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	<title>Kommentare für HD Schellnack</title>
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		<title>Kommentar zu DICKE TIERE von Jasmin Fohrer</title>
		<link>http://www.hdschellnack.de/dicke-tiere/comment-page-1/#comment-54529</link>
		<dc:creator>Jasmin Fohrer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 16:06:21 +0000</pubDate>
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		<description>schrecklich!!!!!!!!!!! tierquälerei!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!</description>
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		<title>Kommentar zu Zeche Bochum Kaki King live von HD Schellnack &#187; Kaki King: Junior</title>
		<link>http://www.hdschellnack.de/zeche-bochum-kaki-king-live/comment-page-1/#comment-54526</link>
		<dc:creator>HD Schellnack &#187; Kaki King: Junior</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 11:45:26 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Klangteppich, der nach New Yorker Kellerkonzerten klingt und nicht mehr verspricht, als das Trio live halten kann. Songs wie der 7/4-Kracher Falling Day oder The Betrayer zeigen eine Musikerin, die [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Klangteppich, der nach New Yorker Kellerkonzerten klingt und nicht mehr verspricht, als das Trio live halten kann. Songs wie der 7/4-Kracher Falling Day oder The Betrayer zeigen eine Musikerin, die [...]</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Friedhof von HD Schellnack</title>
		<link>http://www.hdschellnack.de/friedhof/comment-page-1/#comment-54522</link>
		<dc:creator>HD Schellnack</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 10:37:32 +0000</pubDate>
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		<description>Gerade ist ja auch die s95 erschienen, die im Grunde nur ein kleines Facelift der 90 ist - HD-Video, HybridIS, kleine Fixes am Gehäuse und sowas, aber die Kerndaten sind unverändert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade ist ja auch die s95 erschienen, die im Grunde nur ein kleines Facelift der 90 ist &#8211; HD-Video, HybridIS, kleine Fixes am Gehäuse und sowas, aber die Kerndaten sind unverändert.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Friedhof von manni</title>
		<link>http://www.hdschellnack.de/friedhof/comment-page-1/#comment-54521</link>
		<dc:creator>manni</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 10:35:47 +0000</pubDate>
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		<description>Danke nochmal für den Tipp! Hatte mir schon eine Lumix bestellt, bin jetzt aber nochmal umgeschwenkt auf Canon s90 und bin sehr zufrieden damit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke nochmal für den Tipp! Hatte mir schon eine Lumix bestellt, bin jetzt aber nochmal umgeschwenkt auf Canon s90 und bin sehr zufrieden damit.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Analogue Thinking von Daniel</title>
		<link>http://www.hdschellnack.de/analogue-thinking/comment-page-1/#comment-54520</link>
		<dc:creator>Daniel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 18:03:35 +0000</pubDate>
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		<description>Warum muss denn immer alles ersetzt werden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum muss denn immer alles ersetzt werden?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Stuttgart 21 von jamie oliver</title>
		<link>http://www.hdschellnack.de/stuttgart-21/comment-page-1/#comment-54518</link>
		<dc:creator>jamie oliver</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 07:39:25 +0000</pubDate>
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		<description>Ich war wohl zu müde um einen brauchbaren Kommentar zu verfassen. Es sind selbstverständlich nur 4 Milliarden.


Was ich mit Dienstleistung meinte ist folgendes. Es gibt Architektur die den Menschen in seinem Lebensraum mehr Wert vermitteln. Das mag ein einfache Grünfläche sein oder raffinierte Siedlungsbauten oder auch nur ein einfacher Tunnel. Der Wert kann Zufriedenheit sein, Geld- Platz- oder Zeitersparnis sein und damit eine Mehrwert schaffen für jeden einzelnen. Und dann gibt es Architektur die nicht als Dienst für die Gesellschaft ausgelegt ist sondern ganz andere Ziele hegt. Z.B ein Prestigebau der dazu dient die Gegend, ein Unternehmen oder ein Stadt bekannt zu machen und zu beeindrucken, oder es wird eine idee oder Philosophie eines Architekten verwirklicht ohne Rücksicht einen Mehrwert für viele Menschen zu schaffen. 

