
Während ich so die letzten beiden Semester aufarbeite, finde ich diese Arbeiten zum Thema ICH-AG. Schöne Ansätze dabei, aber der Hang zur grob handgemachten Collage und das noch sehr Unfertige, Unerfahrene in der Arbeit am Rechner bestärken mich schon darin, dass wir in Zukunft die Studenten ab dem ersten Semester an Rechner kriegen müssen und zwar mit Vollgas. Design ist heute ein Computer-Aided-Job, ohne die Skills in den entsprechenden Programmen einfach undenkbar, und wir müssen stärker Akzent darauf setzen, ohne die «handwerklichen» Aspekte dabei zu vernachlässigen. Die Studenten müssen, wenn sie im dritten Semester ankommen, in der Lage sein, ihre Ideen am Rechner souverän in Bilder umsetzen zu können. Ansonsten beherrscht der Computer sie, nicht umgekehrt. Oder schlimmer noch, sie haben Ideen, aber nicht die Mittel, sie visuell umzusetzen. In beiden Fällen ist Frustration vorprogrammiert.
























































































































































































































































































































































































16. Oktober 2006 12:40 Uhr. Kategorie Stuff. 36 Antworten.
Das ist normal, HD. Darüber habe ich mich auch aufgeregt. Es gibt leider solche, die es nicht wollen oder nicht können. Für die ist Design fehl am Platz. Oder sie werden durch Training gut…
es gab bei mir leute, die doch allen ernstes NACH dem vordiplom sagten «ja, ich will jetzt auch endlich mal die ganzen promme lernen». wohlgemerkt nach dem nicht bestandenen VD, alles andere wäre etwas surreal.
wahrscheinlich gibt’s jetzt gleich was drauf, aber die sachen sehen doch eher “rechner”-versaut aus. da ich ja auch noch im studium bin (obwohl ich in diesem semester diplom mache) habe ich bei den jüngeren semestern den eindruck, dass probleme generell nur mit dem rechner gelöst werden. soll heißen: kann ich das im programm xyz nicht umsetzen, wird’s halt in ein anderes reingeprügelt. klar, dies spricht jetzt wieder für ein verstärktes programm-wissen, ich frage mich bloß, ob da in der knappen zeit (zumindest bei uns) nicht ganz elementare dinge auf der strecke bleiben. finde ich aber ein sehr spannendes thema… manchen arbeiten hätte aber mehr handarbeit und eine “dreckigere” umsetzung wahrscheinlich gut getan. und das geht sogar mit dem kopierer!
Rechner-Versaut ist ein solides Stichwort, Johannes.
Es gibt Leute, die können am Rechner schon recht solide Ergebnisse erarbeiten und es gibt Leute, die in Handarbeit wirklich prima sind, einfach, weil sie eine spannende Handschrift haben. Erstere sollten nicht vergessen, dass ein Kunsthandwerk wie Design eben von der HAND kommt und diese ein tolles Gestaltunsgwerkzeug sein kann. Letztere haben aber in der Branche leider alleine mit dieser Fähigkeit keine Überlebenschance, sollten also unbedingt und mit Lust ihr Talent mit der Gestaltung am Rechner kombinieren.
