
Ich habe die wirklich große Freude gehabt, neben Sabine an Huef (FH Dortmund), Dirk Fütterer (FH Bielefeld) und Silke Löhmann/René Weynand (Oktober Design) die Bücher mitauswählen zu dürfen, die die FH Dortmund auf der kommenden Frankfurter Buchmesse präsentieren wird. Es gab viel schönes zu sehen, eine tolle Vorbereitung durch das Studententeam (in dem nicht zufällig Schatzsucher und Reflektor-01-Macher auftauchen… die engagierten Leute sind immer die gleichen, oder? Klasse!), eine konstruktive Diskussion am Ende und vielleicht war am Ende alles einen Hauch schnell vorbei, aber nächste Woche ist ja schon wieder FH Dortmund (Diplomshow), dann sieht man sich hoffentlich wieder.
Ich habe natürlich die «echte» Kamera zuhause gelassen, weil ich zu faul war, die 5DII mit mir herumzutragen. Schöne Gelegenheit,die Kamera von 3GS einmal einzuweihen. Allerdings ist die iPhone-Kamera leider auch mit Auto-Weißpunkt noch nicht auf Mischlicht vorbereitet, deshalb haben die Bilder alle einen etwas unschönen Warm/Kalt-Verlauf – und sind auch sonst etwas rauschig. Trotzdem: Um mal schnell einen Blick auf ein paar aktuelle Bilder aus dem Dortmunder Schaffen zu werfen, reicht es euch hoffentlich….
Hier gibts übrigens bessere Photos von der Jurierung auf dem Blog der Studenten.







Ich bin ja ohnehin ein Fan von Anette Bohn und dieses Buch zeigt wieder, dass Sie Photo ebenso gut kann wie Layout. Toll.


Eine völlig geniale Idee.







Bahnbrechend professionell, großartige Photos und professionelles, liebevolles Layout: Maurice Kohl. Wunderbares Buch. Würd ich sofort kaufen. Völlig runde Sache, die hoffentlich einen Verleger findet.








Sehr schöne Arbeit, der man sofort ansieht, dass sie bei Xuyen Dam entstand.





Großartig, dass diese Photos in DORTMUND entstanden sind, oder?



Nochmal Daniel Hofer. Sehr klassische Photographie, schöne Verarbeitung und ich mag mag mag die müden Gesichter der Leute.











Eins von drei China-zentrischen Büchern von Yolanda vom Hagen. Da hat offensichtlich jemand Feuer gefangen für das Land.





Nicht perfekt umgesetzt, aber wahnsinnig witzig und schön illustriert: Das Guerilla-Selfmade-Kit gegen den Schilderwahn, komplett mit Sprühfarben und USB-Stick mit Vorlagenbildern zum eigenen Bilderverschönern.







Ein Musterbuch mit OTF-Font. Sehr schönes, smartes Projekt.








Minimalismus extrem: Das Schwarz/Weiß-Lexikon.







Ein Photograph, dessen Namen ich mir sofort notiert habe: Ein smartes, perfektes, schönes Buch von Sebastian Mölleken, der zeigt, das ein klares Konzept nicht langweilig und monoton werden muss, im Gegenteil. Wunderbar produziert, schöne Bilder, und fast völlig frei von Pott-Kitsch. Respekt!













Typographisch mutig, tolle Illustrationen mit Mut und Liebe, gefiel mir sehr gut: Hänsel und Gretel modern reinterpretiert. So fesch können alte Märchen sein.



Nochmal China, nochmal Yolanda, sehr schöne Einzelphotos.




Martina hat sich aus aller Welt gebrauchte Seife schicken lassen. Wunderbare Idee, die sich – zusammen mit Seife – eigentlich perfekt als Geschenkbuch eignen würde. Und tatsächlich spannend zu «lesen».




Und nochmal China, diesmal ein Photoband über Chinesen, die in Deutschland leben.







Schöne Arbeit über einen Aufenthalt in Melbourne, der in Form von einzelnen handgemachten Postkarten erzählt wird. Tolle sympathische Zeichnungen, unangreifbar individuell.




Eines der vielen minimalistischen Bücher, das eine einfache Ausgangsidee einfach immer und immer wieder weiterspinnt, ästhetisch absolut überzeugend, 250° Weiss hat einen feinen Humor.








Noch eine schöne Idee: NRW erfahren anhand öffentlichen Nahverkehrs. Schöne Photos, sehr schöne Dokumentation, die sich mit ihrem rotzigen Stil oft gestalterisch sogar mehr traut als das an sich ja auch sehr feine Buch selbst.



Hier tu ich mit den Bildern dem select/deselect-Buch leider sehr unrecht. Typographisch reduziert und trotzdem spannend gemachter Rückblick auf ein Jahr von Tim Loffing, großes Kino… man kann sich in den Details dieses kleinen Büchleins wunderbar verlieren.


