Natürlich wird beides gerne miteinander vermischt und es ist auch möglich beides unter einen Hut zu bringen. Das ist die Kunst und was ich unter Dienstleistung verstehe. Architektur entstand lokal, wurde mit lokalen Materialen gefertigt. Es war von und für die Gemeinschaft. Ich finde Bauten sollte keine Selbstverwirklichung von Architekten oder Poliktiker sein. Und bei Stuttgart 21 habe ich das Gefühl dieser Bau scheint nicht für die Menschen gedacht. Nicht so. Der Mehrwert scheint den 10 000 Menschen die auf der Strasse sind nicht klar ersichtlich zu sein. Ob mir persönlich die Idee gefällt oder nicht. Für mich ist diese Projekt so kein Bau für die Allgemeinheit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war wohl zu müde um einen brauchbaren Kommentar zu verfassen. Es sind selbstverständlich nur 4 Milliarden.</p>
<p>Was ich mit Dienstleistung meinte ist folgendes. Es gibt Architektur die den Menschen in seinem Lebensraum mehr Wert vermitteln. Das mag ein einfache Grünfläche sein oder raffinierte Siedlungsbauten oder auch nur ein einfacher Tunnel. Der Wert kann Zufriedenheit sein, Geld- Platz- oder Zeitersparnis sein und damit eine Mehrwert schaffen für jeden einzelnen. Und dann gibt es Architektur die nicht als Dienst für die Gesellschaft ausgelegt ist sondern ganz andere Ziele hegt. Z.B ein Prestigebau der dazu dient die Gegend, ein Unternehmen oder ein Stadt bekannt zu machen und zu beeindrucken, oder es wird eine idee oder Philosophie eines Architekten verwirklicht ohne Rücksicht einen Mehrwert für viele Menschen zu schaffen. </p>
<p>Natürlich wird beides gerne miteinander vermischt und es ist auch möglich beides unter einen Hut zu bringen. Das ist die Kunst und was ich unter Dienstleistung verstehe. Architektur entstand lokal, wurde mit lokalen Materialen gefertigt. Es war von und für die Gemeinschaft. Ich finde Bauten sollte keine Selbstverwirklichung von Architekten oder Poliktiker sein. Und bei Stuttgart 21 habe ich das Gefühl dieser Bau scheint nicht für die Menschen gedacht. Nicht so. Der Mehrwert scheint den 10 000 Menschen die auf der Strasse sind nicht klar ersichtlich zu sein. Ob mir persönlich die Idee gefällt oder nicht. Für mich ist diese Projekt so kein Bau für die Allgemeinheit.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Stuttgart 21 von Anton</title>
		<link>http://www.hdschellnack.de/stuttgart-21/comment-page-1/#comment-54517</link>
		<dc:creator>Anton</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 19:26:35 +0000</pubDate>
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		<description>Konfuzius:  &quot;Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Konfuzius:  &#8220;Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.&#8221;</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Analogue Thinking von HD Schellnack</title>
		<link>http://www.hdschellnack.de/analogue-thinking/comment-page-1/#comment-54516</link>
		<dc:creator>HD Schellnack</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 12:06:28 +0000</pubDate>
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		<description>An Penultimate merkt man übrigens, dass Steve Jobs These, das iPad brauche keinen Stift/Stylus nicht ganz lupenrein ist - bei dieser App und einigen anderen würde ich mir wünschen, das Pad wirklich real zum Schreiben benutzen zu können, was mit dem eher grobmotorischen Display nicht geht - der PogoStylus ist besser als mit dem Finger zu schreiben, aber man hat noch lange kein echtes Filzstift-Feeling. Aber kommt Zeit, kommt Rat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An Penultimate merkt man übrigens, dass Steve Jobs These, das iPad brauche keinen Stift/Stylus nicht ganz lupenrein ist &#8211; bei dieser App und einigen anderen würde ich mir wünschen, das Pad wirklich real zum Schreiben benutzen zu können, was mit dem eher grobmotorischen Display nicht geht &#8211; der PogoStylus ist besser als mit dem Finger zu schreiben, aber man hat noch lange kein echtes Filzstift-Feeling. Aber kommt Zeit, kommt Rat.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Analogue Thinking von Stephan</title>
		<link>http://www.hdschellnack.de/analogue-thinking/comment-page-1/#comment-54515</link>
		<dc:creator>Stephan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:45:27 +0000</pubDate>
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		<description>à la Minority Report ...

oder lauter iPads mit rückseitigen Saugfüßen und der Penultimate App. Das Ergebnis an der Glasscheibe muss fantastisch aussehen :-D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>à la Minority Report &#8230;</p>
<p>oder lauter iPads mit rückseitigen Saugfüßen und der Penultimate App. Das Ergebnis an der Glasscheibe muss fantastisch aussehen :-D</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Stuttgart 21 von HD</title>
		<link>http://www.hdschellnack.de/stuttgart-21/comment-page-1/#comment-54513</link>
		<dc:creator>HD</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 23:08:21 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;Kommunikationsstrategie
Das Problem ist auch, dass Politik seit jeher PR als Manipulation begreift, und diese auch noch so blatant betreibt, dass es einfach zu auffällig ist. Es wäre wahrscheinlich ein leichtes gewesen - zig Bahnchefs zuvor - wie in Wien eine Welle der Begeisterung für das Projekt zu erzeugen, wenn man es mit einer klaren sozialen und positiven urbanen Komponente geplant, durchgeführt und kommuniziert hätte. Und dabei die Bürger als Mitgestalter eingeladen hätte. Ich lese z.B. sehr heterogene Argumente gegen S21, vom Baumbestand über die Unterdimensionierung der Trassenanzahl bis hin zu einer Angst vor einem unterirdischen «dunklen» Bahnhof. Die Unterdimensionierung ist ein tatsächliches Problem - wenn man sowas angeht, sollte man es ohne faule Kompromisse machen -, die meisten anderen Sachen gehören mit den Citoyens ausgehandelt, ausgetauscht, in einem gegenseitigen Lernprozess austariert. Anstelle eines Stolzes auf ein grünes kompromißloses High-Tech-Projekt, mit denen die Stuttgarter Grünen sich in der Fusion von Ökologie und Ökonomie (Green schafft Arbeit) widerspiegeln können, mit einem Projekt, dass die Stadt als inbegriff «schwäbischer» Qualitäten versteht, sozusagen den Porsche unter den Bahnhöfen ;-) - hat man jetzt eine Front völlig zurecht wütender Bürger gegen sich, die sich natürlich an der eigenen Gestaltungskraft zur Verhinderung immer weiter hochschaukeln dürfte und die an sich aber mitunter auch nur eine Art extremsportliche Ausprägung des St-Florian-Prinzips ist. «Verschon mein Haus / Zünd andre an!» 