Schlimm sind die Leute in der Mitte. Manuell unbegabt, aber auch am Rechner eher noch in der Sturm-und-Drang-Phase kommen da Grunge- oder Kitschfonts, Photoshop-Orgien und alles außer anständiger Gestaltung, die poppige Hülle verbirgt den Mangel an Idee und das auch noch handwerklich mangelhaft und visuell auf dem Stand der Frühneunziger :-D.
Die Wahl des richtigen Programms gehört dazu. Ich habe im Diplom Sachen gesehen, die definitiv in einem Vektor-Tool gemacht werden müssen, die in Photoshop erarbeitet wurden. Das kostet Zeit und damit eine später im echten Beruf stets knappe Ressource. Kreativität braucht Effizienz in der Umsetzung. Du würdest keinem Elektriker trauen, der stundenlang in seinem Werkzeugkoffer herumsucht, weil er nicht weiß, mit welchen Schraubenzieher er deine Steckdose nun öffnet :-D. Dazu gehört die richtige Wahl von Software, die souveräne Entscheidung zwischen zur Verfüungung stehenden Schriften, Papieren und Bildwelten. Grafik Design ist unendlich komplex und nichts für Leute, die gemütlich ein bisserl kreativ sein wollen. Es ist Arbeit und das lebenslang.
Wer für rund 20.000 Euro an der Ra studiert, sollte also irgendwie sehen, daß er morgens, abends und nachts vorm rechner sitzt, sich die Software besorgt und lerntlerntlnernt, Bücher lesen, Portfolios von Designern ansehen, Indesign und Phtooshop und Illustrator beherrschen lernen, Schriften kennenlernen und so weiter. Alles andere verkennt die Anstrengung, die jedes gute Studium voraussetzt. Studenten an den Unis müssen ja auch Bücher lesen und lernen. AN Privatakademien gibt es leider so eine Fütter-mich-Ich-bezahl-dich-ja-Grundhaltung, die ich ziemlich schade für die Studenten finde, denen der Spaß an einem intensiven Studium, an drei Jahren Design-denken-und-leben entgeht. Wer keine Lust hat, nachts um drei vor Indesign zu hängen und etwas zu basteln, wer keine Lust hat, sich kiloweise durch die Bücher von Designern und Photographen und Malern zu lesen und sich Praxis wie Theorie anzueignen, wer also unter’m Strich nicht NEUGIERIG ist, sollte nen anderen Job suchen. Denn als Designer hört das neugierig sein, der Hunger, idealerweise einfach nie auf.
Marian, sorry: Klischee.
hehe, gut, dass dein eintrag jetzt keinen sinn mehr macht :-D
ich hab’s dann selbst nachgeschaut. im original ist es «cliché» und das deutsche pendant ist – wie du richtig sagst – «klischee»
Hoppla… in der ersten Version habe ich nicht alle Bilder gehabt. Jetzt müssten alle ICH-AGs dabei sein. Sorry.
“…wer keine Lust hat, sich kiloweise durch die Bücher von Designern und Photographen und Malern zu lesen und sich Praxis wie Theorie anzueignen, wer also unter’m Strich nicht NEUGIERIG ist, sollte nen anderen Job suchen. Denn als Designer hört das neugierig sein, der Hunger, idealerweise einfach nie auf.”
danke, das bringt es auf den punkt. und ja, programm-wissen gehört untrennbar zu einem design-studium. warum, hast du ja sehr treffend beschrieben. mir ging es aber hauptsächlich um die studenten (und da habe ich den eindruck, dass die zahl da ganz stark zunimmt), die eben nicht mehr “suchen”, in der kunst, in der umwelt, im alltag nach insprirationsquellen ausschau halten, sondern die page als vorlage für ihre eigenen entwürfe als maßstab aller dinge setzen, oder wie in der photographie (da das eben mein schwerpunkt ist), bildinhalte zur nebensächlichkeit werden, da wochenlange photoshop-montagen doch so viel spannender sind. aber das ist jetzt vielleicht ein anderes thema. ich sehe nur oft keine “ernsthaftigkeit” oder inhalte mehr in manchen arbeiten, was, wie im beschrieben fall, eben zum teil auf zu starkes und zu vorschnelles rechner-arbeiten zurückzuführen ist. und wahrscheinlich muss das auch ganz individuell gesehen werden. leute, die schon sehr fit sind, vielleicht am anfang lieber mit der hand arbeiten lassen (hey, in typographie mussten wir bis zum vordiplom die entwürfe kopieren, ausschneiden, aufkleben, verwerfen, kopieren, etc.). ok, ich komme zu keinem schluß. ist halt ein spannendes thema ;-p
johannes: Goldrichtig. Suchen ist die Essenz, der Rechner das symbiotische, ganz selbstverständliche Tool (das man auch immer hinterfragen muß. was man im Alltagsdruck leider oft vergisst).
