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FH DORTMUND DIPLOM

Ich bin nur durchgehuscht, weil ich eigentlich hauptsächlich Sylvia besuchen wollte, und hab leider auch keine Photos gemacht (zu heiß, um die Kamera mitzuhieven)… aber bei den Diplomen an der FH Dortmund ist mir aufgefallen, dass die RA sich mit den Diplomen dort nicht nur messen kann, sondern einige Arbeiten dabei waren, die ich als beratender Dozent schon in der Ansatzphase als zu leichtgewichtig abgelehnt hätte, weil sie eher Semesteraufgaben-Umfang hätten aus meiner Sicht. Das ist keine Kritik an den Arbeiten an der FH – im Gegenteil, einige Arbeiten, darunter auch das Buch über polnische Wohnverhältnisse von Sylvia selbst, das völlig zurecht eine 1,0 bekommen hat – sind wirklich gelungen und bei den Diplomen an der RA gibt es immer wieder AUCH Arbeiten, die ich a priori abgelehnt hätte :-D. Was ich nur schön finde ist, dass unser Konzept aufgeht. An der RA gibt es zwar einen Mappentest, der aber deutlich weniger ridige ist als der an manchen FHs. Wir machen diesen Mangel an Selektion am Anfang aber spürbar wett durch die intensivere Beratung der Dozenten und die in den letzten Jahren steigenden Ansprüche an die Studenten, die auch von sich aus keine Diplome mehr machen wollen, die «nur» ein Corporate Design oder eine Werbekampagne darstellen, sondern die selbst mehr und mehr etwas besonderes auf die Beine stellen wollen. Obwohl am Tag der offenen Tür gestern in Schwerte auch nicht immer die besten Arbeiten gezeigt wurden (was verständlich ist, es wurden u.a. Arbeiten aus den ersten beiden Semestern gezeigt, um die Entwicklung der Studenten und aktuelle Ergebnisse zu zeigen – und für zweites Semester waren da, gerade auch bei den Photographen, wunderbare Sachen dabei), wird im direkten Vergleich beim TdoT und der Diplomzeigung in Dortmund klar, dass die Ruhrakademie sich auf dem richtigen Kurs befindet – und das großartigerweise vor allem auch durch das aktiven Engagement einiger Studenten, die einfach von sich aus geniale Dinge auf die Beine stellen. Es gibt bei mir immer das Bedauern, dass ich als Studienabrecher nie wirklich als Professor an einer FH arbeiten kann, obwohl ich langfristig nur noch lehren auch sehr spannend fände… aber solche Momente, wo man sieht, dass man als Privatschule auch sehr sauber mithalten kann, sind dann doch und gerade prima :-D.

15. Juli 2007 18:51 Uhr. Kategorie Leben. Keine Antwort.

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