Man sollte jetzt sehen, welche Argumente vernünftig sind, noch umsetzbar sind, wie man das Projekt zu einem gemeinsamen macht, beflügelt, besser finanziert und komplett implementiert, wie man zusammenkommt - obwohl ich befürchte, die politischen Partikularinteressen sind gegen eine solche Vernunftlösung gestrickt, da geht es jetzt schon um den März 2011.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Kommunikationsstrategie<br />
Das Problem ist auch, dass Politik seit jeher PR als Manipulation begreift, und diese auch noch so blatant betreibt, dass es einfach zu auffällig ist. Es wäre wahrscheinlich ein leichtes gewesen &#8211; zig Bahnchefs zuvor &#8211; wie in Wien eine Welle der Begeisterung für das Projekt zu erzeugen, wenn man es mit einer klaren sozialen und positiven urbanen Komponente geplant, durchgeführt und kommuniziert hätte. Und dabei die Bürger als Mitgestalter eingeladen hätte. Ich lese z.B. sehr heterogene Argumente gegen S21, vom Baumbestand über die Unterdimensionierung der Trassenanzahl bis hin zu einer Angst vor einem unterirdischen «dunklen» Bahnhof. Die Unterdimensionierung ist ein tatsächliches Problem &#8211; wenn man sowas angeht, sollte man es ohne faule Kompromisse machen -, die meisten anderen Sachen gehören mit den Citoyens ausgehandelt, ausgetauscht, in einem gegenseitigen Lernprozess austariert. Anstelle eines Stolzes auf ein grünes kompromißloses High-Tech-Projekt, mit denen die Stuttgarter Grünen sich in der Fusion von Ökologie und Ökonomie (Green schafft Arbeit) widerspiegeln können, mit einem Projekt, dass die Stadt als inbegriff «schwäbischer» Qualitäten versteht, sozusagen den Porsche unter den Bahnhöfen ;-) &#8211; hat man jetzt eine Front völlig zurecht wütender Bürger gegen sich, die sich natürlich an der eigenen Gestaltungskraft zur Verhinderung immer weiter hochschaukeln dürfte und die an sich aber mitunter auch nur eine Art extremsportliche Ausprägung des St-Florian-Prinzips ist. «Verschon mein Haus / Zünd andre an!» </p>
<p>Man sollte jetzt sehen, welche Argumente vernünftig sind, noch umsetzbar sind, wie man das Projekt zu einem gemeinsamen macht, beflügelt, besser finanziert und komplett implementiert, wie man zusammenkommt &#8211; obwohl ich befürchte, die politischen Partikularinteressen sind gegen eine solche Vernunftlösung gestrickt, da geht es jetzt schon um den März 2011.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Stuttgart 21 von Wolfram</title>
		<link>http://www.hdschellnack.de/stuttgart-21/comment-page-1/#comment-54509</link>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 20:34:48 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke ebenfalls, dass das größte Problem bei solchen Großprojekten immer eine schlechte, bisweilen gar nicht vorhandene, Kommunikationsstrategie ist. Die Bürger haben ein Recht darauf mit in&#039;s Boot geholt zu werden und mitzugestalten. Die jetzt neu angelaufene Kampagne empfinde ich als überaus schlecht. Viele Bürger haben das Gefühl nicht gefragt worden zu sein. In Wirklichkeit haben sie aber, über viele Jahre hinweg, immer wieder demokratisch entschieden und gewählt.

Topographisch gesehen muss Stuttgart neue Wege gehen und Akzente setzen. Deutsche und insbesondere schwäbische Architekten und Ingenieure zählen mit zu den Besten. Sie werden für die Unwegsamkeiten eines außergewöhnlichen Projektes auch die passenden Lösungen finden.

Für den Flughafen und die Messe Stuttgart haben wir von den Bürgern in Leinfelden-Echterdingen und auf den gesamten Fildern verlangt, das große Ganze zu sehen und die Ausdehnung über die Stadtgrenzen hinaus zu akzeptieren - was inzwischen auch eingetreten ist. Nun müssen die Stuttgarter auch bereit sein, Veränderungen im Stadtkern und eine jahrelange Großbaustelle mitzutragen, damit die Stadt auch im Kern neue Strukturen entwickeln kann.