Bei Studenten zudem oft das Problem: last minute work. Die sind einfach nicht in der Lage, in einer Nacht solides zu erzeugen, setzen sich aber immer viel zu spät dran. Und enttäuschen somit in letzter Konsequenz immer und immer wieder sich selbst.
In Typographie finde ich Klebearbeit heute eher albern. Ich hätte lieber ab dem ersten Semester Notebooks auf den Tischen der Studenten und man könnte anfangen mit ernsthaftem Satz in Indesign. Typographie ist nicht esoterisch, sondern eine schöne Tüte Theorie und viel viel viel Praxis. Und da man im Alltag nicht mit dem Kopierer setzen wird… gerade die Basics sind eben Indesign udn die Buchseite. Und dann kann man später mal experimentell werden, wenn die Buchsetzerei sitzt.
Es ist wie mit dem Denken: beidseitig ist wichtig :-D. Experimentell und hinterfragen, was man kann und zugleich eben KÖNNEN.
Aber lern mal Autofahren, ohne dich in ein Auto zu setzen. Da kann der Fahrlehrer noch so schöne DIagramme zeigen und Theorien des Autofahrens seit 1920 erklären
Bloß nicht zu viele Bilder, HD!
Kein DSL, Nick :-D?
das schlimme an den vielen bildern ist zumindest unter IE, dass die site sich selbst immer wieder hoch-scrollt und man die kommentare nicht lesen kann. da sollte man mal für abhilfe sorgen, oder?
Unter FF habe ich das Problem nicht, aber ich hab auch 16 Mbit und merke die Ladezeit der 27MB Bilder kaum.
Wie soll ich da ABhilfe schaffen? IE reprogrammieren? Die Bilder mit Dial-up-Links versehen?
Rausnehmen mag ich sie nun nicht unbedingt…
das problem habe unter FF auch und 16 mbit sind nicht unbedingt deeeeer standard ;-) ich werd mal was ausprobieren, was dir ggf. dabei helfen kann.
Doch 16.000-DSL! ;)
Trotzdem ist das echt nervig… offen gesagt.
Aber sach ma, fährst du einen silbergrauen kleinen Audi mit E-HD 7246?
Ach ja, für die drei Stunden, die man hie rkommentiert kann ich damit leben :.-D.
Nö, ich fahre einen schwarzen Mini Cooper mit E-NO 123.
Hmm, der Typ hinter dem Steuer auf der Autobahn Hagen-Frankfurt sah dir verdammt ähnlich aus! ;)
und im stadtkreis heidelberg fährt man standesgemäß “HD-S”. wie sieht’s aus, brauche nach dem diplom eh nen job. willst du hier nicht ne zweigstelle aufmachen? dann kann man die agentur ja schon am kennzeichen… ach ne, blöd!
Ach, wie ich sehen doch irgendwie inzwischen alle aus? Ich sollte mir aus Protest die Haare wieder wachsen lassen.
Ich hatte letztens mal lazy überlegt, nach Münster zu gehen. Irgendwie scheint mir da Brachland für einen gute Designagentur zu sein :-D Und die Stadt ist traumschön.
ne klar – hd in münster. und die haare so schön hoch wie götz alsmann…
in Münster???? die Haare hoch?? Ist der Papst jetzt evangelisch?? Aber HD in Münster??? Kannze Rad fahren, Hd?? Was bitte ist an Münster schön, außer dss es schön klein und schön teuer und schön tiefdunkelschwarz ust?? Die gehen ja sogar am Rosenmontag noch zum Lachen in den Keller. Essen kann man das gut, Uni ist sehr okay (wenn man an einer schönen Uni bis zum Diplom nix gemacht hat) ein paar Häuser sind wirlih schün (aber a Prinzipalmarkt kann man die Mieten nicht bezahlen) und sonst?? Nee HD, lass ma
hahahaha – danke mum – ja das ist münster!
und hd – jeder weiß doch das du deinen haarschnitt beim tazl abgeguckt hast ;-)
Na Frau Schellnack, STraelen ist natürlich DAS blühende Leben, Urbanität pur.
