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CS2

Creative Suite ist nach heute angekommen und ich glaube, ich werde mal ein bißchen Langzeitbloggern, wie es sich so damit arbeitet. Im Grunde wird es nicht viel zu nörgeln geben, da die Updates von Adobe meistens top notch sind. Obwohl ich aus politischer Hinsicht an CS2 einiges zu meckern habe, da ich zum einen den Trend zur Aktivierung absolut besorgniserregend finde, zum anderen die Suite an sich die monopolistischen Bestrebungen von Adobe und den Weg zum jährlichen festen Update-Abo ohne große Programmverbesserungen bahnt, so ist vor der Software an sich der Hut zu ziehen.

Die Installation verläuft relativ einfach uns streßfrei. Zu nörgeln gibt es aber bereits jetzt, daß a) Acrobat 6 manuell deinstalliert werden muß, so etwas sollte in die Installationsroutine automatisch einfließen. Dito Photoshop und Indesign. Ich kann PS nicht vor der Installation von CS2 deinstallieren, weil es ein Upgrade ist und ich keine Lust habe, die Installations-CD herauszusuchen. Während der Installation gibt es anscheinend keine Möglichkeit, die jeweiligen Vorgänger von PS, Illu und Indesign gemütlich mit zu deinstallieren… und macht man es nachträglich, ist die Wahrscheinlichkeit, dabei wichtige Dateiverbindungen zum Photoshop zu löschen und danach von Hand wieder re-definieren zu müssen, leider hoch. Bin jetzt schon gespannt, ob .eps-Dateien noch zum Photoshop hinführen oder (seufz) zu Illustrator. (Interessanterweise startet eine Tif-Datei immer noch den CS1-Photoshop). Die Installationen laufen leider ohne weitere Abfrage (wie etwa nach zu installierenden Subkomponenten), was ich als jemand, der sich bereits beim Installieren gerne die Software individualisiert, etwas schade finde.

Updates werden automatisch gesucht, ein Feature, das man als Internet-Paranoiker auch abschalten kann. Manche der so gefundenen Updates sind dann allerdins gar nicht mehr «downloadable», was einen eher verwirrenden Gesamteindruck hinterläßt. Die Aktualisierung der Acrobat-Patches allerdings lief nahtlos und wie von Acrobat 6 gewohnt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich dieses «Wir nehmen den User an die Hand» wirklich so mag, aber im Licht der gesamten Marketingstrategie von Adobe macht es wohl Sinn.

Die Registrierung verspricht mir AdobeGaramond Premier Pro, eine OTF-Schrift vom allerfeinsten, die ich schon gerne hätte… aber ich finde sie nirgendwo. I’ll keep looking.

InDesign startet langsam, hat aber vielversprechende neue Features. Meine eigenen Tastaturkürzel und mein eigener Platzhaltertexte ist mit dem Kopieren der entsprechenden alten Dateien erledigt (obwohl auch hier eine Routine in der Installation schön wäre). Allein die Fußnotenverwaltung, die besseren Word-Importfunktionen und die Objekt-Formatvorlagen dürften das Upgrade wert gewesen sein. Das Adobe einen eigenen Dateibrowser (im Öffnen/Speichern-Dialog, ich meine nicht Bridge) optional anbietet, ist eher irritierend, weil ich den von Windows sehr auf meine Bedürfnisse zugeschnitten habe (mit eigener Places-Bar usw.), aber es ist ja nur optional. VersionCue ist als Idee gut, ich finde nur nach wie vor keinen Weg, die Dateien so zu speichern, wie ich es will UND mit Cue zu arbeiten, da muß ich mal tiefer einsteigen. Das Interface ist fast 100%ig unverändert, man kann sofort einsteigen, die Neuerungen erschließen sich mit etwas Herumspielerei in der Arbeit.
to be continued…

18. Juni 2005 10:49 Uhr. Kategorie Technik. Keine Antwort.

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