Solche &quot;utopischen&quot; Großprojekte sind immer auch eine große Chance und Bereicherung für eine Stadt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke ebenfalls, dass das größte Problem bei solchen Großprojekten immer eine schlechte, bisweilen gar nicht vorhandene, Kommunikationsstrategie ist. Die Bürger haben ein Recht darauf mit in&#8217;s Boot geholt zu werden und mitzugestalten. Die jetzt neu angelaufene Kampagne empfinde ich als überaus schlecht. Viele Bürger haben das Gefühl nicht gefragt worden zu sein. In Wirklichkeit haben sie aber, über viele Jahre hinweg, immer wieder demokratisch entschieden und gewählt.</p>
<p>Topographisch gesehen muss Stuttgart neue Wege gehen und Akzente setzen. Deutsche und insbesondere schwäbische Architekten und Ingenieure zählen mit zu den Besten. Sie werden für die Unwegsamkeiten eines außergewöhnlichen Projektes auch die passenden Lösungen finden.</p>
<p>Für den Flughafen und die Messe Stuttgart haben wir von den Bürgern in Leinfelden-Echterdingen und auf den gesamten Fildern verlangt, das große Ganze zu sehen und die Ausdehnung über die Stadtgrenzen hinaus zu akzeptieren &#8211; was inzwischen auch eingetreten ist. Nun müssen die Stuttgarter auch bereit sein, Veränderungen im Stadtkern und eine jahrelange Großbaustelle mitzutragen, damit die Stadt auch im Kern neue Strukturen entwickeln kann.</p>
<p>Solche &#8220;utopischen&#8221; Großprojekte sind immer auch eine große Chance und Bereicherung für eine Stadt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Stuttgart 21 von Silli</title>
		<link>http://www.hdschellnack.de/stuttgart-21/comment-page-1/#comment-54508</link>
		<dc:creator>Silli</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 19:44:26 +0000</pubDate>
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		<description>Deine Worte in Gottes Ohr, Anton, du sprichst mir aus der Seele!!! Wir brauchen Fortschritte und keinen Stillstand!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Deine Worte in Gottes Ohr, Anton, du sprichst mir aus der Seele!!! Wir brauchen Fortschritte und keinen Stillstand!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Stuttgart 21 von Anton</title>
		<link>http://www.hdschellnack.de/stuttgart-21/comment-page-1/#comment-54507</link>
		<dc:creator>Anton</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 19:37:26 +0000</pubDate>
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		<description>S21 ist ein Zukunftsprojekt mit großen Chancen für die Stadt und Umgebung, welche sich eben sehr langfristig auswirken. Als Bürger will ich auf eine professionelle Planung vertrauen. Die Projektierung ist in einem demokratischen Ordnungsprozess zustande gekommen. Große Chancen beinhalten immer auch Risiken, vor denen wir nicht zurückschrecken dürfen. Auch der heutige Bahnhof konnte in seiner Projektierung damals nicht ohne Risiken entstehen.
Die Demonstranten teilen sich in &quot;alte Säcke&quot;, zu denen ich mich auch zähle, und jungen Profis. Die Alten wollen Nostalgie bewahren und die sicherlich langwierigen Baubelästigungen / Projektrisiken vermeiden. Die Jungen sind Demo-Profis. Bislang gelingt es erstaunlich gut, die beiden Lager im Einklang zu halten. Den Bauarbeitern zuzurufen: &quot;Schämt euch&quot; halte ich für sehr verwerflich. Körperlich harte Arbeit, 8 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche und das über das ganze Jahr / evtl. Berufsleben bei jedem Wetter, halte ich für eine respektable Leistung. Ich möchte die Rufer lieber nicht nach ihrer eigenen Arbeitsleistung befragen.
S21 braucht ein gutes Stück Mut und vorallem Begeisterung für die Zukunft unserer Kinder.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>S21 ist ein Zukunftsprojekt mit großen Chancen für die Stadt und Umgebung, welche sich eben sehr langfristig auswirken. Als Bürger will ich auf eine professionelle Planung vertrauen. Die Projektierung ist in einem demokratischen Ordnungsprozess zustande gekommen. Große Chancen beinhalten immer auch Risiken, vor denen wir nicht zurückschrecken dürfen. Auch der heutige Bahnhof konnte in seiner Projektierung damals nicht ohne Risiken entstehen.<br />
Die Demonstranten teilen sich in &#8220;alte Säcke&#8221;, zu denen ich mich auch zähle, und jungen Profis. Die Alten wollen Nostalgie bewahren und die sicherlich langwierigen Baubelästigungen / Projektrisiken vermeiden. Die Jungen sind Demo-Profis. Bislang gelingt es erstaunlich gut, die beiden Lager im Einklang zu halten. Den Bauarbeitern zuzurufen: &#8220;Schämt euch&#8221; halte ich für sehr verwerflich. Körperlich harte Arbeit, 8 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche und das über das ganze Jahr / evtl. Berufsleben bei jedem Wetter, halte ich für eine respektable Leistung. Ich möchte die Rufer lieber nicht nach ihrer eigenen Arbeitsleistung befragen.<br />
S21 braucht ein gutes Stück Mut und vorallem Begeisterung für die Zukunft unserer Kinder.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ordnung&#8230; von mum</title>
		<link>http://www.hdschellnack.de/ordnung/comment-page-1/#comment-54505</link>
		<dc:creator>mum</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 12:33:18 +0000</pubDate>
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		<description>und wo ist die Hund???</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>und wo ist die Hund???</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Stuttgart 21 von samanta</title>
		<link>http://www.hdschellnack.de/stuttgart-21/comment-page-1/#comment-54504</link>
		<dc:creator>samanta</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 20:11:13 +0000</pubDate>
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		<description>LyJmjx http://djb3jDdmjckow30cnjcmd61l0dy.com</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>LyJmjx <a href="http://djb3jDdmjckow30cnjcmd61l0dy.com" rel="nofollow">http://djb3jDdmjckow30cnjcmd61l0dy.com</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Stuttgart 21 von HD Schellnack</title>
		<link>http://www.hdschellnack.de/stuttgart-21/comment-page-1/#comment-54503</link>
		<dc:creator>HD Schellnack</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 11:39:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hdschellnack.de/stuttgart-21/#comment-54503</guid>
		<description>Andreas: 

&gt;Elbphilharmonie auch nicht wochenlang tausende Demonstranten auf die &gt;Straße
Obwohl es hier fast mehr Sinn machen würde - die Sache ist politisch nämlich echt richtig fies. 


&gt;das Gefühl, nicht ernstgenommen zu werden
Was ein ganz und gar grundsätzliches Gefühl ist, oder? Schau dir die Reaktionen auf Gauck an, den Anti-Politiker, versus Wulff. Schau dir an, wie selbst arrivierte Politiker wie Beust oder Koch anscheinend Politikverdrossenheit zu erleben scheinen und in die Wirtschaft flüchten - durch die Drehtür, versteht sich. Wir sind Politikmüde - und das ist durchaus (ohne eine einfache Antwort zu kennen) auch eine enorme Gefahr für das bisschen Demokratie, was wir haben. 


&gt;sinnvoll sind Bäcker, Restaurants, Pissoirs und die vielgeschmähten &gt;Dönerstände
Ich bin ja alt genug, Bahnhöfe zu kennen, die primär Bahnhöfe waren und nicht JunkSpaces, die nur dem Konsum dienten, sondern Orte des Reisens. Natürlich ist das Bahnfahren inzwischen nicht nur säkularisiert, sondern vor die Hunde gekommen, entzaubert bis aufs ärgste - aber manchmal würde ich mir halt wünschen, es gäbe Orte, ohne Bäckerei- und Fastfood-Verkauf. Die Toiletten sind natürlich schon ein Essential. Aber ich würde was drum geben, wenn sich Bahnhöfe nicht anfühlen wie drittklassige Shopping Malls, sondern mehr wie ... Bahnhöfe. Aber gut, da ist inzwischen ja selbst in den Flughäfen nichts mehr zu retten. 

///////////

Jamie: 

&gt;hier wird ein wenig viel miteinander vermischt
Ja. Wobei es eben auch vermisch ist. 


&gt;also ruhig für moderene Architektur sein aber gegen den Einsatz von 7 &gt;Milliarden Euro
Ich dachte immer, es sind 4 - laut Zeit von letzter Woche ist das die Summe - Vier Millionen für vier Minuten. Man muss anmerken, dass diese Summe vernichtend klein ist gemessen an dem Geld, dass in Deutschland sonst für Unsinn ausgegeben wird. Das Schlimme ist: Der Bahnhof hätte eine infrastrukturelle Chance sein können, der hektarweise Grund freisetzt und Ruhe in die Innenstadt bringt, es ist nur nicht genutzt worden. 


