als das kleine Moleskine und passt so endlich perfekt in die Sakko-Innentasche.
- Besser. Es hat zusätzlich zu Gummizug, Leseband und Froschtasche auch einen STIFTHALTER. Amen.

Die Hefte sind als mobile Notizbücher und Schreibtischnotizbuch so perfekt, wie ich es mir nur denken kann. Handlich, haptisch wunderschön und mit einem Innenpapier, das cremig und volumig ist. Just beautiful.

Wir haben die Bücher mit dem brennenden nodesign-Stuhl in einem intensiven Rot kontaktprägen lassen.  Ansonsten ist das «nobook» in keiner Art und Weise gebrandet.  Ganz dezent, das Wort «nodesign» taucht nirgends auf.

Und damit haben wir neben den internen Notizblöcken, die auch langsam zur Neige gehen, endlich auch die perfekten Notizbücher.

Da wir von dem Buch eine recht hohe Auflage produziert haben, mehr als wir für den Eigenbedarf und Giveaways brauchen, kann ich das Buch zum Selbstkostenpreis anbieten.
Das heißt, ihr könnt euer eigenes Notizbuch zum reinen Selbstkostenpreis kaufen.

Wer will, kann also einfach per eMail (schellnack@nodesign.com) ein nobook für 6 Euro (plus Versand) bestellen. Zum Vergleich: Bei Manufaktum kostet exakt das gleiche Buch 8,90 Euro. Und das den sexy Chair ;-D. Einfach eMail, dann schicken wir euch eins zu. Das Buch gibt es wahlweise liniert und unliniert (blanko).  Das Buch hat 192 Seiten (96 Blatt), eine Froschtasche am hinteren Ende, einen Gummizug zum verschließen des Buches, ein schwarzes Lesebändchen, einen Gummihalter für Stift und die rote Prägung.

Wer will, kann für einen Euro mehr den passenden Stift dazu bekommen: Den Papermate Flair (bzw Nylon, wie er heute heißt). Der Flair ist einer der ersten berühmten Filzschreiber, erstmals 1966 von Parker vorgestellt und seitdem im groben und ganzen unverändert (gottseidank) – also ein echtes Stück Space Age.

Mit der berühmten Papermate-Technik, die durch die beiden Herzen auf dem Metallclip symbolisiert werden, kann der Flair/Nylon in jeder Situation, auch überkopf schreiben. Die Tinte ist nicht durchschlagend, was ich bei Filzern wirklich wichtig finde – der Filzer schlägt auf dem saugenden Volumenpapier nicht auf die Rückseite durch.  Das Schriftbild des schwarzen Tintenschreibers ist ein dicker, saftiger Strich, der an einen großen Füller erinnert – wenn man ohne Füller schreiben will, ist der Flair das nächstbeste.

Der schwarze, zeitlos schlichte Flair mit der erstickungssicheren Kappe mit dem weißen X ist übrigens der Stift, mit dem Quentin Tarantino seine Drehbücher schreibt und den er  in Kill Bill verewigt hat (Uma Thurman schreibt damit ihre Racheliste).

Also: 6 Euro für das Buch an sich. 7 Euro mit Stift. Ich bin gespannt, wer sich meldet :-D.

26. März 2008 13:53 Uhr. Kategorie Stuff. 18 Antworten.

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