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FLORENCE VALENTIN: POKERVÄLL I VARBY GARD

Gefälligen Partypop, der munter die britische Popgeschichte (u.a. The Clash, Billy Bragg, JoBoxers) zitert, bringt das achtköpfige Ensemble Florence Valentin um Gitarrist und Sänger Love Antell aus Stockholm. Die im Titelsong des Albums besungene Pokernacht in einem Stockholmer Vorort klingt jedenfalls so, als wäre reichlich Alkohol getrunken worden und viel 70/80er Musik aus London gehört worden :-D. Lässig im Stil zwischen Clash und Prefab Sprout sprudelnde Gitarren, Bläsersätze, zügige Drums und gut gelaunter Gesang machen das zweite Album von Antells Gruppe zu einem sympathischen, wenn auch etwas gesichtslosen Popalbum. Bei den starken UK-Einflüssen wirkt der schwedische Gesang manchmal etwas verwirrend und es ist vielleicht etwas schade, dass die Band so wenig ganz eigenes zu sagen hat und oft im Zitat stecken bleibt, aber das lässt wenig Luft aus den Reifen dieses Geschosses. Ob einfach zum netten Weghören, zum Tanzen oder zum Autofahren – Vårby Gård ist eine klassische RockPopSoulAlternative-Melange, die zwar nichts Neues sagt oder Überraschendes tut, aber trotzdem unbedingt Spaß macht.

21. September 2007 08:50 Uhr. Kategorie Musik. Keine Antwort.

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