Der Hammer: Emsig stellt (feine) Schriften vor, indem es sie zu Näh- und Stickpattern deutet. Liebevoll, klug, auf jeder Seite überraschend und trotzdem zurückhaltend. Ein Magazin, das es eigentlich echt geben sollte. Ich würde es jedenfalls kaufen. Sehr sehr schönes Ding. Eigentlich einen Vortrag bei der Typo wert…









Das war’s in aller Kürze und schlechter iPhone-Qualität. Ich bin sicher, auf dem Blog der Buchmesse-Macher finden sich bald VIEL schönere Bilder. Die Jury war sich bei den meisten Sachen sehr einig und ich zumindest hatte einen Riesenspaß, wenn ich am Ende eigentlich noch gern was geplaudert hätte, schade, so schnell aufbrechen zu müssen.
Vielen Dank für die Einladung und viel Erfolg in Frankfurt.
11. Juli 2009 16:59 Uhr. Kategorie Design. Tag Studium. 25 Antworten.
Die Arbeiten von Sebastian Mölleken und Maurice Kohl sind deinen Fotos nach zu urteilen meine Favoriten. Wirklich klasse Arbeiten dabei!
Die Photos sind natürlich schrecklich – wobei ich finde, dass die Kamera von 3G zu 3GS ja schon einen echten Quantensprung gemacht hat, keine Frage. Und mit dem Mischlicht hätte auch eine Spiegelreflex ihre Probleme gehabt. Für eine Handycam okay, aber das wird den Arbeiten natürlich nicht gerecht, da müssen wir auf die Photos des Studententeams warten. Aber eine grobe Vorstellung bekommt man, hoffe ich. Ich finde in den letzten Jahren sind die Arbeiten an der FH Dortmund sehr viel besser geworden, was sicher nicht zuletzt auch auf die Leistung von Dozenten wie Sabine an Huef, Xuyen Dam (der leider nach München wechselt, ein echter Verlust für Dortmund, wie ich als Außenstehender finde…) und Stefan Claudius (von dem ich aber jetzt nur ein zwei Arbeiten kenne) zurückzuführen ist.
Nice!
Das Buch, was mir spontan am besten gefallen hat, hat die wenigsten Bilder abbekommen. ;) Select/Deselect schaut wirklich spannend. Und die mutige Typo bei Hänsel und Gretel find ich wirklich toll. Allein aus dem Grund, dass man (besser gesagt ich) viel zu viel Scheu hat, auch mal so mit der Schrift umzugehen.
select/deselect war, wie geschrieben, toll – nur leider sind die photos alle verwackelt. Ich war auch zu busy, es tatsächlich zu lesen und hab nicht ans knipsen gedacht. Das ist mehrfach passiert :-D
Und von der Typo bei H&G waren wir – eben weil sie mutig war – alle ganz angetan. Mehr Illustrationen am Ende wären gut gewesen, es wirkte so, als sei am Ende keine Zeit mehr gewesen.
[...] Fotos und eine kleine Review findet ihr auch noch auf Jurierungs-VideoHD Schellnacks [...]
Hänsel & Gretel ist mein Favorit. Die Typo sitzt wie eine Ohrfeige und die Illustrationen sind einfach klasse.
H&G war toll. Überhaupt recht viele gute Arbeiten dabei, wobei mir auffällt – generell bei Studentenarbeiten – dass es weniger und weniger realen Bezug gibt. Es gibt einige Arbeiten, die eine Brücke zur echten Welt haben und nicht selbstgewählte Projekte – die sind dann aber prompt auch etwas blutleer – und ansonsten sind es oft eher selbstausgedachte Arbeiten. Was ich als Dozent auch gut fand und forciert habe – weg von öden Corporate-Design-Diplomen – aber inzwischen ist der Trend so ausgeprägt, dass man sich fast nach etwas sehnt, was mit dem eigentlichen Beruf wieder ein bisschen mehr zu tun hat. Nicht durchgehend, aber nicht jedes Diplom muss ja unbedingt ein selbstgestelltes Projektthema sein, oder?
Naja, das wird sich mit dem Bachelor noch so nachhaltig ändern, dass ich mich in zwei Jahren wahrscheinlich nach üppigen Designbüchern mit freien Themen zurücksehnen werde…
Naja man kann es vielleicht so sehen: Als Student hat man noch einmal die letzte Möglichkeit das zu machen was man will und wo man seine Stärken sieht und das will man in seiner Abschlussarbeit unbedingt zeigen. Wenn jemand sau gut Illustrieren kann, soll aber ein Jahresbericht für die Deutsche Bank gestalten wirds schwer. Mein Bachelor liegt kaum ein Jahr zurück und ich konnte mein Thema frei wählen. Es gab auch auch viele die sich direkt ein Thema vom Professor haben geben lasen, dass waren dann meist CI’s für externe Firmen. Was mann aber, wie ich finde in seinem Beruf oft genug machen muss. Langweilig.
Gebe ich dir absolut recht – und hab meine Diplomanden ja auch in diese Richtung bekräftigt. Diplom ist Abenteuer, Reise, Showcase.
