
Der aktuelle New Yorker, nicht zuletzt dank Chris Ware immer für seine ausgezeichneten Comic-Artworks auf dem Cover bekannt, hat aktuell ein Cover des Designers und Cartoonisten Ivan Brunetti. Wieso macht eigentlich kein deutsches Magazin so offensiv mit Illustrationen auf? Der New Yorker zeigt immer und immer wieder, wie wunderbar man damit inhaltlich arbeiten kann und wie sehr solche Cover aus dem Wust photographischen Materials herausragen. Und teurer ist es allemal nicht. Schade eigentlich…
3. Mai 2007 23:47 Uhr. Kategorie Design. 5 Antworten.
Gut das der Spiegel, Stern und Co. immernoch viele illustrierte Cover haben und (noch) nicht auf der *malebeneinfotomachenundbischenretuschieren*-Schiene fahren… Somit sind illustrierte Cover immerhin etwas besonderes. Ausserdem glaube ich schon das Illustrationen teurer sind als gepimpte Fotos.
Rein von den Lizenzen her beiweitem nicht. Und ich meine nicht Illustration im Sinne dieser «gemalten» Cover bei Spiegel/Stern, sondern in diesem Look wie hier gezeigt, oder wie von Chris Ware usw. auch gern gebracht… straight, klar und flat color… fällt ungemein ins Auge für ein Magazin, wie ich finde…
Ich glaube, dass Problem besteht eher in dem Stellenwert der hierzulande Illustratoren beigemessen wird…In Amerika sind die da ne ganze Ecke weiter als wir!!!
Leider :(
naja, in der (öffentlichen) breite schon.
aber in der szene?
hier gibts doch so derartig geile illustratorInnen.
und was ist mit freistil, was auch immer man von der 1-personen-kuratierung oder format halten mag?
Vor allem hat Illustration in Amerika eine andere Tradition auf Büchern, Magazinen und eben auch in der Werbung. Es gibt einen ganz typischen Stil aus den 50ern und 60ern, der hier teilweise auch importiert wurde. Plus die ganze Comic-Book-Ästhetik. Visuelle Kommunikation via Illu ist dort einfach besser und tiefer im Mainstream verankert.