&gt;Architektur erlebe ich persönlich immer mehr als Dienstleistung
Verstehe ich nicht - erlebst du sie *persönlich* als Dienstleistung, d.h. ein Hochhaus oder ein Theater ist nur eine Dienstleistung eines Architekten DIR gegenüber... oder meinst du, dass Architekten immer mehr zu wenig visionären Dienstleistern geworden sind, die brav erledigen, was die Bauherren und Konsortien bestellen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Andreas: </p>
<p>&gt;Elbphilharmonie auch nicht wochenlang tausende Demonstranten auf die &gt;Straße<br />
Obwohl es hier fast mehr Sinn machen würde &#8211; die Sache ist politisch nämlich echt richtig fies. </p>
<p>&gt;das Gefühl, nicht ernstgenommen zu werden<br />
Was ein ganz und gar grundsätzliches Gefühl ist, oder? Schau dir die Reaktionen auf Gauck an, den Anti-Politiker, versus Wulff. Schau dir an, wie selbst arrivierte Politiker wie Beust oder Koch anscheinend Politikverdrossenheit zu erleben scheinen und in die Wirtschaft flüchten &#8211; durch die Drehtür, versteht sich. Wir sind Politikmüde &#8211; und das ist durchaus (ohne eine einfache Antwort zu kennen) auch eine enorme Gefahr für das bisschen Demokratie, was wir haben. </p>
<p>&gt;sinnvoll sind Bäcker, Restaurants, Pissoirs und die vielgeschmähten &gt;Dönerstände<br />
Ich bin ja alt genug, Bahnhöfe zu kennen, die primär Bahnhöfe waren und nicht JunkSpaces, die nur dem Konsum dienten, sondern Orte des Reisens. Natürlich ist das Bahnfahren inzwischen nicht nur säkularisiert, sondern vor die Hunde gekommen, entzaubert bis aufs ärgste &#8211; aber manchmal würde ich mir halt wünschen, es gäbe Orte, ohne Bäckerei- und Fastfood-Verkauf. Die Toiletten sind natürlich schon ein Essential. Aber ich würde was drum geben, wenn sich Bahnhöfe nicht anfühlen wie drittklassige Shopping Malls, sondern mehr wie &#8230; Bahnhöfe. Aber gut, da ist inzwischen ja selbst in den Flughäfen nichts mehr zu retten. </p>
<p>///////////</p>
<p>Jamie: </p>
<p>&gt;hier wird ein wenig viel miteinander vermischt<br />
Ja. Wobei es eben auch vermisch ist. </p>
<p>&gt;also ruhig für moderene Architektur sein aber gegen den Einsatz von 7 &gt;Milliarden Euro<br />
Ich dachte immer, es sind 4 &#8211; laut Zeit von letzter Woche ist das die Summe &#8211; Vier Millionen für vier Minuten. Man muss anmerken, dass diese Summe vernichtend klein ist gemessen an dem Geld, dass in Deutschland sonst für Unsinn ausgegeben wird. Das Schlimme ist: Der Bahnhof hätte eine infrastrukturelle Chance sein können, der hektarweise Grund freisetzt und Ruhe in die Innenstadt bringt, es ist nur nicht genutzt worden. </p>
<p>&gt;Architektur erlebe ich persönlich immer mehr als Dienstleistung<br />
Verstehe ich nicht &#8211; erlebst du sie *persönlich* als Dienstleistung, d.h. ein Hochhaus oder ein Theater ist nur eine Dienstleistung eines Architekten DIR gegenüber&#8230; oder meinst du, dass Architekten immer mehr zu wenig visionären Dienstleistern geworden sind, die brav erledigen, was die Bauherren und Konsortien bestellen?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Stuttgart 21 von jamie oliver</title>
		<link>http://www.hdschellnack.de/stuttgart-21/comment-page-1/#comment-54501</link>
		<dc:creator>jamie oliver</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 10:09:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hdschellnack.de/stuttgart-21/#comment-54501</guid>
		<description>Ich finde auch hier wird ein wenig viel miteinander vermischt um dann ein These daraus zu machen. Das einte ist was ist gute Architektur? Das andere ist für was sollen wir unsere gemeinsamen Ressourcen einsetzen? Und wieviel sollen wir für was einsetzen? Und das dritte ist Informationspolitik.Es gibt also einige Gründe um auf die Strasse zu gehen man darf also ruhig für moderene Architektur sein aber gegen den Einsatz von 7 Milliarden Euro.

Das die Welt plötzlich anti Utopistisch geworden ist, scheint ja nichts neues zu sein. Seit den Retortenstädte der 60ziger ist die Architektur sicher bescheidener geworden. Radikale Architektur sieht man heute oft nur noch bei Prestige Bauten wie Fussballstadien, Museen oder eben Bahnhöfen und Flughafen. Architektur erlebe ich persönlich immer mehr als Dienstleistung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde auch hier wird ein wenig viel miteinander vermischt um dann ein These daraus zu machen. Das einte ist was ist gute Architektur? Das andere ist für was sollen wir unsere gemeinsamen Ressourcen einsetzen? Und wieviel sollen wir für was einsetzen? Und das dritte ist Informationspolitik.Es gibt also einige Gründe um auf die Strasse zu gehen man darf also ruhig für moderene Architektur sein aber gegen den Einsatz von 7 Milliarden Euro.</p>
<p>Das die Welt plötzlich anti Utopistisch geworden ist, scheint ja nichts neues zu sein. Seit den Retortenstädte der 60ziger ist die Architektur sicher bescheidener geworden. Radikale Architektur sieht man heute oft nur noch bei Prestige Bauten wie Fussballstadien, Museen oder eben Bahnhöfen und Flughafen. Architektur erlebe ich persönlich immer mehr als Dienstleistung.</p>
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		<title>Kommentar zu Stuttgart 21 von Andreas Krey</title>
		<link>http://www.hdschellnack.de/stuttgart-21/comment-page-1/#comment-54500</link>
		<dc:creator>Andreas Krey</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 06:46:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hdschellnack.de/stuttgart-21/#comment-54500</guid>
		<description>Ich will die Architektur (fast) nicht schlechtmachen; wenn sie sich angegriffen fühlt, hat sie nicht verstanden, worum es in diesem Protest geht. (AFAIK ruft die Elbphilharmonie auch nicht wochenlang tausende Demonstranten auf die Straße.) Nur dürfen sich hier die Architekten bewußt machen, daß sie vor den Karren eines Projekt gespannt werden, bei dem von vornherein gespart werden mußte, um es überhaupt finanzierbar zu bekommen. Es sollte sich ja mal aus dem Flächenverkauf selbst tragen.