Aber so geballt ist es dann zumindest seltsam, wenn die Arbeiten so wenig Saugnäpfe an der echten Welt haben, sondern oft fast autistisch wirken. Einerseits toll, weilman sehr freie, kreative, kraftvolle Arbeiten sehen kann, andererseits hat man ja fast ein schlechtes Gewissen, als Arbeitgeber dann mit Alltagsaufgaben zu kommen :-D
Ich meine übrigens auch gar nicht Corporate Design (du meinst Design, nicht Identity, oder?). Obwohl CD alles andere als langweilig ist, es ist nur sehr prozessual und eigentlich mehr Strategie/Beratung/Politik als Grafik. Und Durchführung. Mir geht derzeit sehr durch den Kopf, dass die normale Schiene – CD Agentur macht eine Art Manual und andere Agenturen setzen es dann im Alltag um – gar nicht gut ist, weil so viel Feedback und Detail verloren geht. Ich mag es ja sehr, selbst ein CD langfristig zu betreuen, weil man viel feingranulierter und spannender damit arbeiten kann und nicht einfach am Reissbrett ein CD macht, kassiert und es dann vergisst, sondern etwas macht, womit man selbst arbeitet und es entsprechend liebevoll gestaltet. Und aus der Praxis auch fein-tunen kann.
Ich meinte aber eher Design, dass in der Realität hängt, sozial ist – es muss ja kein CD sein, sondern etwas, was sich nicht so sehr mit dem eigenen Kopf beschäftigt, nicht so autistisch ist.
Was keine Kritik an den Arbeiten oben ist, die ich alle sehr mag – sondern eine auch recht vage Überlegung über Arbeit an Universitäten und Design. Es ist etwas beängstigend, ganz generell und unabhängig von den Sachen oben, wenn Design so das Interesse an der echten Welt verliert und so sehr versucht, Kunst zu sein. Das ist spannend und ein wichtiges Ding im Studium – absolut!!! – aber wenn man es bei allen Diplomschauen sieht, dann wird es auch etwas besorgniserregend. ich glaube, Kunst – oder Kunst mit den Mitteln von Design – wird ein wichtiger Aspekt von Design in der Zukunft sein und durchaus auch in jedem Fall ein Markt. Aber etwas mehr soziales, etwas mehr Zukunft… und ab und zu auch mal was ganz pragmatisches (aber eben TOLL pragmatisches, weißt du, mit der Energie der künstlerischen Arbeiten, nur im Dienst von… irgendetwas außer dem Designer selbst)… das stelle ich mir eben auch spannend vor vielleicht einen wichtigen nächsten Schritt, bevor wir uns mit Arbeiten, die schön sind, aber nichts sagen, anfangen zu langweilen.
Was toll ist, auf der anderen Seite, wie die Qualität der meisten Arbeiten wirklich Jahr um Jahr besser ist. Typographie, Handwerk, da gab es ganz viele Sachen, die echt großen Spaß gemacht haben.
Ich glaube das es einem Studenten noch sehr viel mehr Spaß machen würde, eine Abschlussarbeit zu gestalten, die nicht völlig sinnfrei ist, sondern auch noch einen Nutzen bringt. Etwas was in tausendfacher Auflage gedruckt und genutzt wird. Nur muss man an so etwas erst einmal ran kommen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Ein völlig sinnloses Thema hätte mich nicht gereizt völlig ohne Ufer und Grenzen. An meiner Hochschule hingen Abschluss-Themen aus mit einer detaillierten Beschreibung. Wer wollte konnte zuschlagen und eine Arbeit anfertigen mit Nutzen. Ein Kommilitone hat z.b. einem Senioren Heim ein neues visuelles Gesicht gegeben. Ich glaub die Hochschulen sind auch gefragt wenn es darum geht Themen für Studenten anzukarren. Warum man aber dazu getrieben wird unbedingt ein Buch als Abschlussarbeit zu gestalten ist mir ja völlig schleierhaft. In Bielefeld ist das glaube genauso. Gibt es doch viel interessantere Sachen die man bedrucken, gestalten, illustrieren kann. Kann aber auch sein das ich da falsch informiert bin.
Bei dieser kleinen Diskussion kommt mir wieder das Bachelor vs. Diplom Thema in dem Sinn, aber davon will ich lieber nicht anfangen, wäre aber trotz dem interessant hier Meinungen zu hören. Ich bekomme direkt Wut wenn ich im Spiegel Diskussionen darüber lese. Professoren reden alles schlecht, vor allem jetzt, wo die ersten an der Klippe stehen und ins Arbeitsleben springen.
>Nur muss man an so etwas erst einmal ran kommen.
Ja. Eine meiner Ex-Studentinnen ist da ja massiv von einem Kunden/Partner im Stich gelassen worden und konnte ihr Diplom verschieben und neu planen. Es ist immer gefährlich. Auch, weil zu viele Kompromisse, die es in der echten Welt nun einmal gibt, das Diplom echt versauen können :-D.
