
Nach den Workshop-Bildern habe ich inzwischen auch die Photos von der Konferenz Dimensions of Fake, die der Fachbereich Design der Hochschule Anhalt im wunderbaren historischen Gebäude des Bauhaus Dessau veranstaltet habe. Ein paar doppelte Motive habe ich herausgenommen, ansonsten einfach eher ungefiltert der Bilderstrom der beiden Herren.
Die Bilder von Steve:

Juli Gudehus interviewt Sebastian von Kloch-Kornitz vor seinem Slow-Food-Vortrag.



Prof. Michael Braungart, der einen kontroversen, versierten und im Rahmen des Programms viel zu kurzen Vortrag hielt und auch leider sofort weiter mußte. Hoch inspirierend und voller Energie.






Stefan Eichhorn berichtet von seinen phantastischen Kunstprojekten, die illusionär Türen und ganze Räume verkleinern.










Chris Rehberger kocht Hirnsuppe. Falsche, wohlgemerkt.


Sieht nicht so schlimm aus wie es sich anhört.



Matthias, einer der planenden Köpfe der Veranstaltung.

Links ist Stefan, einer der anderen Macher, der uns zudem am nächsten Tag wunderbarerweise wegen des Bahnstreiks bis nach Leipzig fuhr. Großartig, Mann!


Last not least Susann, die die Dritte im Bunde der Studenten ist, die die Sache mit Brigitte Hartwig auf de Beine gestellt haben. Ich finde es immer noch grandios, dass drei Studenten so umfassend und professionell bis ins kleinste Detail – selbst die Essensmarken waren im «Corporate Design» der Konferenz – diese Show auf die Bühne gestellt haben. Respekt!













Gesine, als ihr Partner Fons Hickmann verkleidet, stellt Projekte aus 2007 vor, auch wenn Sie gar nicht aus 2007 waren. Fake im Fake im Fake im Fake. Sehr cool. Ich mochte den selbstironischen Fons-Gag mal ungemein.



Hartmut Nägele, der mich nicht nur im Gespräch, sondenr vor allem auch mit seinen wunderbar surrealen Photos der Art Deco Society beeindruckte. Wunderbare Portraits.


















Mittagspause. Rechts Brigitte Hartwig, die die Konferenz als Dozentin mitorganiert hat.



Mein Vortrag, den ich um 30 Minuten überzogen habe, für meine Verhältnisse eigentlich solide. Ich hatte wirklich Angst, bei 45 Minuten, das Juli mich von der Bühne zerren würde. Bei Harry und Sally anfangen und der 2001-Trip-Sequenz aufhören hat mir ungemein Spaß gemacht, auch wenn ich eigentlich nicht mehr genau weiß, was ich eigentlich erzählt habe, meine Vorträge haben ja immer einen Touch von Powerpoint-Karaoke.



Die anschließende Prodiumsdiskussion. Bei der es spannenderweise auch unter anderem um die etwas themenfremde Frage ging, was der BA/MA taugt.


















Die Bilder von Tom:








Michael Braungart berichtet unter anderem von den Ausdünstungen von Handys und Spielzeug, von Eisbechern, aus denen Gras wächst und vom ersten für den Kontakt mit menschlicher Haut bestimmten T-Shirt, das er für Trigema entwickelt hat. Weniger gut kam an, dass er sich als Designer eines Hermann-Miller-Chairs bezeichnete, den ausgerechnet Professoren der Anhaltinischen Hochschule entwickelt haben.





In Chris Rehbergers Video erzählt Kunstprofi Markus Müller von gefälschten Warhols, von abphotographierten Photos, von nachgestellten Räumen und von Hackfleisch, das – über dne Bedeutungsmesser geschoben – zu Hackbraten, falschem Hasen, Königsberger Klöpsen und sonstwas mutiert in einer Kantine. Chris hat sich selbst meist rausgeschnitten, und nur eine textsequenz gelassen, in der er von der Hirnsuppe seiner Oma erzählt, die an allen Tagen – außer Donnerstags – gefälscht war, was den Kindern aber nie auffiel. Die falsche Hirnsuppe gabs danach in der Studentenmensa. Und ich persönlich fände es noch toller, wenn die Geschichte frei erfunden wäre.



































































































23. November 2007 12:26 Uhr. Kategorie Leben. 4 Antworten.
gibt es ein video von deinem vortrag? :)
Die komplette Konferenz wurde mitgeschnitten. Geplant ist auf alle Fälle eine Dokumentation über die Veranstaltung, in welcher mit Sicherheit auch Teile der Vorträge ihren Platz finden werden. Wir hoffen, dass wir auch einige Vorträge auf der Konferenz-Homepage demnächst anbieten können.
[...] Rehberger habe ich ja in Dessau schon at his best erlebt. Hier zeigt er sich weniger rätselhaft als dort, mit einer [...]
[...] ich letztes Jahr ja selbst Gast bei Dimensions of Fake war, kann ich nur sagen, dass es sich für jeden, der in der Nähe des schönen Bauhaus Dessau ist [...]