Es ist traurigerweise erst die komplette Ignoranz der Projektbetreiber gegenüber den Gegnern, die die Massenmobilisierung möglich gemacht hat, und dann auch zu einer Ablehnung auf der anderen Seite führt. Ich zweifle, daß eine Schiene &#039;werft noch mehr Geld in das Projekt, damit es wenigstens ordentlich wird&#039; den Hauch einer Chance auf Resonanz oder gar Durchführung hat. Wichtig für den Protest sind nicht mehr die technischen Mängel oder die Kosten, sondern das Gefühl, nicht ernstgenommen zu werden. Richtig, das hat nichts mehr mit Architektur zu tun.

Wegen &#039;fast&#039;: Ich fürchte da eine leichte Tendenz, Architektur auf die primäre Funktion eines Bauwerks zu reduzieren. Für einen Bahnhof mögen Einkaufsgelegenheiten nicht notwendig sein, sinnvoll sind Bäcker, Restaurants, Pissoirs und die vielgeschmähten Dönerstände schon.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will die Architektur (fast) nicht schlechtmachen; wenn sie sich angegriffen fühlt, hat sie nicht verstanden, worum es in diesem Protest geht. (AFAIK ruft die Elbphilharmonie auch nicht wochenlang tausende Demonstranten auf die Straße.) Nur dürfen sich hier die Architekten bewußt machen, daß sie vor den Karren eines Projekt gespannt werden, bei dem von vornherein gespart werden mußte, um es überhaupt finanzierbar zu bekommen. Es sollte sich ja mal aus dem Flächenverkauf selbst tragen.</p>
<p>Es ist traurigerweise erst die komplette Ignoranz der Projektbetreiber gegenüber den Gegnern, die die Massenmobilisierung möglich gemacht hat, und dann auch zu einer Ablehnung auf der anderen Seite führt. Ich zweifle, daß eine Schiene &#8216;werft noch mehr Geld in das Projekt, damit es wenigstens ordentlich wird&#8217; den Hauch einer Chance auf Resonanz oder gar Durchführung hat. Wichtig für den Protest sind nicht mehr die technischen Mängel oder die Kosten, sondern das Gefühl, nicht ernstgenommen zu werden. Richtig, das hat nichts mehr mit Architektur zu tun.</p>
<p>Wegen &#8216;fast&#8217;: Ich fürchte da eine leichte Tendenz, Architektur auf die primäre Funktion eines Bauwerks zu reduzieren. Für einen Bahnhof mögen Einkaufsgelegenheiten nicht notwendig sein, sinnvoll sind Bäcker, Restaurants, Pissoirs und die vielgeschmähten Dönerstände schon.</p>
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		<title>Kommentar zu Stuttgart 21 von HD</title>
		<link>http://www.hdschellnack.de/stuttgart-21/comment-page-1/#comment-54499</link>
		<dc:creator>HD</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 16:29:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hdschellnack.de/stuttgart-21/#comment-54499</guid>
		<description>&gt;der Designer hat Recht, der Pöbel erkennt es nur nicht
Das wäre sicher nicht meine Haltung. Gegenargumente einzubeziehen wäre aus meiner Sicht sogar essentieller Teil des Designprozesses, der von vornherein kommunikativer hätte sein können. Ich glaube zwar, dass Design letzten Endes kein gesamtdemokratischer Prozess sein kann, aber im Vorfeld ist essentiell, Meinungen einzuholen, Stimmungen aufzufangen und Konsens herbeizuführen. An den runden Tisch gehören bei solchen Projekten immer auch Bürgervertreter. Inwieweit das stattgefunden hat kann und muss ich nicht beurteilen. Denn ich habe ja keinen Zweifel dran gelassen, dass ich den politischen Gestaltungsprozess seitens DB/Land/Stadt für ... verbesserungsbedürftig halte. Ich weiß nur leider auch, dass Dienstleister in solchen Projekten gern nach mehr Transparenz und Kommunikation rufen mögen, aber keinerlei Macht haben, diesen Wunsch auch durchzusetzen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wenig Einfluß man als Designer/Architekt mitunter gerade bei großen Organisationen hat. 

Darum geht es aber nicht - es geht vielmehr darum, dass Bürgerproteste derzeit eher, das liegt in ihrer Natur, nur sehr einfache Ja/Nein-Strukturen haben, meist eher «Nein». Und sie geben durchaus nicht «Volkes Willen» wider - die bayrische Antiraucherabstimmung reflektiert eher einen geringen Teil der Bevölkerung, und 30.000 Anti-Stuttgart21-Protestierende nehmen sich gegen 600.000 Einwohner auch nicht als «Mehrheit» aus. Wir haben hier also nur die Illusion einer «öffentlichen» Meinung (ohne gleich die Straußsche Schweigende Mehrheit bemühen zu wollen). 