Aber – und es soll ja nicht die Regel sein – es ist natürlich auch spannend und für den Studenten eine enorme Erfahrung. Es gibt solche Beispiele ja. Und ich rede auch wirklich nicht unbedingt von einem CD oder eine Broschüre für ein Rentnerheim oder einer Kampa für ein NGO oder sowas – sondern einfach auch wieder Themen, die weniger der eigene Bauchnabel sind und mehr mit Welt zu tun haben. Die Industriedesigner machen es oft vor: Zukunftsorientiert, Weltorientiert, umsetzbar und trotzdem nicht brav, sondern futuristisch.
Ich würde als Dozent mit meinen Studenten auch nicht für ein Rentnerheim ein Logo entwickeln wollen, das ist mal als Semesterübung spannend, aber als Diplom zu klein. Aber gut, inzwischen haben Diplome ja teilweise ohnehin nur noch 44 Seiten Umfang :-D. (Ich finde immer, Diplome müssen qualitativ gut sein, aber auch irgendwie mehr sein als eine 6-Monate-Arbeit. Womit wir aber DEF bei BA/MA vs. Diplom bin.
Den aktuellen Spiegel dieser Woche habe ich noch nicht gelesen – was wurde da schlecht geredet? (Ich gehöre im Grunde selbst zu den Leuten, die dem BA/MA auf den ersten Blick nicht allzuviel abgewinnen können, wobei ich denke, mit etwas Trickserei kriegt man auch dort ein gutes Studium hin, gerade im Design).
Ich finden den Artikel leider gerade nicht, das war vor ein paar Wochen auf Spiegel Online. Ein Professor hatte gekündigt weil er das BA/MA Prinzip nicht mit sich vereinbaren kann. Der BA hat 6 Semester Regelstudienzeit das Diplom 8. Wovon schon ein Semester für die Diplomarbeit draufgeht und an einigen Hochschule für ein Praktikumssemester was beim BA Zulassungsvoraussetzung ist. Wären wir wieder bei 6 Semestern. Viele meiner Kommilitonen sind nach wie vor im Bachelorstudiengang und reißen das 8 Semestern gerade runter. Von daher sehe ich den BA so gut wie gleichwertig an. Ein 10 Semester Studium ist nach wie vor möglich. Man hätte sich bei uns in alle Wahlpflichtfächer setzen können. Ein Diplom hätte ich mir gewünscht aber nur weil der BA keinerlei Anerkennung findet. Mit etwas Trickserei kann man auch seine BA-Arbeit ohne weiteres auf ein halbes Jahr ausweiten. Im Design ist es glücklicherweise so das das eigene Showcase der Eintritt ins Leben ist und nicht das Zeugnis / Abschluss. Von einigen hab ich schon gehört das der BA als eine Art bessere Ausbildung angesehen wird. Bei so etwas dreh ich frei, ganz ehrlich, wer sich mal im Studium den Allerwertesten mit Wochenlangen Theorie gelerne aufgerissen hat, Projekte mit 12 Man Besatzung, halbes Jahr Zeit durchgemacht hat weiß das es eben keine bessere Ausbildung ist. Was dann der Master mit noch einmal zwei Semestern sein soll ist mir völlig Schleierhaft, ein Wissenschaftliches Kaffeekränzchen mit Hobby-Autoren und angehenden Doktoren? Das internationale Gefasel hängt mir auch zu den Ohren raus, ich bin weder Auslandsorientiert noch kann ich gut Englisch. Das mag für einige wenige Studenten zutreffen aber für eine Vielzahl sicher nicht. Gut finde ich das BA/MA Prinzip auch nicht aber die angehenden BA als schlechter anzusehen halte ich für falsch.
Architekten bekommen nach dem Studium nicht einmal eine Bauvorlageberechtigung (was man braucht um ein Haus bauen zu lasen). Trotz abgeschlossenem Studium darf man teilweiße nicht mal die Berufsbezeichnung Architekt führen. Weil die Architektenkammer den BA nicht anerkennt. Bullshit!
Vielen Dank für Ihre Kommentare und Zusammenfassung.
Ja leider ist das so. Typografisch ist das immer so eine Sache. Als Fotograf, bzw. ich als Fotografin hatte nur wenig Zeit da neben meinen Mamutprojekten noch mit Grafikern zusammenzusitzen. Naja ich habe es teilweise schon gemacht, jedoch kam man wie man leider an der eher langweiligen oder eher klassischen Gestaltung erkennen kann nicht soviel bei rum. Das ist sehr schade und Fotografieprofessoren sind halt noch lange keine Typografen und umgekehrt. Auch wenn es natürlich zu 90% meine Schuld ist, sollte in der Fh trotzdem die Zusammenarbeit noch mehr forciert werden, damit so typografische Wildsäue wie ich eine bin, nicht auf der Strecke bleiben und die Bücher dann leider auch. Selbst wenn ich etwas nach bestem Wissen und Gewissen gemacht habe ist es dann doch sehr schade. Bleibt nur zu hoffen, dass sich Verleger das Buch anschauen, die Typo wegdenken können und dann doch noch etwas daraus machen wollen, weil Sie sich ein anderes Layout vorstellen können. Oh Gott wie arm:-)
Naja vielen Dank nochmal!!
