HD Schellnack /// Kontakt iPhoto s90 Typographie Pop Alternative Aktionen nodesign Twitter Licht Apple Photographie Denken Natur Fail Fragen Dayshot Belletristik Winter Studium Software Medien Vernacular Fun Comics Werbung Gesellschaft Farbe Web Print iOS ScienceFiction Electronic Zukunft Jazz Frühling Magazine Hardware Retro Klassik Kitsch Drama Sommer Zitat Herbst Sachbuch Kunst Fantasy Emma Organisation Kultur

Fontbook auspacken

Nachdem Jürgen Siebert im Fontblog bereits ausführlich und einigermaßen deppensicher erklärt, wie man das Fontbook auspackt – nur um mir dann zu eröffnen, daß mein Exemplar ganz anders verpackt ist :-D – hier die ultimative Anleitung zum Öffnen des Fontbook-Paketes.


Nachdem der freundliche UPS-Mann das Paket abgibt, nehme man sich ein Messer.

Trennt damit sorgfältig den im Fontshop-Corporate Design bedruckten selbstklebenden breiten Abrollklebestrifen auf, zunächst an den schmalen Seiten des Paketes….

… dann an der Längsseite.

Nun läßt sich das Paket bequem öffnen.

Man sieht bereits den sicher in Plöpp-Folie verpackten Inhalt.

Nimmt man die Folie sorgfältig und einfach mit der bloßen Hand weg, enthüllt sich das Fontbook.

Auf den ersten Seiten entdeckt man dann die Widmung der Macher hinter dem Buch, denen man die Erschöpfung vom ruhelosen Signieren der ersten Exemplare bereits graphologisch anmerkt. Nur Jürgen bringt es fertig, auch in eine Signatur eine sanfte Abwatschung hineinzubauen.

Im Inneren die gewohnte Effizienz des Fontbook, aufgeräumt, klar, alles am gewohntewn Ort, nur umfangreicher.

Nach wie vor das Standardwerk im Printbereich, wenn es darum geht, optisch nach einer bestimmten kommerziellen Schriftart zu suchen. Obwohl ich weniger und weniger auf diesem Papierweg arbeite, gehört das Fontbook einfach trotzdem ins Regal. Macht auch einfach Spaß, wenn man einmal die Zeit hat, durchzublättern und sich von schöner Schrift anspringen zu lassen. Was ich schade finde, ist daß der Fontshop sich diesmal ganz der Effizient verschrieben hat, das Fontbook ist ein nüchternes Arbeitswerkzeug. Es gibt – anders als in den alten Ausgaben – keine kreativen Trennseiten mehr, keine Anwendungsbeispiele. Schade drum. Aber bei der Masse an Schrift verständlich. Die reine Arbeit, die in diesem Buch steckt, die logistische Leistung, ist beeindruckend.

Überraschend viele bekannte Namen im Impressum. Und ein anscheinend neuer Font, die FS Catalog :-D Macht Sinn, für so ein Projekt auch eine eigene Schrift zu entwickeln, wenn man hauptberuflich eben Schriften macht.

So, fertig ausgepackt. Bleibt die große Frage: Wo in meinem ohnehin überbordenden Bücherregal habe ich noch Platz für diesen Klotz?

13. September 2006 12:42 Uhr. Kategorie Design. 35 Antworten.

35 Antworten

Antworten

Schreibe eine Antwort, oder hinterlasse einen Trackback von deiner Site. Antworten abonnieren.


Creative Commons Licence