Worum es geht: Sowohl Politik als auch Bürger sind antiutopistisch geworden, die Politik verharrt in einer Art Stasis und versucht nur noch, Balancezustände beizubehalten, egal wie unwirklich fragil sie sein mögen, die Bürger versuchen nur noch, einen Status Quo oder gar einen reaktionären «früher war alles besser» Zustand. Das ist eine generelle Tendenz, die ich hier an S21 nur induktiv betrachte. Dazu kommt: Masse hat keine Vision, keinen Traum, keine Utopie. Die hat das Individuum, der Autor, der Künstler, meinethalber auch Designer oder Architekten, Filmemacher oder Intendanten. Aber aus 20, 200, 20.000 Leuten wirst du keine «Idee» bekommen, mission impossible. 

/////////


&gt;Die Kritik wendet sich nicht gegen die neue Architektur
Ich beziehe mich auf Kommentare, die ich online gelesen habe und die sich in übelster Weise gegen den Architekten und das Bauwerk - als Symbol des Vorhabens - wenden. Irgendetwas muss man ja angreifen, und der neue Bahnhof ist halt das «greifbare». 


&gt;Statt den Güterverkehr wieder auf die Schiene zu bringen
Was ein absolutes Essential wäre. Aber da hat die Bundespolitik sich mit der Privatisierung von Autobahn(teil)strecken, die den Investoren durch LKW-Maut refinanziert werden, natürlich selbst einen Riegel vorgeschoben, da für die Investoren möglichst viel Güterverkehr auf der Straße stattfinden muss. Zum heulen! Aber gut, das Thema Bahn/ÖPNV/Straßenverkehr ist ein viel viel größerer Komplex, bei dem meine bescheidene einfache Meinung ist, dass wir als Land möglichst weit aus dem «normalen» Straßenverkehr aussteigen müssen und die Bahnalternative eben nicht privatisieren, sondern im Gegenteil massiv steuersubventioniert und «free for everybody» machen müssten. Freie Fahrt für freie Bürger sollte bedeuten, dass ich anytime anywhere in eine Bahn oder einen Bus steigen kann und gratis fahre. Dafür würde ich gernstens Steuern zahlen. 


&gt;Statt grüner Parks mit futuristischen Lichtschächten erwarten uns &gt;Millionen Quadratmeter Geschossfläche
Ich bin wie du gegen solche Bahnhof-Shopping-Malls und habe einen Nervenkrise gekriegt, als ich vor einigen Jahren wieder im Leipziger HbF war, der zu einem einzigen Einkaufszentrum verschandelt wurde. Solche Entscheidungen liegen aber nicht beim Architekten, der nur sein bestes tun kann, seine Auftraggeber von einem guten Design zu überzeugen. 