Und was Tazl angeht… tja, man muss Vorbilder haben dürfen.
Also ich persönlich hätte nichts dagegen, wenn du nach Münster kommen würdest. :-)
also, mir sagt münster nicht so zu. zu viele fahrradfahrer, zu wenige parkplätze und eindeutig zu viele polizisten, die dich am kreisverkehr mit stoppschildern beobachten.
Vielleicht sollte ich die Blog-Leser abstimmen lassen, wo nodesign hinziehen sollte :-D
Mein liebes KInd, Straelen ist der Bauchnabel urbanen Lebens. Wir haben auch Fahrräder, wunderschönen alte Häuser, Biobauern wohin du schaust, Leute mit viel Geld und vielen KIndern, Hallands Coffieshops nur einen Steinwurf entfernt, fast so schwarz wie Münster und auch so platt aber mit viel mehr Humor, echt ! Na ja, Niederrhein, muss ja auch. Aber es gibt hier nur wenige Menschen mit deiner Haarpracht, es sei denn, der liebe Gott hat es so vorgesehen. Nicht medizinische bedingte keine Haare sind hier suspekt, das ist sicherlich nicht sehr urban, oder vielleicht wieder auch doch. Steht ja auch nicht jedem so gut wie dir (oder sind es nur die Liebe einer Mutter und die Gewohnheit die mich so reden lassen??) Jedenfalls kenne ich beide Großstädte und – auch wenn man in Münster sicher besser einkaufen kann, jhier lebt es sich unverkrampfter – meistens wenigstens
welches semester ist denn das? drittes? ganz schön krasse qualitätsunterschiede. die ich aber gar nicht so sehr mit digital oder analog in verbindung bringe.
zum thema computer-aided design: das allererste projekt in meinem studium bestand darin, ein plakat im bleisatz zu setzen – meiner meinung nach eines eines der tollsten projekte überhaupt.
zum einen hat es etwas sehr sinnliches mit den bleilettern, farbe und druckpresse zu arbeiten, zum andern wird das auge ganz anders geschult, wenn man selbst die abstände setzen muss, als wenn dies das kerning-programm des rechners macht.
Ja, die Unterschiede sind sehr drastisch, durchweg. Ist an Privatakademien meist so. Es gibt sehr sehr gute Leute und wirklich immer auch einige, die im Designbereich einfach falsch sind.
Bleisatz mag ich auch total. Und ich fände auch gut, wenn es an der Ra eine Möglichkeit gäbe, das zu machen, aber ich glaube, das Equipment ist nicht vorhanden und es wäre auch eher ein Fall für den Typo.Kollegen Schröder. Ist auf jeden Fall gut. Man lernt sehr haptisch die Grundlagen und viele Begriffe wie eben Kerning, Schnitt usw lassen sich bei der Gelegenheit mal prima erklären. Aber wann hast du damit das letzte Mal eine 96-seitige Broschüre gemacht? Die Studenten sollten im dritten Semester nicht (nur) inzwischen eher exotische Satztechnologien beherrschen, sondern vor allem die aktuelle Technik. Wobei ich ja sehr dafür bin, daß man auch in Indesign noch manuell kernt, zumindest in Headlines und bei Versalien. ;-)
Gott, ich wäre eben schon froh, wenn 90% wüßten, WIE und WO man in Indesign automatisches Kernining einstellt, was das eigentlich ist, und warum man es eigentlich echt in vielen Fällen besser gleich wegläßt…
Das ich mal die Worte Straelen und «Urban» in einem Absatz lesen würde, hätte ich nicht gedacht.