@Yolanda: Danke für das sehr nette Feedback und die schöne relaxte Haltung zu deiner eigenen Arbeit und der Fähigkeit, deine Arbeit als Photographin und die als Layouterin auch getrennt zu betrachten. Du hattest drei Bücher eingereicht, die photographisch trotz des an sich immer gleichen Themenkerns – China – sehr unterschiedlich waren und alle drei waren photographisch spannend, so dass eine Auswahl auch sehr schwer war. Ungeachtet der Typographie ist es doch erst einmal toll, so einen Output, so eine Arbeitswut zu sehen, drei so unterschiedliche Handschriften von einer Person, drei so ambitionierte Projekte. Das ist schon enorm!
Meine Anmerkung richtet sich insofern auch nicht als Kritik an die Photographen, die ja alle ihr bestes tun, sondern ist mehr… eigentlich gar keine Kritik… sondern eher eine Anregung an die FH, hier mehr zu tun oder mehr zu helfen. Entweder machen die Photographen ihre Bücher nicht selbst (wwwäääären ja spannende Projekte für die Designkollegen, fände ich), oder es gibt ein bisschen mehr Typounterricht. Denn so machen viele Kleinigkeiten im Satz dann eben doch den Eindruck etwas kaputt. Und in den meisten Fällen wäre das echt mit einigen Handgriffen vermieden gewesen.
Wobei man sagen muss: ja nur, wenn es darum geht zu entscheiden, ob ein BUCH als ganzes gut oder schlecht oder für eine FH vorzeigbar ist, wo es eben unweigerlich um die Summe aller Elemente geht – - – an deiner Arbeit als Photographin rüttelt das ja keine Sekunde, ich glaube, von den Photos waren alle sehr angetan. Und dass du jede Menge Liebe und Arbeit investiert hast, ist doch auch greifbar. Wenn ich an der Typographie herummeckere, dann, weil man als Designer natürlich unweigerlich Erbsenzähler ist ;D.
@Philipp
Ja, da stichst du ein Wespennest an.
Ich habe – wie bei so vielen Dingen im Leben – keine ganz klare Meinung zum BA/MA.
Zum einen ist das Ding nun mal Tatsache und man wird damit leben müssen und das beste draus machen. Es kann in der Theorie Vorteile bringen – europäische Einheit, Unitausch und und und – in der Praxis macht sich davon wohl noch nicht so viel bemerkbar. Die Zeit wird zeigen, was man dieser Form abgewinnen kann. Noch scheint das Modulsystem, der höhere Leistungsdruck, die kürzere Zeit usw. eher Probleme zu machen – und die Ergebnisse am Ende des Studiums sind im Hinblick auf die Qualifikation nicht gleich. Was in zehn Jahren natürlich irgendwie wieder egal sein wird. Man muss es sich vorstellen, als würde ein Gymnasium in eine Gesamtschule umformiert.
Auf der anderen Seite habe ich von Studenten und auch Dozenten noch nicht viel gutes über den BA/MA gehört.
Ich mag naiv sein, aber ich glaube nicht, dass 6 Semester reichen um ein guter Designer zu sein. ACHT sind schon wenig :-D. Design ist nicht BWL, sondern ein Fach, wo man sich «entdecken» muss, so esoterisch das klingen mag, sich ausprobieren, scheitern, wiederaufstehen, einen Stil finden und zugleich auch eine Menge kalter Technik und Wissen meistern. 6 Semester klingt für mich insofern mehr nach Ausbildung zum GTA als nach«Designer». Ich fürchte, wir werden eine Flut sogenannter Designer haben, die kaum in der Lage sein werden, Indesign richtig zu bedienen – das können heute schon die meisten Diplomdesigner kaum. Auch die Tatsache, dass demnächst MEHR Designer am Markt sind als ohnehin schon jedes Jahr aus den FHs kullern macht mir Sorgen – wie soll man da Qualität sicherstellen? Es wird ein noch härteres Hauen und Stechen am Markt geben, noch mehr Neo-Designer, die für wenig oder kein Geld arbeiten, noch mehr Ausbeutung, noch mehr Preiskampf in der Branche. Ich selbst finde, die Zeit ist reif, an den FHs eher deutlich härtere Notenvergaben und Studienanforderungen zu setzen und schon in den ersten Semestern mehr zu sieben – statt dessen kriegen teilweise Arbeiten eine 1,0, die weit von dieser Qualität entfernt sind, weil viele Professoren schon eine 2,3 als schlechte Note sehen und einfach, ehrlich gesagt, zu nett zu ihren Studenten sind. (Was ich ja verstehen kann – aber es hilft ja nichts, wenn die Leute dann keinen Job kriegen, oder? Und die Fachhochchulen sich mit 1er-Arbeiten, die jede bessere Agentur nicht gut finden kann, auch disqualifizieren als Talentpool).