Aber nochmal: Es geht im Text nicht darum, ob S21 nun der nächste große Wurf ist (ich mag den Entwurf tatsächlich sehr, die Realität ist durch den Auftraggeber leider aber über die Jahrzehnte stark verwässert und man darf gespannt sein, wie das gebaut aussehen wird) oder JunkSpace - es geht um den Mut, der unserer Gesellschaft ausgeht. Um die fehlende ScienceFiction, um die Realpolitik, die alles umkrakt. Und die - so muss man das ja sehen - das tatsächliche Problem bei S21 ist, nicht der architektonische Entwurf, sondern seine Abschleifung in den Niederungen der Verflechtung von politischen und wirtschaftlichen Interessen. Wobei genau diese Strukturen durch öffentlichen Protest eher gestärkt werden, weil dann noch mehr Deals im Hinterzimmer abgeschlossen werden, noch weniger am Licht, weil die Politiker Angst vor ihren Subjekten bekommen :-D. 
Und es geht um die Frage, wie man eine aktive Bürgerpolitik hinbekommt - weil ich direkte Bürgerpatizipation sehr wichtig finde - die strukturell mehr leistet als eine Art «Nicht vor meinem Haus»-Reaktion.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;der Designer hat Recht, der Pöbel erkennt es nur nicht<br />
Das wäre sicher nicht meine Haltung. Gegenargumente einzubeziehen wäre aus meiner Sicht sogar essentieller Teil des Designprozesses, der von vornherein kommunikativer hätte sein können. Ich glaube zwar, dass Design letzten Endes kein gesamtdemokratischer Prozess sein kann, aber im Vorfeld ist essentiell, Meinungen einzuholen, Stimmungen aufzufangen und Konsens herbeizuführen. An den runden Tisch gehören bei solchen Projekten immer auch Bürgervertreter. Inwieweit das stattgefunden hat kann und muss ich nicht beurteilen. Denn ich habe ja keinen Zweifel dran gelassen, dass ich den politischen Gestaltungsprozess seitens DB/Land/Stadt für &#8230; verbesserungsbedürftig halte. Ich weiß nur leider auch, dass Dienstleister in solchen Projekten gern nach mehr Transparenz und Kommunikation rufen mögen, aber keinerlei Macht haben, diesen Wunsch auch durchzusetzen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wenig Einfluß man als Designer/Architekt mitunter gerade bei großen Organisationen hat. </p>
<p>Darum geht es aber nicht &#8211; es geht vielmehr darum, dass Bürgerproteste derzeit eher, das liegt in ihrer Natur, nur sehr einfache Ja/Nein-Strukturen haben, meist eher «Nein». Und sie geben durchaus nicht «Volkes Willen» wider &#8211; die bayrische Antiraucherabstimmung reflektiert eher einen geringen Teil der Bevölkerung, und 30.000 Anti-Stuttgart21-Protestierende nehmen sich gegen 600.000 Einwohner auch nicht als «Mehrheit» aus. Wir haben hier also nur die Illusion einer «öffentlichen» Meinung (ohne gleich die Straußsche Schweigende Mehrheit bemühen zu wollen). </p>
<p>Worum es geht: Sowohl Politik als auch Bürger sind antiutopistisch geworden, die Politik verharrt in einer Art Stasis und versucht nur noch, Balancezustände beizubehalten, egal wie unwirklich fragil sie sein mögen, die Bürger versuchen nur noch, einen Status Quo oder gar einen reaktionären «früher war alles besser» Zustand. Das ist eine generelle Tendenz, die ich hier an S21 nur induktiv betrachte. Dazu kommt: Masse hat keine Vision, keinen Traum, keine Utopie. Die hat das Individuum, der Autor, der Künstler, meinethalber auch Designer oder Architekten, Filmemacher oder Intendanten. Aber aus 20, 200, 20.000 Leuten wirst du keine «Idee» bekommen, mission impossible. </p>
<p>/////////</p>
<p>&gt;Die Kritik wendet sich nicht gegen die neue Architektur<br />
Ich beziehe mich auf Kommentare, die ich online gelesen habe und die sich in übelster Weise gegen den Architekten und das Bauwerk &#8211; als Symbol des Vorhabens &#8211; wenden. Irgendetwas muss man ja angreifen, und der neue Bahnhof ist halt das «greifbare». </p>
<p>&gt;Statt den Güterverkehr wieder auf die Schiene zu bringen<br />
Was ein absolutes Essential wäre. Aber da hat die Bundespolitik sich mit der Privatisierung von Autobahn(teil)strecken, die den Investoren durch LKW-Maut refinanziert werden, natürlich selbst einen Riegel vorgeschoben, da für die Investoren möglichst viel Güterverkehr auf der Straße stattfinden muss. Zum heulen! Aber gut, das Thema Bahn/ÖPNV/Straßenverkehr ist ein viel viel größerer Komplex, bei dem meine bescheidene einfache Meinung ist, dass wir als Land möglichst weit aus dem «normalen» Straßenverkehr aussteigen müssen und die Bahnalternative eben nicht privatisieren, sondern im Gegenteil massiv steuersubventioniert und «free for everybody» machen müssten. Freie Fahrt für freie Bürger sollte bedeuten, dass ich anytime anywhere in eine Bahn oder einen Bus steigen kann und gratis fahre. Dafür würde ich gernstens Steuern zahlen. </p>
<p>&gt;Statt grüner Parks mit futuristischen Lichtschächten erwarten uns &gt;Millionen Quadratmeter Geschossfläche<br />
Ich bin wie du gegen solche Bahnhof-Shopping-Malls und habe einen Nervenkrise gekriegt, als ich vor einigen Jahren wieder im Leipziger HbF war, der zu einem einzigen Einkaufszentrum verschandelt wurde. Solche Entscheidungen liegen aber nicht beim Architekten, der nur sein bestes tun kann, seine Auftraggeber von einem guten Design zu überzeugen. </p>
<p>Aber nochmal: Es geht im Text nicht darum, ob S21 nun der nächste große Wurf ist (ich mag den Entwurf tatsächlich sehr, die Realität ist durch den Auftraggeber leider aber über die Jahrzehnte stark verwässert und man darf gespannt sein, wie das gebaut aussehen wird) oder JunkSpace &#8211; es geht um den Mut, der unserer Gesellschaft ausgeht. Um die fehlende ScienceFiction, um die Realpolitik, die alles umkrakt. Und die &#8211; so muss man das ja sehen &#8211; das tatsächliche Problem bei S21 ist, nicht der architektonische Entwurf, sondern seine Abschleifung in den Niederungen der Verflechtung von politischen und wirtschaftlichen Interessen. Wobei genau diese Strukturen durch öffentlichen Protest eher gestärkt werden, weil dann noch mehr Deals im Hinterzimmer abgeschlossen werden, noch weniger am Licht, weil die Politiker Angst vor ihren Subjekten bekommen :-D.<br />
Und es geht um die Frage, wie man eine aktive Bürgerpolitik hinbekommt &#8211; weil ich direkte Bürgerpatizipation sehr wichtig finde &#8211; die strukturell mehr leistet als eine Art «Nicht vor meinem Haus»-Reaktion.</p>
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		<title>Kommentar zu Ordnung&#8230; von HD</title>
		<link>http://www.hdschellnack.de/ordnung/comment-page-1/#comment-54498</link>
		<dc:creator>HD</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 15:51:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.hdschellnack.de/ordnung/#comment-54498</guid>
		<description>Robert Office von Nils Holger Moormann, die es dort aber leider inzwischen  nicht mehr gibt. Die Stühle begleiten uns seit 2000, ich habe als der erste Vertrieb eingestellt wurde, sogar den Designer am Telefon persönlich genervt, um zu hören, ob und wo es den Stuhl noch geben wird. Derzeit - soweit ich weiß - gibt es ihn leider nicht mehr. 

Seitdem gibt es bei uns die .04 von van Seeveren, die aber nicht so robust sind wie ich mir das wünsche, das Gummi wird ganz schön mitgenommen im Alltag - und ich liebäugele deshalb etwas mit dem Supporto von Scott, der allerdings mit Lehnen doof ist und nicht so wunderbar hart wie die Roberts, die ich sehr mochte.  Ich habe immer große Schwierigkeiten, Möbel zu finden die ich mag, das trifft ja gerade auch auf Rollhocker zu :-D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Robert Office von Nils Holger Moormann, die es dort aber leider inzwischen  nicht mehr gibt. Die Stühle begleiten uns seit 2000, ich habe als der erste Vertrieb eingestellt wurde, sogar den Designer am Telefon persönlich genervt, um zu hören, ob und wo es den Stuhl noch geben wird. Derzeit &#8211; soweit ich weiß &#8211; gibt es ihn leider nicht mehr. </p>
<p>Seitdem gibt es bei uns die .04 von van Seeveren, die aber nicht so robust sind wie ich mir das wünsche, das Gummi wird ganz schön mitgenommen im Alltag &#8211; und ich liebäugele deshalb etwas mit dem Supporto von Scott, der allerdings mit Lehnen doof ist und nicht so wunderbar hart wie die Roberts, die ich sehr mochte.  Ich habe immer große Schwierigkeiten, Möbel zu finden die ich mag, das trifft ja gerade auch auf Rollhocker zu :-D</p>
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