… auf der Habenseite läuft CS3 aber ziemlich muckenfrei unter Vista64 bisher. Auch Bugs, die CS2 noch sehr deutlich hatte, wie etwa die Probleme mit der Einrichtung des virtuellen Druckers (bei 64bit ist immer noch ein Trick nötig, um den richtigen Treiber zu installieren…) und die Abstürze, wenn AcrobatDistiller kein Fenster für die Dateinamensvergabe unter Vista öffnen konnte, sind gefixt. Alle Programme verhalten sich soweit recht stabil und starten fixer als die CS2-Vorläufer. Die neuen Features von IndesignCS3 sind mit Gold übrigens nicht auszuwiegen :-D. Etwas seltsam ist aber, dass das Skalieren via Tastatur in 3 völlig anders läuft als in 2. In 3 wird nur der Rahmen skaliert, in 2 waren es Rahmen UND Inhalt… was etwas nutzbringender war, ehrlich gesagt.
Immer noch problematisch unter Vista:
Ghost läuft nicht, d.h. ich habe keine absolute Systemspiegelung.
QuatoColor läuft nicht, d.h. der Bildschirm ist nicht wirklich hardwarekalibrierbar.
einige Plug-Ins und Tools laufen nur im Kompatibilitätsmodus WinXP oder ohne Aero-Look.
Lässt sich insgesamt sicher mit Leben, aber insgesamt fühlt sich Vista eher wie ein Rückschritt an. Zu Out-of-the-Box gedacht, zu sehr an Apples entnervender stumpfer «Benutzerfreundlichkeit» orientiert, die den User zum Kleinkind degradiert, zu wenig flexibel, zu aufgebläht. Höflich gesagt ist Vista wie kein Windows zuvor am Designer orientiert. Die Umwege, die man gehen muss, um Type-1-Schriften zum laufen zu kriegen, die Wartezeit auf ein richtig unterstütztes CS… das ist ziemlich inakzeptabel. Momentan kann ich nur sagen: wenn ich nicht viel Geduld habt und bereit seid, 90% eurer Tools neu zu kaufen… don’t do it. Ich denke, das 32-bit-Vista wird größtenteils besser sein, aber Vista 64… autsch. So müssen sich Apple User beim Sprung zu OSX gefühlt haben.
Um die Wahrheit zu sagen, habe ich so viel Stuff nachgekauft in den letzten Wochen, ich hätte wirklich von PC zu Apple wechseln können.
18. Juni 2007 18:45 Uhr. Kategorie Stuff. 13 Antworten.
Hallo Leidensgenosse! Ich habe mich auch vor einigen Wochen auf Vista64 eingelassen. Mittlerweile läuft fast alles. Nur mein Scanner macht mir Sorgen, da es keinen 64-Bit-Treiber gibt.
Heute ist endlich meine CS3 gekommen. Ich war sehr überrascht, dass auf Anhieb alles geklappt hat und alles läuft. Damit hatte ich nicht gerechnet.
Viele Grüße, Denis
ist schon absurd,wenn man überrascht ist, wenn etwas läuft ;-)
Wobei ichs nicht übertreiben will: ber es gibt bei systemnahen Applikationen schon eine nervige Menge von Toola, die eben nicht mehr richtig laufen. Die meisten normalen Sachen liefen recht gut, CS2 war die eigentlich böse Überraschung, weil Acrobat so gar nicht mehr korrekt unterstützt wurde.Was wohl nicht zuletzt daran liegt, dass Microsoft mal wieder auf Sonderpfaden wandelt, nachdem sich PDF so als Bestandteil von Apple verdingt hat.
GHost 12 macht Probleme, zur Not muss ich auf TrueImage umsteigen. Sieht so aus, als sei Norton nicht mehr automatisch erste Wahl in Sachen System-Tool.
Wo liegen denn deine Gründe keinen Mac zu benutzen?
Vermutlich vermitteln PCs eher so eine Art Pioniergefühl («läuft!!!»)?
Quasi der Grill Trieb des Mannes?
Ja, und jagen: Mit der Meute anschleichen und zum Laufen bringen!
bitte keine win vs. mac diskussion, bringt doch alles nichts.
ich kenne ghost nicht, kann dir aber trueimage empfehlen, ein super ding welches mir schon öfters das leben gerettet hat. hier im büro nutzen wir noch eine alte retrospectversion, die tut auch ihren zweck, mal abgesehen davon das mir letzte woche ein 500 gb lacie-sicherungsplatte aus dem serverschrank gecrasht ist. kostet saugeld das zeug und lief ganze 4 jahre. argh!
ich glaube ich gebe vista noch ein jahr und steige dann um. einen umstieg wenn das os noch neu ist, ist doch nur mit ärger verbunden.
Wenn ich überlege wie teuer der Upgrade von CS2 zu CS 3 ist und dann bedenke, dass sich die meisten Apple Intel-Macs User auf CS3 umsteigen werden/müssen/sollten weil CS2 eher auf die PowerPC-Macs ausgerichtet war, dann ist das schon eine Schweinerei. Vorallem wenn man bedenkt, was sich WIRKLICH neues getan hat. Aber stimmt es wirklich HD, dass man bei der CS3 nicht wahlweise den Rahmen seperat und aber auch den Rahmen samt Inhalt skalieren kann? Kann ich mir eigentlich gar nicht vorstellen. Kein an- und ausschaltbares »Inhalt transformieren«-Häckchen in der »Transformieren«-Palette? Kein mit »Apfel« (bzw. der entsprechende PC-Taste) und »Shift« proportionales Skalieren des Rahmens samt Inhalt? Oder hab ich was falsch verstanden?