Wenn du sagst, ein 10-Semester-Studium ist immer noch möglich, hebelst du natürlich den Sinn des BA aus, der das Studium ja verkürzen wird. Ich glaube, sicher, es wird immer Leute geben, die ihre Studieninhalte selbst wählen, die nebenbei viel lesen, Praktika machen, selbst arbeiten und üben und jede Menge Kraft investieren und mit einem großartigen Portfolio und vielleicht schon den ersten Kunden oder sogar Preisen an den Markt kommen. Wird es immer geben. Und dann ist egal, ob Diplom, BA, Privatschule oder FH oder totaler Quereinsteiger… solche Leute, die gut sind, die ein Auge haben, die was können,die hart an sich arbeiten, werden IMMER gut sein und IMMER Jobs kriegen oder sich durchsetzen. Wie in jeder Branche sind nur fünf von 100 Designern wirklich RICHTIG gut – und die 5% müssen keine schlaflosen Nächte haben.
Aber die Tatsache, dass man wieder zu einer früher mal hoch geschätzten Sache, die inzwischen seltsamerweise in Verruf gekommen ist, zurückkehrt – einem LANGEN Studium (nicht aus Bummelei, sondern weil man lernt :-D), und sozusagen den BA künstlich zum Diplom alter Bauart hochjazzt, ändert ja nichts daran, dass die Leute, die in drei Jahren fertig sind, eigentlich keine solide Bildung in sich haben.
Dazu kommt, dass die FHs nur einen bestimmten Prozentsatz an BA in den MA übernehmen dürfen – 20% glaube ich? – und sozusagen bürokratisch eine der feinsten Sachen versperrt ist für die Dozenten: Mitzuerleben, wie Leute über vier Jahre wachsen und gut werden, vom ersten Semester bis zur Abschlussarbeit. Ich habe diese Entwicklung bei einigen meiner Studenten ja mitgekriegt, und… das ist enorm wichtig und macht einen riesigen Spaß, dabeizusein und diesen Prozess zu begleiten.
In dem Kontext: Du ziehst das Diplom von der Studienzeit ab und sagt, ein oder zwei Semester gehen ja eh weg von der Studienzeit, weil man da Diplom macht. Ich kann für keine FH sprechen, aber zumindest an der RA war die Diplomzeit sicher die, in der die Studenten AM MEISTEN gelernt haben, weil sie intensiv – und intensiv beraten – mit hohem Druck ein großes Projekt stemmen mussten. Sicher, eine Abschlussarbeit von 44 Seiten ist keine ernsthafte Aufgabe, aber wenn du 300 oder 600 Seiten produzierst, HAST du am Ende dieses Jahres mehr gelernt als abstrakt in all den Jahren davor. Du bist gewachsen. Das finde ich enorm wichtig.
Zwei Semester Master sind da leider kein Gegengewicht. WÄRE es, wenn man es durchgehend also sozusagen als Diplom-Jahr betreiben würde, aber so läuft der Hase ja leider (noch) nicht. Die Idee der Masterclass, wo man bei einem «Meister» ganz intensiv lernt und den letzten Schliff kriegt, die fehlt beim MA irgendwie, dabei liegt sie so nahe.
Ganz praktisch:
Bei Jobvergabe gehe ich nach Mappe. Ich kenne Designstudenten, die würde ich im 2. Semester sofort einstellen, ich kenne Designstudenten, denen würde ich nach dem Diplom noch mal eine Ausbildung oder ein erneutes Studium nahelegen, weil sie viel zu wenig können. Da gibt es Abstufungen zwischen, wenn etwa jemand generell gut ist, aber im Satz in InDesign noch eine Tröte ist, oder wenn jemand ein Typo-Ass ist, aber keine Ahnung von Konzeption hat und so weiter… am Ende entscheidet die Person, die Mappe, das Wesen des Einzelnen. Gott sei Dank geht das in Design so. Jeder kann sozusagen über seinen Bildungsweg hinauswachsen, wenn er nur will. In anderen Studienfächern ist das etwas kritischer.
Insofern kann ich mir durchaus vorstellen, einen BA einzustellen, wenn seine Mappe wirklich gut ist und er gut ins Team passt.
Aber ich glaube schon, dass 8 Semester besser als 6 sind und ich bin leider altbacken genug um zu glauben, dass man mindestens ein Jahr an der Abschlussarbeit sitzen sollte, um sie richtig rund zu machen (es sei denn man ist extrem schnell/gut).
Insofern kann ich die Architektenkammer gut verstehen und finde sehr schade, dass die BA/MA-Einführung so derart an der Realität und den Vertretern der Arbeitgeber (die es im Designbereich einfach absolut richtig gibt, mit wem soll die Politik da also auch sprechen… anderes und leidiges Thema) vorbeigeplant wurde. Architekt in drei Jahren? Sorry, das ist doch albern. Ich kann jede Firma verstehen, die hier sehr kritisch einstellt und in der Architektur ist das mit der Mappe eben nicht mehr SO einfach, gerade bei großen Büros ist der Abschluss an sich eben auch wichtig. Den die FHs mit ihrer Hochnoten-Politik aber sowieso auch zunehmend entwerten.