Sonst nur Leserin, möchte ich heute mal doch meinen Senf zu dem Thema geben: Letzten Monat habe ich einen frisch gebackenen Diplomdesigner einer Hamburger Akademie vor die Tür gesetzt, weil er unter anderem nach 2 Monaten in unserer Agentur noch immer nicht wusste, wie man mit einem Rechner und den Programmen umgeht. Wenn Abgänger nach mehreren Jahren Hochschule/Akademie nicht in der Lage sind mit ihren Tools umzugehen, dann läuft etwas falsch. Denn ich habe im alltäglichen Arbeiten keine Zeit mich noch den halben Tag neben einen (fertig studierten) Designer zu setzen und ihm zu sagen, wie er seine Sachen umsetzen soll. Dies war zwar nicht der einzige Grund für die Entscheidung ihn doch nicht zu behalten, aber alle Gründe waren auf seine völlig fehlgeleitete schulische Ausbildung zurückzuführen. Natürlich sollte man nicht “nur” auf den PC setzen, aber auf jeden Fall die Funktion vermitteln. (und nicht nur, wie man so ein Ding anschaltet)
@ABE:
das ist natürlich übel … aber hast du dir denn nicht vorher ein paar arbeiten von ihm angesehen? normalerweise sollte man dadurch doch einen kleinen eindruck davon bekommen, wie qualifiziert jemand ist … das ist zwar keine garantie, aber dadurch kann man solche fehlentscheidungen doch eingrenzen.
Christoph, an Arbeiten aus einer FH/Akademie sieht man wirklich nicht, was der- oder diejenige faktisch am Alltag am Rechner leistet und wie die Vorbereitung auf den Agenturalltag aussieht. Ich kenne da Studenten mit sehr vielversprechenden Mappen, die nicht in der Lage sind, eine PDF zu schreiben oder Vektorartwork in Photoshop basteln oder ratlos vor Indesign hocken. Es ist nur leider eben so, daß Design zwar definitiv im Kopf entsteht (dein Hauptwerkzeug also deine Kreativität ist), aber die Umsetzung eben meist auch dazugehört.
Hallo Christoph! Wie HD schon sagte, ist es oft nicht zu vergleichen, was man an Mappe vorgelegt bekommt und im späteren Alltag erlebt. Die Mappe zeigt ja nur, wie viel Mühe sich jemand dafür gegeben hat und welche Einfälle da kommen. Bei “Frischlingen” sieht man oft noch das, was der Dozent an Hilfeleistung gegeben hat, hier in Hamburg gibt es sogar eine unabhängige Mappenberaterin, die zur Not auch noch die Mappe mit dem “Bewerber” überarbeitet.
Aber oftmals ist es nicht nur die Schuld der Schule, sondern auch des Schülers selber. Auch die verklärte Sicht gen “ich mach was kreatives”-Himmel lässt einen in der Agentur mit dem üblichen Tagesgeschäft, Vorgaben, kleines Budget, Kundengeschmack usw. schnell gegen eine Wand laufen. Was wird denen während des Studiums erzählt? Oder ist das einfache Angst vor der Wahrheit?
Die Schulen sind technisch oft nicht so weit, zumal sie auf fest installierte Systeme setzen und nicht auf Mobillösungen.Jeder Student braucht ein 17″ PB und fertig.
Die Schüler selbst sind mitunter zu träge, noch in so einem Schul-Modus, wollen gefüttert werden, statt selbst zu lernen. Man sollte sie alle mal ein paar Semester BWL, Jura oder Medizin machen lassen, dann haben sie den Modus gefressen und können relaxed mit Designstudium klar kommen.
Und wir Dozenten, gerade bei kleinen Schulen, sind zu sanft, zu human. Manchmal denke ich, ich würde den Studenten einen größeren Gefallen tun, wenn ich so kaltschnäuzig und fordernd wäre wie eben die Dozenten in den oben genannten Bereichen. Was bei uns in BWL abging, war ja teilweise nicht mehr heilig. Aber man hat eben genau deswegen hart gearbeitet.
Ich habe Leute bei mir im Seminar gesehen die konnten keinen runden Kreis mehr mit der Schere schneiden, alle sitzen nur noch vor der dummen Kiste und denken die wird es schon richten –. Also wer es nicht mit der Hand und Kopf arbeiten kann, sollte es erst garnicht mit dem Computer erst versuchen als Designer.