Gruß
Christoph
PC/Mac hab ich lang und breit erklärt. Im Grunde sind Macs heute sehr okay, aber in den Neunzigern gings gar nicht. Die Vorteile sind die Nachteile: Das System ist sehr hermetisch und mir ZU userfreundlich. Mein Prob mit Vista ist ja auch, dass es mehr und mehr Blackbox wird (Stichwort defragmentierung). Ich denke, ich würde heute ohne Stress zwischen beiden Systemen switchen, sie sind nahezu austauschbar, mit allen Vor- und Nachteilen auf beiden Seiten. Steffi hat ja Recht, wenn ich OSX hätte, würde ich halt auf anderen Sachen rumschimpfen, Probleme gibts bei beiden OS zu knacken, wenn man Sonderwünsche hat wie ich.
Vorteil des Mac: Solides System out of the Box, wie Dell oder HP, nur eben anderes OS. Schön von der Stange weg kaufbar, solides Design.
Vorteil PC: Flexibler in der Konfiguration.
Wenn ich lese, dass man bei Apple nur einzelne SATA-7200-Platten nutzen kann, krieg ich nach wie vor eine Krise. Ich hab SCSI und RAID-10 und das ist auch ziemlich okay für die Bootplatte. Zumindest ein SATA-10er sollte mit 4 750er Platten auch gehen.
Die OS find ich im Kern beide nicht gut, zu aufgebläht, zu sehr an Tante Agathe orientiert, zu sehr mediencenter, zu wenig die Profis im Blick. Wobei Vista da wirklich oberderbe abgeht. Vorteil bei Windows: Unmengen an Tools, die das ganze System wieder runterstrippen können. Nur halt etwas Handarbeit und das nervt.
Man muss immer sagen: Das Problem ist WENIGER Vista als vielmehr das ECHTE 64-bit, dass eben komplett neue Treiber braucht. Da Apple selbst Hard- und Software stellt und man da als User nicht viel dran konfiguriert, haben die es als out-of-the-box-System viel einfacher. Fängt man an, bei Apple andere Komponenten zu verbauen (RAIDs usw.), hat man im Kern die gleichen Driver-Probleme.
Es gibt aber kein versus mehr, finde ich. Die TATSÄCHLICHEN Unterschiede sind marginal, fast Geschmackssache geworden. Ich glaube, ich könnte heute – von der reinen Investition abgesehen – nahtlos auf Apple umsteigen und nach ner Woche ist auch jeder Mac-User an einem GUTEN PC happy. Die Hardwae, zB bei Laptops, is eh identisch :-D. Wie ich vor ewigen Zeitem mal vorhergesagt habe, werden die Grenzen zwischen beiden Systemen fallen MÜSSEN, weil der Markt nur noch eine formale Konkurrenz hergibt, weil Bill Gates und Steve Jobs einander brauchen, aus Marketing- aber auch aus juristischen Gründen. Unter der formalen Konkurrenz gibt es aber längst ein aneinanderwachsen… (OTF, Dualboot, Intel-Prozessoren). Im Grunde ist die Frage heute eher: Will ich ein System ausm Karton, oder lass ich mir den Rechner selbst zusammenfrickeln? NOCH bin ich eher Zusammenfrickler, weil man schön schnell modular auch mal was upgraden kann… aber ich kann mir gut vorstellen, eines Tages evtl auch auf nem Mac Dual Windows und Apple zu fahren, why not.
Was ich an Apple und eben auch an Vista unmodifiziert nicht mag, ist das hermetische Denken, die vielgepriesene User-«Einfachheit», die ich nicht sehr einfach finde, sondern schrecklich frustrierend.
Ich kann Apple ja mal erausfordern, dass die mir zwei Monate lang für ein Projekt ihren Dual-Quad mit 3 TB und 8 GB hier hinstellen und ich teste den mal und dann kann man noch mal ernsthaft drüber reden, was ich besser finde…
… hey Apple, how about THAT? Ich würds auch komplett bloggen :-D
Das mit dem Inhalt muss ich noch rausfinden, hatte bisher noch nicht DIE Zeit, in CS3 zu arbeiten. Wenn das wirklich nicht geht, ai ai ai … Schritt zurück. Manchmal macht Adobe so’n Mist ja, wie bei den Tastenkürzeln von CS1 zu CS2. Da leide ich HEUTE noch drunter.
Für CS4 hätte ich gern, dass die drei Printapplikationen zu einer werden :-D
Da geb ich Dir Recht, HD, dass die Macs nicht so für die Technik-Freaks und Bastler gedacht sind. Aber ein Koch will doch auch lieber eine solide gut funktionierende Küche, als sich seine Elektrogeräte und Amaturen selbst zusammenzuzimmern, oder? ;)
Ich würde es eher mit einem Musiker vergleichen, der sich seine Gibson modifizieren lässt oder seinen Bass von einem Instrumentenbauer anfertigen.
Und wie ich heute wieder merke, mein rechner ist ein schwimmendes System, wo ständig die Festplatten vergrössert werden, kommen gerade wieder zwei neue 750er dazu, oder einzelne Module ausgetauscht werden. Wenn zB vernünftige Solid-State 128er am Start sind (und bezahlbar) würde ich von dem 10er Raid auf Solid State umsteigen wollen und so. Man dated sozusagen immer up, damit Marc Buschmann was zu tun hat :-D