Es ist so: Es wird immer leichter, ein Abitur zu bekommen. Was nebenbei bedingt, dass alle Abschlüsse UNTER Abi unnötig entwertet werden. Entsprechend mehr Leute studieren. Entsprechend überfüllt sind die Studiengänge, worunter in vieler Hinsicht auch die Qualität der Lehre leidet. An den Unis wird es zugleich immer leichter, am Ende einen guten Abschluss zu bekommen. Was ja utopisch toll ist, wir alle werden Hochschulabsolventen. Nur… die Noten werden ungeachtet der Qualität besser, einfach weil nicht fair benotet wird, sondern auch am Schluss teilweise nur ein oder zwei Leute über die Note schauen und da unglaublich geschindludert wird. Eine der Sachen, die ich an der RA super fand: Am Ende vergibt eine intensiv diskutierende Jury von 12 Leuten die Note und um die Note müssen Student und betreuender Dozent teilweise echt kämpfen. Das macht die Noten dort zumindest im oberen Bereich ehrlicher – im unteren sind die Leute dort allerdings auch zu nett, es fällt leider fast niemand einfach mal durch.
Am Ende rennen also nur Leute rum, die Noten zwischen 1 und 2 haben – ungeachtet einer neutralen Qualität ihrer Leistung – und der Arbeitgeber muss halt entscheiden, wem er die knappen Arbeitsplätze gibt. Was, ehrlich gesagt, die Jobvergabe eher schwieriger macht, weil man mehr Crap rausfiltern muss. Besser wären weniger aber rundherum deutlich besser qualifizierte Absolventen. Die, die es schaffen, würden dann wenigstens einen Job kriegen und der perfide Preisk(r)ampf in der Branche wäre vorbei, weil HartzIV-subventionierte quasiarbeitslose Designer nicht jeden Auftrag für 200 Euro erledigen würden. Das klingt uncharmant – aber unterm Strich wären wir auch nicht gut dran, wenn jeder, der Arzt werden will, es auch schafft. ICH jedenfalls hätte dann Angst, in ein Hospital zu gehen … oder noch mehr Angst als ohnehin schon :-D. Beim Design ist es aber fast so. Wer das Studium beginnt muss schon sehr sehr mies sein, um nicht irgendwie durchzukommen. Der BA wird das NOCH weiter vereinfachen und NOCH mehr Designer auf den Markt spülen.
Was soll ich daran gut finden?
Hallo Herr Schellnack,
Rumgemeckere bringt mich weiter! Wer keine “konstrucktive Kritik” annehmen kann, ist meiner Meinung nach, in diesem Studiengang fehl am Platz. Lernen kann nur der der ausprobiert und sich die Erfahrungen und Vorschläge anderer anhört.
Ich hoffe man sieht sich auf der Diplomschau. Schauen Sie doch mal im Raum 311 vorbei. Wie wärs mit kleinen chinesischen Häppchen:-)
MfG
Oh Oh, das ist in der Tat ein Wespennest. Nur frage ich dich, was soll man tun? Versetz dich in die Lage eines Studenten, eben fertig geworden und jeder schimpft und flucht über den Bachelor: “Das gute alte Diplom, das war noch was” …meine Oma kann es nicht mal vernünftig aussprechen (Bachelor). Da verliert man den Mut. Ich kann es auch nicht ändern das es ist wie es ist, hoffe aber auf eine faire Chance.
Im Grunde muss ich dir heimlich recht geben, will es aber irgendwie doch nicht.
Hinzu kommt noch das es neuerdings Studiengebühren gibt. Auch hier mal wieder in die Lage des Studenten versetzen: Du studierst, gibst dir Mühe, willst es schaffen! Deine Eltern sind arm und du musst dir das Studium mit Barfög und Studienkrediten zusammenkratzen. Dann lässt dich die Hochschule noch einfach so durchfallen weil es zum so-genanten “Durchsieben” dazugehört. Nach dem dritten Semester merkt man dann, dass man es nicht schafft. Mehrere tausend Euro schulden, nur einen schulischen Abschluss und kein Geld was anderes zu studieren. Die Geschichte ist keine Fiktion, habe so etwas selber miterlebt. Ein 10 Semester Studium muss auch erst einmal irgendwie bezahlt werden, jedes halbe Jahr 620€ auf den Tisch zu legen ist ne ganze Latte. Das ganze mal 10 biste bei 6200€.
Es ist auf deutsch gesagt scheiße! Glaube man sollte versuchen das beste draus zu machen. Von den Professoren würde ich mir wünschen, sich das Gefluche über den Bachelor zu verkneifen und versuchen das besten daraus zu machen. Das Bildungssystem so weit wie möglich zu untergraben.
Du sagst du würdest wenn du nach Mappen gehst durchaus auch einen Bachelor einstellen, würdest du Ihn auch gleich bezahlen?
Ich bin ganz froh über die Aussage von Dirk Fütterer, der sagte das meine Arbeit auch ein gutes Diplom gewesen wäre. Für mich war die Arbeit aber auch richtiges Herzblut.
> halbe Jahr 620€ auf den Tisch zu legen ist ne ganze Latte
Da redest du mit dem falschen:-D
ich komme von Akademien, wo die leute bis zu 500 Euro im Monat bezahlt haben – und hab mich an der RA immer unbeliebt gemacht, weil ich die 320 Euro monatlich DEUTLICH zu wenig fand. Insofern finde ich 620 Euro auf 6 Monate schon erträglich, wenn der Gegenwert stimmt. Ich finde immer, als Student sollte man anfangen umzudenken – mit der Studiengebühr bist du Kunde geworden und solltest Leistung verlangen. Wobei 6200 Euro für eine gute Ausbildung schon auch preiswert sind, finde ich.
Aber generell sollte das Studium an einer staatlichen Hochschule tatsächlich natürlich umsonst sein – ich verstehe Studiengebühren nicht. Bildung, gute, anstrengende, harte Bildung ist eine Investition in die nächste Generation. Man sollte das Studium saumäßig anstrengend und hart machen – Elite im besten Sinne schaffen wollen – aber dafür umsonst und mit einer Förderung, die Nebenjobs unnötig macht. So einfach. Weniger Studenten, härtere Aufnahme, klarere Noten, gesteigerte Anforderungen, dafür auch deutlich mehr Förderung. Ansonsten haben wir irgendwann nur noch Leute,die im zweiten Anlauf Lehramt machen ;-D.
>Du sagst du würdest wenn du nach Mappen gehst durchaus auch einen Bachelor >einstellen, würdest du Ihn auch gleich bezahlen?
Man muss Leute, die man einstellt auch bezahlen??? Aiiiiii.
Es gibt hier sowieso so extrem wenig Geld, dass ich da nichts nach unten korrigieren könnte :-D.
Yolanda – nach dem Terror, den ich mit einer anderen Studentin vor zwei tagen hatte, finde ich deine Einstellung SOOOO super :-D
So, aufgrund der Tatsache, dass ich nun zwei Mails von Studenten bekam, die nicht glücklich darüber waren, ihre Arbeit hier öffentlich kritisiert zu sehen, habe ich die Kritik entfernt und das Lob stehen gelassen (worüber sich nun hoffentlich keiner ärgern wird…?). Wer seine Arbeit auch neutral nicht gezeigt haben will oder auch mit einem Kompliment nicht öffentlich zeigen mag – kein Problem, einfach eine Mail an schellnack@nodesign.com.
Das Buch Hackenfleisch wird mit auf die Messe gehen. Mein Diplombuch”Beijing Blue” leider nicht. Es wurde zwar besser bewertet aber leider ist es nicht angenommen worden.
Sie waren nicht auf der Diplomausstellung oder?
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zur Job-Börse >>
Stellengesuch: Foto-Assistent/-in
Datum:
15. Juni 2009
Raum/Bezirk: weltweit
Ausbildung / Kenntnisse:
Ich bin seit vielen Jahren in der freiberuflichen und künstlerischen Fotografie tätig, analog MF und KB, Schwerpunkt s/w, Ausarbeitung in eigenem Labor. Seit 2007 habe ich sehr viele Praktika bei teilweise sehr renommierten Studios und darüber hinaus Fortbildungen zum Umstieg auf digitale Fotografie und Bildbearbeitung absolviert.
Bewerbung:
Unterstützt wird mein Projekt durch die Arbeitsagentur Hessen. Deshalb habe ich auch eine Art `Mitgift `. Für einen Arbeitsvertrag von mind. 12 Monaten bekommt der Arbeitgeber sechs Monate lang 500 €, also sprich 3000 €. Außerdem sind meine Gehaltsvorstellungen eher bescheiden, mein Hauptziel ist erst einmal den Einstieg in die Branche zu schaffen.
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Ausschnitt aus Fotoassistenzsuchportal.
Das ist ein Problem und ich wusste gar nicht das ein Bundesland das macht.
>Mein Diplombuch”Beijing Blue” leider nicht.
Nicht? Ich mag mich sehr täuschen, kann mich aber vage erinnern, das zwei deiner Bücher in der Auswahl waren, wobei die Bogenauswertung dabei vielleicht etwas anderes ergeben hat.
>Sie waren nicht auf der Diplomausstellung oder?
Ich war Samstag da, hab aber eigentlich nur 10% gesehen, weil das Orientierungssystem nicht vorhanden und die Sachen erschreckend verteilt waren. Ich hab den Keller nicht ganz gefunden, den Turm nicht und auch ansonsten trotz Wanderung durch die FH wohl eine Menge nicht gesehen – sehr schade. Ging auch nicht nur mir so, wie ich gehört habe. Eine andere Präsentationsform täte den Diplomen sehr, sehr gut.
Ist die Bewerbung deine? Wieso Hessen?
Hallo,
ne die Bewerbung habe ich bei meiner eigenen Jobsuche im Netz gefunden. Das war ne Antwort zu Philipps genörgel übers System:-)
Ich finde als fertige Fotodesignerin nicht mal wirklich nen Job als Assi, und dann kommen die und wohnen in nem Bundesland, was sogar dafür bezahlt. Wie kann ich nen Job finden bei dem ich wenigsten soweit bezahlt werde, dass ich meine Miete und laufenden Kosten (die sich übrigens im 3 stellingem Bereich befinden) bezahlen kann, wenn es Leute gibt die für nen Praktikum sogar Geld bezahlen anstatt es zu verlangen?????